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Jüdische Wochenschau · 1962-05-18 · 1960 (18.5.1962) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
23 (1962)
Issue
1960 (18.5.1962)
Date
1962-05-18
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German, Spanish
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8 — Viernes, 18 de Mayo de 1962 Año XXIII. — No. 1950 SEMANA ISRAELITA 3« Üa/ reignisse der Woche LEO BAECK - INSTITUT Das Leo Baeck-Institut bereitet die Veröffentlichung einer Auswahl bisher unveröffentlicher Briefe von Rabb. Dr. Esriel Hildesheimer s. A. vor. Besitzer solcher Briefe werden gebeten, diese dem Leo Baeck- Institut, Jerusalem, 33, Bustanai St., Tel. 33790 zur Einsichtnahme zur Verfügung zu stellen. Evtl. Unkosten für Photokopien oder Porti werden ersetzt. nik, ein Veteran der Bar Kochba-Arbeit, der nun auch schon lange nicht mehr un ter uns weilt. Von den Prä sidenten seien noch Alfred Pinner und Julius Aisin scharf erwähnt, sowie Abraham Kluger, der augenblickliche Präsident, der nun schon seit vielen Jahren mit grossem Eifer, Geschicklichkeit und Erfolg den Club leitet. — 25 JAHRE f. S. BAR KOCHBA1 Anregungen ln der vergangenen Wo cl.e veranstaltete der Bar Krohba eine würdige Feier des Jom Haazmauth und gedachte /leichzeitig des 25. Grünoungstages. Im schönen Heim in der Strasse Gor-iti waren die Tische festlich gedeckt, ein reichhaltiges künstlerisches Programm gelangte zur Ab Wicklung und einige Reden wurden aus Anlass des Tages und der Jubiläen gehalten. Der verdienstvolle Präs dent aes Bar Kochba, Abraham Kluger, begrüssdie Erschienenen mit einem kurzen Hinweis auf die Bedeutung des Tages. Herr Günther Silber übergab dem Club ein Diplom des KKL mit der Eintragung des Gründers und ersten Präsidenten des Bar Kochba, des Herrn José Fonfé s. A. in* Goldene Buch. Der Redner unterstrich die Persönliehke't des Verstorbenen, der sein grosses Können, seine Energie rnü seine Gesundheit dem B K. geopfert ha.. Mb schlichten Worten iiiergab dann Kurt Zimmerspitz namens des Vorstandes He rn Manuel NadS; r«mh die goldene B.K.-Na d~ 1 weil er der einzige unter den Gründern ist, de- 25 Jahre hindurch, bis auf den heutigen Tag, ununterbrochen innerhalb und au ss^rhalb des Vorstandezum Wohl des Vereins tätig g -wesen ist. — Schliesslich würdigte dann noch Dr Hardi Swarsensky die Bedeutung des Jom Haazmeuth* und die Wichtigkeit dpr vom Bar Kochba geleisteten Ai beit, die es mic Entschiedenheit fortzusetzen gut. — Maccabi-Vereine in freundschaftlichen Wettstreit traten. Diese Vereine hatten sich alle sinnentsprechende Namen gewählt, vor allem Bar Kochba, aber auch Hagibor, Maccabi, Hakoah u. ä. Im Laufe der Jahre waren in fast allen Städten Deutschlands solche zionistische Sportgruppen entstanden, die alle gemeinsam den Deutschen Maccabi - Kreis bildeten. Aber auch in vielen anderen Ländern, vor allem in Polen, Oesterreich, der CSR und Ungarn gab es jüdische Sportclubs, die den Maccabi-Weltverband schufen. Das war die grosse, internationale Dachorganisation der jüdischen Sportler, deren langjähriger Präsident der unvergessliche Dr. Leiewer gewesen ist. Es war eigentlich selbstverständlich, dass die jüdischen Jugendlichen und Sportler auch in ihren Einwanderungsländern den Wunsch hegten, diese zioni stische Sporttradition fortzusetzen. War es doch die Aufgabe aller Maccabi-Vereine gewesen, nicht allein für die körperliche Ertüchtigung der Jugend zu sorgen, sondern