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Jüdische Wochenschau · 1962-03-02 · 1949 (2.3.1962) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
23 (1962)
Issue
1949 (2.3.1962)
Date
1962-03-02
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German, Spanish
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TU »nd KUNST Mischer Journalisten n J°SEFfRAENKEL ^nder#Urna‘ nd Jiddisch” war eine poien Un<1 Jtive. Manche Israelis hielien ihre Ansprachen auf f romeMie iddisch. und manche aus l in ls. ier Diaspora auf Hebräisch. ne Tagung is zeigte sich, dass der , "aren, wo .Sprachenkampf” der Ver- ’’ J°urnali- ¡angenheit angehört, und es uc» erschei- >ar klar für alle, dass ein (. e Zeitun- ¡eder Journalist, in welcher laspora R jprache auch immer er 1!srael 13t ¡L'hreibt, ein gleichberechockholm be. jgtes Mitglied sein. wird. dass die Einige wandten sich an die Ur Zeit des Konferenz in deutscher igresses ¡q Sprache, und nicht ein einzi- 'en sollte, ier protestierte dagegen. m stockhol-’ Toleranz unter Journalisten; Gegenvorst eine SeibstverständJich- 1 Betonung <eit. * des Zioni- Dutzende Pläne wurden in ~ ®d wä- Jerusalem vorgebracht. Vorkongress in ¡ehläge, auch programmatiderswo zu.!Cher und organisatorischer 1 5° hätte Statur, wurden besprochen, iferenz der Es war nicht leicht, in allen Basel oder Tragen, die in den Kommisfunden. ,ionen und im Plenum auferhofft und geworfen wurden, eine Einilehte eine;ung zu erzielen. Aber wer «rrn Moshe die 144 Seiten des Protoh' auf. Sie teils der ersten Weltkonfemd beschä. renz lesen wird, dürfte erwollte und staunt sein, dass man bei so f schwer zu fielen praktischen Vorschläh schwerer gen für die kommende Tärfreulicherligkeit einen gemeinsamen der Ver. Weg gefunden hat. Die listen Isra- Schaffung eines Weltverlzunehmen, bandes der jüdischen Jourtiv bei den nalisten wurde von Dr. Namitzuwirchum Goldmann wie auch von David Ben Gurion als vom 25. eine positive Erscheinung r 1960 war hegriisst. Beide waren der :eigte sich, Vnsicht, dass ein Weltverjicht geniiband viel zur Stärkung der journalisti- Einheit des jüdischen Vol- . die sieh ices beifragen könnte. angehäuft In keiner der bestehenchen. Wichden jüdischen Weltorganisar jüdischen lion konnte die erste Zusam- ■ Journalimenkunft alle Fragen und nd der Dia- Probleme lösen. Jede weihervorgehotere Zusammenkunft brachdmete man te neue Resultate. Mit der as ein „Be- Konferenz in Jerusalem hast bedeute ben wir das erste Lichtlein Veitverband angezündet, aber wir müsozentige Besen weitere haben, um den aufnehmen Weg der Arbeit zu beleuch. de ein Komten. t. Die Aus- Das Welt-Büro der jiidi- Hebräisch sehen Journalisten hat seinen Sitz in Jerusalem (Reehov Shammai 15.». Dem Büro gehören, an: Michale Asaf, Arie Zimuki und Schaul Raz, alle aus Israel, und es ist anzunehmen, dass ihm bald zwei Vertreter aus der Diaspora ‘Nordamerika und Europa) angehören werden. Die Exekutive des Weltverbandes wird aus 16 Mitgliedern bestehen. Acht aus Israel (.Michael Asaf, Gabriel Zifroni, A. Remba, Meir Ben Gur, A. Zimuki, Leib Rochman, Simcha Shchori und Mordechai Chalamisch) und acht aus der Diaspora, die noch nicht bestimmt wurden. Je früher dies geschieht, desto besser, damit die Exekutive aktiv werden kann. Die Zeitschrift ,,The Jewish Journalist” — die jetzt in London erscheint — wird künftighin als Vierteljahresschrift