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Jüdische Wochenschau · 1962-05-26 · 1961 (26.5.1962) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
23 (1962)
Issue
1961 (26.5.1962)
Date
1962-05-26
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German, Spanish
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Sábado 26 de Mayo de 1962 SEMANA ISRAELITA AB« XXIII. No. 1961 — 5 1 Schiffsbau ist gewiss eines der interessantesten und schwierigsten Wirtschafts- Unternehmungen, und in Israel entstehen jetzt gleich zwei Werften, nämlich ,,Hajarna“, die zur Hälfte der nationalen Reederei ZIM und zur Hälfte der Gewerkschaftsgesellschaft Solei Rone, Abteilung für Aussenarbeiten und Häfen, gehört, und die offiziöse Gesellschaft Maspenot Jisrael, Is rael Shipyards Ltd. Um ein objektives Bild von beiden Gesellschaften zu gewinnen, schloss ich mich einer Exkursion der Wirtschafts-Kommission der Knesset zu den beiden Unternehmungen an. wo Gele genheit war, selbst zu hören und zu sehen, was auf diesem wirtschaftlichen Kampffeld vorgeht und weshalb sich die beiden noch nicht fusionieren konnten. HAJAMA Hajama besteht seit 1951 und ist zwischen Mai und Dezember 1961 in ihre neuen Werkstätten übersiedelt, die im Gelände des Kischon- Hafens errichtet wurden, wo bei Ausbaggerung des grossen, tiefen Hafenbeckens der Sand abgelagert worden war. Der vorige Platz hatte nicht mehr ausgereicht md es fehlte auch der direkte Kontakt mit dem Meer. Während der Uebersiedlung wurde die Arbeit ununterbrochen fortgesetzt. Hajama ist mit allen im Hafen Haifa erforderlicnen Reparaturen von Schiffen und mit dem Bau von Booten, aber auch mit allerlei sonstigen technischen Arbeiten beschäftigt. Die Reparaturen bilden 40 Prozent des Umsatzes im Betrag von 2 Millionen IL, während 1,5 Millionen IL das Jahreserträgnis der Bootsbauten ausmacht und 1.5 Millionen IL die sonstigen Arbeiten einbringen. Seit 1951 hat Hajama et- ZWEI WERFTEN IN HAIFA? wa 200 Boote gebaut, alle die in israelischen Gewässern schwimmen, in den Häfen von Haifa, Tel Aviv, Jaffa, Elat, im Toten Meer, auf dem Kinneret-See und '-einerzeit im Hulesee. Auch der grosse Schlepper „Jsija“ mit seinem timporbert;n) 550 PS-Motor wu-de hier hergestellt. Die weiteren 1,5 Millionen IL ergeoen sich aus der Durchführung von allerlei sonstigen Auf trägen für die Industrie. Für Schiffsbau- und Reparaturen braucht Hajama 280—380 Leute, da man kein Schiff warten lassen darf. Da diese Facharbeiter aßer mit Schiffsreparaturen nicht ununterbrochen beschäftigt werden können, werden sie auch zu allerlei anderer, technischen Arbeiten und Aussenarbeit herangezogen. 1951 waren hier 120 Arbeiter beschäftigt, 1954 bereits 180. Hajama betont, dass die Gesellschaft bisher nie Subsidien oder von einem Regierungsfaktor Anleihen bekommen hat. Die Lieferungen von Hajama enthalten zu etwa 60 Prozent importierte Materialien, während die restlicnen 40 Prozent Inlandsproduktion sind, davon wieder 35 bis 40 Prozent gekaufte Materialien und 60—65 Prozent Arbeitsleistung. Der Sprecher von Hajama behauptet, dass sein Unternehmen aktiv sei, aber von anderer Seite wird darauf aufmerksam gemacht, dass Hajama an ihre Fusion mit der Israel Shipyards Ltd. die Bedingung knüpfe, dass ihr 2,6 Millionen IL ausgezahlt werden, abgesehen davon, dass ihre Belegschaft mit ihren jetzigen Arbe tsbedingungen übernommen werden müsse. Mit dieser Abstandszahlung wolle Hajama ihre Verbindlichkeiten, also ihr Defizit, decken. von MEAR FAERBER NEUEROEFFNET t Restaurant "SHARON" "1^3 (früher PASO) i PASO 452 (cd fondo) T. E. 87-9259 i Unter Aufsicht des Vaad Harabonim der Kehilla MITTAGS- und ABENDTISCH von jetzt an auch Sonntag: abends geöffnet I ANRICHTEN VON KLEINEN FESTLICH¬ KEITEN UND BANKETTEN £lfftgIUSESB9(£ï3S91SIISSIlSI33SSS3IISïfciI£iS33f5ff:2SS£ll£SS££fa I JUAN JULIUSBURG I I MALERARBEITEN! 