ihnen auch eine geistige, kulturelle Bildung zu geben, die sie befähigen sollte, im Dienst der grossen nationalen Sache des jüdischen Volkes zu arbeiten. B. K., B. A. Jugend und Sport II. Sw.: — Das 25. Jubiläum des Bar Kochba bietet Veranlassung, einige allgemeine Bemerkungen über die Bedeutung der jüdischen Sportbewegung zu machen, 'die zugleich mit der Schaffung der zionistischen Organisation ins Leben gerufen worden ist. An ihrer Wiege standen Männer wie Max Nordau, dessen Wort vom Muskeljudentum eine Parole für die jüdische Jugend zur Selbsterziehung und körperlichen Erstarkung gewesen ist. Dieses Wort ist heute eigentlich eine Selbstverständlichkeit, aber am Ende des vergangenen Jahrhunderts wirkte es revolutionierend. Natürlich fehlten die Lacher und Spötter nicht, aber sie sollten im Angesicht der tatsächlichen Leistungen einer neuen Jugend verstummen. Neben Nordau seien hier nur zwei Männer aus unserem engeren Kreis genannt, die sich sehr grosse Verdiensten um den jüdischen Sport errungen haben: Professor Heinrich Löwe und Dr. Alfred Klee, die sehr schnell die Bedeutung der körperlichen Erziehung, des Turnens und des Sportes für die jüdische Zukunft erkannt hatten. Die zionistische Sportbewegung war auch die einzige, bis in der Hitler-Zeit die jüdischen Sportler aus den allg°meinen Clubs ausscheiden mussten und sich die Sportgruppen des RjF formierten, mit denen dann die Deswegen war es durchaus kein Zufall, dass jüdische Jugend, die hierher gekommen war, den Bar Kochba schuf, dessen Sportarbeit gerade in den Anfangsjahren ausserordentlich wichtig und umfangreich gewesen ist. 1941 oder 1942 war Bar Kochba sogar argentinischer Amateur - Fussballmeister. Die Mannschaft konnte sich auf alte Internationale wie die Brüder Grünfeld stützen, die es verstanden, gemeinsam mit jungen Kräften eine erstklassige Mannschaft zu bilden. Der zweite Schritt war dann der Anschluss des Bar Kochba, Buenos Aires, an den Maccabi-Weltverband noch während des Krieges. So war schnell die neue Wirklichkeit mit einer noch in allen lebendigen Vergangenheit verbunden. Schon in den ersten fahren entfaltete der Bar Kochba neben seiner sportlichen, sehr regen Tätigkeit auf dem Sportplatz in Bajo Belgrano eine lebhafte kulturelle Arbeit, wobei neben vielen Einzelveranstaltungen nur an Radio Bar Kochba und an die Jugendseminare erinnert werden soll, aus denen manche damals Jugendlichen hervorgegangen sind, die in späterer Zeit in anderen Organisationen aktiv tätig waren. — Wenn auch keine Namen genannt werden sollen, so ist es doch ein Zeichen der Dankbarkeit für die viele Arbeit und Mühe, Kopfschmerzen und Opfer an Zeit wenigstens einige zu erwähnen, die als Gründer oder Präsidenten des Clubs tätig waren. An erster Stelle sei José Fonfé erwähnt, dann Hermann Klinger, der viele Jahre die Geschicke des Clubs leitete, Isaak Pil- Der Chronist ist nicht dazu berufen, nur alles besonders schön zu finden. Er dürfte auch das Recht, und vielleicht sogar die Pflicht haben, einige Anregungen zu geben. Als erstes muss darauf hingewiesen werden, dass viele, die am Anfang oder in den ersten Jahren dabei waren, heute abseits stehen. Das ist bedauerlich. Wertvolle Kräfte könnten auf diese Weise hinzugezogen werden, um dem jüdischen Sport und der jüdischen Jugend erneut zum Aufschwung zu verhelfen. Niemand ist in dem Masse dazu berufen wie der Bar Kochba, den jüdischen Sportgedanken in die jüdisch-argentinische Jugend