Mannheim
Compact Memory

Jüdische Wochenschau · 1962-09-07 · 1976 (7.9.1962) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
23 (1962)
Issue
1976 (7.9.1962)
Date
1962-09-07
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German, Spanish
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/9616703-9612947-9613432--2317-9613439
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

4 entity mentions

Ur #.V ISRAEL 0nScHAK)M BEN-CHORIN '•**** wo Bussen J*8 »»C&” Usalem. t^11 .«■«denvcHfe. ,gesetM» r ^rt erfasst, *fa!e*£'aa'ia- Isi^ üm- ,i*fasst, inOr- "■«sgisetjj |e. einzulUhren. fte labbatruhe «fd [af*n von *|jS nndet: anläOriächiLdie H5ttet- >iirL’ ln!K!1 ■™ ILan eiam b und an liOr- 1L. 'Soverseüete selbe Sünde ¡ni de geahndet.: d-Tafelj mi[jen inute festgelj^en für Eingang and es Schabbat vurer Moeza in Itncht und sind atujuristisebes Hiffsorden: W?f jjeh der vor Ausgang int z. B. einen KIverfällt der oben Strafe, worüber e Polizei als die n der Moeza vadureh Abajje zurückführt. tSukka 45 b>. Die halbstaatlichen Lamed-Wawnikim wohnen in Jerusalem, Tel Aviv, Haifa, T et ach Tikwa und Bne Brak, aber ihre Tätigkeit erstreckt sich auf das ganze Staatsgebiet Israels. Sie planen vor allem Massnahmen zur Lahmlegung des Verkehrs zu Lande, zu Wasser und in der Luft am Schabbat, sie informieren sich gegenseitig durch ein Informationsblatt, von dem bereits 63 Nummern vorliegen, die intern sind, und sie wenden sich mit Traktaten und -Plakaten an eine weite Oeffentlichkeit. Die 79 Hilfsgesetze, so betont Religionsminister Wahrhaftig, sollen durch ein Landes-Schabbat - Gesetz abgelöst werden: das war eine Vorbedingung der Religiös- Nationalen bei ihrem Beitritt zur heutigen Koalition. Denn sie sehen die Grundlagen dev gesetzlichen Schabbatruhe heute im Lande als ungenügend an: Verordnungen über den Ruhetag und Gesetz über Arbeitsstunden sind weniger umfassend als die Sonntagsruhe-Gesetzgebung in manchen christlichen Ländern, meint der Religionsminister. Vor allem :idium der Moeza werden z. B, die Kooperatis dem P.eiigknsven überhaupt nicht erfasst, rad den baden da nur der Arbeitgeber geern: daesmozwungen' werden kann, sei-?r 'd. h. seit einen Angestellten am Schab- •en) nur esen bat frei zu geben. Wer aber ■ gibt, besteht selbst arbeiten will, kann jm also de facto daran nicht gehindert wer- Wahrhaftig und den. wenn nicht ein örtli- Aber Leitung ches Hilfsgese.z hier ergänzte Leitung umzend wirkt. Auf diese Weise Persönlichkeiten. ist z. B. in den Kibbuzim die •iihmten „Lamed- Schabbatruhe ganz in das ‘ jene 36 verbor- Ermessen des Kollektivs geübten die unsere stellt, ohne dass die staatli- >ine Deutung des che Gesetzgebung hier ein- - Jesaja 38- 18 greifen könnte. Dieser Zu-! stand soll nun geändert wer- -- den, wobeies freilich fraglieh bleibt, ob die Polizei tiraum zu wirklich in einem Kibbuz iur auf zw des Haschomer Hazair stren- (üe den se' ~ ge Schabbatruhe erzwingen üderr;a^ kann und will,,. ünwanderung Das neue Schabbatgesetz, n 11 m das ' demnächst von der :r-hoilegm Knesset beschlossen werden inasium a“5 soll, wird Ruhe und Heiligjem ersten keit ¿¡eg g0habbat schützen; n siebt den so erkiärt Dr Wahrhaftig (ossinson, de P mit Begeisterung, und fährt cktor