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Jüdische Wochenschau · 1962-02-06 · 1945 (6.2.1962) · p. Seite 7

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
23 (1962)
Issue
1945 (6.2.1962)
Date
1962-02-06
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German, Spanish
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No/Íns Marten I dt Fehler« dt 1962 LA SEMANA ISRAELITA An«, XXIII. — Nr.. 194?. — 7 . Ausbau Ictlen mit M ~lnricb. ‘alteziaüirn> nicht i®s augs. öffentlien Buch, ien wie uud ’Se nicht esen. Als »a zwei i bis HJ aber bis «beinlieh ministe, darüber Buehstaerwendet reits ein für die KZ. _ gstrasse jeneral. litischen e. Seine ie Toebn Rabb. g Carl* ■he Welt Werk Bruder rlebach ,2) vei\ hinterabl ge, nd Voriertsten denken, ur eine Mitglielemeinsamten unab> chattie- Witk TheodorHerxl PUEYRREDON 21901. St m * *. Die Hafenstadt Elat'£in Leben fuer den Aufbau T. E. 83 - 2613 Der Aufschwung im Bauwesen Elats geht unverändert weiter. Niemand weiss heute, ob sich dort jemals eine Industrie entwickeln wird, oder wie die zukünftigen Bewohner dieser Stadt im Süden ihre Existenz verdienen werden, aber im Baugewerbe ist man optimistisch, und man baut fröhlich weiter. Besonders stark ist die Bautätigkeit im Hotelgewerbe. Hotels entstehen an allen Ecken und Enden. Das „Königin von Saba“-HoteI am Strand mit seinen 48 Zimmern stockt jetzt eine zweite Etage auf. die zwar nicht, wie vorgesehen, bis Pessach fertig sein wird, aber scbiiesslich hat das ja auch niemand wirklich erwartet. Etwas später wird sie dann aber doch fertiggestellt werden. und das „Königin von Saba” wird dann das grösste Hotel Elats werden, mit einem prächtigen Essaal, und obwohl es nicht zur Luxusklasse gehört, wird es wahrscheinlich Elats bestes Hotel sein. Auch das 24-Zimmer-Hotel ..Midian“ im Zentrum Elats bat die Versprechen seiner Erbauer nicht gehalten und war nicht, V'ie ursprünglich geplant, für die Sukko-Feiertage fertig, doch bis Purim dürfte man soweit sein, um das Hotel dann doch für die Frühlings-Touristen eröffnen zu können. — Das „Dekel" - Hotel, ursprünglich vom jetzigen Bürgermeister der Stadt gebaut, das bisher nur sieben Räume zählte, erhielt jetzt die Genehmigung. durch Aufstockung weitere sieben Zimmer und Gesellschaftsräume für den erwarteten Touristen-Strom in diesem Jahr zur Verfügung stellen zu können. M'eiter wird behauptet, die Chewraf Owdim der Histadrut, der das Luxus-Hotel „Elat“ am Ufer gehört (das von der Leitung der Sharon-Hotelkette geführt wird), plane den Bau von zusätzlich 50 Zimmern, die dann ebenfalls einer privaten Hotelgruppe verpachtet werden sollen. Das grösste von allen Hoteis in Elat besteht bisher jedoch nur aus einem Grundstein und hat noch nicht einmal einen Namen. Das Hotel soll mitten im Handelszentrum der Stadt entstehen, zwischen dem Fluggebäude und den öffentlichen Parkanlagen. Es wurde von der ..Elat Bau- und Entwicklungs-Gesellschaft” geplant, eine Gesellschaft, die zur Zeit gemeinsam dem Entf Wicklungsministerium und der südafrikanischen Bauge- ■ Seilschaft „Saicco” gehört. Solei Bone. die den Bau des Filmsaals vor einiger Zeit übernommen hatte, nachdem die Entwicklungsgesellschaft in gewisse finanzielle Schwierigkeiten geraleri war. wird auch den Bau des Verwaltungsgebäudes im Zentrum der Stadt übernehmen. das sieben Stockwerke umfassen und alle Amtsstellen