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Jüdische Wochenschau · 1962-08-18 · 1973 (18.8.1962) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
23 (1962)
Issue
1973 (18.8.1962)
Date
1962-08-18
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German, Spanish
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4 — Sábado, 18 de Ages,!« tie l!l<>2 SEMANA ISRAELITA Afte XXni. — No. 1973 g/baèo. Ehrung eines tuten Rabbiners Strassburg. — Zur bleibenden Erinnerung an den Grossrabbiner René Hirsch- 3er. der am 3. April 1945 nach seiner Deportation rach Auschwitz auf dem Wege nach Mauthausen starb, liess die Stadt Stras-sfcurg eine Strasse in der Nähen der Friedenss.vnagoge nach ihm benennen. Die Gedenktafel wurde feierlich eir geweiht. Oberbürgermeister Pflim 3in sagte in seiner Ansprache. damit solle ein Mensch geehrt werden, der seine Fflicht bis zum Tode nach eirem vorbildlichen Leben erfüllte. Ebenso solle an al- )■*» Mitglieder der jüdischen Gemeinde erinnert werden, die Opfer nationalsozialistischer Verfolgung wurden. NEUES VOM BEZALEL - MUSEUM .??_*?!*• von HANNAH PETOR Teatro Solei! Das Jüdische Kiinstler- U.eater Soleil wiederholt in dieser Woche die Vorstellungen von „Mein Schn und Ich“ mit HERMANN JABI.OKOFF in der Hauptrolle. Musikalische Leitung und Einstudieiung Ernst Stein. Seit seiner Gründung im Jahre 1906 galt des Bezalel- Museum in Jerusalem als blühendes Zentrum nationalen Kunstlebens, und seine Besuchszitfern übersteigen die aller anderen Museen des Landes. Es war das erste Kunstinstitut. das in jenen fernen Tagen des Pioniertums dem Mann von der Strasse eine Idee vom Wert und der Bedeutung ein?s Kunstwerkes gab. Seine Bestrebungen, an Hand von Ausstellungen und Ankäufen die israelische Kunst zu fördern unä das Publikum mit ausländischen Kunstw.rken und Kunstrichtungen bekannt zu machen, spielen eine wiehtge Rolle im Kulturleben des Landes. Das Museum steht unter der Gönnerschaft der zionistischen Weltorganisation, des Ministeriums für Erzie hung und Kultur und des Amerikanisch - israelischen Kulturinstituts. Es ist nunmehr zu einem umfassenden j und repräsentativen Muse- I um für Kunst und Kunstgej werbe herangewachsen, das ein weites Gebiet von mexikanischer Kunst zu prähistorischen Ausgrabungen, von chinesischen Kakemonos zu impresisionistischer Malerei, jedoch besonders die jüdische Kunst aller Zeiten umfasst. Diese zahlreichen Kunstschätze werden zum Teil durch Ankauf, teils durch Austausch mit ausländischen Kunstinstituten erworben. Glücklicherweise bemühen sich die vielen Freunde des „Bezalel“ um die Anreicherung seinsr Bestände durch Schenkungen und Legate, die aus Raumgründen, jedoch nur sporadisch dem Publikum zugänglich gemacht wrrden können — bis der Bau des Nctionalmuseums, in dem das „Bezalel“ aufgehen soll, zu Ende geführt ist. WERTVOLLE SAMMLUNGEN Gegenwärtig zeigt das Museum eine Ausstellung wertvoller Kunstgegenstände. Schenkungen von Miss Loula Lasker, Mr. Frederick M. Mayar und Richter Irvin Untsrmeyer aus New York und anderen Gönnern. Sie umfasst mexikanische und kambodische Skulpturen, chinesisch^ Antiquitäten, ein Elfenbein - Tryptichon aus dem Mittelalter, einige sel- ' tene Gravüren von Dürer, | Rembrandt und anderen; Meistern. Bronzen und Ma-! lereien der pariser Impres-; sionisten und viele andere ' schöne Beispiele dekorativer Kunst. j Von besonderem Interesse ist die Felsenmalerei aus der Vor-Bantuzeit, eine Eri Werbung des „Bezalel“ mit Hilfe eines südafrikanischen Museums. Da ist auch das seltene Rothschild - Manuskript geschrieben und illuminiert in Ferrara im 15. i Jahrhundert. Andere Schenkungen umfassen das Le-! benswerk der weltberühm- ' ten Bildhauer Sir Jacob Epj stein und Jacques Lipscnitz und die Skulpturensammi lung des Theaterkünstlers ' Billy Rose, darunter Arbeiten von Rodin, Maillol, Lipschitz und Daumier.; Diese allmählich stark anj gewachsenen Kunstschätze : werden einen würdigen I Platz im neuen Nationalem- Jüdisches Lehrhaus Die naechsten Kurse finden statt, am MONTAG, DEN 27. AUGUST, UM 20 UHR 30 IM GEMEINDEHAUS (RAMER 2060 1. Kurs: BIBELKUNDE: Dr. Meir Rosenberg DAS BUCH YiRMEYAHU (BEGINN 20 UHR 30 pktl.) Die Teilnehmer werden gebeten, VOR Beginn des Kurses zu kommet und eine Bibel mitzubringsn. 