Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 23 (1962)
- Issue
- 1960 (18.5.1962)
- Date
- 1962-05-18
- Page
- [Seite] (sequence 6)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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Jubeljahr der Hadassa Frauen machen im allgemeinen von ihrem fünfzigsten Geburtstag nicht allzuviel her, übergehen ihn gerne mit Stillschweigen. 1 Wicht so die Frauen der „Hadassa", die ihren kollektiven 50. Geburtstag mit 1 einem kompletten Jubeljahr begehen, das kürzlich in den „Bauten der Nation“ in Jerusalem mit Pauken und Trompeten begann. Die Pauken und Trompeten wurden vom Polizeiorchester unter Leitung seines strammen Dirigenten Gribov geschlagen und geblasen. Dumpfer Trommelwirbel setzte ein, als der Hauptgratulant, Ministerpräsident Ben Gurion, die Bühne betrat. („Kult der Persönlichkeit“ murmelte noch dumpfer als der Trommelwirbel ein Lavonist neben mir auf der Presse-Tribüne) . Die Banner mit dem Davids-Stern und die Sternenbanner schmückten den Saal. Ich will nicht sagen, dass die Banner wehten, denn zum Glück zieht es in diesem Jahr nicht mehr so in den „Bauten der Nation’’, und es wäre ja auch widersinnig, wenn man sich bei der Jubelfeier einer medizinischen Organisation erkäl. ten würde, nur damit die Banner wehen. Sie wehten nicht .aber sie standen einträchtig nebeneinander. Und dazwischen — symbolisch — die 150 Damen der Hadassa aus den 1300 Chapters der Hadassa („Chapter ist eigentlich ein Kapitel, meint hier aber die Ortsgruppen), die 318.000 Hadassaistinnen (kann man so sagen?), umfasst. Das ist die grösste zionistische Organisation innerhalb der Zionistischen Weltbewegung, die es trotz Ben Gurion noch immer gibt. Ben Gurion, der immer, wenn er nicht bei Erschaffung der Welt beginnt, bei Abraham anfängt, wies darauf hin. dass Abraham Awinu au-'ser seinen bekannteren Eigenschaften (z. B. Begründer des Monotheismus) auch die erste hebräische von SCHALOM Armee aufgestellt hat. (Bitte nachlesen: Genesis 14. 14), und diese bestand aus sage und schreibe 318 Kriegsknechten des Patriarchen. Und jetzt hat ..Hadassa” 318.000 Mitglieder .. Der Vergleich drängt sich auf, wenigstens Ben Gurion. Man kann alles in der Bibel finden, auch die Hadassa. Natürlich die Hadassa im Buch Esther. Hadassa war ja der ursprünglicn-hebräische Namen der Königin Esther, und da die ..Hadassa” um Purim herum gegründet wurde gab sie sich diesen Namen einer der prominentesten Frauen der Bibel. Haben Sie das gewusst? Ich nicht: aber der Hadassa-Information-Service, Jerusalem, hat es uns diskret mitgeteilt. Wird schon stimmen. Aber die Gründung war kein Purim-Scherz, war bitter nötig, war tief ernst gemeint, wurde durchgehalten: mit Energie, mit Fleiss, mit Begeisterung. mit Schwung und — last not least — mit Erfolg, und der entscheidet. MIT FUENZEHN BEGANN ES . Mit 15 Frauen begann die unvergessliche Henrietta Szold dieses Werk. 1928 waren es schon 40.000 (das weiss ich nicht vom Informations - Service, sondern aus dem „Jüdischen Lexikon“) und heute sind es eben 318.000, halb so viel wie der ganze Jischuw war, als er 1948 zum Freiheitskampf antreten musste, wie Ben Gurion ausführt. Und damals stand Hadassa an unserer Seite. Das herrliche Hospital auf den Höhen des Scopus war ein verlorener Posten. Heldenmütig standen Aerzte und Helfer der Hadassa zur Verfügung. Setzten ihr Leben ein — verloren es. Unvergessen der grausame Ueberfall arabischer Banditen auf die Helfer der Kranken ff OLAMENU rr TEL AVIV POB 3002 ISRAEL Herausgegeben von HUGO GOLD Prof. Dr. H. Sternberg : ♦ NEUERSCHEINUNGEN DES VERLAGES Zur Geschichte der Juden in Czernowitz Reich illustriert Kart. 3.