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Jüdische Wochenschau · 1962-07-27 · 1970 (27.7.1962) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
23 (1962)
Issue
1970 (27.7.1962)
Date
1962-07-27
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German, Spanish
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ùt; ' ->4> »TH -%:. ¿.r — Viernes. 27 de Juüo de 1962 SEMANA ISRAELITA A«« XXIII. — No. 1979 Frank Sinatra in Israel „PENELOPE” IM COLON m Während seines kiirzlichen Aufenthaltes in Israel nahm der berühmte Schauspieler und Jazzsänger Frank Sinatra an verschiedenen offiziellen Veranstaltungen teil. Unser Bild zeigt ihn auf der Rednertribüne bei der Eröffnungsfeier einer Schule für junge Araber in Nazaret. Ein Meister französischintimer. romantischer Kammermusik und des Lieds begab sich verschiedentlich auf das schlüpfrige, ihm wesensfremde Bühnen - Gebiet. Gabriel Fauré, dem die Nachwelt wunderbare geistliche Musik, die schönsten Klavier-Nocturnos, herrliche . Streich- und Klavierquar j tetts, Sonaten für Violine! und Klavier und tiefgeheni de Vokalkompositionen verj dankt schuf wiederholt Bühnenmusik, und in zwei Fäl- | len wagte er sich an die Oper heran: „Prométhée” ¡und „Pénélope“. Seine Tonj Schöpfungen sind stets sub-! til, zart, dahinschwebend i und ohne Temperament, aber sentimental» und stets geschmackvoll. Naturgemäss fehlen ihm die dramatischen Impulse, und so waren die lyrische Tragödie und das Drama zum Scheitern verurteilt. Sie gerieten kurz nach ihren Uraufführungen in Vergessenheit, manchmal wurden sie pietätvoll aus dem Schlaf geweckt, um sogleich in noch tieferen Schlummer zu versinken. „Pénélopé“ dankt ihr jetziges Erwachen vor allem der Protagonistin Régine Crespin, die wir in der vergangenen Saison als Marschallin und Kundry bewundern konnten; sie singt und gestaltet auch die griechische Heroine der Mythologie ergreifend, und mit Recht zählt sie zu den -gefeiertsten Opernsängerinnen unserer Zeit. Guy Chauvet sang mit seiner strahlenden Tenorstimme einen überzeugenden ,,Ulysse“, und Angel Mattiello lieh sein vornehmes Stimmaterial und seine perfekte Bühnenerscheinung dem Hirten von MUSIK IN BUENOS AIRES dem weltbekannten Choreographen Jack Carter bear beitet und ausserordentlich Ulysse, Eumée. Solange Michel in der Rolle der ,,Euryclée“ zeigte sich wieder von ihrer besten Seite. ' ¡erfolgreich einstudiert wur Von den fünf Gespielinnen j de. Dadurch wurde der motrat besonders die argenti- '• notone Text des „Romancenisehe Sopranistin Raquel | ro Español“ zu intensive- Zipris (Mélanthe) angenehm ¡rem Leben aufgelockert und hervor, und unter den Prädas Werk hatte unter optitendenten Pénélopes spielten; scher Mithilfe der Szenograsich speziell Julien Haas phie und Kostüme von Nor- (Eurymaque) und Eugenio' man McDowell einen schö- Valori (Antinoiis) in den 1 nen Erfolg, in den sich Tul- Vordergrund. Die Regie Regie von Marcel Lamy erwies sich ihrer Aufgabe voll gewachsen. und die Bühnenbilder und Kostüme von Suzanne Lalique trugen der mythologischen Grundstimmung weitestgehend Rechnung. Die Choreographie von Tamara Grigorieva war korrekt, entbehrte hingegen jegileher schöpferischer Initiative. Das Colon Orchester spielj te ausgezeichnet unter Jean Fournets autoritiver, sorgsamer und helfender Stabführung. Es ist