dep verschiedenen Regierungsbüros in Elat beherbergen wird. Auf der Spitze dieses „kleinen Wolkenkratzers“ sollen anschliessend die Antennen für Kol Israel wie auch für den Funkverkehr mit den Schiffen im Golf und im Roten Nleer aufgestelit werden. Zwei Banken werden gegenwärtig im Handelszentrum von der Entwicklungsgesellschaft errichtet. Die Handwerker - Bank (Bank Le'Malacha) ist praktisch schon fertiggestellt, und ihre Eröffnung wurde nur noch durch Innenarbeiten und die Lieferung der Innenausstattung verzögert. Die zweite Bank, deren Bau von der Entwicklungsgesellsehaft unternommen wird, ist die Discount-Bank auf dem dritten der fünf kleinen Plätze, die das Handelszentrum letzten Endes umfassen wird. Daneben steht das Gerüst des Diamantnzentrums, fast fertiggestellt, ■ aber für das sich noch kein l Investor gefunden hatte, der bereit wäre, es zu iiberneh-! men. wie auch keine Arbeiter. die dort ihre Ausbildung! zu erhalten wünschen, j Private Banken sind be- ■ kanntlich wesentlich zurückhaltender als Regierungsgremien. W'enn es darum ' geht, Investitionen vorzuneh- : men. Die Tatsache, dass | zwei Privatbanken sich bej reit erklärt haben. Gelder! für den Bau von Filialen in; Elat zu investieren, bedeutet; deshalb eine wesentlich grössere Beruhigung für die ■ Bewohner von Elat. die Zukunftsaussichten der Stadt I als die Erklärungen von 1 fünf Ministern samt der Ge- 1 neraldirektoren ihrer Mini- | sterien. Auch der Bau einer | neuen Paz-Tankstation anstelle der alten baufälligen in der Nähe des Flugplatzes i stärkte die Zuversicht der Einwohner, die von der Tatj Sache beeindruckt werden,; dass eine kommerzielle Gei sellschaft, die natürlich auf ■ Profite aus ist. bereit war,! 250.000 IL in diese Tankstelle zu investieren. | Fast 200 neue Wohneinhei- J ten wurden inzwischen fertiggestellt und erwarten eine; neue Welle von Einwanderern in den nächsten Wochne. Wenn die jetzige Tendenz anhält und ein Drittel dieser Wohnungen von „Watikim“ aus anderen Teilen des Landes übernommen wird, — Spezialisten, Facharbeitern und jungen Ehepaaren — die sich in Elat niederlassen wollen, und die dadurch dazu beitragen, die Absorption und Eingliederung von neuen Olim in der Südstadt Israels zu erleichtern. Das jüngste Projekt der Erbauer Elats ist ein mono-! lithischer Wohnblock von 116 i Wohneinheiten, mit drei bis | vier Stockwerken auf Säulen. I Der kooperative Super-! market in Elat sollte für Anfang des Jahres ebenfalls j fertiggestellt werden. Die I Aussicht, auch einen Super- : market zu haben, macht die | Hausfrauen glücklich, ohne, seltsamer Weise, den bishej rigen Lebensmittelgeschäf-! ten Angst einzujagen. Es gibt kaum ein Geschäft in j Elat, das seit mindestens zwei Jahren besteht und das I sein Lokal nicht erweitert j hätte oder eine solche Erweiterung plant. Nur die , Geschäfte im Handelszen- ' trum haben sich nicht als ein kommerzieller Erfolg I erwiesen, obwohl nunmehr die Haltestelle der Autobusj se zum Flughafen, die Re- ■ gierungsämter und die Post dort eröffnet wurden. Der! einzige neue Laden, der in der letzten Zeit im Zentrum : eröffnet wurde, ist der der! Touristik-Gesellschaft. Zur gleichen Zeit haben drei andere Geschäfts im Handels- Zentrum geschlossen, und i nur noch drei Läden (eine | Apotheke, ein Modesalon i (Zum 20. Todeslage von Pinchas Ruthenberg) Die Broschüre „Die nationale