Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 23 (1962)
- Issue
- 1947 (16.2.1962)
- Date
- 1962-02-16
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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Viernes, IS de Febrer« de 1962 Li a semana israelita Ado XXIII. — No. 1947 — 3 Neue Todesurteile in Russland LA SEMANA ISRAELITA BIS EM AN ARIO INDEPENDÍENTE S*. Air«* — PUEYRREDON 2190, 1* i*q. — T. E. 83-201* 12. Adar I 5722 16. Februar 1962 gebe Ihnen mein Ehrenwort,; Gedenkfeier dass ich davon gar nichts London. — Wie die Tass- Agentur mitteilt, wurden vier litauische Juden zum Tode durch Erschiessen verurteilt und vier andere erhielten Gefängnisstrafen von vier bis zu zehn Jahren. Die Anklage lautete auf Devisenschiebungen. Die acht Angeklagten wurden von dem Obersten Gericht in Wilno abgeurteilt. Die vier zum Tode verurteilten Juden heissen: F. Kaminer, Michael Rabinovich, Aaron und Basia Resnitzky. WISSENSCHAFTLER UEBERWACHT New York. — Eine hiesige Zeitung, die in jiddischer Sprache erscheint, bezog sich auf die Aeusserung eines hohen sowjetischen Funktionärs in den UN, dass die jüdischen Wissenschaftler in der Sowjetunion streng überwacht werden, weil man fürchtet, sie könnten an die israelischen Di- Streik beendet Tel Aviv. — Der einmonatige Streik der 6.000 staatlich angestellten Ingenieure und Chemiker wurde beendet, als das Sekretariat der Gewerkschaft der Ingenieure den Beschluss fasste, die von der Regierung schon früher angebotene 7prozentige Erhöhung zu akzeptieren. Die Streikenden nahmen die Arbeit wieder auf. Der Verband der Ingenieure, Architekten, Chemiker und Argonomen hatte sich geweigert, den Vorschlag der Regierung anzunehmen und bestand auf einer Erhöhung von 16,5 Prozent. (ITA) plomaten Informationen weitergeben. Die Mitteilung soll von Vadim Bogolowsky stammen, der in dem Büro von Georgi P. Arkadjayev, dem Subsekretär für politische Fragen, angestellt ist. Die Bemühungen, sich mit dem Genannten in Verbindung zu setzen, blieben fruchtlos. Bogoslovsky soll erklärt habe, die Regierung hätte sich genötigt gesehen, diese Massnahmen zu verfügen, weil bei verschiedenen Gelegenheiten sowjetische Geheimnachrichten auf dem Wege über die israelischen Diplomaten in der Sowjetunion nach den Vereinigten Staaten gelangt seien. Er soll des weiteren bemerkt haben, die Juden in Russland würden ein besonderes Sicherheitsproblem darstellen, denn für sie seien grössere Möglichkeiten vorhanden, sich von ausländischen jüdischen Agenten verführen zu lassen. Die Juden interessierten sich für den Staat Israel und stehen den israelischen Diplomaten nicht gleichgültig gegenüber. Die diplomatischen Vertreter Israels besuchen die Synagogen, sie unterhalten sich mit den Gläubigen, freunden sich mit ihnen an und bringen sie zum Sprechen. Man vertraut sich gegenseitig Geheimnisse an, und manchmal hat irgendein russischer Jude einen Sohn oder sonst einen Verwandten in einem wichtigen Institut für Forschungen, die geheim gehalten werden. So erfährt der Diplomat Einzelheiten, die er dann an seine Freunde in Nordamerika weitergibt. DISKRIMINIERUNG IN BIROBIDSCHAN Paris. — Die sowjetischen Juden unterliegen noch der Diskrimination in dem autonomen jüdischen Gebiet von Birabidschan. Diese Nachricht ist einer der letzten Nummern der jiddischen Wochenzeitung „Birobidschaner Stern” zu entnehmen. Das Blatt berichtete über die Zusammensetzung der verschiedenen lokalen Comités, die die Wahl der Delegierten in den Obersten Sowjet, das Parlament der Sowjetunion und den Nationalrat von Birobidschan vornehmen. In dem Artikel wird fest¬ Schiff geraet in Brand Tel Aviv. — Zwei israelische und ein griechischer