— Prof. Kamilo Landmann: Israel und die Juden der Welt Kart, 2 — SUBSKRIPTIONS-EINLADUNG: GESCHICHTE DER JUDEN IN WIEN Gewidmet dem Andenken von Prof. Dr. Zwi Perez Chajes Unter Mitarbeit der hervorragendsten Kenner der Geschichte der Wiener Juden. ERMAESSIGTER SUBSKRIPTIONSPREIS: VOR Erscheinen ....... $ ^5. Nach Erscheinen. $ 20.— Alle Zuschriften u. Anfragen sind ausschliesslich an den Verlag, Tel Aviv, P.O.B. 3002 (Israel) zu richten. Die Preise sind in UfcA-DoIlar angegeben. BEN-CHOR IN in ihrem unsicheren Geleitzug. Massenmord scheusslichster Art! Ach. wie sind sie gefallen, die Helden der Humanität: aa ihrer Spitze Chefarzt Dr. Jassky, dessen Witwe nun im Festsaal die Standard der Tapferkeit enthüllte, die der Militärkommandant von Jerusalem Colonel Joseph Nebo dem Chefarzt der Hadassa Dr. Eli David überreicht hat. Auf der Standarte stehen folgende Worte (natürlich hebräisch): „Dies sei zum Zeugnis in Israel, dass die Hadassa-Klinik auf dem Scopus über Jerusalem zu den Verteidigern im Unabhängigkeitskrieg zählte, der kämpfenden Truppe im Ringen um den Sieg beistand, und dafür sei ihr diese Standarte der Tapferkeit verliehen. David Ben Gurion, Sicherheitsminister. Die Witwe des ermordeten Arztes Frau Fanny Jassky steht neben der enthüllten Standarte. Das Auditorium steht. Das Orchester intoniert einen Trauermarsch. Wir alten Jerusalemer erleben in dieser Minute noch einmal die Tage der Schrekken. die unvergessen in unser Herz eingebrannt ,sind. Wir griissen die Standarte, wir gedenken derer, die sie mit ihrem Blut geweiht haben. Soldaten des Friedens, Helfer der Kranken, der Juden und der Araber .. denn auch die Krankheiten kennen kein Ansehen der Person. NICHT PHILANTHROPIE Hadassa lebt es uns vor. Welch ein Einsatz, welch eine Leistung, im ganzen Lande und insbesondere in Jerusalem! ..Nicht Philanthropie. nicht Woliltätiekeit, sondern Mitarbeit am Bau!“, proklamiert es Mrs. Rose Halprin, Vorsitzende des Goldenen Hadassa - JuDiläums-Comites. Golden ist das Jubiläum, aber Rose Helprin trägt (diesmal) einen hohen Silberhut zur Feier des Tages. Rose Halprins Einfallsreiehtum dokumentiert sich bekanntlich auch in der unerschönflichen Kollektion ihrer Hüte. (Bitte, ich sagte auch!... Das ist eine kleine weibliche Schwäche, aber in der Zionistischen Exekutive und im Rahmen der Hadassa hat sie ihre Stärke bewiesen, durchgehalten auch in den schwierigsten Situationen). Ben Gurion erzählt: 1945. Kriegsende. Das britische Mandat besteht noch de jure, liegt aber in den letzten Zügen. Es muss etwas geschehen: jetzt oder nie! Jetzt ist die Stunde des Judenstaates gekommen. Erfüllung von Herzls Traum (wird natürlich von B. G. nicht genannt: er kennt nur Abraham und .. David). Also B. G. reist nach USA, nimmt mit der Hadassa Fühlung und muss feststellen. dass man dort für den binationalen Staat ist, unter dem Einfluss einer Persönlichkeit, die diesen Gedanken verficht. (B. G. sagt