Wiedergeburt des jüdischen Volkes“, die im Jahre 1915 in den Vereinigten Staaten unter dem Pseudonym Pinchas Ben Ami erschien. bedeutet den Beginn von Pinchas Ruthenbergs jüdischer Tätigkeit. Er sagt in dieser Broschüre, dass er spät zu seinem Volk zurückkehre. Durch die Leiden der Russen habe er die Juden nicht gesehen, bis ihm die Gemetzel des ersten Weltkrieges die Augen geöffnet hätten. Jetzt habe er eingesehen. dass die Befreiung der Menschheit mit der der Juden beginnen müsse, denn solange die Juden unterdrückt und ausgebeutet würden. werde das Leid und die Ausbeutung in der Welt nicht aufhören. VORKAEMPFER DER REVOLUTION Pinchas Ruthenberg hatte keine zionistische Vergangenheit. Er war ein Vorkämpfer der russischen Revolution und des russischen Sozialismus. Zusammen mit dem Priester Gapon führte er die Menschenmenge an, die am 9. Januar 1905 dem Zaren in St. Petersburg ein Gesuch überreichen wollte. Diese Demonstration wird als der Beginn der russischen Revolution und des Untergangs der zaristischen Monarchie angesehen. Der erste Weltkrieg jedoch offenbarte ihm die Grösse der jüdischen Tragödie. Er beschloss, von nun ab seine Kräfte seinem eigenen Volke und nicht mehr fremden Interessen zu widmen. Bereits im Jahre 1915 forderte Ruthenberg, dass die Friedenskonferenz die jüdischen Bestrebungen anerkennen solle und dass die Juden eine offizielle Vertretung einsetzen sollten, die befugt sei, Forderungen zur Errichtung eines jüdischen Staates in Palästina zu stellen. JUEDISCHER WELTKONGRESS Ruthenberg schlug vor, einen jüdischen Wellkongress einzuberufen, der als rechtmässiger Vertreter des jüdischen Volkes auftreten solle. um ALEXANDER MANOR Um diese Idee zu verwirklichen, schloss er sich der Poale Zion in Nordamerika an und traf dort zum ersten Mal mit Jizchak Ben Zwi und David Ben Gurion zusammen. Er gründete auch ein jiddisches Wochenblatt „Der Jiddische Kongress“ für das er Beiträge lieferte. Er sprach auf öffentlichen Veranstaltungen in den grossen Städten und förderte auch in anderer Weise die Sache des Jüdischen Kon- und ein Souvenir - Laden) sind dort noch offen. Eine regelmässige Autobus-Verbindung quer durch Elat, die Einkäufer ins Zentrum bringen würde, könnte vielleicht dazu beitragen, diese Krise im Handelszentrum zu überwinden, aber bisher ist von einer solchen Linie noch nichts zu sehen oder hören. „Rassco“ wird wahrscheinlich eine Gruppe von 20 kleinen Villen südlich der jetzigen Stadt in der Nähe des Museums und der Jugendherberge errichten. Zwanzig Watikim in Elat haben schon vor über zwei Jahren den Bau von solchen Villen geplant, aber ihre Projekte wurden durch ein halbes Dutzend Krisen und Skandale gestoppt. Wenn „Rassco“ jetzt die nötigen Kredite erhalten wird, um diesen Bau auszuführen, dürfte Elat innerhalb dieses Jahres sein erstes wirklich privates „Bau-Projekt” verwiiklicht sehen. DIE JUEDISCHE LEGION ■ Inzwischen waren die Ver- | einigten Staaten in den Krieg eingetreten, und Ruj thenberg erliess einen Auf- ' ruf zur Bildung einer jüdischen Legion. Dieser Aufruf enthielt u. a. das Argument, i dass „eine jüdische Armee die Ziele fördern kann, für | die Amerika kämpft“. Viele junge Juden folgten dem; Rufe Ruthenbergs und mel-; deten sich zur Jüdischen Le- 1 gion. Pinchas Ruthenberg I selbst konnte sich der Le- ' gion nicht anschliessen. da I inzwischen die russische Revolution