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Jüdische Wochenschau · 1962-05-11 · 1959 (11.5.1962) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
23 (1962)
Issue
1959 (11.5.1962)
Date
1962-05-11
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German, Spanish
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Viente*. 11 tie Mayo de 1962 SEMANA ISRAELITA Aöo XXIII. — No. 1ÍS» Ostlaender am Israel - Handel interessiert Einige Länder Osteuropas. Angehörige des sowjetischen Blocks, sind stark daran interessiert, ihren Handelsverkehr mit Israel, und in erster Linie, ihren Export nach Israel zu erweitern. Wie wir erfahren, haben die Handelsattaches dieser osteuropäischen Länder vor kurzem die Weisung erhalten, die Möglichkeiten für die Ereiterung des Absatzes ihrer Waren auf dem israelischen Markt zu prüfen, auch wenn dies mit Gegenkäufen ihrerseits in Israel verbunden sein sollte. Zwei Länder Osteuropas, die bislang keinerlei Wunsch gezeigt haben, in Geschäftsverkehr mit Israel zu treten und Israel wirtschaftlich boykottieren, sind die Sowjetunion und die Tschechoslowakei. Doch es bestehen bereits Anzeichen dafür, dass die Tschechen dazu neigen, ihre Politik des. Wirtschaftsboykotts gegenüber Israel zu ändern. Die stärkste Tendenz, ihren Handelsaustausch mit Israel zu intensivieren, legen Rumänien und Bulgarien an den Tag. von einem Sonderkorrespondenten i Sie klagen sogar darüber, Israel reagiere recht lau auf ihre Bemühungen zur Belebung des Wirtschaftsverkehrs. Es zeigt sich nämlich folgendes: Israel verfügt über eine lange Liste von Waren, die es solchen Ländern, wie Rumänien, Ungarn, Bulgarien und auch Polen anbieten könnte; hingegen ist die Anzahl der Güter und Rohstoffe, deren Ankauf in diesen Ländern für Israel lohnend erscheint, überaus begrenzt. Und da der Handel mit den osteuropäischen Ländern auf gegenseitigen Warenaustausch beruht und die Israelis kaum verlokkende Waren in ihnen finden, greift Israel die Angebote mit wenig Begeisterung auf. Die osteuropäischen Länder, deren Industrie sich in den letzten 15 Jahren sehr stark entwickelt hat, möchten an Israel Maschinen, technische Ausrüstungen und Chemikalien verkaufen; nach Ansicht von Sachken- á¡SS^ ni RAFFIA* PLASTICOS LAMINADOS HILADOS METALICOS EUGENIO BLAU ¿-»•Jx/s' V < - Nfr COM ( - .'i# mamuaus kucumms £ i«rotrwMW ja*a ia mmim LAVALLE 2166-68 49-4480-0827 í RETAZOS Y SALDOS AL PUBLICO ARTEXTIL HERMAN ARON CIUDAD DE LA PAZ 3572 — T. E, 70 7863 BUENOS AIRES wv-v.-.w.* «n&NJL HELVETIA Cía. Suiza de Seguros contra Incendios AGENTES GENERALES PARA LA REPUBLICA ARGENTINA SiMMONDS 4 Cía. S. R. L. RECONQUISTA 359/65 E. 46 077G 46-0885 lAW.-jvwAvwrt™™ww'Av.v.v.v.