hineinzutragen. Hierzu sind aber weit stärkere Kräfte zusammenzufassen, als heute zur Verfügung stehen Der Bar Kochba unter sei ner heutigen, aktiven Leitung hat in den Jahren seines Bestehens bewiesen, was er zu leisten imstande ist Wenn seine Reihen durch alle verstärkt würden, die einmal „dabei“ waren, könnten manche Träume in Erfüllung gehen, die gar keine Träume, sondern Notwendigkeiten für die jüdische, sportliche und nationale Er Ziehung unserer Jugend sind. Andrerseits sollte der B.K. aus einer Reserve heraustreten und sich an Gemeinschafts-Veranstaltungen beteiligen, da seine Auffassungen und Meinungen überall gehört werden. Warum ist der Bar Kochba nicht Mitglied der Centra? Vielleicht besteht auch die Möglichkeit, die B.K. - Jugend am kulturellen Leben der argentinischen Judenheit stärkeren Anteil nehmen zu lassen. Warum sollten sich nicht Wege finden, im Rahmen des Jüdischen Lehrhauses, das jetzt geschaffen wird, Kurse für die Jugend in spanischer Sprache einzurichten und damit einen wesentlichen Schritt vorwärts für die Erfassung der Jugend überhaupt zu tun. Das sind Fragen, die man stellen muss, gerade an einem Tage, an welchem man Rückblick auf seine 25jährige Arbeit hält. Wissen wir doch alle, dass eine Rückschau wertvoll sein kann. Aber wir wissen auch, dass es damit allein nicht getan ist, dass man seinen Blick immer auf die Notwendigkeit der Gegenwart richten muss, um eine neue Generation vorzubereiten. Dass dies der Sinn jüdischer Gemeinschaftsarbeit ist, davon sind wir alle überzeugt. So galten unsere Glückwünschs dem Bar Kochba in Buenos Aires zu seinem 25jährigen Jubiläum in der Erwartung, dass er die Möglichkeiten suchen und finden wird, seinen grossen Aufgaben auch weiterhin gerecht zu werden: eine körperlich gesunde und geistig starke Jugend zu erziehen, die einmal schöpferischer Träger einer besseren jüdischen Zukunft sein kann, die das Werk fortsetzt, das von Männern wie Herzl und Nordau, wie Löwe und Klee, wie Leiewer und Brodetzky begonnen und zu grossen Erfolgen geführt wurde. — Goldmedaille für Argentinien Auf dem Internationalen Blumen-Wettbewerb in Haifa errang Argentinien eine besondere Auszeichnung für Blumen-An angements, die von Fachleuten der bonaerenser Blumenhandlung La Orquídea zusam mengestellt worden waren. An dem Wettbewerb nahmen Vertreter aus 19 Ländern teil, darunter vier aus afrikanischen und die übrigen aus europäischen und amerikanischen Staaten. Da es keine Einzelpreise gab, so teilte Argentinien die verliehene Goldmedaille mit Italien, den Vereinigten Staaten, der Elfenbeinküste und Neuseeland. Andere Teilnehmer erhielten besondere Erwähnungen. Wie Beobachter berichten, nahm Argentinien einen der ersten Plätze auf dieser 10. internationalen Blumenschau ein, die als eine der glänzendsten der in den letzten Jahren veranstalteten Ausstellungen bezeichnet werden kann. Feier in Bet Israel Die THG hatte in diesem Jahr gemeinsam mit Bet Israel zur Feier des Jom Haazmauth aufgerufen, zu der mehr als 400 Menschen, darunter sehr viele Jugendliche erschienen waren. Die Feier, über die hier nicht berichtet werden soll, nahm einen würdigen und schönen Verlauf. Der Bericht gilt der Jugend, die auf dieser Feier stark in Erscheinung trat, und das war das Esfreuliche, was besonders erwähnenswert ist. Die Jugend von Bet Israel und der Kinderchor unter Leitung von Herrn de Levie spielten eine Szene aus dem „Exodus“. Alles war selbst gemacht. Die wirklich