in Jerusalem herausgegeben w’erden. Das Welt-Büro geht daran, ein gedrucktes Verzeichnis der jüdischen Journalisten aus aller Welt anzulegen. Es ist zu hoffen, dass das Welt-Büro mit mehr Tempo die Beschlüsse der Weltkonferenz verwirklichen werde, um den Weltverband als lebendige Körperschaft zu gestalten. Der Weg ist schwer, aber durch Zusammenarbeit ist das Ziel zu erreichen. Nobelpreistraeger in Rechowot Tel Aviv. — Der 32jährige deutsche Physik-Nobel-Preisträger Professor Dr. Rudolf Mössbauer aus München flog nach Israel, um im Weizmann-Institut in Rechowot und in Tel Aviv mehrere wissenschaftliche Vorträge zu halten. Der junge Nobelpreisträger, der gegenwärtig am Technologischen Institut der Universität von Kalifornien arbeitet, war kürzlich in der schwedischen Hauptstadt für seine bahnbrechenden Leistungen auf dem Gebiet der Kernphysik geehrt worden. (AWZ) n vieles hener der Purpurvorhang (Paals der von noch immer nicht zur Ru errichtete he. Denn der syrisch? König tz fanden. Antiochus unterjochte um das Jahr 200 v. d. g. Z. das hätze kam® roehef) in die Hände der alle Schatze Römer fielen. Es ist aber it. Vergebens sehr wahrscheinlich, dass in ■ die Makkaletzten drei Wochen der -aubte Be® Belagerung des Tempels, als le nicht tueder Opferdienst bereits ein-;sitz zu brat gestellt war, die Priester aren sie geviele der Schätze vergra- [eiligtum tW‘ ben hatten. j auszustatjn Rom zollte man den el, der iw*'' Tempelschätzen viel Ehre hmückt ©d un(j Hess sie nicht einönig Herodei schmelzen, wie dies moderigebaut wurne Barbaren zu tun pflegen, eine Pie® sondern man brachte sie — ward, w®* rnit Ausnahme der Thorades zweiten rolle und des Vorhangs, die es ein 0f"f.r man im kaiserlichen Palast und die R^ bewachte — im Friedensalle TemF tempel (templum pacis) unbäischen ”r ter. Ein Jahrhundert später sah Rabbi Elieser, der Sohn de« (Jes berühmten Rabbi Josse nf> 3 Ill(jäa ben Chalafta, den Brust- ,ui» scbild und den Vorhang, den der D ppji der Hohepriester beim Opr «ms ferdienst am Jomkippur im is T Tempel zu benutzen pflegte, i oOIo Aber auch in Rom kamen g«r li die Tempelschätze noch lan-;tdüR:T^. ge nicht zur Ruhe. Gense- : di« sie,j{. rieh, der König der Vanda- , der 5 len, nahm sie, nachdem er [ d»®. «. im Jahre 455 Rom erobert?n. *’^ellWei unc* geplündert hatte, nach >n üD“ Karthago mit, wo sie aber ebä)!^' » nur 79 Jahre verblieben. )bus inzwischen wandte sich eine nämlich das Kriegsglück, B3uftr«r Vandalen wurden von der den Byzantinern besiegt, die •eiliü’Rjj. die Tempelschätze aus Kar- I der. ij, thago nach Konstantinopel jhepd^w. mänahmea und sie im Rjih- Tu®/*- men eines Triumphzuges öffentlich zur Schau stellten. Ein Jude, der Augenzeuge des Umzuges war, sagte beim Anblick der Tempelgeräte zu seinen Nachbarn: ,,Ich halte es nicht für richtig, dass man die Tempelschätze in den königlichen Palast bringt. Meiner Ansicht nach gehören sie dorthin, wo König Salmo sie untergebracht halte. Diese Schätze haben die Eroberung von Rom und den Sturz von Karthago verursucht.” Kaiser Justinian, der von dieser Bemerkung Kenntnis erhielt, bekam es mit der Angst zu tun. Er fürchtete, dass ihm die Schätze Unglück bringen würden, und so ordnete er an, dass die Geräte unverzüglich nach Jerusalem verbracht würden. das damals zum byzantinischen Reiche gehörte. Sind sie aber auch wirklich in Jerusalem eingetroffen? Dies