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Jüdische Wochenschau · 1962-09-21 · 1978 (21.9.1962) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
23 (1962)
Issue
1978 (21.9.1962)
Date
1962-09-21
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German, Spanish
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Viernes, 21 de Septiembre de 1962 SEMANA ISRAELITA Año XXIII. — No. 197« — 3 Ereignisse der Woche Monat des Jüdischen Buches Die Kehiila eröffnete den diesjährigen Monat des Jüdischen Buches mit einer grossen Kulturveranstaltung im Cine Opera, zu der tausende Menschen gekommen waren. Die Kehiila hatte den berühmten jüdischen Schriftsteller Mordeehai Strigler eingeladen, der über das Thema ..Das Jüdische Buch im Laufe der Geschlechter“ referierte. Am Vorabend hatte die Kehiila im Gemeindehaus den traditionellen Monat des Jüdischen Buches eingeweiht und stellt dort ca. 80.000 Bücher aus, die zu stark verbilligten Preisen an das Publikum abgegeben werden, damit in keinem jüdischen Hause ein jüdisches Buch fehlt. Die bonaerenser jüdischen Verlage haben in besonderen Kiosken ihre Bücher ausgestellt, und auch aus Israel sind Bücher auf dieser interessanten Ausstellung vertreten. Jeder Besucher erhält kostenlos einen ausführlichen Katalog, anhand dessen er sich weitest- Teatro Mitra Das Jüdische Theater Mitre wiederholt in dieser Woche das moderne jüdische Drama „Stolz ein Jude zu sein“ mit den israelischen Künstlern Ino Toper und Shifrele Lerer in den Hauptrollen. Eine Besprechung dieser Aufführung ist in der vorigen Ausgabe des J. W. erschienen. Die Theaterkasse ist nachmittags und abends geöffnet. Genaue Anfangszeiten siehe Anzeige. Weitere Nachrichten folgen an dieser Stelle. IHR INSERAT in der JUEDISCHEN WOCHENSCHAU bringt immer Erfolg Auskunft: 83-2613 gehend informieren kann. Ebenso werden auch die neuesten jüdischen Long Play-Platten ausgestellt und zu verbilligten Preisen an die Besucher verkauft. Wie immer ist diese Ausstellung aussergewöhnlich gut besucht, und die Verkaufserfolge sind absolut zufriedenstellend. Im Rahmen des Monats des Jüdischen Buches finden Vorträge statt, die im Ver zeichnis angegeben sind und in spanischer und jiddischer Sprache gehalten werden. Von Interesse für unsere Jugend dürften die Vorträge von Dr. Kamenszain, dem Präsidenten der Kehiila, am Donnerstag, den 27. d. M., und von Herrn Rabbiner Marshall Meyer am Sonnabend, den 6. Oktober, sein, die beide in spanischer Sprache referieren. Landeskongress Gleichzeitig findet im Hause der Kehiila der 6. Kongress des Landesverbandes der argentinischen Kehillot statt, an dem hunderte Delegierte aus der Hauptstadt und den Provinzen teilnehmen. Der Kongress findet am 10. Jahrestag der Gründung des Verbandes der Kehillot in Argentinien statt und will vor allem die weitere Zusammenarbeit der Kehiila in der Hauptstadt mit den Gemeinden in den Provinzen verstärken. Bei der Eröffnung des Kongresses sprach Dr. Jakob Tsur, der zum -Kongress des Keren Kajemet nach Argentinien kam und sich auch an diesem Kongress beteiligt. Die Sitzungen und Beratungen finden in den Räumen des Gemeindehauses statt und beschäftigten sich hauptsächlich mit der Zusammenarbeit mit den kleinen Gemeinden im Landesinnern, die vom Landesverband bisher wenig erfasst werden konnten. Das Interesse an jüdischer Arbeit ist in den letzten Monaten sehr gestiegen, und auch die Jugend beteiligt sich heute weit stärker an gemeindlicher Arbeit. VV\,,WyjViWW,^rtWliVJVWWAfWUVWÄVW( Pension Familiar Verpflichtendes Erbe j M Flamm HW \ unter Aufsicht der Herren Rabbiner *, / Dr. FINK und