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Jüdische Wochenschau · 1962-04-26 · 1957 (26.4.1962) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
23 (1962)
Issue
1957 (26.4.1962)
Date
1962-04-26
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German, Spanish
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Juerts, 26 de Abril de Mß LA SEMANA ISRAELITA AS» XXIII. — N». 1957 — 3 Flugzeuge: made in Israel Als vor drei Jahren die israelische Luftwaffe beschloss, im Lande ihre eigenen Düsen-Flugzeuge moa tieren zu lassen und tatsächlich mit dem Nachbau des französischen Trainingsflugzeuges Fouga-Magister begann. wurde von den zuständigen Gremien gehofft, dass diese Montage-Kette lange Jahre fortgesetzt werden könnte, und dass der Anteil der israelischen Industrie an der Produktion der verschiedenen Teile des Flugzeuges ständig steigen würde. Obwohl das Flugzeug sich tatsächlich nicht nur in Israel. sondern auch bei anderen Luftv affen (NATO- Staaten, ehweiz, etc.l ausgezeichnet bewährt bat. ist schon heute klar, dass in absehbarer Zukunft die Montage - Möglichkeiten dieser Maschinen sehr begrenzt sein werden. Einerseits wird der Eigenbedarf (d. h. der Bedarf der israelischen Luftwaffe gedeckt sein, andererseits sind die Möglichkeiten, diese Maschinen im Auslande abzusetzen, ebenfalls nicht mehr so gut, da jetzt schon neue Modelle und Flugzeuge für dieselben Zwecke wie der Fouga- Magister jeplant, bzw. gebaut werden. Um jedoch die langwierigen. kostspieligen Vorberei tungen, die bei den „Bedek”- Flugwerken in Lod getroffen wurden, um den Fouga zu montieren, nicht un ausgenützt zu lassen, wird jetzt mit neuer Energie der Gedanke verteidigt, bei ,.Bedek” ein eigenes Flugzeug zu entwickeln und zu bauen. Diese Idee ist schon ein langjähriges Steckenpferd der Leiter von Bedek, aber die Millionen, die für die Planung und Vorbereitung einer solchen Flugzeug-In dustrie notwendig wären, haben bisher gefehlt. Von Anfang an war es den Leitern von Bedeck klar, dass sie nur ein Flugzeug bauen könnten, das ihnen eine Ausnützung der bei der Fouga-Möntage erworbenen Erfahrungen möglich machen würde, und das sich soweit wie möglich an die Baupläne des Fouga anleh nen würde. So entstand damals die Idee, ein kleines Privatflugzeug, mit Düsenantrieb (zwei Motore) zu bauen, das im grossen ganzen dem Fouga ähnelt, obwohl die Motore (wie bei der Caravelle) am hinteren Teil des Rumpfes angebracht werden sollen, um den Motorenlärm zu massigen. In Europa und noch mehr in den USA haben sich solche kleinen Privatflugzeuge in den letzten paar Jahren einen ausge zeichneten Markt erobern können, und allein in den USA gibt es ein halbes Dutzend von Unternehmen, die sich auf den Bau von Privatflugzeugen konzentriert haben, wobei die meisten dieser Maschinen jedoch bisher mit Kolbenantrieb-Motoren ausgerüstet wurden. Natürlich ist ein Privatflugzeug mit Kolbenantrieb wesentlich billiger (Preis pro Einheit ca. 100.000 Dol lar) als eine Maschine mit Düsenantrieb (Preis pro Einheit über eine Million Dollar). Diese Flugzeuge konnten natürlich wegen ihrer hohen Preise wenig Abnehmer finden, und hier hofft ..Bedvk”, eine Kompromiss-Lösung bieten zu können, in dem man versucht, ein Kleinflugzeug mit Düsenantrieb zu entwickeln das kaum mehr als 300.000 Dollar kosten würde. MALERARBEITEN j Günter Stern, H. Resenhain? LEANDRO N. ALEM 2530 T. E.: 795 8710 und 740 1925 MUNRO {J > l Teppichhaus - M. Höchberg £ UNERREICHTE AUSWAHL AN HANDGEKrtJPFTEN * TEPPICHEN IN ERSTKLASSIGEN QUALITÄTEN J nJER JEDES GEMUETLICHE HEIM. Eig.n« Fabrikation — Unverbindliche Vorführung j Auf Wunsch Zahlungserleichterungen MASCHIKENTEPPICHE IN ALLEN FARBEN UND GROESSEN AUSLEGEN VON APPARTEMENTS MIT REIN WOLLENEM VELOUR. 