Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 23 (1962)
- Issue
- 1944 (2.2.1962)
- Date
- 1962-02-02
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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4 — Vimifí Z ii» Fflufr« «If 1962 LA SEMANA ISRAELITA Añ« XIII. — No. 1944 UND ISRAELS ENTWICKLUNG Dit technische und industrielle Entwicklung Israels in - «len dreizehn Jahren seiues Bestehens war« ohne das Tec-hnion, Israels Technische Hochschule, unmöglich gewesen. Denn das Techmon ist das einzige In-1 sliluj in Israel, das Ingenieure. Technologen. Archiinden und Städteplaner aus-: bildet und Forschung auf I «liesen Gebieten betreibt. Die masgebenden Faktoren beim Ausbau des Tech- ■ nions waren immer die be- | sonderen Bedürfnisse des Landes. Landwirtschaftliche Besiedlung erforderte die Trockenlegung von Sümp-j fen, Bodenverbesserung, den Bau von Bewässerungsanlagen, Wasserinstallationen, . Sti assenbau und die Errich-1 iung von Gebäuden. Infol- ’ gedessen wurden als erstes ' die Ingenieur- und Architektur-Abteilungen des Teehnions ausgebaut. Die Erfor-! dernisse der Industrie ver-, anlassten später die Einrichtung von Lehrkursen für | Maschinen- und Elektro-Ingenieure. Technologen usvv. , AUSBILDUNG UND FORSCHUNG ¡ Die Hauptaufgabe des j Teehnions ist es, Ingenieure und Techniker für das sich schnell entwickelnde Land ' auszubilden. Jedes Jahr absolvieren 450 bis 500 Studenten das Technion. Aber j abgesehen von dem Unter-,j rieht ist die Forschung ein untrennbarer Bestandteil I der Tätigkeit des Teehnions und wird in jeder der zwölf Fakultäten und Abteilungen I betriebîn. Tatsächlich widmet das Lehrpersonal des von A. FELBER Teehnions ein Drittel seiner Zeit den Forschungsaufga-; ben. | Diese Forschungstätigkeit befasst sich mit fast allen , Zweigen der. Wissenschaft i und Industrie Israels! mit Hydraulik. Hoch- und Tief- ■ bau, Physik. Elektrizität,: Metallurgie. Aeronautik, Bej Wässerung u. a. m. Ein Teil | dieser Forschungsarbeit! wird von dem Lehrpersonal: des Teehnions au» eigener j Initiative unternommen. | doch ein wesentlicher Teil wird von der Industrie, der Regierung und anderen öffentlichen Instanzen in Auftrag gegeben. GROSSER UMSATZ Die Forschungsaufträge werden von der „Technion-( Ausland unternommen. So Das Leo Baeck Institut sucht folgende Jahrgänge der ZEITSCHRIFT IM DEUTSCHEN REICH 4. Jahrgang. 1898 5. Jahrgang. 1899 6. Jahrgang. 1900 18. Jahrgang. 1912 28. Jahrgang. 1922 Wer diese Jahrgänge besitzt oder wer auch nur einen der genannten Bände hat, wird gebeten, der Redaktion der JUEDISCHEN WOCHENSCHAU hiervon Mitteilung zu machen (Buenos Aires, Pueyrredon 2190, Tel.: 83-2613) PUBLIKATIONEN DES LEO BAECK INSTITUTES SCHRIFTENREIHE WISSENSCHAFTLICHER ABHANDLUNGEN DES LEO BAECK INSTITUTES J. C. B. MOHR (PAUL SIEBECK) TUEBINGEF SOEBEN ERSCHIENEN: Year Book V I9GG — VOM L.B.