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Jüdische Wochenschau · 1962-05-11 · 1959 (11.5.1962) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
23 (1962)
Issue
1959 (11.5.1962)
Date
1962-05-11
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German, Spanish
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Viernes. H de Mayo de 1S62 SEMANA ISRAELITA Año XXIII. — No. 1959 — > ANSCHI AFfilF AUF SYNAr,OfiFNir»« A V V/ 1a £-J Xa flJi ti Xa A ItJ A i 1 V/ \J<Lll I [i heffrüsst ríen fiidisrhen Staat“ 711 <spin/»m 14 r¡ríi„ Zu den. in den letzten Wochen veröffentlichten Meldungen über einen in Chicago erfolgten Sprengstoffanschlag auf eine der dortigen Synagogen geht uns folgender Bericht des Jüdischen Weltkongresses aus New York zu: „Zum Ziel eines Sprengstoffanschlages wurde eine neue Synagoge der Chewra Kadischa an der nördlichen Stadtgrenze Chicagos in den frühen Morgenstunden des 31. Dezembers 1961 gemacht Kurz vorher war der Bau dieser Synagoge, mit Kosten von 100.000 Dollar, gerade durchgeführt worden. Das Gotteshaus sollte am 7. Januar ds. J. seiner Bestimmung übergeben werden. Der Sachschaden belief sich auf etwa 10.000 Dollar; beschädigt wurde vor allem das Innere der Synagoge. Doch wurde eine zweite zur' Explosion vorbereitete Sprengstoffladung im Keller des Hauses gefunden. Die Polizei setzte eine besondere Gruppe ihrer Beam-1 schaden betraf, weil sich leit vorher die Fensterscheibegrüsst den Jüdischen Staat'" zu seinem 14. Grün- 5 dungstage und sendet seine besten Wünsche für Wei- Ehemaliger SS-Führer verhaftet Dortmund- — Dei dortmunder Oberstaatsanwalt verhaftete vor kurzem in Hof den 61 Jahre alten ehemaligen SS-Führer Heinrich Schott. Ihm wird vorgeworfen, an Misshandlungen jüdischer Bürger teilgenommen zu haben. Schott, der Schwerkriegsbeschädigter ist arbeitete in einer hmer Weberei. ten zur Untersuchung des Falles ein. Sie liess auch die übrigen Synagogen dieses Stadtbezirks bewachen, nachdem Anschlags auch auf diese Gotteshäuser in anonymen Telefonanrufen in der ersten Woche nach dem Attentat auf die neue Synagoge der Chewra Kadischa angedroht worden waren. Auch gingen in der gleichen Zeit einem amtierenden Rabbiner antisemitische Flugschriften zu. Die in diesem Bezirk tätigen jüdischen Grossorganisationen einschliesslich des amerikanischen Landesverbandes früherer jüdischer Soldaten forderten darüber hinaus eine Untersuchung auch durch den Bundes- Fahndungsdienst der USA. Er setzte daraufhin im Zusammenwirken mit der örtlichen Polizei Detektive ein. Dar Rabbinerverband von Chicago gab bekannt, dass er eine Prämie von 1.000 Dollar für Mitteilungen ausgesetzt habe, die zur Verhaftung und Bestrafung der Schuldigen führen würden. Es liegt Grund zur Annahme vor. dass das Sprengstoffattentat mit dem Widerstand gewisser nichtjüdischer Hausbesitzer und Mieter in der Nähe der neuerrichteten Synagoge gegen diesen Neubau zusammenhängt. Wahrscheinlich befasste sich die Tagespresse mit dem Vorfall übrigens deshalb mit besonderem Nachdruck, und auch mit Usbertreibungen, was den dadurch angerichteten Sach- VAn.-.WJi Zum 14. Jahrestage Israels j begrüssen wir Regierung j und Volk Israels mit dem Wunsche für Frieden und j Wohlergehen \ ACIBA - J.K.G. das Attentat am letzten Tag vor dem bürgerlichen Jahj reswechsel ereignete, also in einem „journalistisch ausgesprochen weniger ereignisreichen Moment.“ Die einschlägigen jüdischen Kreise Chicagos sind ünerhaupt der Meinung, dass es sich bei den Tätern um ..Halbstarke“ gehandelt hat. auch wenn die Polizei eine Reihe von Synagogen in der Annahme bewachen liess. dass der Zwischenfall möglicherweise ernsthaftere Hintergründe gehabt habe. In jüdischen Kreisen nimmt man jedenfalls nicht an, dass allzu weitgehende Schlussfolgerungen berechtigt wären. Der Vorfall, erklärt man in diesen Kreisen, sei nicht so ernst zu nehmen, wie seinerzeit die Serie von Hakenkreuzschmierereien.