ist kaum anzunehmen, da man nie wieder von den Schätzen hörte, was durch eine weitere Nachricht zu erklären ist, wonach sie auf dem Wege nach Erez Israel verloren gingen. Die Historiker sind heute der Meinung, dass die Tem pelschätze in der Tiefe des Mittelländischen Meeres ruhen und dass die Bundeslade unter dem Tempel vergraben sei. Dies ist die romantische, abenteuerliche Geschichte der heiligen Geräte, die noch immer nicht abgeschlossen ist Ausstellung ir Düsseldorf Das Kunstmuseum Düsseldorf veranstaltete eine Krinnerungssehau für den den Künstler G. H. Wollheim, der nach 30jähriger Abwesenheit von Deutschland — der Künstler wohnt in New York — der Eröffnung beiwohnte. Hauptreferent An einem Symposium, das die CIBA in ihrer Londoner Filiale alljährlich veranstaltet, um die Kontakte mit den verschiedenen wissenschaftlichen Instituten der Welt aufrechtzuerhalten, hält jedes Jahr ein Wissenschaftler das Hauptreferat. Professor Ephraim Katchalskv, der Leiter der Abteilung für Biophysik in Rechowot, wurde dieses Mal gebeten, den Hauptvortrag zu halten. Kongress in Israel Der erste Kongress für paramagnetische Resonanz wird auf Vorschlag der Internationalen Union für reine und angewandte Physik in Jerusalem stattfinden. Etwa 100 Wissenschaftler werden für diesen Kongress in Israel erwartet. Ussischkin'Preis erhoeht Der jährliche Literaturpreis, der den Namen M. M. Ussischkins, des früheren Zionistenführers und Präsidenten des Keren Kayemeth Leisrael trägt, ist von 800 auf 2.000 IL erhöht worden. Wie immer wird die Feier der Preisverteilung am Todestag Ussischkins, dem 12. Tischri ider auf den Jom Kippur folgt) stattfinden. Der Preis ist „für ein Jüdisches Museum in Krakau London. — Das Jüdische Museum in Krakau bereitet für den 19. April den Gedenktag an den Aufstand im Warschauer Ghetto, eine besondere Ausstellung vor, bei der B'lder des französisch-jüdischen Künstlers Roland Grirt-erg über Ghettothemen gezeigt werden sollen. Diese neuen Bilder werden zum ersten Mal ausgestellt werden. Das StaaVmuseum von Auschwitz, Behezinke, plant die Heraus Tube eines Albums mit Werken dieses Künstlers. ‘ITA) Hebraeisch-Kurse in Guatemala Ciudad de Guatemala. — Das Sekretariat der Schule für freie Künste der Universität von San Carlos musste die Anmeldung für einen Hebräisch - Kursus schliessen, weil sich zu viele Teilnehmer meldeten. Die hundert von der Universität zur Verfügung gestellten Plätze wurden sofort, in ihrer Mehrzahl von Nichtjuden belegt. Der Kursus wird in Zusammenarbeit mit der Is. rael-Botschaft in Guatemala abgehalten. (ITA) BUCHHANDLUNG G. Kaplansky beehrt sich, ihren werten Kunden, Freunden und Institutionen mitzuteilen, dass sie von CORRIEN¬ TES 2883 in ihr eigenes geräumiges Ixtkal in der Pueyrredón 451 uni gezogen ist. Merken Sie bitte vor PUEYRREDON 451 ein halber Quader von Corrientes 2800 Literarische Notizen gutes und nützliches Buch erzieherischen Wertes gleich welcher literarischen Form — sei es ein geschichtliches Essay, eine Biographie, ein Roman oder ein Gedichtband — bestimmt, das die zionistische Bewegung, ihre Leistungen, ihre Persönlichkeiten oder irgend etwas damit im Zusammenhang Stehendes zum Thema hat.” Victor Russel'Preis Den Victor Russel-Preis, den höchsten belgischen Literaturpreis, erhielt David Seheinert für seinen Roman „FJamand aux longues oreilles”. Der