bedauerlich, dass soviel erstklassige Künstler bemüht und ebensoviel materielle und zeitliche Opfer für dieses „Poeme lyrique“ gebracht wurden, dessen Wiedererwekken auch hier höflich begrüsst wurde, welches abermals für lange Zeit von der Colön-Bühne verschwinden dürfte. Jüdisches Lehrhaus Die naechsten Kurse finden statt, am MONTAG, DEN 30. JULI, UM 20 UHR 30 iM GEMEINDEHAUS CRAMER 20(0 1. Kurs: BIBELKUNDE: Dr. Meïr Rosenberg DAS BUCH YIRMEYAHU (BEGINN 20 UHR 30 pktl.) Die Teilnehmer werden gebeten. VOR Beginn des Kurses zu kommen 2. Kurs: und eine Bibel mitzubringen. GEGENWARTSKUNDE: Dr. Swarsensky 6. ABEND: DIE GUTE ALTE ZEIT VERSINKT (Der erste Weltkrieg und seine Folgen^ (BEGINN 21 UHR 20) 3. HEBRÄEISCHE KURSE: 1. Jahr: Montags: 18 Uhr 30 und Mittwochs: 19 Uhr 15 2. Jahr: Dienstags und Donnerstags: 17 Uhr 3w Jahr: Montags: 17 Uhr und Mittwochs: 17 Uhr 50 Der neue hebraeische Anfaengerkurs hat am Dienstag, den 17. Juli begonnen und wird DIENSTAGS und DONNERSTAGS von 18 bis 19 Uhr 30 stattfinden. Alle Kurse finden in der Cramer 2060 statt -C m EÖGk, TEATRO COLON: TRIPTYCHON Die drei Werke, welche zusammen auf einem Programm utner dem Titel: ..Espectáculo Lírico-Coreográfico“ erschienen, waren dem bonaerenser Publikum zum Teil von anderen Po- ¡ dien, zum Teil auch in anderer Form bereits bekannt. Die „Cantata Coreográfii ca“ des argentinischen Komponisten Roberto García Morillo „Moriana“ wurde in konzertanter Form vor we-1 nigen Jahren durch die ¡ „Asociación de Conciertos! de Cámara“ erfolgreich aus j der Taufe gehoben. Neu war! die Bühnenfassung, die von j lio Boni mit seinem exzellent singenden Colön-Chor, die Sopranistin Africa De Retes, der Tenor Enzo Betti (reichlich schwach) und Victor De Narké (stimmlich weit aus dem Rahmen hervortretend), sowie das Philharmonische Orchester unter zündender und gewissenhafter Leitung von Juan E. Martini teilten; das „Corps de Ballet“ und dessen Solisten Norma Fontenla. Enrique Lommi und Wasil Tupin hatten hervorragenden Anteil am Gelingen. Die Oper „Marianita Limeña“ aus der flüssigen und einfallsreichen Feder von Valdo Sciamarella auf ein nicht ganz bühnenwirksames Libretto von Francisco Javier wurde 1957 von der verdienstvollen und leider viel zu wenig beachteten „Opera de Cámara de Buenos Aires“ erfolgreich uraufgeführt. Die Vereinigung bot dann das in der peruanischen Kolonial-Epoche spielende Opus auf der Brüsseler Weltausstellung und bei anderen Gelegenheiten. Nun konnte sich die gefällige Komposition unter Mitwirkung des Librettisten als Regisseur voll auf der Colön-Bühne entfalten. Kostüme und Bilder lieferte stilecht José Varona, und Juan E. Martini mit demselben Orchester war Leiter und Helfer der Titelheldin Mirtha Garbarini, deren So pran immer mehr an Volumen gewinnt. Marta Benegas und Luisa Bartoletti in kleineren Rollen und Carlos Cossuto (Virrey). Die übrigen Mitwirkenden mögen sich mit einem Gesamtlob begnügen. Abschliessend sah man das Ballett „El Nino Brujo“. komponiert von Leonardo Salzedo und von Jack Carter konzipiert, der gleichzeitig unter den Tänzern mit wirkte; es War bereits von dem „London’s Festival Ballet“ vor zwei Jahren auf derselben Bühne getanzt worden, und es sei zur Ehre des Colön-Balletts und seiner Solisten A. Neglia und Olga Ferri zugegeben, dass sie den Engländern in nichts