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Jüdische Wochenschau · 1962-04-26 · 1957 (26.4.1962) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
23 (1962)
Issue
1957 (26.4.1962)
Date
1962-04-26
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German, Spanish
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r Jueves, 26 de Abril de 1962 LA SEMANA ISRAELITA AH» XXni. — No. 1957 — 5 Die blau-weisse Flagge auf allen Meeren Wenn man von Schiffahrt redet, meint man mehr die Schiffe als die Seeleute, das technische und übrige Personal, das die Schiffe in Betrieb hält. Aber bei jeder Erweiterung der Flotte benötigt man auch weitere und bessere Ausbildungsmöglichkeiten für Seeleute. Kürzlich wurde mitgeteilt, dass die israelische Handels¬ und Fischereiflotte in dem Masse vergrössert werden soll, dass eine doppelte Anzahl von Kadetten, Offizieren und Matrosen erforderlich sein wird. Das Transportministerium gab bekannt, dass diese Massnahme in Anbetracht der weitgehenden Entwicklung der Schiffahrt in den letzten Jahren und der geplanten Vergrösserung des Tonnengehalts in den nächsten drei Jahren notwendig sei. IN DREI JAHREN VERDREIFACHT Israels Handelsflotte, die im Jahre 1959 aus 43 Schiffen mit einem Tonnengehalt von 273.000 t bestand, wuchs im Jahre I960 auf 53 Schiffe mit einem Tonnengehalt von 500.000 t an. 1961 betrug der Tonnengehalt 700.000 t. 1963 Orird er eine siebenstellige Ziffer erreichen. Israels Handelsmarine, die besser unter dem „The Israel Navigation Co. Ltd.” bekannt ist, wurde im Jahre 1945 vor der Entstehung des Staates Israel von dem verstorbenen David Remez gegründet, der Israels erster Transportminister war. Von Anfang an brachte ZIM Einwanderer nach Palästina, später half sie bei der von der englischen Mandatsverwaltung als ,,illegal” bezeichnten Einwanderung, indem sie Flüchtlinge aus Nachkriegseuropa nach Palästina brachte. Die Firma wurde gemeinsam von der Jewish Agancy, der Histadrut (Allgemeiner jüdischer Arbeiterverband) und der Maritime League geründet. Im Jahre 1948 basass die Gesellschaft nur einen Personendampfer von 3,500 t. der 260 Passagiere und eine Mannschaft von 150 fasste Seitdem l at sich nicht nur der Tonnengehalt, die Zahl der Schiffe und der Plätze für Passagiere vergrössert, sondern es sind auch Schiffe für verschiedenartige Zwecke erworben worden, nämlich solche mit Kühlanlagen für den Transport von Früchten, für die Fischerei, für den Tran:port von Chemikalien, Tanker usw. Auch die Routen sind zahlreicher geworden, sie erstrecken sich heute über den ganzen Erdball. HILFSDIENSTE Eine Anzahl von Hilfsdiensten für die Schiffahrt, die hunderte von Menschen beschäftigen, wurden ins Leben gerufen. Dazu gehören ,.Alehut-Jam”, die die elektronische Ausrüstung für Schiffe und Werften liefern. „Hajam” und „Ogen”, die Schiffsreparaturen ausführen, die Schiffslieferanten ,,Lajam”, die Wäscherei „Kishon” und einige andere Firmen. Sie gehören ZIM entweder ganz oder zum Teil. „Shoham” ist die Passagierabteilung von ZIM. und die Firma ..Dizengoff” hat den Frachtstransport von ZIM übernommen. Seit dem Beginn ihrer Tätigkeit im Jahre 1945 hat ZIM eine Reihe von Tochtergesellschaften gegründet, die Passagiere oder Fracht oder beides über den ganvon MALKAN RAYMIST zen Erdball befördern. Im Jahre 1961 kaufte Israel Schiffe im Gesamtwert von 44 Millionen Dollar und vergrösserte die Zahl seiner Passagier- und Frachtschiffe um fast zwei Fünftel. Der Plan, die Zahl der Plätze auf Personendampfern zu verdopplen, sieht auch eine Beschleunigung der Ausbildung von Seeleuten vor. Zur Zeit lernen 700 zukünftige Matrosen in zwei Marineschulen. Im Jahre 1931 besuchten 400 im Dienst stehende Seeleute intensive Fortbildungskurse an Land. Ausserdem wurden 200 Kaj detten zur Ausbildung auf | Schiffen angenommen. AUSBILDUNG DER MANNSCHAFT DAS SCHOENSTE GESCHENK ZU PESSACH DIE NEUE LONG PLAY PLATTE “SEDER SCHEL PESSACH” gesungen mit Chorbegleitung von Moische Oysher LAVALLE 2760 T. E. 87 8474 iSSSSS § JUAN JULIUSBURG § f MALERARBEITEN! 