Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 23 (1962)
- Issue
- 1954 (6.4.1962)
- Date
- 1962-04-06
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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4 — Viernes de Abril de 1962 LA SEMANA ISRAELITA a«« ran. — jr*. mi und die Atomwissenschaft „Auf dem Gebiet der Zusammensetzung des Atoms erreichten israelische Wissenschaftler bedeutende Erfolge, die von den Atomforschern der Welt anerkannt ■wurden. „Hunderte von Anfragen aus der ganzen Welt gelangen an das Weizmann-Institut mit der Bitte, zwecks Weiterbildung und Vervollkommnung bei den israelischen Institutionen hospitieren zu dürfen.” Dies erklärte mir der 35jährige Professor Arnos de Shalit, der kürzlich zum wissenschaftlichen Leiter des Weizmann-Instituts ernannt wurde, wobei er hinzufügte, dass eine harmonische Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Atom - Forschungsgruppen in Israel besteht. Es wurde festgestellt, dass die einzelnen Atomkerne verschieden grosse Energien enthalten. Den Grund hierfür kennt man noch nicht- Man konnte jedoch im Weizmann-Institut die Verbindung der einzelnen Atome unter einander feststellen und nach dem Resultat der israelischen Forschungen kann man, wenn man den Energiegehalt des einen Atomkerns weiss. den des daneben liegenden errechnen. Im Weizmann - Institut wurde auch eine wichtige Forschung über die Lebensdauer der verschiedenen Atome durchgeführt. Nur ca. 20 Prozent aller Atome haben eine unendliche Lebensdauer. Dagegen gibt-es ca. 2000 Sorten von Atomen, die nur eine bestimmte Zeit leben und sich zumeist selbst auflösen. Es wurden Atome entdeckt, deren Levon SCHRAGA HAR-G1L bensdauer zwischen einem Tausendstel des millionsten Teils einer Sekunde und dem millionsten Teils einer Sekunde beträgt. „Wir beschäftigen uns mit der Erforschung disser Atome, und Prof. Goldring konnte bereits einige Eigenschaften solcher Atome entdecken. Er stellte fest, dass sie sich w'ie eine Magnetnadel bewegen, und dadurch konnte er auch einiges über die Zui sammensetzung der Atome 1 erfahren.” Auf dem Gebiet der Forschung über die Zusammensetzung der Atome steht Israel fast an erster Stelle in der Welt, und bei einer internationalen wissenschaftlichen Tagung auf diesem Gebiet, die in den Vereinigten Staaten stattfand, wurden von 15 Vorträgen zwei von israelischen Forschern gehalten. Ich fragte Prof, j de Shalit, ob die Israelis im allgemeinen mit an erster! Stelle auf dem Atomfor- ’ schungsgebiet stehen. De i Shalit antwortete, dass dies I nicht möglich sei, da in Israel nur ca. 100 Forscher und Wissenschaftler auf : dem Atomgebiet arbeiten, | während jedes grosse Atom- ' forschungs - Institut mindestens 1000—1500 Forscher i beschäftigen muss, um alle j Gebiete der Atomforschung! zu umfassen. Aus diesem; Grunde werden viele Teile : der Atomforschung in Isra- I el überhaupt nicht berührt. | Trotzdem hat Israel ein gu- . tes Niveau ungefähr so wie ' die gut entwickelten europäi- I sehen Länder. Wir kamen auf die israelischen Studenten zu sprechen, und ich meinte, wenn ein so junger Mann wie Prof, de Shalit bereits wissenschaftlicher Leiter eines so bedeutenden Instituts werden konnte, sei das ein gutes Zeichen für das Niveau der israelischen akademischen Jugend. Prof, de Shalit war nicht meiner Ansicht. Er erzählte mir. dass vor ca. zehn bis fünfzehn Jahren die israelische Jugend sehr wissensdurstig war und ihre ganze Freizeit in den Laboratorien und Bibliotheken verbrachte, um immer mehr und mehr zu lernen. Heute jedoch findet man nach Arbeitsschluss kaum einen Studenten im Laboratorium. Im Weizmann-Institut studieren ca. 100 junge Leute, die . sieh auf ihr Dokorat vorbereiten. Doch sie lesen fast nichts, was sie nicht unbedingt lesen müssen, und beschäftigen sich nur mit den Versuchen, die zweckbedingt sind, um ihren Titel zu erhalten. Vom Wissensdrang und Wissenshunger, früher so symptomatisch für die jüdische studierende Jugend der Welt, ist heute nichts mehr zu spüren. „Die heutigen