nicht, wer es war, aber — dreimal dürfen Sie raten: Dr. J. L. Magnes... der Hadassa Information Service hat es nicht verraten). Und B. G. überzeugt in einer langen Nacht eine ganze Hadassa-Konferenz von der Notwendigkeit des nationalen Judenstaates statt der binationalen jüdisch-arabischen Föderation. Und nachdem Hadassa gewonnen war, folgten alle anderen Gruppen, die im historischen Biltmore - Programm sich zum Judenstaat bekannten. Hadassa ging voran rühmt B. G. Damit beweist er, was sein Antagonist Dr. Goldmann behauptet, dass die Bedeutung der „Hadassa“ für das USA - Judentum nicht geringer ist als für Israel. Die Frauen der Hadassa erziehen die Kinder des amerikanischen Judentums zu guten Juden, zu Freunden Israels, zu guten Zionisten. B. G. genügt das nicht: „Schickt eure iknder und Enkel”, ruft er den Damen zu, „lernt Iwrit”, ruft er in seinem kehligen Englisch (um sich verständlich zu machen), im Kibbuz Kfar Hanassi habe ich angelsächsische Chaluzim gesehen, die kamen, um den alten amerikanischen Pioniergeist hier in Israel neu aufleben zu lassen. Das ist Ben Gurions Hadassa - Appell: alle Jahre wieder! Aber man darf nicht ermüden, die Monotonie der Wahrheit nicht scheuen. Im Auditorium fehlte Marc Chagall. Er ruhie sich vom Flug im „King David Hotel“ aus. Seine phantastischen Glasfenster zum höheren Ruhme Gottes und zur Ehre seiner treuen Dienerinnen, den Hadassa-Sehwestern sollten einige Tage später in der Hadassa-Synagoge von Ein Karem erstrahlen, die Botschaft der zwölf Stämme Israels in glühenden Farben verkündigend, Die beiden berühmtesten Jüdinnen von Ein Karem Maria und Elisabeth hätten diese Symbolik si- LUACH — (KALENDER) Freitag, den 18. Mai 29. Omer-Tag 14. lyar Sonnabend, den 19. Mai 30. Omer-Tag 15. Iyar Parschat BEHAR 3. B. M. XV 1 — XVI 2 Haftara Yirmeyahu XXXII «—27 Sonntag, den 20. Mai 31. Omer-Tag 16. lyar Montag, den 21.Mai 32. Omer-Tag 17. Iyar Dienstag, den 22. Mai 33. Omer-Tag — LAG B’OMER 18. Iyar Mittwoch, den 23. Mai 34. Omer-Tag 19. Iyar Donnerstag, den 24. Mai 35. Omer-Tag 20. Iyar Freitag, den 25. Mai 36. Omer-Tag 21. Iyar Sonnabend, den 26. Mai 22. Iyar Parschat BECHUKOTAI 3. B. M. XXVI 3 — XXVII 34 Haftara Yirmeyahu XVI 19 — XVII 14 37. Omer-Tag Sonntag, den 27. Mai 38. Omer-Tag 23. Iyar Montag, den 28. Mai 39. Omer-Tag 24. Iyar Dienstag, den 29. Mai 40. Omer-Tag 25. Iyar Mittwoch, den 30. Mai 41. Omer-Tag 26. Iyar Donnerstag, den 31. Mai 42. Omer-Tag 27. Iyar Freitag, den 1. Juni 43. Omer-Tag 28. Iyar LITERATUR 4 DIE FAWIIUE LAlll Dr. Leo Lauterbach hat jüngst die Geschichte seiner Familie neu herausgegeben: „Chroniele of the Lauterbach Family, descendants of Jacob Bezalel Lauterbach of Drohobyez 1800—1960” (Verlag: The Lauterbach Family Fund, Jerusalem 1961). Der Verfasser, ein Veteran der zionistischen Bewegung, war seit 1919 Sekretär der Zionistischen Exekutive in London, seit 1936 in Jerusalem, und lebt seit 1956 dort im Ruhestand. Die nicht nur familiengeschichtlich, sondern auch allgemein jüdisch-historisch bedeutsame Arbeit ist in mehreren Fassungen erschienen, zuerst in bescheidenem Umfang 1941, dann 1948 erweitert und 1955 um zusätzliches genealogisches Material ergänzt. All diese Ausgaben konnten wegen der Zeitumstände nur maschinengeschrieben oder gestenzelt herausgebracht