5 S I 73-1148 BLANCO ENCALADA 1646! a M VERBRINGEN SIE Í1DS IM MODERNSTEN HOTEL M. FLAMM CHASGOMUS — Cordoba 38 — T. E. 2910 1 QUADER VOM SRAND Alle Zimmer mit Privatbad — Alle Bequemlichkeiten Telefonische Auskünfte in Bs. Aires: 76-2312 u, 70-5805 5j TO5 Verbringen Sie die Pessachfeiertage im 'tr: HOTEL LAGO RIO CEBALL0S — CORDOBA Casiila Correo 34 Bekannt durch seine Küche und aufmerksame Bedienung — Anmeldung erbeten J Zur Zeit besteht grosser Mangel an israelischen Schiffsoffizieren. 40 Prozent der höheren und etwa 30 Prozent der Unteroffiziere der israelischen Handelsflotte sind Ausländer. Jedoch besteht keinerlei Mangel an gewöhnlichen Seeleuten. Die Offiziersausbildung wird jetzt beschleunigt. Man hofft, dass im Jahre 1967 85—90 Prozent der höheren Offiziersgarde mit Israelis besetzt werden können. Der Bau von Schiffen geht heute schneller vonstatten als die Schulung des Personals, die nicht unbegrenzt beschleunigt werden kann. Auch kauft ZIM oft Schiffe aus zweiter Hand, die dann von einem Tag auf den andern mit Sehiffspersonal besetzt werden müssen. Die Aufgabe der israelischen Marineschule, deren Gebäude und Schülerzahl vor kurz?m vergrössert wurde. ist die Ausbildung von Offizieren für die israelische Marine. Da aber die Möglichkeiten in der Marine sehr begrenzt sind, gehen die meisten Absolventen der Schule zur Handelsmarine. Die Fischereischule, die ausser Fischern auch spezialisierte Techniker ausbildet, stellt einen beträchtlichen Teil des Personals der Handelsmarine. Ingenieure, Unteroffiziere. Elektriker, Mej chaniker. Funker usw. gehen in ständig wachsender Zahl aus dieser Schule hervor. ZIM IN HUNDERTEN HAEFEN ZIM ist heute in der ganzen Welt vertreten und ihre Schiffe laufen planmässig hunderte Häfen an. von den nahen Häfen im Mittelmeer bis zu den entferntesten am anderen Ende der Welt. Die kürzeste Linie ist die zwischen Haifa, Piräus, Neapel, Genua und Marseille. Die nächstlängere ist die zwischen Haifa und Holland. Deutschland. Polen, Dänemark. England und Finnland. Eine weitere Linie befördert Passagiere und Frachten nach New York, New Orleans. Houston. Florida. Los Angeles usw\ Israelische Schiffe fahren auch nach Burma, den Philippinen und Japan. Neue Gesellschaften, die zum Teil der Israel Navigation Co. gehören oder Teilhaber in nicht - israelischen Firmen sind, bringen Passagiere und Waren zu neugewonnenen Märkten oder Frachten von einem Land zum andern. Israelische Schiffe laufen auch afrikanische Häfen an. Die „Black Star Line”, die Israel und Ghana gemeinsam gehört, versieht den Dienst zwischen Westafrika. England und verschiedenen europäischen Häfen. Die Frachtlinie „Gold Star” verbindet Elat mit dem Fernen Osten. Sie bringt hauptsächlich israelische Phosphate nach Burma und Japan und kommt mit Reis und verschiedenen anderen Waren zurück. Die Linie „Seven Stars” wurde erst vor zwei Jahren gegründet, um Frachten von Westafrika nach Nordamerika zu bringen. Die .Burma Stars Line” fährt von Elat nach Rangoon, Singapore, Hongkong, Kobe und Osaka. Eine andere Linie arbeitet mit der „Atid Shipping Co.” zusammen und bringt Frachten nach und von England, Italien. Spanien. Portugal und Frankreich. LUXUSSCHIFFE Die israelische Schiffsgesellschaft „Somerfin”, die sich bisher nur mit Fischfang und Frachttransport befasste, hat vcr