Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 23 (1962)
- Issue
- 1952 (23.3.1962)
- Date
- 1962-03-23
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/9616703-9612947-9613112--1997-9613119- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
' Druckerei H(,hhi"* Dr, ¡SEI]FELD her belehrt S Korrekt «hristlichen Lehranstalt beaueh etrJ Heiden können, lehnte aber enen weh diese Ausnahmestelwar E];a, lang ab und zog es vor, in a Habarh ter entlegenen Kleinstadt ler E)iu' Isny beim Aufbau der he- 3t, «„ ”’*■ Maischen Druckerei zu hel- : Halevi § *cn lind als Korrektor tätig :in rfeutscber? sein‘ in Neu. Von den vielen Werken, ti$eh in der er in den wenigen Jah' *»rg am 13 ren in Isrty herausgab, köneboren. y^ aen nur einige von allgeungen ¡„ aeinerem Interesse genannt tete er sich »erden: Er gab ein Lehrhrte aberein ^ch der hebräischen Gramn, war bald 'n zweiter verbesserm Rom. bald ler AuflaSe heraus (1542), neist durch 1)38 schon 1517 in Rom mit oder poü,L Approbation des römischen;e rum Wan- '¡abbinerkollegiums erschienen war. Er nannte es nach .„u... seinem Beinamen. Haba- L ilgleer (hur. Dieses Werk ist von sprach- Sebastian Münster ins Lae'n teinische übertragen 1543 m®“trwi1 herausgegeben werden. Fern Behänd- (er erklärte er 712 neuhe- «C-ki hräische, aramäische und i Vo i fremdsprachige Wörter aus!. fr. Masder jüdischen Literatur mit “e heraus. Heranziehung des Griechizum Teil sehen, Lateinischen und hmmt wa- Italienischen. Er gab dieser e Aufmerk- Arbeit den Titel „Tischbi“ weltlicher lAnspielung auf den Pron urdenträpheten Elia und Zahlenwert (Einladung 712t. Die Arbeit ist mit la- 1,2 I. hätte tenischer Uebersetzung von der hebräi- Fagius 1541 in Isny erschien der Pariaen. Er gab die Psalmen einnehmen mit dem Kommentar von damals den David Kimchi heraus und 'enthalt in schrieb dazu Berichtigungen war, gen (1542). Unter dem Titel tls einziger „Meturgeman“ gab er 1541 :h zu leben ein Wörterbuch zu den Tarne Profesgumim, den aramäischen h an einer Bibelübersetzungen, heraus ÀRMITZWA unseres Sohnes ARTUR 0 n. am Samsicfj, den 31. Maerz, in drSynagoge, Vidal 2049, um 9 Edith und Erich Neuberger Samstag, den 31. Maerz, von Uhr Cangallo 2479, 2. Stock. ¡rz Enriqie Jaffe und Frau rei Rtla geb. Math die VERLOBUNG ihrer Kinder IA RAQUEL und CARLOS lie s. G,w'01 25, Maerz ds. Jrs. K41 r?^*,v Achaval 624 RL0SJ ENRIWE BADER ,NA BADER geb. NUDLER VERMAin LT E v, , s G. * am Sonnabend, den 24. 3bühr i® 7eDipel Nordau. Murillo 661tBt,»OCH ZEIT Freunden i (|j eiiioue jaffe freJ und Zita Pinner NEUE BUECHER LITERARISCHE NOTIZEN T in Isny und Anmerkungen zur aramischen Uebersetzung der Sprüche Salomos. Dass seine Werke teilweise für Christen bestimmt waren, ihnen das Verständnis des Hebräischen erleichterten, dass er überhaupt der Lehrmeister der Christen im Hebräischen war, wurde ihm zum Vorwurf gemacht. Insbesondere behauptete man, dass er dadurch dfen Christen die Möglichkeit gebe Bibelstellen im christlichen Sinne umzudeuten. Gegen diese Vorwürfe •wehrte er sich in der Vorrede zu einer seiner Schriften. Die Lehrer hätten ausdrücklich erlaubt, die sieben noaehidischen Gebote den Völkern der Welt zu übermitteln. Wie sei das -aber möglich, wenn man sie nicht vorher in der hebräischen Sprache unterweise, in der diese Gebote geschrieben seien? Aber auch Spätere griffen ihn an, so sein italienischer Landsmann Asaria de Rossi und später sogar der ganz moderne Moses Mendelssohn. Die Druckerei wurde 1544 von Isny nach dem zentral gelegenen Konstanz verlegt. Dort wurde der Pentateuch, die für den Gottesdinest gebrauchten Prophetenabschnitte