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Jüdische Wochenschau · 1962-02-06 · 1945 (6.2.1962) · p. Seite 5

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
23 (1962)
Issue
1945 (6.2.1962)
Date
1962-02-06
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German, Spanish
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GRAB ■'IJTIO CRIEN ekannte ,(1 '01! Eselin, suchen Sskrone her. der Müllen eü Sam ■n Tiere ihm: on mir Männer Je Kalamin.“ lenannt ich von anz anes eine 15. Aus i Rama n dich- Klage das un- 1 ihres na ist ijamin, usalem kann >erama rseizec tönt in Tanaim se geonz, ob in oder > Grab* irgendezw. in In der gtman esis zu. .•hieden ngaben nit der graphir Genesis darauf der Wehem h dabei dass; starb.; Lan- •at bin. icht als n soniel. das :hr er- »erliefean Ra :hlehent cht in . 35 20: «ftl Jakob errichtete ein Suclmal auf ihrem Grab, dasist das Grabmal Rahels toiuf den heutigen Tag. % Zeitbestimmung „bis a«f den heutigen Tag” sebint ihre Fixierung tat* ütiüch bis zur Gegenwart, «behalten zu haben. Ihre Sj» lässt sich schon vom h%ren Mittelalter an ver- %n, denn bereits der Kirchvater Origenes <3. liihundert) erwähnt in *eien Schriften diese Ruhestäse in Bethlehem, ihr bekannte Weltreisendeüenjamin von Tudela. der Wichen 1160 und 1173 von scher spanischen Heimat ««über Südfrankreich, Italiei und Griechenland bis Wnach Asien hinein seine > »gedehnten Reisen erstickte, um überall die Lebcibedingungen seiner jüdischen. Glaubensbrüder zu «Irschen, und der uns wvolle und aufschlussremen Berichte hinterlasseihat, besuchte bei seinem Aulenthalt im heiligen Land auch Rahels Grab bei Bethleton und gibt eine genaue Berhreibung des Monumcits^ Er schildert es als ei® aus 11 Steinen errichtete .mazewa” mit einer auf vif! Säulen ruhenden Kup-, pei. Diese 11 Steine sollen (¡»Stämme Israels versinnbildlichen. Benjamin wurde noch nicht mitgezählt, da er von der sterbenden Rahe] ben oni benannt worden war und den Namen Benjamin erst nach Rahels Tod von seinem Vater erhielt. Die Gestalt dieses Grabmals hat selbstverständlich im Laufe der Jahrhunderte vielfach gewechselt. Verfall und sonstige Einwirkungen der Aussenwelt mögen ihre zerstörende Kraft ausgeübt haben. Aber immer hat dieses Erinnerungsmal in irgend einer Form weiter bestanden. Ein Kupferstich in einem Reisewerk aus dem 17. Jahrhundert bringt eine lebendige Darstellung, wie Pilger zu Fuss, zu Ross und zu Wagen dem auf einer Anhöhe gelegenen Säulenbau zustreben. In seiner jetzigen Form existiert das Grabmal seit 1841. Leider liegt es gleich anderen teuren Erinnerungsstätten ausserhalb des israelischen Staatsgebiets und ist daher dem Zutritt jüdischer Besucher verschlossen. Hoffentlich wird einmal in einer nicht allzu fernen Zeit hierin eine Aenderung eintreten, die es mit sich bringt, dass auch wir an der Gruft unserer ehrwürdigen Stammutter in andächtiger Stimmung verweilen dürfen. M FESTKONZERT IN ISRAEL Anlässlich des 25jährigen Miläums des israelischen Philharmonie - Orchesters white der Dirigent Prof. Klipps die Neunte Symphonie von Beethoven mit der ScMusshvmne „An die Freude] Eine sehr passende Kenposition für diese so er- Imliche Gelegenheit. Und so stellte der Dirigent diess Sehlussehor in den Mitleijunkt seiner musikalischen Darbietungen. Der Dm-Lustigsehe Chor war «(gezeichnet einstudiert »d klang hervorragend. Die vier ausländischen Gäste waren unterschiedlich. oss er m Kib- Kibbuz! Frau ce aus die das i in Cä- Daher jar vor :el Aviv b Jahre los. Er ihm beuis der Waffen- Regalen fte soenen Dt- D seinen ite.Doch zum >!t" fand er , er von ¡e er bis ht über t auf dj* IS 5TÊ Schwielen an seinen Händen stolz, die ein Beweis dafür siad, dass er kein Gnadenint isst. Von Zeit zu Zeit schreibt er in republikanischen Zeitungen über den fctbuz und das Leben in Israel- Kie wurde er der diploma- .ische Vertreter der Exilregierung? Als er noch MitgScd von Cäsaria war, schrieb er seiner Regierung tier die Lage in Israel. Die Mitglieder der Exilregierung