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Weiterhin wurde darauf geachtet, die Pläne so zu gestalten, dass die Standardisierung der ganzen Maschine soweit wie möglich beachtet wird, sodass Standardteile, die auch bei anderen Flugzeugen gebraucht werden und deshalb auf dem internationalen Markt gekauft werden können, weitgehend bei dem; Israel-Flugzeug Verwendung j finden. Der Motor des Flugzeugs wird natürlich nicht in Israel gebaut werden können, sondern soll von den französischen Werken (Sud-Aviation) geliefert werden, während ein Grossteil der anderen Teile der Maschine je doch „made in Israel’’ sein wird. Auch hier wird man sich in erster Liie auf die Teile stützen, die schon für den Fouga-Magister im Lande erzeugt werden. Obwohl die Investitionen, die bisher für den Bau dieses Flugzeugs gemacht wur den, nicht sehr gross waren, ist nunmehr der Zeitpunkt nahe, wo ein prinzipieller Beschluss gefasst werden muss, ob man in Lod nun tatsächlich die praktische Verwirklichung dieser Pläne in Angriff nehmen wird, d. h. ob man mit dem tatsächlichen Bau von einigen Versuchs - Flugzeuj gen beginnen wird. Hierfür j wäre natürlich eine relativ j starke Investion erforder- : lieh; und bevor diese von | den zuständigen Regierungsgremien bestätigt werden wird, gilt es genau zu erkunden, welche Absatzmöglichkeiten tatsächlich für ein solches Diisen-Kleinflug zeug in Europa und den USA bestehen würden. Laut hier vorliegenden Ziffern werden jährlich in den USA Kleinflugzeuge für über 250 Millionen Dollar verkauft. Nur wenn es Bedek gelingen würde, ca. 10 Prozent dieses Marktes zu erobern, dürfte sich der Bau des ersten israelischen Privatflug zeugs rechtfertigen lassen. LA SEMANA ISRAELITA BISEMANARIO INDEPENDIENTE 6*. Air«« - PUEYRREDON 1180. I* i*q. - T E. 83-2*1 26. April 1962 22. Nissan 5722 Aus aller Welt STABILOFORM bedeutet für Herrenkleidung „perfekt durch das was drinnen steckt”! Es gibt viel Herrenkleidung, die äusserlich nach „etwas aussieht”, innerlich aber sehr wenig Festigkeit aufweist. Solche Kleidung wurde bei Carlton nie verkauft. Carlton-Kleidung hat äussere Eleganz und inneren Gehalt. Davon können Sie sich überzeugen, wenn Sie mit einem der vielen Carlton-Kunden über Herrenkleidung sprechen. Carlton-Kleidung nach Mass oder die vielbewahrte Fertigkleidung ist Kleidung guten Stils, sie ist meisterhaft gearbeitet und nicht teurer als gewoehnliche Kleidung. Aach Junioren kaufen fern bei CARLTON Ständige Passformkontrolle. Ernst Koppel Herrenbekleidung Mcripü 484 L TE. 31-7845 Herrenansstattung Mcripü 982 TE. 31-0357 Ein Hetzbiicli verboten München. — Das Amtsgericht in München hat das Buch „Israel” von Franz Josef Sc heidi beschlagnahmt und die Kolportage in Deutschland verboten. Als Grund hierfür wird angegeben, dass das Buch geeignet ist. eine Propaganda ge-! gen die Juden auszulösen und dadurch Unruhe zu stiffen. Das Buch ist im Jahre 1959 im Schild-Verlag in München erschienen, gedruckt wurde in Wien bei W aldheim-Eberle. In zahlreichen Kritiken, die bisher über dieses