Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 23 (1962)
- Issue
- 1953 (30.3.1962)
- Date
- 1962-03-30
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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Vlfmes. 30 de Marzo de 1SÍ2 LA SEMANA ISRAELITA Ereignisse der Woche Die „Theodor Herzl” in Buenos Aires In dieser Woche traf der israelische Passagierdampfer Theodor Herzl zu einem Freundschaftsbesuch ein und war das Ausflugsziel vieler Freunde des jüdischen Staates, die das Schiff als Sendboten des Staates Israel herzlich bewillkommneten. Das Schiff ist ein riesiger moderner Passagierdampfer, der über alle Anforderungen verwöhnter Passagiere verfügt und auch zahlreiche Gesellschatsräume und Promenadendecks besitzt. Als israelisches Schiff hat die ,.Theodor Herzl” natürlich eine Synagoge und eine grosse jüdische Bibliothek und veranstaltet eine laufende Ausstellung von Gemälden und Plastiken israelischer Künstler. Die Besatzung der „Theodor Herzl” zählt 221 Mann, ihr Kapitän, Aksel, tut schon jahrelang in der israelischen Flotte Dienst. Das Schiff ist eines der modernsten der jungen israelischen Handelsflotte. Es besitzt grosse Laderäume. Inzwischen hat der Dampfer Buenos Aires bereits wieder verlassen und befindet sich auf der Heimfahrt nach Israel, Berufung nach La Paz Der junge jüdische Pädagoge der „Zweiten Generation”, Heriberto Naftali Jakob Haber, der seit einem Jahrzehnt in unserer Mitte wirkt, verlässt jetzt Buenos Aires, um den Posten des Direktors der jüdische Schule und der Synagoge in La Paz (Bolivien) zu-übernehmen. Nicht nur als Interpret seiner Lehrfächer ist er bei der Jugend -der NCI beliebt sondern^ auch von den Eltern als" Baal Kore (Thora- Vorleser) geschätzt, und seine Arbeit am traditionellen Mahon wie auch in der nicht religiös eingestellten „Scholem Alechem-Schule” hat gute Früchte getragen. Es mag vielleicht wundernehmen, dass ein junger zukunftsfroher Mensch Buenos Aires mit seinen vielen kulturellen Möglichkeiten gegen La Pab eintauscht. Aber für Haber dürfte die Aufgabe, die Escuela Israelita Boliviana mit ihren 300 Schülern bis zur Reifeprüfung zu leiten, besonders anziehend sein. An dieser Schule wirken 25 Lahrer, von denen leider nur fünf Juden sind. Die Schule lehrt als staatlich anerkannte Unterrichtsfächer zwei Fremdsprachen, Hebräisch und Englisch.Es liegt nun in der Hand des Direktors, die hebräischen Studien zu vertiefen und ihnen die Bedeutung zu gebendie für die Erziehung einer neuen jüdischen Generation notwendig sind. Besonders interessant dürfte es sein, dass auch christliche Schüler die Schule besuchen, wo sie anstatt des Fachs „Pensamiento judio” den Katechismus lernen, während Iwrit und jüdische Geschichte für alle obligatoj risch ist. Heriberto Haber ist 1930 für Pädagogik sowie Gastprofessor an der Universität in Jerusalem. Er ist eine der anerkanntesten Autoritäten im Erziehungswesen und hat Lehrbücher verfasst, die an den meisten jüdischen Schulen im Gebrauch sind. Prof. Dushkin ist im Auftrag der Hebräischen Universität nach Lateinamerika gekommen, um hier Verbesserungen im jüdischen Schulwesen einzuführen und es zu Agrariiberschüss* aus USA Tel Aviv. — Einer Untersuchung der israelischen Nationalbank zufolge hatte der Export von landwirtschaft- Presse” und Sekretär des jüdischen Journalistenverbandes, Herr