%v.vA^ Adhesión al 14 Jom Haazmauf \ t \ AIRONAL S.A. SUCESORES DE F LIG L E R Hermanes IMPORTADORES — EXPORTADORES Fábrica de Impermeables - Artículos de Sport Exposición y Ventas: BELGRANO 1133—37 T. E. 38-2874 T. E. 37 8251 Administración y Fábrica MORENO 2050— 60 T. E. 47-4372 T. E. 48-1184, 1887, 8311 «vuv, vwwwwwvwwwvwui nern, besteht jedoch die Möglichkeit, diese Erzeugnisse in weit besserer Qualität und zu günstigeren Bedingungen in den Westländern zu erwerben. Ausserdem ist man in Israel zurückhaltend, wenn es um Ankäufe von Maschinen in osteuropäischen Ländern geht, dar in ihrer Produktions- und Export-Politik plötzliche und unerwartete Wendungen eintreten und künftig Schwierigkeiten bei der Anforderung von Ersatzteilen entstehen könnten. Auch besteht die Möglichkeit, dass diese Länder angesichts der Entwicklungen im Mittleren Osten und an der internationalen politischen Front ihre Einstellung gegenüber Israel ändern, und es dann vielleicht ablehnen, Israel unerlässliche Ersatzteile zu liefern. Die osteuropäischen Handelsvertreter behaupten zwar, die&e Befürchtungen wären völlig grundlos, doch haben die Erfahrungen der Vergangenheit in israelischen Handels- und Wirtschaftskreisen eine kühle und skeptische Einstellung im Hinblick auf den Wirtschaftsverkehr mit diesen Ländern geschaffen. Rumänien ist z. B. heute bereit, Erdöl zu niedrigerem Preis an Israel zu verkaufen als andere es beliefernde Quellen und sogar seine Ankäufe in Israel zu vergrössern. Doch wollen die Rumänen' nur raffiniertes Erdöl zur Verfügung stellen, während die Israelis an Rohöl interessiert sind, das sie selber in den haifaer Werken raffinieren. Obwohl, wie aus dem bereits Gesagten klar hervorgeht, die Chancen auf eine Verstärkung des Handelsaustausches mit Israel nicht besonders gross sind, entwickeln die Wirtschaftsvertreter der osteuropäischen Länder bei den telaviver Botschaften eine rege Aktivität, um eine günstigere Atmosphäre für den Absatz der Erzeugnisse ihrer Länder in Israel zu schaffen. Sie sind überzeugt davon, dass in noch zwei bis drei Jahren, wenn die Reparationslieferungen aus West- Deutschland aufhören und sich der Umfang des Handelsumschlags zwischen Israel und der Bundesrepublik bedeutend verringert, radikale Wandlungen in der Import- und Export politik Israels eintreten werden. Dann — so glauben sie — können Bedingungen entstehen, da Israel ein Interesse daran haben wird, landwirtschaftliche und industrielle Ausrüstungen gerade in osteuropäischen Ländern anzukaufen und den Handelsverkehr mit ihnen im Rahmen der bestehenden Verträge über den Warenaustausch hinaus bedeutend auszitdehnen. ISRAEL UNI» GRIECHENLAND In Kreisen aes Aussenministeriums glaubt man. die Stunde sei nicht fern, da ein Umschwung in den offiziellen Beziehungen zwischen Israel und Griechenland eintreten, die Regierung von Athen ihre bisherige Defacto-Anerkennung zu voller Anerkennung ergänzen und i ihre diplomatische Vertretung in Israel zum Rang einer Botschaft Griechenlands erheben wird. Die letzten bitteren Erfahrungen mit Aegypten haben in griechischen Regierungskreisen eine starke Enttäuschung ausgelöst. Diese Enttäuschung fand ihren Ausdruck in der griechischen Presse, die den Kreisen der Regierung und des Aussenminisleriums nahesteht, sie fand sogar ihren Niederschlag in Aeusserungen des Ministerpräsidenten. Aegypten konfisziert nicht nur das Eigentum tausender griechischer Bürger, die Jahrzehnte lang und sogar seit Generationen auf seinem Boden ansässig sind, es enteignet auch Griechen, die keine Betriebe und Geschäfte