und die fünf Megilloth ins Deutsche übersetzt (Konstanz 1544 und gleich- zeitig Augsburg). Nach Angabe von Graetz war Elia Levita der Uebersetzer, doch ist dies nach der Darstellung von Dubnow unwahrscheinlich. Von Konstanz zog Elia wieder nach Venedig, wo er im Alter von 80 Jahren am 28. Januar 1549 starb. In Tel Aviv gibt es im Norden einige Strassenzüge, die nach italienischen Gelehrten genannt werden, so nach Immanuel aus Rom, Kalonymus, nach dem schon genannten Asaria de Rossi, der hier als Asaria min Haadumim erscheint. In dieser Gegend heisst auch eine Strasse Elia Habachur. An deutschen Zeitungskiosken Frankfurt, a. M. — Die Firma Internationale Presse in Frankfurt a. M. hat den Import der israelischen Zeitung „Maariw” übernommen. Zunächst würd nur die Sonnabend - Ausgabe des Blattes importiert, die an allen internationalen Zeitungsstände in der Bundesrepublik zum Preise von einer Mark zum Verkauf gelangt. (AWZ) Br. Isaak Lewin: Juden im alten Polen. IGO. Band des Verlages des Zentralverbantles der polnischen Juden in Buenos Aires, 1962 (in jiddischer Sprache). Dem Nazi-Feinde gegenüber. Tatsachenbericht. Herausgegeben von der Vereinigung der Widerstandskämpfer gegen den Nazismus, in Hebräisch und Jiddisch. Tel Aviv 1961 (500 Seiten mit Illustrationen). A Casa de Yemima Tschernovitz de Avidar. Traducciön del hebreo por Sara Kaplan. Editorial Israel, Buenos Aires 1962. Der Beginn der jüdischen Arbeiterbewegung in den Vereinigten Staaten, von E. Tscherikower. Jivo Institute New York, 1981. Nach den Pogromen in Russland im Jahre 1881 begann eine Masseneinwanderung von Juden aus Osteuropa nach den Vereinigten Staaten. Diese mittellosen Menschen trafen in USA eine in jeder Hinsicht verschiedene Gemeinschaft. Es handelte sich um Juden aus Deutschland, die einen gewissen Wohlstand erreicht hatten. Das Verhältnis zu den NeueinWanderern war sehr schlecht. Gross war das Elend unter den mittellosen Einwanderern, die von jüdischen Arbeitgebern gewissenlos ausgebeutet W'urden. Bald aber begannen sie, sich zu organisieren. Zum grössten Teil in der Bekleidungsindustrie. tätig, gründeten sie Gewerkschaften, die für kürzere Arbeitszeit und höhere Löhne kämpften. Die Jivo hat sich ein grosses Verdienst mit der Herausgabe des Werkes von Tscherikower erworben, in dem der Beginn der jüdischen Arbeiterbewegung und ihr soziologischer Hintergrund anschaulich geschildert werden. JuCaism and Islam von Erwin Rosenthal. World Jew'ish Congress, London 1961. In seinem Bestreben, jüdisches Wissen einem grösseren Publikum zugänglich zu machen, hat der jüdisjehe Weltkongress in London das obenerwähnte Buch veröffentlicht. Sein Verfasser Dr. Rosenthal behandelt darin das Verhältnis des Judentums zum Islam: Er zeigt, wie das jüdische Schrifttum Mohammed entscheidend beeinflusst hat. Der Koran ist VIUDA de 50 años busca un compañero bueno y culto. 63 8175 ebne Bibel und talmudische Aggada nicht denkbar. Später haben dann arabische Philosophen wie Avicenna. Al Ghazali und andere auf die jüdische Religionsphilosophie des Mittelalters eingewirkt. Prof. Rosenthal weist nach, dass die b3riihmte Lehre des Maimonide.s über die Prophetie von der Philosophie des arabischen Philosophen Al Farabi abhängig ist. Die spanische Periode des Judentums, das damals unter arabischer Herrschaft Stand, bildet die goldene Zeit oer jüdischen Philosophie und Wissenschaft. Ohne islamischen Einfluss ist sie nicht denkbar. Der Verfasser gibt der Hoffnung Ausdruck, dass trotz der Feindschaft der Araber zu Israel das Verhältnis der beiden Völker in Zukunft sich bessern werde. Die Lektüre dieses