Schmerkowitz, im Alter von 63 Jahren. Schmerkowitz war im Jahre 1929 nach Argentinien gekommen und arbeitete als Lehrer an jüdischen Schulen. Zuletzt war er Direktor j l’chen Ueberschussprodukder Schitlowski-Schule. Nach seiner Pensionierung trat er in die Redaktion der „Presse” ein, wo er als Uebersetzer und technischer Redakteur die Leitung der Zeitung innehatte. Noch am letzten Tage seines Lebens arbeitete Herr Schmerkowitz den ganzen Tag in der Redaktion und verschied unerwar in Wien geboren und kam i Staat tet bald nach seiner Rückmodernisieren. Der } kehr in seine Wohnung. Sein Israel beginnt jetzt J Tod wird in allen Kreisen Das israelische Schiff „Theodor Herzl”. das zu einem dreitägigen Besuch im Hafen von Buenos Aires ankerte, auf der Heimreise. mit 7 Jahren nach Buenos Aires, wo er die Primär- und Sekundar-Schule absolvierte, um dann die Universität zu besuchen. Der nationale und religiöse Geist seines Elternhauses trug zu der Ausbildung des Kindes mehr bei als der Religionsunterricht, und so lernte Haber Hebräisch, Bibelkunde und jüdische Geschichte und setzte seine Studien im Mahon und in der „Midrascha . iwrit” fort. Es ist zu wünrael sehen, dass Haber in seinem neuen Wirkungskreis zum Wohl der dortigen Jischuw und zu seiner -eigenen Befriedigung volles Gelingen findet. Hebraeische Universitaet Der Freundeskreis der Hebräischen Universität berief eine Pressekonferenz anlässlich der Ankunft von Prof. Alexander Mordechai Dushkin, der hier das jüdische Schulwesen sowie die Lehrerseminare besichtigen will. Prof. Dushkin ist Professor de Columbia-Universität in New York als Dozent HOTEL VERBRINGEN SIE IM MODERNSTEN M. FLAMM CHASCOMUS — Córdoba 38 — T. E. 2910 1 QUADER VOM SRAND Alle Zimmer mit Privatbad — Alle Bequemlichkeiten? Telefonische Auskünfte in Bs. Aires: 76-2312 u. 70-5805 t Rechtzeitige Anmeldung erbeten bis 11. April J Verbringen Sie die Pessachfeiertaga im HOTEL LAGO RIO CEBALL0S — CORDOBA Casilla Correo 34 Bekannt durch seine Küche und aufmerksame Bedienung — Anmeldung erbeten J immer mehr seinen Einfluss auf das jüdischen Leben in der Diaspora auszuüben, und die Schulen und Ausbildungsanstalten in Israel werden in einem stetig steigenden Masse von Studenten aus den Ländern der Galut besucht. Man hat dort eine Spezialabteilung zur Ausbildung von jüdischen Lehuern eingerichtet und j will allmählich das ganze jüdische Schulwesen in Iszentralisieren. Man plant, den neuen Beruf eines Kulturdiplomaten zu schaffen und ein neues Lehrprogramm für die jüdischen Schulen in der Welt aufzustellen. Mit Hilfe der Jewish Agency sollen neue Lehrbücher herausgegeben werden, um soweit wie möglich jüdisches Wissen und jüdische Kultur zu verbreiten. Heute ist es die Hauptsorge der Juden in der Welt, ihren Kindern eine gute jüdische Bildung zu geben, und die Hebräische Universität bemüht sich, alles zu tun, um auf diesem Gebiet dem jüdischen Schulwesen zu helfen. Prof. Dushkin bleibt hur einige Wochen in Südamerika und wird dann ebenfalls in Europa das jüdische Schulwesen studieren, um später praktische Vorschläge zu seiner Verbesserung auszuarbaiten. Die Pressekonferenz wurde votkHerrn Glusberg geleitet, der den Journalisten die Monatszeitschrift der Hebräischen Universität und Broschüren auf Spanisch überreichte, die über die Arbeit der Hebräischen Universität