Schriftsteller ist 45 Jahre alt und kam als Kind aus dem polnischen Czestochowa nach Belgien. Seine Eltern wurden von den Nazis deportiert; er selbst nahm aktiven Anteil am belgischen Widerstand. Tod einer Schauspielerin Tn einem Altersheim von San Francisco verstarb die frühere Schauspielerin und Direktorin des Theaters von Gleiwitz Hyde Matzdorff geh. Peiser. Die Verstorbene. die es immer verstan den hatte, berühmte Künstler an ihre Bühne zu ziehen, hat ein unveröffentliches Manuskript, „Maske und Kostüm”, von Bühnenerinnerungen hinterlassen. Auszeichnung 1 Die Organisation jüdischer Naziopfer in USA ehrte Senator Kenneth B. Keating durch Ueberreichung einer Plakette für seinen Kampf gegen die amerikanische Nazipartei, für seine Hilfe an Israel und seine Bemühungen um die Menschen rechte. israelitisches Familie nblatt ln Tel Aviv wurde Leo Lessmann, der frühere Inhaber des „Israelischen Familienblattes” in Hamburg, 70 Jahve alt. Sein Vater, Max Lessmann, hatte die Zeitung 1898 gegründet; nach dessen Tode wurde sie durch den Sohn weitergeliihrt. Im Jahre 1926 schuf er besondere Ausgaben für Berlin und Frankfurt; später verlegte erdas Unternehmen nach Berlin. In den oreissiger Jahren betrug die Auflage des Blattes 36000 Exemplare. Ende 1938 wurde die Zeitung mit anderen jüdischen Zeitungen zwangsweise eingestellt. Grossherzige Spende I Eine Summe von 500.000 Dollar wurde von der Familie Gryzmisch in Boston für die Erweiterung des Bet Israel-Hospitals gespendet. HEBREO SIN MAESTRO ro% AHARÓN ROSEN claro -»“>3.4 3 6 Pape1 T3 .4 3 1 ba-'ur T niar T‘ delgado p*T ,437 lapicera OSJ .4 3 2 dak et posible .4 3 8 Jápiz p-IBV .4 3 3 ef-shar T i-pa-rbn T » imposible anteojos D'Dptfa .4 3 4 i-ef-shar T : ’ mish-ka-fá-im ' T ’ pantalones .4 3 9 certificada .4 3 5 mij-na-sá-im ’ ~ T : ra-shum T alg° .4 4 0 anoto (m.s.) DErn ma-she-hú ro-shem üsn riman nx añpx - 'laaan nxáa ipnspa d ' b v) n a . - T /pnspa aña ,DS?a aña - ,ja aVh 'Trna1? ,naai- .>na arpa aña pn nana i1? aña1? nxia axi t t : : y ■ - pna^ ... na px /ix - n\T anaan .mtfa anaaa v; tí**“ t t i : ñntrá •»nnatf ... m TDVn ais ctf rñax ,nnatf na - t : - t - p! otf nvr anaan .i?? - trpaaan ,.. n ñx pna^ - .nana-pnaa V? n1?# .ana .orn Tiy inix ^ap’ xíni?..."iiix .nnatf na - t : - r jaan nan ,ntf¡?aa D^oiaan nx vnnatf- * v * - t; - v : - t pxi .nana ,snn n^ia ax - nnx .nnaE??po2aa nx - * t : - t 1 v t : ■■’pix .np^ nnaa snr ax Opaix Tpx ...IX1? ,X*7 — naaan nx aman ins ... na .npaaa?paaaa nnx ,nnatf D^ptían nx - ’ T t - T ,-lll “ V nx 5]1? aña1? *?aix xV- * n1? aiox 'a ,aiax ,naaan nnix aña1? Tpas nnx n^i umx umx ,Dtya nan nan .^jasia mnVttpinx ¡in^n Dnx anaa D"*?a«a nx ,na?paa )n in'pfr on .ana prpp pxcfr .na^ aiztox Tj^x .axa pa aan - n? P1 aa bv a'ña1? I-vis .at^Dx-^x nn^Cn) Dnx i "xna .atfDx?atpax-"ximn^Cn) jnx xn *7ax ,pi -nn .aí2?ax .ato aa Ti v3h 'JICl ,j?> Ofjj Material de lectura en hebreo fácil con puntuación y también ■■ material para adelantados, se puede solicitar a la Organización ‘ tiebrea en su pats o dirigires a: Jerusalem, Israel. Brit Ivrit Olamit, P.O.B. 7111, Publicado por el Brit Ivrit Olamit Hebmeisch ohne Lehrer 431 Papier 436 klar, deutlich 432 Feder 437 dünn 433 Bleistift 438a möglich 434 Brille 438b unmöglich 435a eingeschrieben 439 Hosen 435b registriert « *. ■ ..... ■ J — 440 irgendwas

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