kleinen Buches, das auch einen Ueberblick über die jüdische Religions - Philosophie des Mittelalters gibt, sei aufs wärmste empfohlen. Dr. C. Vogel 25 Jahre Bsilinson-Spital Das Beilinson-Spita! in Petach Tikwa blickt auf ein 25jäbrig?s Bestehen zurück. Es begann mit 60 Betten und veifiigt heute über 800 Betten, 120 Aerzte arbeiten im Spital, dem auch zw'ei Ausbildungsschulen für Pflegerinnen angeschlossen sind 250.000 Patienten sind hier behandelt worden, und mehr als 44.000 Kinder kamen in ihm. bei einer Sterblichkeitsrate von 0.2 Prozent, zur Well. Ernennung zum Professor Zum Professor für Geistesgeschichte wurde in Cincinnati Dr. Fritz Bamberger ernant. Dr. Fritz Bamberger war früher Profes sor für Philosophie an der Hochschule für die Wissensc-hafi des Judentums in Berlin und Mitglied der Akademie der Jüdischen Wissenschaften in Berlin In Nordamerika war er an grösseren Zeitschriften tätig und hat philosophische Werke publiziert. Fernsehen in Israel Der amerikanische Industrielle Morris Rosenberg will in Israel einen Fernsehsender mit 7 Relaisstationen auf eigene Kosten errichten. Gleichzeitig will er im Negew eine Fabrikation von Fernsehapparaten- und -teilen für Israel und für F.xporfzwecke aufbauen. Der Industrielle, der in der Lage ist, grosse eigene Kapitalien zu investieren, verlangt. die Einräumung einer Monopolstellung. | ISRAEL - BRIEFMARKEN : ♦ AN UTEDERVERKAEUFER _ ALLE NEU AÜSGA- J BEN ZUM OFFIZIELLEN PREIS í Agencia Filatélica oficial l ♦ del Estado de Israel, l £ VIAMONTE 550. I/B — Buenos Aire*. Rep Argentina HEBREO SIN MAESTRO PO» AHARÖN ROSEN me parece (m.s.) Jo-mé nan .4 6 6 zapatero san-dlar ib-nO .4 61 T : : - tspero (m.s.) nx'ja-quê nana .4 6 7 zapato ná-al bsn.4 6 2 jyridico ro-fi xain .4 6 8 interesante m'a-nién ]1S?a .4 6 3 »yvdo (8L s.) o-zer 1TÎV .4 6 9 suela su-liá n’bo .4 6 4 t : % profesan tnik-1zo-a b'i^i?a .4 70 piedra e-ven jax.4 6 5 r? bain oxn txonn “ ’ “ T nnx na ... ixa - n * i b n i o a T * T;; - - nb-non nnx - aniso ■’b isoa i |o¡? }nbtf qnob nn-pi - ’fitf ,ntfnb itfox?nbxa .nain# ,T|b obtfa xmtf bann nx •’b ]f?nb bi^ nnx?XbiX,T?3 jivn’nao sbt£> s?is¡?an - .bmrt nx 'baprvi iT"bs? ,Q:bn a73“jx ibi ,Q?bn tfibibi )o¡? xdd erbn •’ntz? ibi dix atfp r>bs7 * “ i - *• : : t t t t ...nnx bn btf bsn rrm v v v t; Tibien xb ox ,^x ^x .nsnai nsna nx - “s t -; t - : .♦.nnxi ,nnx nba maix niTb E?b^3 nbar ]i¡?nn : nrix bx .nnm bçÿ ntii ïî?.flb fx Dixn nx .rsm j?miq5 D79 pxsñ ,“i3“iá nx bnx Dibinn tx .‘-lanx xb tx ’ .TJ? qb DTaaa aniso ."bx nnmn - *]nb rrn Stons ,nos -S ai?n -3'D “ .■i¿3 -7m ,r,D3 í"’?? m iroí ... ana m ,nV» nrm1 ” * ' : 1?? *?tejw ,onan dím I ’^9 ___ Iv, " i noii tn’Rsn - ♦ ..~na D3i ,Dnan sb rn ¡ , ,t t:s- 1 ' "Z'r,; 'ba f ni Tjbin xm os .aixb .anan ^b , t: 1 - tt t ■ bx - qa-anxi So3 if oníf Drí ,{o3 'A í)'9 Í//V/1Íí V T T S- ... , Y T; V Material de lectura en hebreo fácil con puntuación y también material para adelantados, se puede solicitar a la Organización Hebrea en su país o dirigires a: Brit Ivrit Olamit, P.O.B. 7111, Jerusalem, Israel, Publicado por el Brit Ivrit Olamit Hebraeisch ohne Lehrer Schuhmacher 466 (er) ähnelt, ist ähnlich Ico i>c,hul1 467 (er) wartet 463 interessant 468 Arzt ici 5ohle 46!» hilft 465 Stein 470 Beruf Zum 80. GEBURTSTAG unserer lieben Mutter und Grossmutter, Frau TONI FINDLING gratulieren herzlichst .IHRE KINDER UND ENKELKINDER Rivera Indarte 132, 3. Stock B. Empfang: Sonntag, den 25. März, von 18—21 Uhr. Hiermit danke ich allen Verwandten und Freunden iuer die mir zu meinem 80. Geburtstag Bewiesenen Aufmerksamkeiten. YCRANA M. de KAHN Avda. Gral Paz 12.408