-INSTITUT HERAUSGEGEBEN: BY THE EAST AND WEST LIBRARY, LONDON mit einer Fülle hervorragender Beitrage in englischer und deutscher Sprache. (416 Seiten) WERDE AUCH DU MITGLIED des Leo Baeck-Instituts A»>«*Úv»*M im Büro «1er JUEDISCHEN WOCHENSCHAU, Pueyrredon 219C, i*q. (83 2613) Stiftung für Forschung und und Entwicklung'’ bearbei-; tet, die speziell für diesen j Zweck geschaffen wurde. | Die Stiftung beschäftigt sich : hauptsächlich mit Forschungsprojekten und Unterj suchungen im Auftrag öf-1 fentlieher Instanzen und der I privaten Industrie, mit Be-| ratungen und Kontrolle der : Qualität neuer Erzeugnisse, Standardtests und Patenten, j Im Jahre I960 hatte diese Institution einen Umsatz von fast 2 Millionen IL. Das Technion hat sich auf dem Gebiet der Forschung internationalen Ruf erworben. Zu seinen Auftraggebern gehören das Landwirtschaftsamt der Vereinigten Staaten, das internationale Institut für Atomenergie, die USA-Chemiegesellschaft, die Ford-Stiftung, der Batsc-heba de Rothschild-Fonds, die USA-Operations-Mission in Israel und eine Reihe nordamerikanischer, italienischer und schweizer chemischer und pharmazeutischer Fabriken. Docn von unmittelbarer Bedeutung für die Entwicklung Israels sind die For-; schungs-Projekte, die von den verschiedenen Ministerien für Arbeit, Transport, Handel und- Industrie. Ver-! teidigung. Landwirtschaft und Gesundheit, der Gesell- : Schaft Mekorot Ltd., der Hi-! stadrut. den Toten-Meerwsr-1 ken. dem Zitrusvermarktungs-Verband und dem | | Zuekervermarktungs - Ver-; band Israels und versc-hie ‘ denen einheimischen Fabriken chemischer und phar- 1 wird das Laboratorium des Teehnions dem Staat Tausende von Pfunden ersparen. In dem Laboratorium gibt es einige Modelle von Landschaften Israels in kleinem Masstab, die das Studium verschiedener Probleme der landwirtschaftlichen und industriellen Entwicklung ermöglichen. Man sieht dort Teile des Jordan-Xegew-Kanals, Abzugsgräben und Erddämme. die genaue Wiedergaben der natürlichen Gegebenheiten sind. Auf einem grossen Terrain ausserhaib des Laboratoriums befindet sich eine Miniaturdarstellung des 25 km langen Jarkon-Flusses, | von seiner Quelle in Rosch; Ha'ajin bis zu seiner Mündung am Mittelmeer. Dies i Modell wurde zum Studium f eines Systems der Ebbe- und Fiutregulierung im telaviver Bezirk gebaut. In ei- | ner anderen Ecke sieht man , das Modell eines Kanals, ' mit dessen Hilfe die Mögj lichkeit des Transports von l Strohballen auf dem Wasser . geprüft werden soll.! LUFTFAHRTTECHNIK I Wichtige Forschungsprojekte werden auch in der Abteilung für Luftfahrttechnik durohgefiihrt. die ein imposantes Gebäude einnimmt. Das nationale Comité zur Ausbildung von Luftfahrtpersonal. das auf Vorschlag von General Jakob Dori. dem Präsidenten des Teehnions. ins Leben gerufen wurde, berät die Studenten. und jeder neue Stumazeutischer Erzeugnisse ' dent weiss. dass bei Beendiin Auftrag gegeben werden. > HYDRAULISCHES LABORATORIUM { gung seines vierjährigen Studiums eine gute Stelle auf ihn wartet. Ausser der Lehrtätigkeit und der wissenschaftlichen Forschung befasst sich diese Abteilung mit praktischen Forschungsarbeiten für die einheimische Industrie und ist die beratende Instanz für Luftfahrt- und verwandte Probleme. Sie bearbeitet auch Forschungsprojekte für Auftraggeber des Auslands. BERGBAU Ein neuer Beitrag des I Teehnions zur Förderung ' dev Entwicklung Israels ist; die Einrichtung von Lehr- I gängen für