ausgebrochen war i und seine Genossen in der Sozialrevolutionären Partei | ihn überredet hatten, nach Russland zurückzukehren 1 und ein Amt in der Regie-; rung Kerensky zu übernehmen.! Wichtiger war jedoch Ruthenbergs Mitwirken beim Aufbau des jüdischen Na- , tionalheims nach der Balfour-Dekiaration. Sein erster grosser Erfolg in Erez Israel war die Erlangung einer Konzession, die ihm die britische Verwaltung zum Bau der Strasse von Tiberias nach Zemach erteil- I te. Zum ersten Mal war Ju- , den die Durchführung eines i grossen öffentlichen Bauprojekts übergeben worden. So 1 begann die Zeit des Strassenbaus. ein neues und ruhmreiches Kapitel im j Aufbau des Landes. ELEKTRIFIZIERUNG Dann folgte ein schwerer; Kampf, um die wirtschaftli- I chen Grundlagen für die Durchführung des Mandats; zu legen und auf wirtschaft- I iichem Gebiet „Palästina“ i in „Erez Israel“ zu verwan- 1 dein. In vielen Ländern wurden grosse Kraftwerke er- I richtet und Wasserenergie 1 zur Erzeugung von Elektri- I zität verwendet. Aber nirgends wurde denen, die das; Land elektrifizieren und seine Wirtschaft auf eine | moderne und gesunde Grundlage stellen wollten, so I viele Hindernisse in den Weg gelegt wie in Palästina. Das 1 gemeinsame Ziel der Gegner Ruthenbergs war zu verhindern, dass dies lebenswichtige Unternehmen von Juden errichtet und geleitet werde. Nur ein Mann von Ruthenbergs Weitsicht, Initiative und Energie konnte diese zahllosen Hindernisse i überwinden. Schliesslich wurden seine unermiidli- 1 chen Anstrnegungen belohnt, und am 21. September 1921 wurde ihm die Konzession erteilt, das Wasser des Jordan und des Jarmuk zur Erzeugung von Elektrizität zu benutzen. Gemäss den Bestimmungen der Konzession sollte spätestens im September 1923 eine Gesellschaft mit einem Kapital von mindestens zwei Millionen Pfund gegründet werden. Ruthenberg begab sich nach den Vereinigten Staaten, um diese Summe aufzubringen. KAMPF UM DIE KONZESSION Inzwischen machten die Feinde des Zionismus gemeinsame Anstrengungen, um die Aufhebung der Kon- 1 Zession durchzusetzen. Die i „Times“ übte scharfe Kritik! an denen, „die die Zukunft! Palästinas einem einzigen Manne anvertrauen wollten“ Eine stürmische Debatte i über die „Konzession“ fand im britischen Oberhaus statt, i Lord Islington behauptete, | dass dieses Projekt den Juden absolute wirtschaftliche; Macht nicht nur über die jm j dischen, sondern auch über die arabischen Einwohner; Palästinas gäbe, weil seine Ausführung entscheidend die wirtschattliche Entwicklung des ganzen Landes bestim- | men werde. Als am 4. Juli 1922 das! Ruthenberg-Projekt auf der | Tagesordnung des Oberhauses standerklärte Koloniai-; minister Winston Churchill, | dass die Regierung in seiner ' Annahme oder Ablehnung , ein Vertrauensvotum sähe. I Die arabischen Nationali-! sten schlossen sich gegen das Projekt zusammen. Ihre ■ Presse erklärte: „Durch Vereitlung des Ruthenberg- Projekts weiden wir dem Plan de« jüdischen Nationalheims ein Ende machen“ VERWIRKLICHUNG Da« erste grosse wirti schaftliche Unternehmen, dass Ruthenberg in Erez Israel ins Leben rief, ist bis i heute das grösste selbständige Industriewerk des Landes j geblieben. Daher muss Ruthenberg als Begründer der Industrie Israels betrachtet | werden. Der verstorbene Mosche Smilanski schrieb in einem Nachruf auf Ruthenberg. dass „die Kraftwerke. I die