Studenten gehen lieber ins Kino oder tanzen.” Auf meine Frage nach der wissenschaftlichen Zukunft Israels erklärte Prof, de Shalit, dass er selbst keine genaue Antwort darauf wisse. Vielleicht werden die Studenten nach abgeschlossenen Studien ernster werden, doch sei dies ein Problem. das heute in der ganzen Welt akut sei. Wir kamen dann auf die wissenschaftlichen Pläne des neuen Leiters des Weizmann-Instituts zu sprechen. Der sehr jugendlich aussehende Professor war verlegen und sagte: „Da ich meine Pläne noch nicht ausgeführt habe und noch nicht von deren Erfolg überzeugt bin. möchte ich noch nicht darüber sprechen”. Statt dessen berichtete er stolz, dass Israel eine internationale Errungenschaft auf dem Gebiet der Grundwassersuche erreichte. Israel ist weiterhin der einzige Produzent in der Welt von schwerem Sauerstoff. Der Gesamtexport auf diesem Gebiet umfasst zwei Kilogramm, doch jedes Gramm kostet ca. 400 Dollar; die Exportliste umfasst alle Länder, die sich mit Atomforschung beschäftigen, und sogar der Ostblock kauft den schweren israelischen, Sauerstoff. Im Weizmann-Institut arbeiten zur Zeit 320 Wissenschaftler, von denen ca. 40 Ausländer sind, die nach Israel kamen, um sich zu spezialisieren. und meistens auch die Gelder für ihre eigenen Forschungsarbeiten aufbringen. Auf diese Art und Weise erhält das Weizmann-Institut Jahr für Jahr ca. eine.Million Dollar, die von der Regierung nur zu einem niedrigen Kurs verrechnet werden. „Eigentlich”, meinte Prof, de Shalit, „solten die Köpfe unserer "Wissenschaftler aber doch mindestens so wertvoll sein wie die Israelischen Apfelsinen, nicht wahr?” DER UMFANG DES EXPORTS, VOM SICHERHEITSRAT von unserem Sonderkorrespondenten Der Handels- und Industrieminister gab anlässlich der Verteilung von Ehrenurkunden an die wichtigsten Exporteure des Landes bekannt, dass der Export Israels pro Kopf der Bevölkerung grösser sei, als der Japans. Eine japanische Delegation, die ihn besuchte, war darüber sehr erstaunt. Wir können uns jedoch mit dem erreichten Export von 247 Millionen Dollar nicht zufrieden geben. Aufgrund der statistischen Feststellungen für die ersten zwei Monate des laufenden Jahres könne man hoffen, dass der Export bis Ende 1962 300 Millionen Dollar erreichen wird, und dass der zusätzliche unsichtbare Export sich auf 200 Millionen Dollar belaufen wird. Seit 1950. hat s*cb unser Export verneunfacht, und zwar ist der landwirtschaftliche Export dreienhalb mal grösser und der industrielle Export elfmal grösser als damals. Unser Ziel sei, die Ausführ eineinhalb bis zweimal grösser als heute zu machen. Der Vorsitzende des Exekutivausschusses des Export-Instituts Schimon Elman, der nach den einleitenden Worten des Direktors der Aussenhandelsabteilung im Handelsministe- I rium, J. Schikler. das Wort! ergriff, machte darauf auf-; merksam, dess die neue : Wirtschaftspolitik drei Grup ■ pen von Exporteuren be- : treffe: Die Exporteure, die I bisher eine Prämie von 85 ’ Agoroth bekamen, die sich I für sie vorteilhaft auswirkt, i Der zweiten Gruppe gehö- | ren Exporteure an, die nach! wie vor 3.— IL für den Dol-; lar erhalten, und der dritj ten solche, die der Abwer- | tung bereits vorgegriffen i und für den erlösten Dollar | etwas oder viel mehr als 3.— IL herauswirtschafte- , ten. Das einzige Positive sei j vorläufig die vereinfachte Prozedur. Ob die Wirtschaftspolitik für die Expor-! teure segensreich sein werde oder nicht, hänge davon , ab, ob die Regierung sich nicht nur auf Erteilung wohlgemeinter Ratschläge; beschränken und zu eigenen , Opfern bereit sein wird. Bei der darauf folgenden 1 Urkundenverteilung wurden 36 Grossfirmen. deren Exporte eine Million Dollar überstiegen, mit Auszeichnungen 1. Klasse bedacht, Er führte aus, die israeliacht Firmen mehr als im vorigen Jahr. Zusätzlich er- 1 hielten 210 weitere Firmen, deren Exporte sich zwischen 100.000 Dolar und einer Mil- Wie liegen die Feiertage im Jahre 5722? Mittwoch, den 18 April Donnerstag, len 19 April Freitag den 10 April Scnabend. der 