schöne Szenerie gab dem Ganzen einen Rahmen der Lebensnähe und der Echtheit. Und wie die Kinder oder Jugendlichen spielten und bei der Sache waren, das war ergreifend. Die Jugend identifiziert sich mit dem jüdischen Schicksal, sie erlebt die Vergangenheit mit ihren furchtbaren Härten und Grausamkeiten und sie bejaht die jüdische Gegenwart. Das an dieser Stelle zu unterstreichen, war eine angenehme Pflicht Hierfür gilt Bet Israel ein besonderer Dank und uneingeschränkte Anerkennung. Centra-Jugend C. W.: — Zum ersten Mal waren die in der „Centra” zusammengeschlossenen Jugendgruppen unserer Gemeinden und Organisationen („Jazit Noar D'rom Americai“) zu einer Jom Haatzmauth - Feier zusammengekommen, die im Theatersaal der Scholem Alechem- Schule stattfand, von mehreren Hundert grösseren und kleineren Jugendlichen besucht wurde und einen sehr schönen und festlichen Verlauf nahm. Nach einer kurzen Begrüssungsansprache, die dem Absingen der beiden Nationalhymnen folgte, wurden die argentinischen und israelischen Fahnen feierlich in den Saal gebracht. Nachdem dann Kerzen zum Gedenken an die Märtyrer des jüdischen Volkes entzündet worden waren, trug Kantor Gaebler von der Gemeinde „Lamrot Hakol“ das El Mole Rachamim - Gebet vor, dem eine Minute des Schweigens folgte. Dann sang der Kinderchor der ACIBA fünf israelische Lieder. Als erster Redner nahm der Präsident der ACIBA, Prof. Ballin, das Wort, um sich zum Dolmetscher der Empfindungen aller Juden an diesem Festtage zu machen. Keine Vergleichsmöglichkeit bestünde, so führte der Redner aus, zwischen diesem gigantischen Aufbauwerk in Israel und anderen Staatsschöpfungen. Keine Helden, keine „perfekten“ Menschen wolle man verherrlichen, sondern nichts anderes als ein Beispiel dafür geben, wie man ungeheure Schwierigkeiten bewältige, wie man scheinbar Unmögliches möglich mache und, zugleich der gesamten Menschheit einen Dienst erweise. Norberto Graetz, der zweite Redner, dankte namens der Jugend für das Verständnis, das diese bei den Aelteren fände und beglückwünschte die ACIBA, die sich ganz besonders dieses Abends angenommen habe. Den Gruss aus Montevideo, von den dortigen Jugendgruppen, übermittelte Mariano Pick, der sich auf die Unabhängigkeits - Deklara tion von 1948 berief, die zuvor von Jugendlichen verle, sen worden war, daran erinnerte, wie damals Raw Fischmann , Schehechejanu’’ gemacht habe, um zum Ausdruck zu bringen, dass sich ein Teil der prophetis chmessianischen Hoffnungen verwirklicht habe. Den Abschluss der Rednerliste bildete der Schaliach aus Israel, Mosche Amiran, der an den heroischen Freiheitskampf gegen sieben Angreiferstaaten erinnerte, die von einer Grossmacht unterstützt worden waren und mit 40-facher numerischer Ueberlegenheit angegriffen hatten. Das alte Wort vom Sieg der „Schwachen über die Starken, der Wenigen über die Vielen“ habe sich damals wiederum als wahr erwiesen. Der Redner gedachte dankbar Theodor Herzls und der zionistischen Bewegung, ohne die das Werk in unseren Tagen nicht realisiert worden wäre. Der zweite Teil dieses unvergesslichen Abends stand im Zeichen künstlerischer Darbietungen. Tanzvorführungen der ACIBA- und NCI-Gruppen wurden lebhaft applaudiert. Ganz besonders hübsch waren die „Lebenden Bilder“, die Vorgänge aus der jüdischen Leidensgeschichte versinnbildlichten. Unmöglich, im einzelnen auszuführen, wie sorgfältig alles einstudiert und mit welcher Liebe das mimische Spiel, Ballet und Gesang