Buch erschienen sind, wurde hervorgehoben, dass dieses Buch sich hauptsächlich auf die dem Judentum und dem Staate Israel feindlichen kommunistischen und arabischen Propaganda Quellen stützt. Es ist mehr als verwunderlich, dass der österreichische Pressestaatsanwalt gegen die Verbreitung dieses Buches, das in Oesterreich gedruckt wurde bisher nichts unternommen hat. (IPN) Erfolg einer Kritik 4 Wien. — Wie wir kürzlich berichten mussten, hatte die Zentralsparkasse der Gemeinde Wien eine „Europa- Mappe” zum Gebrauch von Lehrern und Schülern herausgegeben. In dieser Mappe ist eine Empfehlung für einschlägige „Europa-Literatur”, u. a. auch ein Hinweis auf das berüchtigte Buch von Theodor Soucek „Wir rufen Europa” enthalten. Nun hat auf Grund dieser Kritik die Zentralsparkasse der Gemeinde Wien das Blatt „Europa-Schrifttum” der Mappe neu gedruckt und es allen Stellen, welche die „Europa-Mappe” seiner zeit erhalten haben, als Austausehblatt zugeschickt. In diesem neuen Blatt ist das Buch von Soucek nicht mehr angeführt (IPN) Obsrrabbiner Asseo in sein Amt eingeführt Estanbul. — Der neue türkische Oberrabbiner, David Asseo, ist vor kurzem in sein Amt eingeführt worden. Der feierlichen Zeremanie in Estanbul wohnten hohen Persönlichkeiten des türkischen öffentlichen Lebens, das konsularische Korps, Vertreter der Kirchen und der Presse bei. — (ITA) Jüdische Befürchtungen Moskau. — Wie von informierter Seite verlautet, warnten die Führer der jüdischen Gemeinde in Mos kau die Gemeindemitglieder vor jedem Kontakt mit! israelischen Diplomaten, j Die Warnung soll an einer Versammlung der Gemeindemitglieder ausgesprochen worden sein, die in der ein- 1 zigen Moskauer Synagoge stattfand und an welcher 200 Personen teilnahmen; den Vorsitz führte der Moskauer Grossrabbiner Jehuda Levin. Mehrere Redner betonten, dass die Religionsfreiheit der Juden in der Sowjetunion gefährdet wäre, wenn die Behörden die Synagogen , als einen günstigen Boden für die Verbreitung der zionistischen Propaganda” betrachten sollten. Reisa nach Israel Rio de Janeiro. — Der offmelle Besuch des brasilianrcchen Aussenministers, Santiago Dantas in Israel wurde auf Ende Mai verlegt, weil Dantas durch wichtige Konferenzen verhindert ist, früher als Ende des nächsten Monats Israel zu besuchen. Exportzahlen Tel Aviv. — Im vergangenen Jahr exportierten 54 israelische Firmen Waren jm Werte von je einer Million Dollar und mehr und stellten damit einen Anteil von 50 Prozent an der Gesamtausfuhr. 150 weitere Firmen exportierten für je über 100.000 Dollar und trugen damit 30 Prozent des Gesamtexports. An der Spitze der Exportfirmen standen der Citrus Marketing Board mit über 40 Millionen Dollar, die Diamantenindustrie, die Rohstofflieferanten, die Reifenhersteller, die Textilfabriken und die Zementwerke. In diesem Jahr wird ein Gesamtexport ln Höhe von 500 Millionen Dollar angestrebt. BEQUEMSTE SCHIFFSREISEN Viajes Globus Alsina 1418, 6° B. As. T. E. 38-5860, 1447, 8304 ESTUDIO JURIDICO INTERNACIONAL Dr. Hardi Swarsensky ASUNTOS EUROPEOS EXCLUSIVAMENTE SPRECHSTUNDEN: Dienstag, Mittwoch und Freitag Yon 15 bis 18 Uhr (Telef. Auskünfte werden NICHT erteilt) Dr. Günter Frey ASUNTOS ARGENTINOS Y SUDAMERICANOS Erbschaftssachen - Vertraege - Verwaltern gen - Miets-, Zivil- und Handelssachen. PUEYRRED0N 2190 esq Av. LAS HERAS — T. E. 83-2613

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