21 April Mittwoch den 25 April Donnerstag den 26. April Dienstag, den 1 Mai Mittwoch den 9 Mai Donnerstag. den 7. Juni Freitag, den 8 Juni Sonnabend, den 9. Juni Erew Pessach 1. Tag Passach 2. Tag Pessach Schabbat Cho’ hamoed 7. Tag Pessach 8. Tag Pessach — Acharon sehe) Pessach Gedenken des Aufstandes im Ghetto von Warschau Yom tfaazmaut Erew Schawuot 1, Tag Schawuot 2. Tag Schawuot Vereinte Nationen. — Unter dem Vorsitz des venezolanischen Delegierten Carlos Sosa Rodriguez begann der Sicherheitsrat seine Debatte über die syrische Beschwerde gegen Israel und die israelische Gegenklage gegen Syrien aufgrund der kiirzlichen Grenzzwischenfälle am Tiberiassee. Der erste Redner war der syrische Repräsentant, Farid Chehlaui, der den Sicherheitsrat ersuchte. Israel als Angreifer zu verurteilen, sehen Angriffe hätten nicht als Reaktion auf gewisse Zwischenfälle beim Fischfang stattgefunden sondern "bezweckt, sich des östlichen Seeufers zu bemächtigen, lion Dollar bewegen, Anerkennungszertifikate ,2- Klasse”. Unter den Export-,.Millionären” erscheint der Citrus Maiketiag Board mit einem Rekord von 40,5 Millionen Dollar, wovon auf Pardess- Syndikat allein 20,7 Millionen Dollar und „Jachin” 9 Millionen Dollar entfielen, die vereinigte Gesellschaft für den Landwirtschaftsexport ir.it 12.5 Millionen Dollar, die Pottasche-Gesellschaft mit nahezu 6 Millionen Dollar, die Rogozin- Werke, die Alliance-Reifenfabrik (welche 70 Prozent ihrer Produktion exportiert), die Schimschon - Reifenfabrik,, Machzawej Jisrael Timna) mit je 4,1 Millionen Dollar, der Beirat für Erdnussexport mit 2 Millionen Dollar, Cargal mit 1.750.000 Dollar, Aderet mit 1,5 Millionen Dollar, Shemen mit fast 1,5 Millionen Dollar, u. v. a. Besonderen Applaus ernteten die Strickwarenfabriken Aled und Elanith. Unter den Anwesenden befand sich auch eine Delegation aus der Türkei, die besonders zu der Zeremonie ins Land gekommen war. AMERIKANISCHE POLITIK New York. — Der republikanische Senator Kennet h Keating kritisierte die Untätigkeit der nordamerikanischen Regierung gegenüber der Krise im Mittleren Orient. In einer Rede, die er in New York hielt, sagte er u. a.: „Sich um die Dinge nicht zu kümmern, das ist offenbar die Devise unserer Regierung in dieser Orient Politik. Sie ignoriert den Sturm, obwohl das Schiff bereits voller Wasser ist, wenn es auch noch fährt. Jedenfalls bleiben wir gleichgültig im Boot sitzen, obwohl es schon unterzugehen droht. Wir weigern uns, irgendeine Lösung zu finden. Diese Gleichgültigkeit und Inaktivität sind in einem Augenblick umso schlechter, wo man noch etwas unternehmen könnte." Der Senator erklärte weiter, seine verschiedenen Versuche, die Regierung zu einer Stellungnahme zu bewegen, seien ergebnislos verlaufen. Man habe ihm nur doppelzüngige Antworten gegeben; man habe ihm versichert, man würde tun, was man könne, auf der anderen Seite aber unterstrichen, dass es unmöglich sei, etwas zu unternehmen. Die USA hätten im Sicherheitsrat Gelegenheit gehabt, durch eine feste Haltung auf direkte Friedensverhandlungen zwischen Israel und den Arabern zu drängen. Aber diese Gelegenheit wäre nicht ausgenutzt worden. (ITA) lude aus England bei Nasser um. wie er sagte, „einen israelischen Staat zu errichten, der sich vom Nil bis zum Euphrat erstreckt, und hierzu die eingeborene Bevölkerung mit barbarischen Methoden zu vertreiben.” Hierauf ergriff Israels ständiger Vertreter vor den UN, Michael Comay, das Wort. Er stellte fest, dass das syrische Territorium niemals bis zum Tiberiassee gereicht habe und kein syrischer Bürger das Recht besitze, „ohne unsere Erlaubnis im Tiberiassee zu fischen”. Comay versicherte, Israel sei daran interessiert, den Frieden in der Nordzone des Sees aufrecht zu erhalten, die am fischreichsten und in der Nähe der befestigten syrischen Stellungen gelegen ist. Er beschuldigte Syrien, die Feuer einstellung vom 17. März ,.drei Tage nach ihrem Ab- | Schluss” gebrochen zu haben. „Wenn die UN die Achtung vor dem Waffenstillstand in diesem