Dr. OPPENHEIMER J î CHASCOMUS 1 Quader von der Laguna / i F. C. N. G. R. i Sukkot offen rvoiD Zimmer mit priv. Bad £ CHASCOMUS CORDOBA 38 T. E. 2910 }• Inf. in Buenos Aires: T. E. 76-2312 Í;£llllllllllllll|||||||||||||||lt||||||i||||||||||||||||||||||||||||||||||||||l> ¡EUROPAEISCHER FACHMANN ¡ übernimmt Reparaturen von 1 | RADIOS — COMBINADOS § |T. E.: 70.9931 von 14—16 und ab 20 Uhr 'ttuntHnmuuHiunumnmnnimnntn»nuniHnnnttininiii= ISRAEL - BRIEFMARKEN ♦ A4 WIEDERYERKAEUFKR _ ALLE NEUAVSGA- J BEN ZUM OFFIZIELLEM PREIS t Agencia Filatélica oficia) t del Estado de Israel, I VIAMONTE 559, I/B — Bbmwi Airea, Bey. Argentina «eeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee« ¡►•■■•■■•SMMattimiiMMMiailMBMIIiMtmaiSMíESEíili:;?« i JUAN JULIUSBUR6 Í 11 MALERARBEITEN \ tv i 73-1148 BLANCO ENCALADA 1646 j ¡UISam>HÍnUlUHttaUUMt*aMIKUHlá3SEílfX!MUEil£Í Zu den neuesten Einzelschriften des Leo Baeck-Instituts (LBI) gehört Margarete Turnowsky-Pinners Arbeit über „Die zweite Generation mitteleuropäischer Siedler in Israel“ )Verlag J. C. B. Mohr/Paul Siebeck, Tübingen 1962), das fünfte Buch in der deutschsprachigen Schriftenreihe wissenschaftlicher Abhandlungen des Instituts; die ersten vier in dieser Serie waren: S. Adler-Rudel: Ostjuden in Deutschland; Ernst Simon: Aufbau im Untergang (Jüdische Erwachsenenbildung im nationalsozialistischen Deutschland); Margarete Susman: Die geistige Gestalt Georg Simmels; und Guido Kisch/Kurt Roepke: Schriften zur Geschichte der Juden (Eine Bibliographie der in Deutschland 1922/55 erschienenen Dissertationen). Die neue Studie handelt von den Abkommen städtischer Juden aus Mitteleuropa, die in den Jahren 1933 bis 1939 landwirtschaftliche Siedler in Palästina wurden, als Einzelsiedler in Dörfern (wie Pardess Chana, Benjamina. Beer Tuwia, Ramatajim), als Mitglieder von Kwuzot und Kibbuzim (Giwat Brenner, Kwuzot Jawne, Hasor-a. Netzer-Sereni) und als mittelständische Siedler mit kooperativer Bindung. Man pflegt die Einwanderungswelle jener sechs Jahre die „fünfte Alija“ zu nennen. Sie umfasste ungefähr 80.000 Menschen, darunter mehr als 50.000 aus dem deutschen Sprachgebiet, grösstenteils aus Deutschland. 15 Prozent siedelten in der Landwirtschaft, und zwar mit solchem Erfolg, dass sie 10—15 Jahre später Einwanderer aus anderen Ländern aufnehmen konnten. In der Darstellung wird auch das Werk der ersten Siedlergeneration umrissen, was vom Standpunkt der Information nur begrüssenswert ist. Die knappe wissenschaftlich fundierte Studie kommt zu dem Schluss, dass, innerhalb der von der Natur gesetzten Grenzen, die Berufstreue und Anhänglichkeit der zweiten Generation der mitteleuropäischen Siedler an den von den Eltern gewählten Beruf über Erwarten bemerkenswert ist; dabei weicht die Tendenz der Jugend beim Aufbau und bei der Führung landwirtschaftlicher Betriebe vielfach von den Methoden der Eltern ab. Die Erhaltung der landwirtschaftlichen Arbeit ist, wie die Autorin glaubt, das Bedeutsame; die zweite und dritte Generation werde den Boden nur verlassen, wenn die Grundanschauung, dass die Landwirtschaft das Fundament für das jüdische Volk in Israel sei ,ins Wanken gerate. Der Leiter der Abteilung Mittelstandssiedlung in der Jewish Agency, Dr. Ludwig Pinner. führt in einem Geleitwort aus, bei soziologischen Studien über das Verhalten von Einwanderern sei die Entwicklung der zweiten Generation besonders aufschlussreich; die Erforschung dieser Generation habe sozialpolitische Bedeutung. Dr. Margarete Turnowsky-Pinner, eine soziologische Publizistin von Rang, kommt ursprünglich aus der Arbeit des Jüdischen Ar beitsamtes