“ ÜC % Von hier aus lässt sich selbstredend nicht schlüssig beurteilen, ob es sich bei den letzten Sätzen des vorstehend zitierten Communiqués um mehr als nur einen Beschwichtigungs - Versuch handelt. Immerhin kam es zu Anschlägen des gleichen Charakters — wie ebenfalls bereits gemeldet worden ist — im Januar auch in New’ York. Brandstifter vergingen sich in Brooklyn am Gebäude einer jüdisch-religiösen Schule, des Bet-Jaakow-Instituts. In mehreren Klassen schrieben sie auf die Wandtafeln Sätze wie: ..Ihr dreckigen Juden werdet nie entdecken, wer die Täter waren“, mehrere der Klassenräume wurden in Mitleidenschaft gezogen. Der Feuerwehr gei lang es. die Thorarollen im I Heiligen Schrein des Gebet- | raums der Schule zu retten, i in der sich während des J Brandes glücklicherweise i keine Kinder befanden. Wenige Tage später versuchten Unbekannte, das Zentrum der Jüdischen Gemeinde von Castell Hill in -,; Bronx in Brand zu stecken, ÿ j nachdem dort schon einige ben eingeschlag-en worden waren. Nach diesen beiden Vorfällen forderte die Vereinigung Orthodoxer Rabbiner der USA und Kanadas vom newyorker Bürgermeister Wagner energische Gegenmassnahmen. Er erklärte sieh „tief besorgt über diese Akte von Vandalismus“ und gab bekannt, dass er dir Polizei entsprechende Aufträge! gegeben habe. In der Stadt Port Werth, im Staate Texas, wurde ein Anschlag auf die Synagoge „Ahawat Schalom“ versucht; doch konnten die zwei Schuldigen, Jungen im Alter von 14 und 12 Jahren (!), die mit einer von ihnen selber hergestellten Bombe primitiver Bauart gegen das Gotteshaus Vorgehen wollten, rechtzeitig gefasst werden. Sie erklärten, sie seien keine Antisemiten, aber durch Zeitungsberichte über den Eichmann-Prozess und durch Fernsehsendungen, in denen Schauspieler „in imponierenden SS-Uniformen“ aufgetreten waren, zu ihrem Vorhaben gebracht worden. Sie wurden wieder auf freien Fuss gesetzt, nachdem ihre Eltern für sie Bürg Schaft geleistet hatten und werden vom Jugendgericht abgeurteilt werden. :■ i- UUll l ugU UilU OVliUV.^ ovillé II Ull terentvvicklung, Gedeihen und Sicherheit. > Tag der Mitarbeiter des K.K.L. 5 Wir laden alle Mitarbeiter und Mitglieder der Sub- 2 comités der Hauptstadt und Vororte zum „Tag der C Mitarbeiter’’ ein, der mit einer Zusammenkunft der > f Delegierten der Subcomités am SONNTAG. DEN 20. '[ i ds. M.s., um 10 Uhr im KKL in der Corrientes 2294 Í im 6. Stock beginnt und mit einer Ehrung für alle Mitarbeiter , am MONTAG. DEN 21. ds. Mts. um 21 Uhr 15 im Fest ,- 5 saal der Kehilla in der Pasteur 633 endet, auf der die i¡ ■ Uüri*An A Kr uVio m Poeclrin nnrt Macoc dünrtaratr I. Herren Abraham Pesskin und Moses Senderey über! Lag Bomer und die Arbeitsgebiete des Mitarbeiters | des KKL referieren werden. Grosses künstl. Programm '¡ î r Unverzeihliche Diskriminierung Baltimoore. — Die jüdische Gemeinde von Baltimore ist bestürzt über die Haltung des Leiters eines jüdischen Restaurants der Stadt, der israelischen Matrosen jemitischer Herkunft wegen ihrer Farbe keine Mahlzeiten servieren wollte. Die Gemeinde wird gegen das Restaurant Vorgehen. Vor kurzem wurden die Restaurants von Baltimore in der Presse angegriffen, als sie durchreisenden afrikanischen Diplomaten die Verpflegung verweigerten. Der JUEDISCHE WELTKONGRESS drückt seine Verbundenheit ZUM 14. JAHRESTAG DER STAATSGRUENDUNG ISRAELS aus. r JOINT Büro für Lafeinamerika Das Büro des JOINT für Lateinamerika schliesst sich der Feier der Urrabhaengigkeit des Staates Israel an und wünscht ein Jahr'des Friedens und des Glückes. HENRY LEVY, Direktor DIE ARGENTINISCHE ZIONISTISCHE FRAUEN. ORGANISATION bqgruesst am JOM HAAZMAUT die juedisch-argentinischen Frauen und ruft sie auf, die geistigen Bandef welche die Diaspora mit Israel verbinden. noch fester zu knuepfen BET ISRAEL entbietet zum 14. Jahrestage des YOM HAATZMA'UT dem Volke Israel in Zion und in der Zerstreuung , unseren nationalen und religioesen Institutionen in Argentinien seinen Gruss t Dt. JOSEPH SCHWARTZ l VIZE PRAESIDENT DER AMERICAN!»DEVELOPMENT CORPORATION FOR ISRAEL BEGRUESST MEDINAT ISRAEL, seinen Botschafter in Argentinien und alle Freunde Israels in Argentinien anlaesslich des 14. Jahrestages der Staatsgründung. r.v//»VAVi Forum Sionista Bar Kochba VORSTAND und MITGLIEDER erklären am 14 JOM HAAZMAUT, DEM í UN ABHAE1S GIGKEIT ST AG ISRAELS J 5 ihre Solidarität und Verbundenheit mit dem 5 Volk und der Regierung Israels iw Zum 14. Jahrestage Israels; i begruessen wir Regierung! ■ und Volk Israels \ Beth Hamidrasch; Zum 14. Jahrestage Israels begruessen wir die Regierung und das Volk Israels Comunidad Israelita Bernal WAV, ™v//AWWAVAVSVWkiW.' ZUM Jahrtausende alte Bande verknuepfen uns mit dem Staate Israel. Aus dieser Verbundenheit erwaechst uns eine Verpflichtung, die wir zu erfuellen trachten. Asociación Filantrópica Israelita *jJom Haazmaut ERETZ ISRAEL Symbol der Ehre und Sicherheit für alle Juden der Welt NUEVA COMUNIDAD ISRAELITA ■Á B ■ A

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