werden. Erst die uns heute vorliegende wurde gedruckt, und zwar in einer Anordnung, die im wesentlichen dem Schema folgt, das L. F. Tobby erdacht und das in den mustergültig ausgestatteten Chroniken der Familien Feuchtwanger (erseh. Olympia - Verlag, Martin Feuchtwanger, Tel Aviv 1952), Auerbach (bearbeitet von Dr. Siegfried M. Auerbach, London 1957) und Moritz Loewenthal (1959) Verwendung fand. In den Vorworten zu den verschiedenen Ausgaben berichtet der Autor über die Geschichte von acht Generationen, von denen fünf in Drohobyez ansässig waren. Der Name weist auf den Ursprungsort der Familie hin. Sie lebte vor rund 150 Jahren in der hessischen Kleinstadt Lauterbach am Vogelsbere. Dort bestand eine kleine jüdische Gemeinde, deren Reste zur Nazizeit verschwanden. Vermutlich verliess der von Dr. Lauterbaeh als Ahnherr der Familie gesetzte Jakob Bezalel Lauterbach mit seiner Gattin und den Kindern während der Napoloonischen Kriege oder kurz nach ihrer Beendigung das Städtchen und übersiedelte nach Drohobyez in Galizien, das damals zu Oesterreich gehörte. Die Juden iebten im allgemeinen in guten wirtschaftlichen Verhältnissen. Manche brachcher verstanden, weit besser als die nazarenisqhe der benachbarten Kirche der Visitation. Die Glasfenster sind ein herrliches Geburtstags-Geschenk für die Hadassa, aber die Patienten würden sich mit Vorhängen in den Krankenzimmern noch mehr freuen. Allein, das eine schliesst ja das andere nicht aus. Das ist eben der Unterschied zwischen der jüdischen Hadassa und dem deutschen Gretchen: Letzteres sagt bekanntlich: „Ich hab’ schon so viel für dich getan, Dass mir zu tun nun nichts mehr übrig bleibt.“ Für Hadassa bleibt aber immer noch etwas und sogar sehr viel zu tun übrig. Hilfreich geht sie mit uns durch dick und dünn (das symbolisiert auch die Dole, gation in ihrer Zusammensetzung) und ist unser Partner im Gesundheitswesen des Landes. Mit Recht sagen unsere sefardischen Brüder so gerne: „Haikkar Habriuth“ (Die Hauptsache ist die Gesundheit)... Und so können wir zum 50. Geburtstag der Hadassa sagen: „Haikkar — Hadassa!“ von S. BRAIN ten es zur Wohlhabenheit, ja zu beträchtlichem Reichtum, wie etwa Ascher Selig Lauterbach, ein Bruder des Urgrossvaters Dr. Lauterbachs der Besitzer einer bedeutenden Parafin- und Kerzenfabrik war, zu den Millionären Galiziens zählte und als jüdischer Gelehrter eine reiche schriftstellerische Tätigkeit auf talmudischem Gebiet entfaltete. Die Lebensform der Familie machte den gleichen Wandel durch, den wir bei einem grossen Teil der westeuropäischen Juden sich vollziehen sahen. Auf lange hin bewahrte man die durch das Thoragesetz festgelegte Tradition, glitt dann allmählich in die Bahnen der Aufklärung über, wurde assimiliert, schloss in nicht allzu vielen Fällen eine Mischehe und liess in der dritten, vierten und fünften Generation 20 Kinder taufen. (Vergl. hierzu die statistische Tafel^ Seite 161). Man sprach zuhause Jiddisch, war mit de; hebräischen Sprache wo vertraut und liess Deutsch privat unterrichten. * Nach und nach begann eine Zerstreuung der so bodenständigen Familie Lauterbach. Manche siedelten in andere gaiizische Orte über andere zog es nach Wien. Eine Anzahl der recht zahlreich gewordenen Angehörigen der Familie — man bedenke, dass der Ahnherr und