dargeboten worden ist. Den Abschluss bildeten der Kinderchor von „Bet Israel“ mit seinen Vorträgen und eine Szene aus „Exodus“, dargestellt von der Theatergruppe dieser Gemeinde. Der Eindruck war tief und ergriff Jung und Alt. Besonderer Dank gilt allen Jugendlichen, die diesen artistischen Teil der Veranstaltung zustandegebracht hatten. Der Auftakt für das neue Arbeitsjahr unserer Jugend, das 15. Jahr von Medinat Jisrael konnte kein würdigerer sein. Ehrung für Dr. Biederman In einer aussergewöhnlichen Sitzung der Abteilung Lebens - Legate fand eine schlichte Feier statt, in der der Vorsitzende, Herr Jacobe Murmis, in Anwesenheit des Präsidenten des. Direktoriums, Herrn Moises Berman, und des Leiters der südamerikanischen Abteilung des Keren Kayemet Leisrael, Herrn Abraham Peskin (Jerusalem), sowie der übrigen Mitglieder des Präsidiums Herrn Dr. Max Bie- I derman verabschiedete und I dabei die Verdienste hervorhob, die sich Dr. Biederman in den Jahren seiner Tätigkeit sowohl in der Abteilung Lebens-Legate wie auch in der Abteilung „Wiedergutmachung“ erworben hat. In sehr warmen Worten brachten auch die Herren Jacobo Murmis, Moises Berman und Josef Kornhauser die guten Beziehungen des Landesdirektoriums zu Dr. Biederman zum Ausdruck, der als treuer Beamter in den langen Jahren seiner Tätigkeit im KKL die Stellung eines Vizedirektors des Landes-Direktoriums, wie auch zeitweise eines Generaldirektors, und letztens als Leiter der oben erwähnten Abteilung bekleidete. Alle Redner unterstrichen die Treue Dr. Biedermans zu diesen Institutionen und brachten ihre Glückwünsche für seine weitere Zukunft zum Ausdruck. Der Präsident der Abteilung „Lebens-Legate“ lud Dr. Biederman ein, weiter mitzuarbeiten; er wurde als ehrenamtlicher Mitarbeiter in das Comité aufgenommen. Dr. Biederman dankte in” herzlichen Worten für die für ihn veranstaltete \bschiedsfeier und erklärte sich zur Mitarbeit bereit. Er wies darauf hin, dass es zur wichtigsten Aufgabe dieser Abteilung gehöre, Nachwuchselemente und Juristen heranzuziehen. Der ÄCIBA-Neubau C. W.: — Zu einer schlichten Feier, um das Richtfest zu begehen, hatte der Vorstand der ACIBA am vergangenen Sonntag eingeladen. Das schöne Wetter hatte eine ausserordentlich starke Beteiligung von Mitgliedern und Freunden zur Folge. die sich davon überzeugen konnten, welche enormen Fortschritte das Werk (Architekt Dr. Mond) in knapp einem Jahr gemacht hatte. Diesen Empfindungen gab der Vizepräsident der ACI¬ BA, Herr Manfred Anspach, Ausdruck, als er auf die Beendigung dieser ersten Bauetappe hinwies. Durch Ueberwindung sehr grosser Schwierigkeiten sei es gelungen, den bisherigen Weg zurückzulegen. Herzlich begrüsste der Redner alle Erschienenen, unter ihnen die Präsidenten und viele Vorstandsmitglieder befreundeter Organisationen, Herrn (Fortsetzung auf Seite 9) Theater Soleil Max Perlman spielt auch in dieser Woche das jüdische Lustspiel „Der Vater bin ich“ zusammen mit seiner Frau und Partnerin Gittele Galliner an der Spitze des Künstlerensembles des Jüdischen Theaters „Soleil“, des einzigen jüdischen Theaters in Buenos Aires. Die musikalische Einstudierung und Leitung hat der bekannte Kapellmeister Herrmann Ludwig. Die Theaterkasse ist den ganzen Tag geöffnet. Die Leitung des Jüdischen Theaters ladet die deutschsprechenden Juden ein, die Vorstellungen zu besuchen und einen heiteren Abend im Soleil zu verbringen.

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