2. Kurs: GEGENWARTSKUNDE: Dr. Swarsensky 6. ABEND: ZWISCHEN DEN WELTKRIEGEN ABRISS EINER GESCHICHTE DES MODERNEN ANTISEMITISMUS (BEGINN 21 UHR 20) 3. HEBRÄEISCHE KURSE: 1. Jlahr: Montag: 18 Uhr 30 und Mittwoch: 19 Uhr 15 Dienstag und Donnerstag 18 Uhr für Neuanfaenger 2. Jahr: Dienstag und Donnerstag: 17 Uhr 3. Jahr: Montag: 17 Uhr und Mittwoch: 17 Uhr 50 Auch Fortgeschrittene lernen weiter HEBRAEISCH im JUEDISCHEN LEHRHAUS Alle Kurse finden in der Cramer 2060 statt seum finden, das gleichzeitig auch die Ausgrabungen der archäologischen Abteilung, sowie einen Pavillon für die sieben in israelischer Hand befindlichen Bibelrollen vom Toten Meer und die wertvollen Bar Kochba-Briefe enthalten soll. Der ganze Komplex von beträchtlichem Ausmass steht auf einem Hügel zusammen mit den Bauten der verschiedenen Ministerien und der Hebräischen Universität, und soll durch einen von dem japanisch - amerikanischen Architekten Isamu Noguschi entworfenen Park umgeben werden. BELEHRUNG UND INFORMATION Das Museum ist weiter aktiv auf dem Gebiet der Belehrung und Information. Seine Veranstaltungen sind buchstäblich gesellschaftliche Ereignisse in Jerusalem. Seine letzten Ausstellungen umfassten u. a. die retrospektive Schau von Arbeiten der Bildhauerein Chana Orloff, 2.000 Jahre jüdischer Kunst, Chanukkalampen aus der Sammlung des verstorbenen Dr. Ticho. das graphische Werk von Käthe Kollwitz, achtzehn amerikanische Maler. Drucke von Edward Munch. afrikanische Kunstwerke aus der Sammlung Samuel Dubiner. Das Museum wurde auch aufgefordert, ssine Schätze für ausländische Ausstellun- Das „Soleil“ hat eine grosse Anstrengung gemach* und Herman Yablokoff, ei ren bekannten Star aus New York, engagiert. Yablokoff ist wer und als solcher macht er alles. Er schrieb „Mein Sohn und ich“, führt Regie und spielt die Hauptrolle. Regisseur und Schauspieler sind erstklassig, der Autor wesentlich weniger; doch der Rezenzent steht hiermit im Widerspruch zum grossen Publikum, dem nicht nur die schauspielerischen Leistungen, sondern auch das Werk sehr gut gefiel. Es handelt sich um Probleme von New Yorker Juden aus dem Osten und ihrer schon sehr amerikanisierten Kinder. Just weil es Parallelen mit Argentinien gab, beeindruckte es stark. Herman Yablokoff singt seine schwermütigen Lieder, spricht effektvoll, was er mit „1000 Händen jid- TEATR0 COLON Viernes 17 a las 21 horas: 10a. función de Gran Abono: ‘‘Macbeth“ de Verdi. Dir, de orquesta: Fernando Previtali. Regisseur Ernst Poettgen. Sábado 18 a lac 17.30 hs.: 6a. función del abono a 7: recital Salvatore Accardo (violín) con Ludovico Lessona (piano). A las 21 horas: Función extraordinaria: “Aida“ de Verdi con un elenco de artistas argentinos. Domingo 19 a las 17 hs»; 10a. función del abono de Domingos vespertinos: Macbeth, de Verdi. Lunes 20 a las 21.30 hs.: 6a. función del abono a 8; concierto sinfónico a cargo de la Orquesta Filarmónica de Buenos Aires. Dir.: Andrés Vandernoot. Solista: Byron Janis. Miércoles 22 a las 21 hs.: 8a. función del abono popular: “Macbeth“ de Verdi. Teatro Soleil gen leihweise zur Verfügung zu stellen, wie zum Beispiel; yemenitische Kunst und Kunsthandwerk (in USA), Münzen in der