B ' fort: das Hauptproblem ist der ,ieut ° der öffentliche Fährverkehr d unte[., am Schabbat. Hier wieder- ViktorEen um ¡st der i3€kannt€ status jehülern n quo von Haifa das grosse Minister?" Aergernis für die Orthodoharett ,, xe, denn in der schönen des erst , 0e Karmel- und Hafenstadt vervusste er n kehren Autobusse auch am zurück Schabbat. Dr. Wahrhaftig B Äimnarä,*mt allerdings ein, dass des Cnaje- . sich auch nach Erlass des r darf je* „ Landesgesetzes ein Verbot, ¡bziger ®“uä,j1€n nur auf öffentliche Gross- StraSS;n v;e]en fahrzeuge (Autobusse, Unüber tergrundbahnen, Eisenbahfreuen. “ nen» erstrecken kann, kaum worden sw Kon_ auf Taxis und bestimmt st das er nicht auf Privatwagen. Da um i® . ,e^itet Begt nu*‘ wiederum ein so- .Schuiam«.' neji ziales Problem besonderer jung ,vers uuQDin Art vor> denn a f diese Weise ist es dem Reichen gestattet, zu fahren, dem Armen aber nicht... und das liegt gewiss nicht im Sinne der jüdischen Schabbat-Gesetzgebung. Dr. Wahrhaftig und seine 36 Gefolgsleute im Schabbat-Beirat erhoffen einen erzieherischen Wert des Schabbatgesetzes und treten offen für polizeilichen Zwang in dieser Sache ein, denn die Durchführung staatlicher Gesetze muss immer von der Polizei erzwungen werden. Zugleich aber ist l>r. Wahrhaftig überzeugt, dass dieser Zwang allmählich zu freiwilliger Schabbatruhe führen werde. Erst widerwillig, dann aber durch Gewohnheit und schliesslich durch Erziehung der eigenen Kinder kommt der Bürger Israels wieder zur Beobachtung des Sehabbat im ursprünglichen Sinne. (Der Psychologe wird hier Bedenken anmelden und befürchten, dass Zwang keineswegs Liebe und Begeisterung auslöst. Hier ein einfaches Beispiel: die Wirtschaftspolizei erzwingt die Abgabe oft sehr hoher Steuern. Führt das etwa dazu, dass der Bürger dieselben sozusagen in heiliger Begeisterung zahlt?) Diese Erkenntnis bricht sich nun auch in der Moeza Bahn. Sie sieht ihre Aufgabe sozusagen primär — in Ergänzung des legislativen Teils, in einer Art „Inneren Mission“, die darin bestehen soll, den Bürgern des Staates Israel einen Inhalt religiös-nationaler Art für den Schabbat zu vermitteln: „Schamor wesaehor bedibbur echad“... zitiert der Religionsminister und meint: „Schamor“, das Hüten des Schabbat, ist Aufgabe von Gesetz und Polizei; das „Sachor“ aber, das Gedenken des. Schabbat, ist Aufgabe dieses Gremiums. In Wort und Schrift will die Moeza für den Geist des Schabbat werben. (Sie sieht m. E. hier aber nicht die tiefe Problematik: kann das gesetzlich Erzwungene durch „religiöse Feuilletonistik“ verbrämt und schmackhaft gemacht werden?) Hier scheiden sich die Geister, die vielleicht sogar in der Zielsetzung einig sind. Was ist das Ziel? Der wahre Schabbat im jüdischen Lande. Nicht nur ein Tag der Erholung und der Ruhe, sondern das strahlende Heiligtum der jüdischen Jahrhunderte. Die Streitfrage ist hier nur: kann dieses Ziel durch staatliche und munizipale Gesetzgebung mit Polizei und Gerichten einerseits erzwangen und durch Propaganda andererseits verbreitet werden. oder müsste die Gestaltung des an sich arbeitsfreien Ruhetages nicht ganz in die Zone der Freiheit gerückt sein, in den Bereich der p?rsönlichen Entscheidung, die das Ueberkommene erst zum <igenen