Sektor nicht zu wahren imstande ist, so muss Israel die Wahl treffen”, führte er aus, „ob es die Kanonen, welche israelisches Territorium beschiessen, zum Schweigen bringen oder diesen Teil des Ufers und des israelischen Sees Syrien überlassen will, und das wird keine israelische Regierung jemals tun.” Comay betonte, Israel werde stets die Prinzipien und Pflichten der Charter und des Waffenstillstands respektieren, und forderte die syrische Regierung auf, ebenfalls ihren Verpflichtungen Genüge zu tun und feierlich zu erklären, sich in Zukunft neuer Aggressionen j gegen Israel und der Einmischung in innere israelische I Angelegenheiten, wie z. B. ' den Fischfang zu enthalten, j Der nächste Redner war j der ständige Repräsentant | der USA. Adlai Stevenson, I der den Vorschlag machte, Kürzlich weilte in Israel ein Mann namens Maurice Oibach zu Besuch, ein Jude 1 und Zionist, der sich gerade ' den Kampf gegen den Antisemitismus zum Ziel gesetzt - hat, und zwar gegen eine i besondere Spielart dieser1 Erscheinung: den Wirt-; Schafts-Antisemitismus. Der I Gr.st aus England hat eine | interessante Vergangenheit! und verfügt über zahlreiche bemerkenswerte Erlebnisse; und Erinnerungen. Einmal ' hatte er Verhandlungen mit Abdel Nasser zu führen und dieser klopfte ihm im Lau-1 fe des Gesprächs freundj schaftlich auf die Schulter. : nannte ihn „Kamerad” und drückte ihm herzlich die’ Hand. | Ueber die zukünftigen is-: raelisch-arabischen Btziehungen sich zu äussern,! lehnte der Gast bei seinem ' Besuch in Israel ab, da er j \ eiterhin auf einen friedlichen Ausgleich im Mittlej ren Osten hofft und weil erl selbst bei solch einer Lö-' sang irgendwie mitwiiken will. Mit grösstem Recht bc-! tonte er, dass in dieser Hinsicht unbedingt Zurückhaltung und Schweigen geboten seien, und dass laute Veröffentlichungen, wie sie; in Israel so beliebt sind, j am besten unterbleiben soll-1 ten. Er gehört dem linken Flügel der britischen Arbei-! den Generalstabschef der : UN-Kontrollkommission für! die Waffenstillstände in Palästina, General Carl von j Horn, zur Befragung nach | New York zu rufen und bis j zu seiner Ankunft Israel und 1 Syrien zur Respektierung j der Feuereinstellung aufzufordern. terpartei an und hatte sich seinerzeit gegen die Suez- Aktion gewandt. Gerade darum sympathisiert wahrscheinlich Nasser mit diesem Mann und zeigte sich bereit, sich mit ihm zu treffen. Nach Israel kam Orbach im Zusammenhang mit Wirtschafts-Problemen. Er fungiert als Generalsekretär des ..Rates für Handelsberatung”, und diesem Gremium liegt es ob, den Kampf gegen den Wirtschafts-Antisemitismus in den verschiedenen Handels- und Industriezweigen in England zu ft hren. Obwohl, nach Ansicht des Gastes, in England der Antisemitismus nicht aTzu sehr verbreitet sei, müsse doch gegen gewisse ar.tijüdische Erscheinungen im englischen Wirtschaftsleiten eingeschritten werden. Vor allen Dingen käme es auf Präventivmassnahmen und rechtzeitige Vorbeugung an. Es bestehe auch die Notwendigkeit. dass man der. artige antisemitische Tendenzen im Keime ersticke, danaturgemäss gerade der kleine Mann aus rein wirtschaftlichen Erwägungen nur allzu gern einen unbequemen jüdischen Konkurrenten „aus dem Wege zu räumen” bestrebt sein wird. Natürlich heisst dies, bei der englischen Zurückhaltung, nicht gleich Erschiessen des jüdischen Konkurrenten und auch nicht Ueberfälle und tätliche Angriffe, wie sie bei den brutaleren amerikanischen Antisemiten beliebt sind. Doch musste man feststellen, dass die Form des Wirtschafts- Antisemitismus auch im demokratischen England sich auszubreiten beginnt. ISRAEL - BRIEFMARKEN j AJ WIEDEBVERKAEUFER — ALLE NEUAUSGA- BEN ZUM OFFIZIELLEN PREIS J Agencia Filatélica oficial l del Estado de Israel, l VIAMONTE 550. I/B — Bueno« Aires, Rep Argentina i Jüdische Wochenschau in Montevideo/Uru^uay Einzelnummer 50 Centesimos Jahresabono 45.— $ urug. ABONOS — AVISOS — COBRANZA Sra. L. Löblowitz Paraguay 1164, piso 2, apt. 9 Distribuidor: KIOSK TUREK Constituyentes 1757 Tel 42-640