in Berlin. II. Das — ebenfalls in deutscher Sprache erscheinende — „Bulleti i“ des L.B.I., von Dr. Hans Tramer. Tel Aviv, in regelmässigen Abständen pfleglich kompiliert, sorg sam redigiert und oftmals eingeleitet, liegt nunmehr mit seinem 16. Heft vor. Das ^n Material und geistvollen Analysen reiche Heft, wie immer mit nützlichen Hinweisen auf neue einschlägige Literatur versehen, ist fast ausschliesslich Erscheinungen des modernen Judenhasses gewidmet. Die Beiträge von Professor Dr. M. („Antisemitismus im 19. Franz Böhm - Frankfurt a. Jahrhundert“), Rechtsanwalt Otto Küster - Stuttgart („Die Grenz.:nie gegenüber dem Antisemitismus“), Otto Dov Kulka („Richard Wagner und die Anfänge des modernen Antisemitismus“), Reuwen Michael („Graetz contra Treitschke“) und Jacob Toury (.Jüdische Parteigänger des Antisemitismus“) verdienen besondere Beachtung. TU. Die beiden letzten Leo- Baeck-Gedenk - Vorlesungen, d. h. der 4. und der 5. Vortrag dieser Art, den das New Yorker Arbeitszentrum des L. B. I. veranstaltete, sind im Druck erschienen, in englischer Sprache; Professor Dr. Hans J. Morgenthau: „Die Tragödie des deutsch-jüdischen Liberalismus“ und Professor Salo W. Baron: „Weitausmasse jüdischer Geschichte“. Das New Yorker Arbeitszentrum des L.B.I. gibt seit kurzer Zeit — für die Freunde und Förderer — die ,,L. B. I. News“ heraus, eine kleine, in englischer Sprache geschriebene Zeitschrift, die über die Arbeit des Instituts. besonders seines New Yorker Zweigs, über dessen Weiterausbau, auch über Neuerwerbungen und Schenkungen (die keine Seltenheit mehr sind) sowie über Veranstaltungen Auskunft gibt. In der neuesten Ehrendoktor für Propst Grüber New York. — Der Berliner Propst D. Heinrich Grüber wurde vom Hebrew Union College, der grössten und ältesten jüdischen Universität Nordamerikas, mit dem Dr. of Human Letters ehrenhalber ausgezeichnet. — (AWZ) Nummer der „News“ wird vor allem über die offizielle, feierliche Eröffnung des neuen Hauses des New Yorker L.B.I., die .„nfang 1962 stattfand, berichtet. Dr. J. G. L. TEATRO COLON Sábado 22, a las 18.30 hs. Recital extraord. de “Lieder“ a cargo del barítono Hans Hotter. AI piano: Leo Sehwarz. A las 21.30 hs.: Función extraordinaria de Balletts: “Juan de Zarissa“ de Egk e “Icaro“ de Lifar. Domingo 23 a las 17 hs.: ‘El Oro del Rhin“ de Wagner. Dir. de orq.: Hein Wallberg. Regisseur: E. Poettgen. la. función del abono especial alemán. Lunes 24 a las 21.30 hs.: 15a. función del abono a 20: Concierto sinfónico a carga de la Orquesta Sinfónica Nacional. Director: Efrem Kurz. î.ïSiïsEâtîaïâsïa*lSi«*i:Sâi*tfSi§ïÈBsf Gratulieren Sie Ihren Verwandten und Freunden in Amerika, Israel und Europa zu Rosch Haschonoh mit einer PDIB nw Glückwunsch - Anzeige in der JUEDISCHEN WOCHENSCHAU LA SEMANA ISRAELITA Die SONDERNUMMER erscheint am FREI. TAG, DEN 28, SEPTEMBER 1962, Telsfonischs Bestellungen unter T. E. 83-2613 und 80-6930 12.195 PERSONEN reisten in den letzten 3 Jahren durch Viaies Bittermann Warum hat der groesste Teil der juedischen Reisenden nur Vertrauen zu VIAJES BITTERMANN?!• Weil sich VIAJES BITTERMANN streng an die Abmachungen halten. 2. Weil VIAJES BITTERMANN sich Prestige und Dank durch die hoechst erfolgreiche Veranstaltung von Ausfluegen und Rundreisen erworben haben. 3. Weil VIAJES BITTERMANN bestrebt sind, den Reisen den zu seiner vollsten Zufriedenheit zu bedienen. Daher werden auch Sie sich mit VIAJES BITTERMANN in Verbindung setzen, wenn Sie eine Reise nach Israel oder an irgendeinen anderen Ort in der Welt zu machen beabsichtigen.

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