Besitz dessen macht, der sich zu den Werten der Tradition bekennt. LUACH — (KALENDER) Freitag, den 7. September Sonnabend, den 8. September Parschat KI TETZE 5. B. M. XXI 10 — Haftara Yischayahu L1V 1—10 Sonntag, den 9. September Montag. d?n 10. September Dienstag, den 11. September Mittwoch, den 12. September Donnerstag, den 13. September Freitag, den 14. September Sonnabend, den 15. September Parschat KI TAWO 5. B. M. XXVI 1 — Haftara Yischayahu LX 1 — 22 Sonntag, den 16. September 17. Elu Montag, den 17. September 38. Elu 8. Elul 9. El ul XXV 19 10. Elul 11. Elul 12. Elul 13. Elul 34. Elul 15. Elul 16. Elul XXIX 8 Neue Bücher Richard Hough: Die Meuterei auf dem Panzerkreuzer Potemkin. — Bernard & Graefe Verlag für Wehrwesen, Frankfurt a. M„ 1961. Den meisten ist die Meuterei auf dem Panzerkreuzer Potemkin aus Filmen oder anderen Darstellungen bekannt, die den historischen Gegenstand für das Publikum bearbeiten wollten. Immer stand die sensationelle Note dieser Meuterei im Vordergrund. Wie so häufig wird man feststellen, wenn man dieses Buch des Historikers Richard Hough liestdass es garnicht erforderlich ist, Romane zu erfinden oder geschichtlichen Ereignissen einen sensationellen Anstrich zu geben. Allerdings verlockt das Thema in diesem Fall hierzu, obwohl die Wiedergabe des Geschehens anhand von Fakten selbst schon spannend, wenn man so will, auch sensationell wirkt. Das sehr schön geschriebene Buch liest sich wie ein Roman, ohne es zu sein. Die Entwicklung der Meuterei wird nach einem gründlichen Quellenstudium geschildert, die Texte durch einige Bilder noch lebendiger gestaltet. Dass dieses Buch lesenswert auch für diejenigen ist, die nicht historischen Forschungen nachgehen, dürfte nicht besonders hervorgehoben werden müssen. Das Buch stimmt auch nachdenklich. Was wäre wohl geworden, wenn man die Lebensbedingungen des russischen Volkes rechtzeitig wenigstens auf das allgemeine europäische Niveau gebracht haben würde? Die Frage ist — mutatis mutandis — im Angesicht des Geschehens auf dem südamerikanischen Kontinent durchaus am Platz. — (h.) Erich Liith: Hamburger Theater, Verlag für Werkberichte Justus Buekschmitt in Hamburg, 1932. Dieses merkwürdige, in seiner Ausstattung schöne Buch behandelt die Hamburger Theatergeschichte von 1933 bis 1945, also während der Zeit, in der die Nazis über Deutschland herrschten. Das Buch gewinnt dadurch an Interesse, weil es der frühere Hamburger Senator und heutige Kulturreferent des Har-burger Senats, Erich Lüth, herausgegeben hat, der durch seinen Kampf unter dem Motto ..Frieden für Israel“ bekannt und geschätzt wird. Das Buch behandelt die finstere Zeit. Dennoch hat das Buch nicht nur für Fachleute Interesse, schon deshalb weil man beobachten kann, wie weit der Absturz des deutschen Volkes in die Barbarei damals vor sich ging. Intellektuelle und Künstler stellten sich in den Dienst des Dritten Reiches und wurden zu treuen Dienern ihrer Herren Hitler und Goebbels. Mögen die damaligen Aufführungen noch so schön gewesen sein, über ihnen schwebt der Blutgeruch eines verbrecherischen Regimes, selbst wenn man ganz von den Judenverfolgungen absehen will. Aber wer kann das? Lüth kritisiert scharf. Das aber kann uns nicht