nachstanden. Carter sorgte für grossartige Disziplin, Boni für den guten Chor, Martini für sein Orchester, und die gekonnt-originellen Dekorationen und Kostüme stammten von MvDowell. Es gab viele Vorhänge. c n Landesmeister im Korbball Casablanca. — Die Basketball-Mannschaft der Alliance Israélite Universelle errang vor kurzem die marokkanische Landesmeisterschaft. Sie schlug in der Endrunde ein mohammedanisches Team mit 58:53 Körben. (ITA) Gastspiel Herman Jablowka im Soleil Der bekannte New Yorker j jüdische Schauspieler Her- , man Jablowka ist in Buenos j Aires eingetroffen und wird I im nächsten Monat ein Gastspiel im Jüdischen Künstlertheater Soleil geben. Herman Jablowka ist uns aus früheren Gastspielen in Argentinien bekannt. Herman Jablowka wird hier seinen letzten Erfolg im Jüdischen Theater in New York „Mein Sohn und ich“ aufführen. Die Einstudierungen und Proben haben bereits begonnen. Herman Jablowka hofft, auch hier mit seinen Aufführungen von „Mein Sohn und ich“, das er auch auf Englisch gespielt hat, Erfolg zu haben. In dieser Woche finden der Neueinstduierung wegen keine Vorstellungen statt. Die Direktoren des Soleil, die Herren Salomon Stramer und Leon Narepkin. zeigen den bekannten Tonfilm „Der Prozess von Nürnberg“ der einen ungeahnten Weherfolg hatte, und jetzt im Soleil zu sehen ist. Douffdios Theater JUST SCHEU — ERNST NEBHUT rr DER MANN MIT DEM ZYLINDER IV Musikalische Komödie in 3 Akten Regie: MAX WAECHTER Mitwirkende: Emely Schiller — Lilly Wiehert — Klaus Jaegel Woll Schlamminger — Max Wächter Premiere: MonUtg, 6. August? 21 Uhr WIEDERHOLUNGSVORSTELLUNGEN: Mittwoch. 8. August — Donnerstag, 9. August Freitag, 10 August, jeweils um 19 Uhr 30. Sonntag, 12. August, um 15 Uhr 15. „TEATRO ODEON". Esmeralda 367. TE. 45 3591 Kartenverkauf werktäglich (ausser Samstag) von 10—12 und 14—19 Uhr sowie an den Auflührungstagen an der Abendkasse. Vorverkauf für Nordstrecke: „Cucaré“, Av. Libertador General San Martin 15.335, Acassuso, T. E. 743-7663. TEATRO COLON Sábado 28 a las 21 horas: (7a. función del abono de Sábados nocturnos: “Sueño de una noche de verano“ ópera de Britten. Domingo 29 a las 17 hs.: 8a. función del abono a Domingos vespertinos: “Sueño de una noche de verano“, ópera de Britten. Lunes 30 a las 21.30 hs.: lio. concierto sinfónico del abono a 20. Orquesta Sinfónica Nacional. Director: Juan José Catro. Solista: Narciso Yepes «guitarra). JUEDISCHE WOCHENSCHAU in Monfevideo/Uruguay Einzelnummer 70 Centesimos Jahresabono 45.— $ urug. LUFTPOST VERSAND DURCH ..PLUNA* ANZEIGEN-ANNAHME Librería Neulaender RIO BRANCO 1231 TeL 83887 ABONOS — COBRANZA Sra. L. Loeblowifz PARAGUAY 1164, piso 2. apL 9 Distribuidor: KIGSK TUREK CONSTITUYENTES 1757 Tel. 42 640 Vizrr.e .11 Anscl auf uruguaj sters 1 Arrosa. te, de: Treibe0 Ende z jVlontevi täte vei schreitu Durchf« heren I Laufe ' det wur che 1 aber di schaft setzt ha Nach lungen ke der i to und I 23jährigi Gonzalez angehalt nem R( verprüge das rech kreuz eir verteilte Nacbden Opfer ai Platz ge: schwand Kurze bekannt, zung de: Requena 20jährige Alberto gen Int eben wur er baten hen bliel ihn ein Tuch iil nicht ide Sie brac to und v ****** I M FACI ****** cmssei 1 Posl 1 Posl Sou iPost 1 Post 1 Post 1 Post 1 Post 1 Post In Mi MAfPU MAíPü [ 13.|

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