berichten. Krankenschwestern- Schule Auch jetzt können noch Anmeldungen für die Krankenschwestern - Schule der OSE vorgenommen werden. Für das erste Jahr sind einige Plätze vorhanden. Der Unterricht beginnt am 1. April. Auskünfte werden in Pringles 774 oder telefonisch unter 86-9098 erteilt. A. Schmerkowitz s. A. Am Donnerstag, den 22. ds. Mts., verstarb plötzlich der Redakteur der Jiidischeu Tageszeitung „Die der jüdischen Kollektivität und Presse aufrichtig bedauert, da der Verstorbene sich wegen seines zuvorkommenden Wesens und seiner charakterlichen Vorzüge grosser Beliebtheit erfreute. Ketty Mirelman- Stipendium Die Anmeldungen für das diesjährige Ketty Mirelman- Stipendium können jetzt, eingereicht werden. Dieses Stipendium, das vom Editorial Israel geschaffen wurde, wird argentinischen Akademikern verliehen, die eiten aus den USA im Werte von rund 152 Millionen Dollar während der vergangenen sechs Jahre einen ausgesprochen deflationären Einfluss auf die israelische Wirtschaftsentwicklung. Die Ueberschiisse wurden gegen Pfund-Zahlung in Israel verkauft. Von dem Erlös wurden etwa 180 Millionen IL in das allgemeine Entwicklungsprogramm investiert. Die Bank ist der Ansicht, dass die israelische Aussenliandelslücke innerhalb von zehn Jahren geschlossen nein wird.Die Exporte müssten dann 1.2 Milliarden Doller erreichen, um die Importe auszugleichen, vorausgesetzt, dass die Bevölkerungszahl um nicht mehr , als 3,5 Prozent jährlich! j wächst und der private Ver-1 brauch um nicht mehr als , 2 Prozent pro Kopf steigt.! Die Bank ist der Ansicht, i dass die israelische Bevöl-, kerung bis 1970 die Drei-Millionen - Grenze erreichen wird. (JTA) Verschiffung von Matzot Mexico City. — Die hiesige Judenheit brachte eine beträchtliche Menge von Matzot, Wein und anderen Pessach-Produkten für die kubanischen Juden auf den Weg. Die Regierungen beider Länder bewilligten die nötigen Dokumente für die Verschiffung und befreiten die Sendung von Aus- und Einfuhrzöllen. (ITA) nen Kursus absolvieren wollen, um sich in ihrem Fach in Israel zu vervollkommnen oder zu spezialisieren. Es deckt die Hin- und Rückreisekosten, den Aufenthalt und die Studiengelder für ein Semester in Israel. Interessenten können sich persönlich oder schriftlich an den genannten Verlag, Sarmiento 2198, Buenos Aires, um Auskünfte und Formulare wenden. Ano XXIII. — No, 1953 — 5 Alte Siedlungen entdeckt Tel Aviv. — Der Leiter der französischen archäologischen Forschungsgruppe in Israel, Jean Perrot, ist bei Ausgrabungen auf die Reste von Siedlungen gestossen, die aus der zweiten Hälfte des vierten Jahrtausends vor der gewöhnlichen Zeitrechnung stammen. Zu den bisher gemachten Funden gehören Skelette einer Frau, eines Kinder und eines Hundes, Steinwerkzeuge und Geräte aus Knochen. — (JTA) INMUEBLES/ TERRENOS Máximo la rápida Máxima posesión cil comféftibilidsd. PINGÜE* 15 TEL A VR¿-ISRAEL, Asesor legal: ¿ Or. Benjamín Rlnskyx Représ.'en Latinoamérica: MAX MAZAR : j t BARNETT '■i*-'-. •; , .- r . -'•Mqreijö. 12yO,_ 2°?píso -;;i5íTél¿ 3;8-0471'739Q B^uebqs 'Aires (R. Alji, ’ SOLO i DESDE LA PLATEA SUj Los lugares que desde la pantalla le~emo* donan, le maravillan, le "transportan", VEA$ LOS, CONOZCALOS, ^VIVALOS...tUSTEO MISMO/ EXCURSIONES "'EXODO" DE CORRIENTES 20Í3 - PLANTA BAJA, 0F. 9,10,14 y 16' LE. 49-3491 / 45-4957 / 49-0433 / 45-7607 / 49-1229