73-1(48 BLANCO ENCALADA 1646 a*«eH»s***i*iManis*jtsisj*ä*iis«is*«saii8ssisiä*«i*siia*i! Pension Familiar »»444^ M, Flamm unter Aufsicht I. Ehrw , der Rabbiner Dr. J. Fink und Dr. J. Oppenheimer CHASCOMUS córdoba 38 T. E. 2910 ZIMMER MIT PRIVATBAD Telef. Auskünfte in Bs. Aires:76-2312 u. 70-5805 ¡¡: \\ HOTEL LAGO LEO KtHH RIO CEBALL0S — CORDOBA Casilla Correo 34 Bekannt durch seine Küche und aufmerksame Bedienung — Anmeldung erbeten »0 4 é 4 4» »■»., Hajama hat vor über sechs Jahren das aus deut sehen Reparationslieferungen hergebrachte grosse Schwimmdock übernommen, das e,n Objekt im Wert von vier Millionen IL ist, und für dessen Pacht daher etwa eine halbe Million IL jährlich hätte gezahlt werden müssen, worüber aber bis heute kein klarer Vertrag geschlossen wurde. Insgesamt hat Hajama bisher nur 600.000 IL Pacht für das Schwimmdock gezahlt, das Eigentum der Regierung ist. Hajama weigert sich, das Schwimmdock zurückzugeben. Inzwischen hat die Israel Shipyards Ltd. ein zweiles. kleineres Schwimmdock selbst gebaut, und in der dritten Phase der Entwlck lung der Werft soll dann noch ein drittes Schwimm dock hergestellt werden. MASPENOT JISRAEL Ueber die Pläne der Israel Shipyards Ltd. berichtete uns der Direktor dieser neuen Regierungs-Gesellschaft Libertowski. Die israelische Handelsflotte hat momentan 800.000 t, und man braucht die Werft für die Reparaturen, die aber nur dann vollständig bewältigt werden können, wenn alle Vorrichtungen auch für den Schiffsbau vorhanden sind. Daher muss die Werft für Schiffsbau und Reparaturen kombiniert werden. Für Reparaturen im Ausland gab Israels Flotte etwa drei Mülionen Dollar pro Jahr aus und überdies im Inland etwa 6 Millionen IL. Die vorläufige Planung gilt für 10—15 Jahre, und binnen zwei bis drei Jahren wird man die Planung vielleicht erweitern können. In dem ersten Arbeitsjahr wurden bisher 10 Millionen IL investiert, und bis Erde März werden 14 Millionen IL investiert sein. Es wurde ein grosses Seebecken durch Ausbaggerung von über einer Million Kubikmetern Erde hergeste’lt, das zwischen 8 und 13,5 m tief un3 etwa 40.000 Quadratmeter gross ist und Schiffen bis zu 32 000 t Zufahrt gestattet. In diesem mit dem Meer unmittelbar verbundenen Becken an der Kischon - Mündung werden auch die beiden Schwimmdocks ihren ständigen Platz bekommen. Die in Bau befindliche zentrale Werkstatt für Schiffsmontage, deren Errichtung im Oktober begann, hat einen Flächeninhalt von 6.200 m und wird unmittelbare Zufahrt zum Meeresbecken bekommen. Die Bauanlage für Sch'ffe bis zu 10.000 Ladetonnen, die jetzt fertiggestellt wird, ist 140 m lang und 20 m br°it. Hier sollen in der ersten Phase der Entwicklung Schiffe bis zu 10.000 t gebaut werden können. Vorerst wurde zwischen April und November 1961 das kleinere Schwimmdock errichtet, das 76 m lang. 20 m breit und 750 t schwer ist und für Schiffe bis zu 1100 t Eigengewicht ausreicht. Da- Erziehung der Deutschen New York. — Sechs bekannte westdeutsche Erzieher reisten in die Vereinigten Staaten, um die Methoden der sozialen und staatsbürgerlichen Erziehung zu studieren, die, wie man hofft, in den deutschen Schulen eingeführt werden sollen. Die deutschen Erzieher werden bis Ende Juni in Amerika bleiben. Sie planen. Gemeindeschulen. Gymnasien und Universitäten zu besuchen. (ITA) bei hatte die Direktion Gelegenheit, die Arbeiter kennenzulernen und diejenigen auszuwählen, die zur Verv ✓iständigung ihrer Ausbildung nach Holland geschickt werden sollen. Wegen der geringen Erfahrung, die Israel im Schiffsbau hat, beschloss man Zusammenarbeit mit einer erfahrenen, ausländischen Werft. Dafür kamen Schweden, Dänemark, Holland, Deutschland, Frankreich, Italien und Griechenland in Betracht. In die engere Wahl wurden Griechenland und Holland gezogen, aber Skaramanka (Pyräusl erschien gar zu rückständig, und so wurde der Kooperationsvertrag mit der N. V. Keninklijke Maatschappij r.De Schalde“ geschlossen. Nun soll ein mittelgrosses Boot für die Flotte, und ab Mitte des Jahres 1962 sollen sukzessive drei Schiffe von 2.000 bis 3.