seine Gattin mit 10 Kindern gesegnet waren — wanderte nach den Vereinigten Staaten aus. Auch Olim nach Erez Jisrael fehlten nicht. Der Ur - Urgrossvaier Dr. Lauterbachs, Jacob Bezalel Lauterbach, welcher seinerzeit die Venvaltung des staatlichen Salzmor.or-d:- innehatte, ging 18G5 rach Safed, wo er 1870 starb. Einer seiner Enkel, Wolf Lauterbach. kam aus den Vereinigten Staaten ins Land und starb ebenfalls in Safed 1918. Sein Grab befindet sieh neben dem des Grossvaters. Welches Ended«C benen \ac Lauter!fLhStam Dauteroat t« 1? tor lií *10 .,mç dem Naziregims »i* mecen Verwandten at JtllCilC“ ’ * « Wer eíB6D tteterßß in das Charaw«““ Famiiie U^tT . ■ nen will, möge, nachc nen wüi. wiy * die genealogischen sichren hat Rfvue,Lj lassen, sich demfess Kapitelzuwenden, o. Biographen von me. 900 Nachkommen e Sie sind einmal kur« mal ausführlicher, je der geistigen oder chen Bedeutung de mensträger. Zur w ■ -*fcbung dessen, wa Schon im April 191 Dr. Sähe) Straus, di allem durch ihre g nützige soziale und z sehe Tätigkeit in II bekannte Aerziin in t lern Bö Jahre wurde, der OeSea-Kchkeit vor im Dr;;k befindliche moireu die Rede. Das als )'s:v.:i;.ip! 1910 b und elririioh den „ tenlir.!;::;“ zugedac sich .n fühle len si: denen. voi warn snd mit dene: nach Euch kommen“, wisse-, „wo Ihr steht Ende Ei erschienen Strau:: „Wir lebt« Deuür+bnd - Erin gen einedeutschen 1880-Er, Deutschi lags-Aotalt, Stuttgart stat-'v— -- . EUGEN EWTUSCHENKO IN LONS London. — Eugen Ewtuschenko, ¿er jU!)„e sehe Dichter, der mit seinem Gedicht Babi Yar zu rühm gelangte, erklärte auf einer Pressekonferenz der Sinn seines Gedichts im Westes, «o man dies eine Anprangerung des heute noch is Russlanä henden Antisemitismus ausgelegt ha; Jakch verr worden sei. st; ..Ich wollte zeigen, dass der Antisemitismus rr- Geist des russischen Volkes verankert ist’’, „E Dichter auseinander. „Ich bin Nationalist und* dass die Natioinalisten gute Menschen sijä pJ ist die Welt in zwei Nationen geteilt, nämlich in J schlechte Menschen. Irgendeine andere Einten mir unbekannt. Ich wollte in meinem Gedicht' dass die Antisemiten im alten Russland nicht ren russischen Geist verkörperten.” Babi Yar ist der Name der Schlucht, ¡j, zis, welche damals diese Gegend besetzt hielten ' chen von über 40.000 jüdischen Männern, Kindern in ein Massengrab warfen, nachdem «t Juden feige ermordet hatten. Die sowjetische ftp hat niemals die Erlaubnis erteilt. an dieser St, Mahnmal zu errichten, um das furchtbare Yerh das die Nazis hier an den Juden verübten n kundzutun. ’ e Ueber die Reaktion auf das Gedicht bef te der Dichter, dieses sei in einer Zeitschrif/3®'1 welche eine halbe Million Leser besitzt, w-, erse tik einen Angriff auf das Gedicht iu £nd d 30.000 Exemplaren Auflage veröffes:!,;^^ zu, dass die Gegenüberstellung der heiE ~r füg Begriff von dem allgemeinen Eindracjf , “fhbn das russische Publikum geben kö«ae - gedieh Ewtuschenko befindet sich zu Besuch in London, der im Rahmen^ w’öiwö| anglo-sowjetischen Kulturaustausch Üaiig er den Pressevertretern, die ihn »j, Sac teten, kurze Antworten auf ihre *fagej E1 c wurde er von seinen Begleitern erteüt lehnte es ab, Näheres über seineSgefühj heutigen Russland und sein J? Lebe Freiheit und Frieden zu äussern. £r sei nicht Mitglied der Kommun»«^ j, *rkte n,