darüber hinwegtrösten, dass sich gerade diejenigen Schichten deutschen Volkes, wenn auch mitunter zögernd oder mit geschickten Vorbehalten. das Theater machten und mitmachten, die dazu berufen gewesen wären, durch ihre Würde, durch ihr Wissen, durch ihre Haltung und ihren Widerstand die Prostitution der Kunst zu verhindern. Leider sind wir nicht in der Lage, die Dinge anders zu malen, wie wir sie sehen. Insoweit liefert das Buch von Lüth reichhaltiges, wenn auch erschütterndes Material. Die deutschen Schauspieler, von einigen rühmlichen Ausnahmen abgesehen, waren nur allzu Hebraeischer Unterricht r. n??!? n ¿ e u TO-IK H3'D2 o'p'flp niaipo K*7 .lita 13 31733 'J7"n : “ t:% * * t Tj?s xnntf ,'332? ’s /rnptf .;T27*77X'3“)X3 £33170 ,¡7333 y7i*7X2? inix *7x2?*? 'n*7nnn xirn ,mn xtrán *73 ni:n insn .nian'pnna '*? na» 1731*7 asn mrx *73 *3 ,xn - “ T T “ TSV T ,130^] i33nx *133 nx nirr nrasai nnr nniu if-n .mi^ixonxs pnsya nxroa1? XST’ '3X *733" *•3 ,Dnpöis?,,(73 X*7 ,H33X /133 3DÍ3 ’3X .mtfS DX t " “ *• t : raxn ,*i3»n *?x mtr? ^x » " T T v V TT ”; - r>ra»a nsro3 'niT '3 s1? rinaa -inr nsnn »irirs *si3n ,dti nDíz¿> nsraaa T T - -; T : * .-nx-iiY) Dps ^nx UN LARGO VIAJE Columna derecha \ “¿Sabes, a 7o mejor, dónde se puede comprar un buen pico?“ me preguntó mi vecino hace unos días. “Me alegra air que también tú comenzarás a trabajar tu huerta“, le dije, “pero no es ésta la temporada más apropiada, y a lo mejor te convendría esperar hasta la primavera.“ “No para la hueríe necesito el pico“, contestó mi vecino, “yo salgo la semana que viene a pasar mis vacaciones anuales.“ “¿De vacaciones anuales con un pico? ¿Qué harás con el pico a orillas del mar?“, le pregunté. Mi vecino rió: “No, no viajo a la costa del mar. Yo viajo con un grupo de arqueólogos aficionados, a buscar antigüedades. Hace ya algunos años que yo participo en el verano en las excavaciones Columna izquierda de lugares antiguos del país.“ Me asombré mucho. No me imaginé que mi vecino, que es empleado en un banco, se interesara por arqueología. Comencé a preguntarle muchas preguntas sobre este tema y el me contestó con entusiasmo. El opina que todo ciudadano debe conocer el pasado de nuestra tierra y de nuestro pueblo, y no hay método mejor y más interesante para ello que dedicarse a la arqueología. “Cada verano yo salgo a un largo viaje, no en kilómetros, sino en años. Yo viajo varios miles de años hacia el pasado. Créeme que ésto es el viaje más interesante, mucho más interesante que un viaje a la costa del mar. Ven conmigo una vez y verás.“ “)¡2?pX |3'H 5HT 'b'X" ■»nix ‘pxip "?3iü Tipa rrói?1? .D'inx ETT 'jlp1? '*7^ ]3©n nnx dj '3 ww1? nafr mx~ t “ “ ‘ ~ t * nan nx 133*7 *7'nnn nxt fx ,03ax* ,i*7 'rnax '*77X7 ,“ini'3 na'xnan H3i3n s : t * :-t t ",3'3X1 13 ni3n*7 1*7 'X13 t r " - : 1 : - : I'IS '3X 1331 *7'3E?3 X'*7 - I t * ~: t* - * : * '3X" ,'3pp 133 ,ñipan nx!Eten*7 X31 37320 X37' T : \ “ T- “ T - v*7tf n'n32?i?n'n32?i!20n*7 lipa ap* np2? *73 1133 Dp Ii2/3n 13 ,'n*7Xtf ~?D'! . ‘ - t t - 3073 '3'X ,tf*7" ,j?ns '332? 03 3073 '3X ,D'l nptZ?1? D'37*77X'31X *72? 1^70p>!T .nip'np fcpn*? o'noin ”2?3 '3X2? niHX 0'32? 133 : * v t * t t : *72? niTpna ^¡?3 pnn EINE LANGE REISE „Vielleicht weisst du, wo man eine gute Hacke kaufen kann?