ÖD0 t gebaut werden, und zwar gleichzeitig in Haifa und in Holland, wobei das technische Personal wiederholt zwischen hier und dort ausgewechselt werden soll, damit durch die parallele Arbeit in beiden Werften die Ausbildung des Personals vervollkommnet werden kann. Gegenwärtig werden von Israel Shipyards Ltd. etwa 200 Leute beschäftigt, Ende 1962 sollen es 500—1700 sein, 1963 bereits 1500—1800 Arbeiter. Indirekt, an ihrer Lieferanten-Peripherie, gibt die Gesellschaft weiteren 250—300 Leuten jetzt bereits Beschäftigung. Ob sich die Werft rentieren kann, in die in der ersten Phase 20 Millionen IL und dann noch 5 Millionen IL investiert wird und werden wird? Auf dem Weltmarkt besteht heute eine Baisse im Schiffsbau, aber die Waltwirtschafts - Erfahrung lehrt, dass auf jede Baisse eine Hausse folgt, und im Zug der Entwicklung Afrikas wi d auch der Schiffsbau gewiss wieder Auftrieb erhalten. Schiffe bestehen zu 60—70 Prozent aus Material und zu 30—40 Prozent aus Arbeit. Die Rentabilität der Werft müsste allerdings gewahrt werden, denn wenn die j Schiffe und die Reparaturen j hier doppelt so viel kosten j sollten wie in Ländern mitl jahrhundertelanger Tradition auf diesem Gebiet, würde die israelische Werft natürlich ohne Aufträge bleiben. Der Anlauf des Werkes wird gewiss etwa drei Jahre dauern, bis wenigstens relative Wirtschaftlichkeit erzielt werden kann. Dass in Haifa die einzige moderne Werft des östlichen Mittelmeergebietes liegen wird, müsste eigentlich ausreichen, ihr genügend Beschäftigung zu sichern. Jedenfalls ist in einem Hafen und in einem kleinen Land kein Platz für zwei Werften, und die Fusion zwischen den beiden Unternehmungen muss ermöglicht und notfalls erzwungen werden. Die Werkstatt von Hajama mit ihren grossen Maschinen und ihrer Betriebsamkeit macht zwar Eindruck, aber die Vorbereitungen zum Bau der grossen Werft der Israel Shipyards Ltd. mit ihren riesigen Hallen und Anlagen, den . gewaltig hohen Kränen, die j bis zu 40 t Gewicht heben j und bis zu 25 m Entfernung) reichen können, die ambi-) tiösen Entwicklungspläne, | die auf Diagrammen und! Karten und in Modellform j dargestellt sind, — wirken j eben doch noch viel nach- , haltiger, und nach Fusion der beiden Werften, üm die sich die Regierung bemüht, erwartet den neuen, vereinigten Betrieb gewiss eine grossartige Zukunft. Die Aufrechterhaltung der Selbständigkeit von Hajama aber wäre eine Vergeudung von Energie und Volksvermögen. _ ) INMUEBLES; f EL 26 ES EL DIA en que la Sociedad Hebraica inaugurará su TERRENOS - Máximo rend|jfi||¡ la rápida y rizó Máxima posesión porj ralo*; DURANTE TODO EL DIA Próximamente Lujoso RESTAURANT y SUNTUOSOS SALONES DE FIESTAS PRECIOS POPULARES VISITENOS JÉÜf» <> . <» ¡ li 15 V TEL AVTT- ISRAEÍ1 , Asesor'legal: Dr. Benjamin Rinslcy^* Repres.- en Latinoamérica:? MAX MAZAR BARNETT Moreno 1270, 2» pisó" Tel. 38-0471 7 390 Buenos Aires (R. A.) , no solo; DESDI HAl PLATEA!!!: Los lugares que desde la pantalla fe emocionan, le maravillan, le "transportan", VEA¬ LOS, CONOZCALOS, ^VIVALOSUSTED MISMO/ EXCURSIONES "EXODO" DE B VIAJES BITTERMANN (ORjttENTES 2063 - PLANTA BAJA, OF. 9, 10, 14 y 16 I. E. 49-3491/45-4957 / 49-0433 / 45-7607 / 49-1229

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