besitzen, entfernt griechische Beamte aus ihren Stellungen, die in Banken, Gesellschaften etc. leitende Posten bekleiden. Die Regierung von Kairo hat nicht nur die Rechte der griechischen Bürger schwer verletzt, sondern sich auch mit zynischer Kälte und Geringschätzung über die Bitten und Proteste Griechenlands hinweggesetzt. In Regierungskreisen Athens ist man jetzt überzeugt, die nachgiebige Haltung gegenüber Kairo und das Zurückweichen vor seinem Druck mit Rücksicht auf die griechische Minderheit in Aegypten und aus Sorge um ihr Wohl, sei ein schwerer Fehler gewesen, und es gel- IjWAW, te nun, die gesamte Politik Griechenlancs im Mittleren Osten von Grund aus zu überprüfen. Man sieht heute ein. dass die Beziehungen zwischen Griechenland und Israel keinen Einfluss auf das Schicksal der griechischen Minderheit haben und betrachtet daher das Katze- und Mausspiel mit der halben Anerkennung Israels als sinnlos, das sich beim Volk Griechenlands und bei der Regierung von Athen ohnehin grösserer Sympathie erfreut als die arabischen Länder. Auch die wirtschaftlichen Beziehungen mit Griechenland wurden in den letzten Jahren bedeutend enger. Beide Länder haben gemeinsame Intel essen auf mehreren Gebieten und sind in der Lage, in mancher Hinsicht ihre Zusammenarbeit zu gegehseiti- Appell an Israel Jerusalem. — Die israelische Regierung erhielt ein Hiifsersuchen zur Anriediung algerischer Flüchtlinge, die sich in ihrer Mehrheit in Marokko und Tunis befinden,. Dieser Hilferuf wurde vom Flüchtlings - Kommissar in Genf an die israelische Regierung gerichtet. (ITAi gern Nutzen zu verstärken. Dies bezieht sich vor allem auf die Touristik, die Schifffahrtsdienste, den Flugverkehr und eine ganze Reihe anderer wirtschaftlicher Belange. Die Tatsache, dass Zypern, dieses kleine und erst seit kurzem selbständige Land, eine Botschaft in Israel eingerichtet hat, kann Athen einen Ansporn geben, seine Beziehungen mit Israel zu normalisieren, und es veranlassen, der seit dem ersten Tag der Existenz Israels bestehenden inoffiziellen Freundschaft zwischen Israel und Griechenland den vollen und offiziellen Ausdruck zu verleihen. UEBERLASSEN SIE UNS DIE ORGANISATION IHRES AUFENTHALTES IN ISRAEL Hotel-Reservierungen, Ausfluege, Fuehrungen VIA WIND AGENCIA DE VIAJES Y TURISMO 25 DE MAYO 189 34-6919 33-4146 BANCO SHAW S. A. ARGENTINA “1 J TODA CLASE DE OPERACIONES BANCARIAS 5 { CORRESPONSALES EN TODO EL MUNDO > 3* Sarmiento 355 — Edificio Show — Buenos Aires \ Jj T. E. 31-6271/6 — Dir. Tel. Shawco - Telex i j Casilla de Correo 3697 — BA 213 - Shawco í Suc. NAZCA: J. B. Justo 5688 — 58-4254 - 4163 í DEL: PINAMAR — PINAMAR, Pcia. Bs, As. 5 SUC. NORTE (EN CONSTRUCCION) % Las Heras 3701. esq. Cánning .•.W.-.VAVW.V.%WÍ MIDLAND COMERCIAL SOCIEDAD ANONIMA GERENCIA Y VENTAS: BELGRANO 990 T. E. 38 - 0038 RIO DEPOSITO: LIMA Y 1460 BUENOS AI T. E. 21 - 3898 RES P====- ===.-—' ----... _;- -=n ISRAEL AMERICAN INVESTMENT CORP. a ■ RjtmlWMi Carlos Pellegrini 739 31-6263 Im Dienste des Aufbaus der israelischen Wirtschaft zum 14. lahrestag der MEDINATH ISRAEL

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