“, fragte mich mein Nachbar vor einigen Tagen. „Ich freue mich zu hören, dass du deinen Garten zu bearbeiten beginnst“, sagte ich ihm, „aber jetzt ist doch nicht die meist geeignete Jahreszeit, vielleicht lohnt sich's dir, bis zum Frühjahr zu warten.“ „Nicht für den Garten brauche ich eine Hacke“, antwortete mein Nachbar. „In der nächsten Woche verreise ich in meinen Jahresurlaub.“ „Mit der Hacke in den Jahresurlaub? Was machst du mit der Hacke am Strand?“ fragte ich. Mein Nachbar lachte: „Nicht zum Strand fahre ich. Mit einer Gruppe von Archäologen-Amateuren fahre ich, Altertümer zu suchen. Schon seit einigen Jahren nehme ich im Sommer an Ausgrabungen Linke Spalte an antiken Plätze*, w. Ich war sehr erstaunt. Ich hatte nicht vermutet, dass mein Nachbar, ein Bankbeamter, sich für Archäologie interessiert.’ Ich begann, ihn einiges über dieses Fach zu fragen, und er antwortete mit Begeisterung. Seine Meinung ist, dass jeder Bürger die Vergangenheit unseres Landes und unseres Volkes kennen muss; und es gibt keine bessere und interessantere Methode als die Beschäftigung mit Archäologie. „Jeden Sommer mache ich eine lange Reise, lang nicht wegen der Kilometer, sondern wegen der Jahre. Ich reise einige tausend Jahre in.die Vergangenheit. Glaube mir. das ist die interessanteste Reise; viel interessanter als eine Reise zum Strand. Komm einmal mit, und du wirst sehen.“ schnell bereit, die durch die rücksichtslose Eliminierung der jüdischen Schauspieler, Regisseure und sonstigen Theaterleute geschaffene Lücke auszufüllen. Auch das finden wir in Lüths Buch bestätigt, das ein wichtiges Tatsachenmaterial für die Beurteilung der abgründigen Amoral des Dritten Reiches liefert. Hieran ändern nichts das Glanzpapier und die schönen Bilder, selbst nicht die guten Absichten und die lauter« Gesinnung von Erich Lueth, für den wir Sympathie und Respekt emptinden. Dr. Swar-ersky PaJdy Chayefsky: EI décimo hombre, Editorial Israel 1962. — ©riginaltitel „The Tenth Man“, aus dem Englischen ins Spanisch^ übertragen von Mira Arlt. (Afenfeiön La Semana Israelita). BULLETIN. 4. Jahrgang, Nummer 16.1931, Publikationen des Leo Baeck-Instiiuts, Verlag Bitacn Ltd., Tel Aviv. Dieses jetzt zum Versand gelangt? Heft ist vor allem dem leider reichlich aktuellen Theme des Antisemitismus gewidmet. In interessanten. tiefgehenden und umfassenden Schilderungen analysieren die verschiedenen Autoren das weite Gebiet der Judenfeindlichkeit von frühen Zeilen bis in die letzte Gegenwart. In einem Aufsatz wird über Richard Wagner und di« Anfänge des modernen Antisemitismus gesprochen, ein anderer behandelt die Kontrovers« Graetz gegen Treitschke, schliesslich wird neben an deren Themen auch das dei „Jüdischen Parteigänger des Antisemitismus“ gesprochen. In jedem Fall ist zu un torstreichen, dass die publizistische Tätigkeit des Lee Baeck-Instituts von grossem IVert und bleibender Beden tung ist. was die letzte Ausgabe des Bulletins erneut unter Beweis gestellt hat. — (h. s.) —:o: — Alexander Pomerantz: Die von den Sowjets ermordeten jüdischen Schriftsteller (in Jiddisch). Verlag: Jüdisches Wissenschaftliches Institut in Buenos Aires, 1952.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.