teant er alle aus der Zeit ¿er Kämpfe im spanischen Bürgerkrieg, und sie ernannte ihn zu ihrem Vertreter. Vor ca einem halben Jahr, als er und seine Frau sich zusammen einige hundert Pfand erspart hatte, nahm er noch eine Anleihe von ¡ix'hbarn auf und fuhr nach Paris zu einer Beratung der spanisch-sozialistischen Parat; im Exil. Er zahlte dort tofar seinen Mitgliedsbei- ¡rig für ein ganzes Jahr im voraus. Manchmal ist Carlos traur.f Seine Söhne sind nicht #i ihm. der eine ist in Bar- (tiona. der andere in Vene- 2if!a. Und Spanien ist weit, grnn er sehr traurig ist, dann schreibt er Gedichte. #"ige dieser Gedichte wurin der spanischen ExilprPsse veröffentlicht, und Bä Leser dieser Zeitung wissen: das sind die Gedichte too Carlos aus Israel. Die Sopranistin Greene-Colemann sang ihre so hoch geschriebene Partie ausgeglichen und mit feinem Ausdruck, desgleichen befriedigte die Altistin Pamela Bowden. Der Tenor war . Ronald Dowden und der Bassist hatte leider einen Bariton, sodass die markigen Worte seines Parts nicht voll erklingen konnten. Gäste wie Chor sangen Englisch. Das Orchester hatte keinen Glanz und sprach nicht an. Prof. Klipps beherrschte die Partitur, einzelne Stellen waren voller Wärme, doch anscheinend fehlte ihm^ dieses Mal der nötige Kontakt mit dem Orchester. Um an diesem Tag auch einen hiesigen Komponisten zu präsentieren, wählte man ein Tonwerk von Alexander Uria Boskovich. seine Kantate „Tochter Israels”. Sie wurde für die Henriette Szold-Feier geschrieben und von Darius Milhaud und Coplan begutachtet. Die Musik basiert auf einem Gedicht von Bialik, Chor und Solist bedienen sich biblischer Texte. Am Ende der Komposition singt der Tenor den Schabbatsegen „Sehalom alejenr”. Der Komponist bedient sich nicht der Folklore sondern wendet strenge R1? thmyk an, wie wir sie jetzt oft bei modernen Kompositionen finden. Gary Bertini hatte die- Die Georgetown Universität in Washington hielt im Rahmen ihres Instituts für ethnische Studien im vergangenen Jahr eine Konfelenz am runden Tisch ab, die sich mit den Problemen des arabischen Mittleren Ostens und des moslemischen Afrika beschäftigte. Die dort gehaltenen Vorlesungen sind in einem Sammelband erschienen: „The Arab Middle East and Muslim Africa” (Thames and Hudson, London, 19611 herausgegeben \ron dem Direktor des Instituts Tibor Kerekes. Die Aufgabe dieses Instituts, dessen wissenschaftlichem Stab vor allem Persönlichkeiten aus den osteuropäischen Ländern angehören. ist das Studium der Probleme der Völker, die heute gewaltsam in die kommunistische Welthälfte eingeschlossen sind, wie auf der anderen Seite von Völkern, die von dem früheren Kolonialstatus zur nationalen Unabhängigkeit gelangten. In dem vorliegenden Band schreibt einleitend Prof. Hamilton A. R. Gibb, früher Oxford und jetzt Professor für Arabisch an der Harvard. Universität, über den Islam in der modernen Welt. Es folgt ein Kapitel des früheren Lehrers am jerusaiemer Arab College und jetzigen Professors für Arabisch an der Universität Michigan, George F. Houranl über die sozialen und politischen Aenderungen in der arabischen Welt in dem Jahrzehnt von 1949—1959. In diesem Vortrag geht er u. a. kurz auf die Bedeutung des Konflikts mit Israel und die Frage der arabischen Flüchtlinge ein. Eine Lösung dieses Streites sei nicht in Sicht. „Aber — so sagt er — ist es möglich zu glauben, dass sich nichts in menschlichen Geistern und Herzen während einer Periode von mehr als 10 Jahren geändert hat? Ich glaube. dass auf vielen, nicht bekannten Wegen die beiden Parteien geneigter sind, eine Beilegung des Konflikts zu finden, als sie es zu Beginn wraen.” Hourani meint weiterhin, dass es eine der im Mittleren Osten bestehenden Aufgaben sei, den Konflikt zwischen den arabischen Staaten und Israel zu lösen, „aber ein weiteres Jahrzehnt mag vorübergehen, bevor der notwendige Geist des Ausgleichs und des Entgegenkommens auf beiden Seiten erscheinen wird. Inzwischen wird es eine der Aufgaben der Staatsmannskunst auf