dem Land Licht- und Kraftstrom gaben einen Wen- . depunkt. eine wahrhafte Re- ' volution im Leben des Jij schuw bedeuteten. Die Elekj trizität gab auch der Land- Wirtschaft neuen Antrieb. : Der Einfluss von Ruthenbergs Unternehmen machte sich auch in der Entwicklung der jüdischen Arbeij terschaft und ihrer Organi- | sation bemerkbar Ruthenberg war nicht nur einer der Bahnbrecher auf , wirtschaftlichem Gebiet. I sondern er hat auch entschieden zur wirtschaftlichen Konsolidierung und Erweitej rung beigetragen. Er war I einer der Architekten des jüdischen Staates, dessen i Errichtung — die ihm zu sehen nicht vergönnt war —! er bereits im Jahre 1915 in seiner Broschüre „Die nationale Wiedergeburt des jü- I dischen Volkes“ gefordert hatte. NACHRICHTEN AUS ISRAEL EINWANDERUNG! 1 UND EINORDNUNG! I Infolge der Zunahme der! Einwanderung werden auch die Massnahmen für die Einordnung intensiviert, j Man rechnet jetzt mit einer Einwanderung von insge- ' samt 60.000 Seelen, gegen- I über 24.000 im Vorjahr. Diese grosse Zahl der Einwanderer. die den Rahmen der! ursprünglichen Schätzungen sprengt, verpflichtet zu ver- ' stärktem Einsatz bei Ari beitsbeschaffung und Wohnbau. , NEUEIN WANDERER! IM NEGEW I Nicht nur die zentral gelegenen Landstriche, sondern auch der Nordei* des j Staates und insbesondere! der Negew nehmen viele Einwanderer auf. So wurden I seit Beginn des vergangel nen Frühjahrs mehr als 5000 Einwanderer im Negew einj geordnet. Es besteht be- ' gründete Aussicht, dass I auch in Hinkunft dieses Gebiet als wichtige Aufnahme- I region für die Einwanderung dienen wird. In Mizpe Ra- 1 mon sind vor kurzem 200 Einwanderer eingetroffen und haben dort bereits alle nötigen Vorkehrungen für ihre Einordnung vorgefunden. AU FI.OESU NG VON MAAHAHOT I Die Maabara Ramie Gimel, eine der grössten ihrer j Art, die 1950 von der Jewish Agency errichtet wurde und! zur Zeit der Massenalija über 7.000 Insassen zählte, soll jetzt, aufgelöst werden. Das Lager von Pardess Ghana, da« sich schon seit Jahren in einem langsamen Auflösungsprozess befindet, wird bald zur Gänze liquidiert werden. Vor kurzem wurde zum Bau von Wohnhäusern für 60 Insassen der Baracken in den Maabarot von Sarona und Schadmot Dwora in Untergaliläa geschritten. In diesem Zusammenhang sei vermerkt, dass der Auflösung der restlichen noch bestehenden Maabarot nicht mehr ernste Schwierigkeiten im Wege stehen. Die jetzigen Insassen der Maabarot sind zum Grossteil soziale Fälle, die vom Ministerium für soziale Fürsorge und anderen Institutionen betreut werden. Nach Durchführung des neuesten Bauprogramms im Rahmen c'e- Aktion zur Liquidierung der Maabarot werden dort noch insgesamt etwa 4.000 Familien und 1.500 Einzelne verbleiben. BUDGET FUER EINORDNUNG Das Einordnungs-Budget der Jewish Agency, das zum Giossteil aus Keren Hajessod-Geklern gespeist wird, belauft sich im Finanzjahr 1961—1962 aut 15.500.000 IL. Sein Hauptzweck ist die Deckung der Ausgaben, die mit der c/stcn Aufnahme | eines Ne eTnwanderers vom Augenblick, da er das Schiff oder Flugzeug verlässt, bis zum Arbeitsantritt, verbunden sind. Za diesen Ausgaben gehören die Kosten von Ausstattung?- und Ausrüstung« - Gegenständen wie Bett. Matratze und Dachen, da? notwendigste Mobiliar und eine Gekizuwendung für die ersten Ausgaben und Ani schalinngcij.

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