kurzem einen Auftrag im Werte von 6 Millionen Dollar für den Bau einer Passagier- und Autofähre an eine belgische Schiffswerft vergeben. Die Fähre wird Touristen und ihre Wagen in zwei Tagen von Italien nach Israel und ebenso zurückbefördern. Familien, die zusammen reisen, können ihre Wagen ohne zustätzliche Kosten mitnehmen. Das Schiff wird mit allem Luxus ausgestattet sein. Vor kurzem hat ZIM drei Liberty-Schiffe für die Fernostlinie überholen lassen i und ein viertes Schiff für die burmesische „Five Stars ' Line”, di« mit ZIM zusammenarbeitet. Zwischen Elat j und den ostafrikanischen! Häfen wurde die erste Passagierlinie eröffnet. Aber die israelische Schifffahrt hat nicht nur eine c.rantitative Entwicklung aufi zuweisen. Heute besteht zwi- , sehen Schiffs- und Luftfahr- , gesellschaften eine lebhafte i. Konkurrenz, und so auch i zwischen ZIM und EL AL. i Immer grössere und besse- | re Schiffe werden in Betrieb genommen und der! Dienst verbessert. Preise w’erden neu kalkuliert und [ herabgesetzt, um mehr Passagiere anzuziehen. Vom Sommer 1963 an wird ein neuer Passagierdampfer, die ..Schalom”, auf der Strecke Haifa, New York, Neapel Marseille und Madeira in Dienst gestellt werden. Der Auftrag für dieses Schiff wurde an eine französische Firma vergeben, es wird einen Tonr.engehalt von 23.000 t haben und 16 Millionen Dollar kosten. Sobald das Schiff in Betrieb genommen werden wird, werden neue ZIM-Vertretungen in verschiedenen amerikanischen und europäischen Städten eröffnet werden. TANKER FUZR CHEMIKALIEN Ausser den bereits seit einigen Jahren in Betrieb befindlichen Petroleumtankern wird Israel auch Tankschiffe für Chemikalien erwerben. Der erste dieser Tanker wird vom F ühjahr 1962 an zwischen den Vereinigten Staaten und Israel verkehren. Er gehört gemeinsam einer israelischen und einer amerikanischen Gesellschaft. Die Konstruktion des Schiffes ermöglicht den Transport von 24 verschiedenen Chemikalien in fester oder flüssiger Form. Die israelische Handelsmarine wird auch eine neue Frachtlinie zwischen Elat und Australien eröffnen, die ihren Dienst mit drei Schiffen beginnen wird. Diese Schiffe werden unterwegs verschiedene Häfen anlaufen, um hauptsächlich israelische Pottasche nach Au stralien zu bringen und mit industriellen Erzeugnissen zur ii ckzukehren. Israel vergrössert nicht nur den Tonnengehalt seiner Handelsflotte, sondern eröffnet . ueh neue Zweige der Schiffahrt und ständig neue Linien. Der Ankauf von 35 neuen Schiffen innerhalb ■von drei Jahren wird die Zahl der Schiffe auf 100 und den Bruttotonnengehalt auf eine Million Tonnen vermehren. Weitere 15 Schiffe wurden gechartert, um zusätzlichen Schiffsraum zur Verfügung zu hajren. Der Frachtverkehr ist so gross, dass Israel auch in der absehbaren Zukunft weiterhin diese gemieteten Schiffe benötigen wird. Israel, das seine Schiffahrt im Jahre 1948 mit einem alten, kaum seetüchtigen Schiff begann, ist innerhalb von vierzehn Jahren zu einem seefahrenden Volke geworden, dessen blauweisse Fahne ständig auf allen Meeren w^ht. INMUEBLES, por valo* TERRENOS Máximo la rápida y M rizada».^ Si? _ $or la posesión inmediata y fá*. cii convertibilidad. PIKIER 15 TEL AVIS-ISRAEL W i Asesori (egol: Dr. Benjamin Rinsky Repres. en Latinoamérica: MAX MAZAR : BARNETT Moreno 1770, 2« piso Tel. 38-047 1'7390 - Buenos Aires (R. A.)-' NO SOLO DESDE PLATEA!!! Los lugares que desde la pantalla le emocionan, le maravillan, le "transportan", VEA¬ LOS, CONOZCALOS, VIVALOS... USTEC MISMO. EXCURSIONES "EXODO" DE g VIAJES BITTERMANN ES 2063 - PLANTA BAJA, OF. 9,10,14 y 16 j: E. 49-3491 /45-4957 / 49-0433 / 45-7607 / 49-1229

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