Matrose kamen bei einem Brand um, der an Bord eines israelischen Tankschiffes im afrikanischen Hafen von Dschibuti ausbrach. Die Alviberian, die sich auf der Reise von Elat nach Dschibuti befand, begann zu brennen, nachdem sich im Maschinenraum eine Explsion ereignet hatte. Die drei Matrosen, die in den Flammen erstickten, gehörten zu der Mannschaft, die bemüht war, das Feuer zu löschen. Der 45.000 Tonnen-Tanker fuhr mit Ballast und lief Dschibuti an, um Reparaturen vorzunehmen. (ITA) Ihr Kleiderberater haelt sein Wort d. h. Sie können *u den Preisen des Vorjahres kaufen, wenn Sie uns Ihren Auftrag für Herbst und Winter bis Ende Februar erteilen. Die ganze Bekleidung» Linie wird teurer — der bereits festgelegte Tarif bedeutet eine sofortige Lohnerhöhung von 29 Prozent und eine weitere ab 30. Juni dieses Jahres von 10 Prozent. Sie laufen kehle Gefahr, dass die Preise fallen, vom Hemd bis zum Anzug, wird alles was Bekleidung anbetrifft von diesen neuen Tarifen betroffen. Wir bieten Ihnen ein grosses Lager an Fertigkleidung aller Art und Stoffen für Massverarbeitung. 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EINE PRESSEKONFERENZ Rio de Janeiro. — „Wer gibt Ihnen das Recht, im Namen der russischen Juden zu sprechen?” fragte hier Alexis Adyubey, der Herausgeber der Zeitung Izwestia und Schwiegersohn Nikita Krutschews. einen Journalisten, der ihn in einer Pressekonferenz über die Diskriminierung der russischen Juden befragte. Adyubey erklärte, in Russland seien die Synagogen geöffnet und „in der sowjetischen Armee bekleiden Juden hohe Posten”. Ferner teilte er mit, dass zum Personal der Izwestia zehn Juden gehören, von denen einer der stellvertretende Herausgeber sei. Auf Fragen über die Verhaftung von jüdischen Gemeindeführern, die als „zionistische Agenten” angeklagt wurden, und die über sie verhängten schweren Strafen, entgegentete Adyubey: „Ich weiss.” EIN DEMENTI Vereinte Nationen. — Vadim Bogoslavsky, Mitglied des Personals der Sowjet- Delegation vor den UN, stellte energisch in Abrede, zu Gershon Jacobsohn, dem Reporter der newyorker jiddischen Zeitung „Der Tag- Morguen Journal” geäussert zu haben, dass die sowjetischen Juden „unsicher” seien. Er leugnete, diesem Journalisten jemals ein Interview gewährt zu haben und bezeichnete den Inhalt des betreffenden Artikels als „gegenstandslose Erfindungen”. Dagegen gab er zu. dass er mehrmals mit Jacobson flüchtige Unterhaltungen im Foyer der UN hatte, wobei dieser versucht habe, ihm Aeusserungen über die Lage der Juden in Russland zu entlocken. Er selbst wisse nichts über diese ganze Angelegenheit, weil er seit 1957 im Ausland gelebt habe. Jacobson erklärte, er habe nur die Mitteilungen publiziert, die ihm Bogoslavsky gemacht hat, und behauptete, sein Bericht sei nichts als eine wörtlidhe Wieder gäbe seiner Unterhaltungen mit dem russischen Diplomaten gewesen. (ITA) in Bulgarien London. — Die Zeitung „Folksstimme” berichtet aus Sofia, dass das Jüdi- | sehe Kulturzentrum, das Konsistorium und das bulgarische Antifaschistische Comité gemeinsam einen Kulturabend veranstalteten, um das Andenken des Helden Leon Dotzscher — Ben David — zu ehren, der vor 20 Jahren im Kampf gegen die Nazis fiel. (ITA) REISEN leicht gemacht durch Viajes Globus Alsina 1418 60 piso T. E. 38-5860 — 38-1447 38-8304 MALERARBEITEN | Günter Stern, H. Rosenhain LEANDRO N. ALEM 253« MUNRO T. E.: 795-8710 und 740-1925 r»-» ♦ »♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦««♦♦♦♦♦♦» | Teppichhaus - M. Hochberg UNERREICHTE AUSWAHL AN HANDGEKI'ÜPFTEN TEPPICHEN IN ERSTKLASSIGEN QUALITÄTEN FUER JEDES GEMUETLICKE HEIM. 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