beiden Seiten sein, ses schwere Werk mit seinem Rinat-Chor sehr sorgfältig einstudiert, und der Tenor sang seine Partie mit viel Verständnis. Leider liess das Werk die Hörer kalt. Der Komponist konnte für sich einen Achtungserfolg buchen. Das Konzert war üusserlich sehr glanzvoll. Staatspräsident Ben Zwi und viele bekannte Persönlichkeiten waren der Einladung des Orchesters gefolgt. Zur Feier des Tages wurde der Platz vor der Konzerthalle in einer kurzen Feier in „Platz, des Orchesters” umbenannt. Lotte Ball-Senger Wie liegen die Feiertage im Jahre 5722? Montag, den 19, März Dienstag, den 20 März Mittwoch, den 21 März Mittwoch, den 18. April Donnerstag, den 19. April Freitag, den 20. April Sonabend, den 21. April Mittwoch, den 25. April Donnerstag den 26. April Dienstag, den 1. Mai Mittwoch, den 9. Mai Donnerstag, den 7. Juni Freitag, den 8. Juni Sonnabend, den 9. Juni Fasten Ester Purim Schuschan Purinc Erew Pessach 1. Tag Pessach 2. Tag Pessach Schabbat Chol hamoed 7. Tag Pessach 8. Tag Pessach — Acharon schel Pessach Gedenken des Aufstandes im Ghetto von Warschau Yom Haazmaut Erew Schawuot 1. Tag Schawuot 2. Tag Schawuot eine Wiederholung der Ereignisse des Jahre 1956 zu verhüten.” Ein weiterer Mitarbeiter palästinensischer Herkunft, jetzt Professor der Universität Georgetown, Hisham Sharabi, berichtet über politische und individuelle Ansichten der jungen arabischen Generation. Bei aller Einschätzung der Bedeutung des Islam auch für diese Generation bestehe dennoch in Wirklichkeit ein seelisches Vakuum, das von der augenscheinlichen äusseren Aggressivität und ihrem Selbstvertrauen nur leicht verdeckt wird. Diese Intellektuellen leben in einer Art von Situation des Heranwachsenden, in der der Wunsch zum Träumen und zum Reden einen starken psychologischen Antrieb darstellt. Der Aufsatz gibt sehr interessante Einblicke und lässt, uns auch so manche Parallelen zur Situation der jungen Generation in Israel ziehen. Ueber den Islam und den Nationalismus in Afrika berichtet ein anderes Mitglied des Lehrkörpers der Georggetown Universität, William H. Lewis, der früher in Rabat in Marokko gelehrt hatte. Seiner Ansicht nach sind die Chancen der weiteren Ausbreitung des Islam im tropischen Atrika sehr bedeutend. Dennoch seien Tribalismus und Nationalismus stärkere Kräfte als Religion. Ein weiteres Kapitel ist den Aussichten für einen vereinigten Maghreb gewidmet, d. h. für eine politische Zusammenfassung von Marokko, Algier und Tunis. Der Autor dieser Arbeit ist William Sands, jetzt Herausgeber des Middle East Journal. früher Mitarbeiter des State Department. Er sieht die Schwierigkeiten einer solchen Union vor allem in den verschiedenen konstitutionellen Formen, die in den Ländern der Nordwest-Ecke Afrikas bestehen, einer nahezu absoluten Monarchie in Marokko, der republikanische Verfassungen in den anderen Gebieten entgegengesetzt sind. Albert J. Meyer vom Zentrum für Mitteiost-Studien an -der Harvard-Universität erörtert. Züge der wirtschaftlichen Entwicklung in den arabischen Staaten, während das Schlusskapitel aus der Feder von William R. Polk, der an der gleichen Stelle lehrt, dem Thema der Generationen, Klassen und Politik in den Jahren 1952 bis 1959 gewidmet ist. Er gibt vor allem eine Uebersicht, über die wichtigsten Ereignisse im Irak Das Symposium und der hier vorliegende Bericht über die in seinem Rahmen gehaltenen Vorträge ist unzweifelhaft, ein ernster Beitrag zum Verständnis der Probleme der islamischen Welt in unseren Tagen. HEBREO SIN MAESTRO pox AHARÖN ROSÉN estampilla ‘TIS .4 06 carta snsa but mij-tar T quitó (él) Tlin .4 0 7 encuentro (m.s.) xsia he-rid mo-tzé fiesta 3n .4 08 dirección nsñs m e'tó-vet oigo (m.s.) paití .4 09 sobre (el) nsosa sho-nie-a ma-a-ta-fá T t ~ olvido (m.s.) nDW .410 vuelvo (m.s.) ipn sho-jé-aj jo-zer ,D3“3X1 nxa .yatfxtf?ÍtfX1 3Í3Í1 ,03?^ ,n*?na nnaiz? naten; nWi nn nip-n tuphP V T V T i T : ■ - ’• T - ) - T : r» r: - *; * : Sn33 ... 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