Geschichte Palästinas (in verschiedenen europäischen Ländern und Südamerika), sefardisclie Rituaikunst (in Madrid und vielen anderen Städten). Seine Kunstbibliothek ist nun auf 30.000 Bände in vielen Sprachen angewachsen. Seine Wanderausstellungen, die nun etwa 40.000 Reproduktionen der berühmtesten Meisterwerke der Welt umfassen, sind ein wichtiger Faktor in der Verbreitung von Wissen über alle Teile des Landes, in denen eine irgendwie geartete Kunsterziehung sonst nicht möglich wäre. disch“ noch unterstreicht. Bei der hochdramatischen Auseinandersetzung mit seinem Sohn dem Doktor, der nun christlich heiraten will, errang er Riesenbeifall. Das Auftreten solch eines anerkannten Stars beweist, dass das „Soleil“ über ein ausgezeichnetes Ensemble verfügt. Clara, Salomon Stramer und Maurer sind Sprecher von hohem Rang, gute Sänger (Stramer ein wahrer Stimmkrösus) und Künstler, die aus jeder Szene ein Maximum an Wirkung herausholen. Paulina Tajman, Margot Steinberg und Klatzkin sind routinierte Schauspieler, die Menschen von Fleisch und Blut gestalten. Ausserdem hat es jetzt hoffnungsvollen Nachwuchs. Rivkele Reben ist hübsch und spielt mit natürlichem Charme, Minces bewegt sich mit der Sicherheit eines alten Mimen und Eichbaum besitzt die Figur eines gut aussehenden Liebhabers. muss seine Sprachgestaltung aber noch ausfeilen. Es war eine grosse Premiere. Der Vorstand der AMIA und wer „dazu gehört“, war anwesend. Trotzdem mussten Stramer und Yablokoff als „fin de fiesta" ein SOS-Signal geben. Nur der Sonnabend und Sonntag Nachmittag sind gut besucht. Schon am Sonntag Abend und an den Wochentagen bleibt das Theater fast leer. Und das trotz guter Leistungen. Die hiesigen Juden sollten mal einen sonst dem Kino oder einer Kartenpartie gewidmeten Abend für den Besuch des Jüdischen Theaters benutzen. Dr. Karl Kost CORRIENTES 3150 K T. E. 86-2307 5 Freitag um 22 Uhr E Sonnabend um 22 Uhr S Sonntag 18 und 22 Uhr jj Täglich um 22 Uhr t Gastspiel Herman Jablokoff in dem musikalischen Lustspiel „MEIN SOHN UND ICH“ Musikalische Leitung; Kapellmeister ERNST STEIN •a®#*! T DicDrufeclirft fiammrrspiele Direktion REINHOLD K. OLSZEWSKI Internationales Gastspiel — Spielzeit 1962 ABONNEMENT (4 Vorstellungen) Donnerstag, den 30. 8.: NATHAN DER WEISE, von Lessing Sonnabend den 1. 9.; DER HAUPTMANN VON KOEPENICK, von Zuckmayer Mittwoch, den 5. 9.; DIE PHYSIKER, von Dürrenmatt Freitag, den 7. 9.: DAS KONZERT, von Bahr Anfangszeit der Vorstellungen: 20 Uhr 30 PREISE: Parkett, Reihe 1—15 . ...6 1 500.— *0 „ „ 16—25 . , . „ 1.200 — <0 Superpullman. . . . „ 1 200 — 3 1. Puilman. . . . „ 700 — 2 Puilman. . . „ 450 — U) Abonnementsverkauf ab heute alle u <i> Tage von 10 bis 20 Ubr im TEATRO COLISEO MARCELO T. DE ALVEAR 1119 — 44 0242 IHR INSERAT in der JUEDISCHEN WOCHENSCHAU bringt immer Erfolg Auskunft: 83-2613 KABARETT AUS WIEN ¡tägiges Gastspiel mit zwei verschiedenen Programmen der weltberühmten Meister der Kleinkunstbuhne Bronner-Wehle 1 Programm DIENSTAG, den 21. 8„ um 19.30 Uhr MITTWOCH, den 22. 8., um 19.30 Uhr und FREITAG, den 24. 8., um 19.30 Uhr 2 Programm DONNERSTAG, d. 23. 8., um 19.30 Uhr und SAMSTAG, den 25. 8., um 16 Uhr im ’’TEATRO ODEON“ ESMERALDA 367 — T. E. 45-3635 Vorverkauf der Eintrittskarten an der Theaterkasse (rechte Kasse) n. ehe der J holiänd‘scl über ®ra se». g’:u£; letzten »■ per*an>aU warde « 0es da»L musst Dem efltf mitaufgeb Gonven#« den. das 1 zu räumen stellte eI Verfügung des lafld, aude frasidüsel sehen Bes rika. mit jiiiiiSfh au? Brasil! heisst, von te» gekapei tenschiff 1 die Hände Schiffes das aord* Martinique Auswander und endiic sterdam d York, gela es nach ¿indlungei lies komm Ansiealus? halten. 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