Bergbauingej nieure.! Der Negew mit seinen Mi-! neralvorkommen stellt eine 1 wichtige potentielle Quelle des Reichtums und der Entj Wicklungsmöglichkeiten für I Israel dar. Aus diesem Grunde besteht eine drini gende Nachfrage nach ge- . schulten Ingenieuren und | Bergleuten, um nach den vorhandenen Erzen zu suchen, sie auszubeuten und zu raffinieren. Zu diesem Zweck wurden die Lehrgänge für Bergbauingenieure eingerichtet. Die Abteilung wurde im Jahre 1956 eröffnet und widmete sich zuerst hauptsächlich der Forschungsarbeit. Sie befasste sich u. a. mit der Berechnung der Fundamente neuer Gebäude, einschliesslich des Dagon-Silos des höchsten Gebäudes Israels) und grosser Wohnblocks. Prüfung aus hygienischen und Sicherheitsgründen) des Staubs in Tunneln für Israels Wasserleitung und Felsformationen auf dem Karmel. Man kann mit Recht behaupten. dass das Technion ständig allen Erfordernissen der Entwicklung des Landes Rechnung trägt. Das hydraulische Laboraj torium demonstriert in über-; zeugender Weise den Nutzen. den öffentliche Auigaj ber. aus der Forschungsar-j beif des Teehnions ziehen. : Es befasst sich mit den Pro- : blemen des Schiffsbaus und I der Schiffsreparatur. Schiffs-1 modelle werden in einem Wasserbehälter in Gang ge- I bracht, damit die Ingenieu- ' re die Seetüchtigkeit der i im Ausland gekauften Schif-: fe prüfen können. Diese Ar-1 beit wurde früher von hydraulischen Laboratorien im Israel Feldbaum s. A. Am 25. Januar verstarb nach kurzer schwerer Krankheit der bekannte jüdische Schauspieler und Direktor des Jüdischen Theaters Soieil, Herr Israel Feldbaum. im Alter von 64 Jahren. Feldbaum war einer der bekanntesten jüdischen Schauspieler und Komiker in Europa und lebte seit fast dreissig Jahren in Argentinien. wo er mit grösstem Erfolg im Soieil, Mitre und Excelsior auftrat. Nach dem Kriege unternahm er ausgedehnte Gastspielreisen nach Nordamerika, Europa und Israel. Feldbaum spiel- I te immer mit seinen Ver- I wandten, dei Schauspielerfamilie Stramer, mit er fest I zwanzig Jahre gemeinsam | das Jüdische Künstlerthea-; ter Solei! erfolgreich leite- ■ te; er war auch im Vorstand I des Jüdischen Schauspieler- : verbandes ehrenamtlich tä-! tig. j Der Verstorbene war ein äusserst vielseitiger Künstler und stand seit seiner frühesten Jugend auf den Brettern. die die Welt bedeuten. Durch sein immer freundliches und hilfsbereites Wesen erfreute er sich hier grösster Beliebtheit, und sein frühzeitiger Tod hinteriässt eine tiefe Lücke in der jüdischen" Theaterwelt. Unsere Evelyn hat ein Schwesterchen H A Y D E E bekommen. OSCAR VILLA und Frau ELENA geh. WOLFF Obligado 2368 pl. b. Am 31. Januar 1962 Für die mir zu meinem 75. GEBURTSTAGE erwiesenen Aufmerksamkeiten spreche ich allen Verwandten, Freunden und Bekannten meinen herzlichsten Dank aus. JENNY JAKOB g»b. Hamm#rschlag Obligado 2853 dp. A Wie liegen die Feiertage im Jahre 5722? Montag, den i9. März Dienstag, den 20. März Mittwoch, den 21 März Mittwoch, den 18. April Donnerstag, den 19. April Freitag, de" 20. April Sonabend, den 21 April Mittwoch den 25. April Donnerstag den 26. April Dienstag, den 1 Mai Mittwoch, den 9. Mal Donnerstag, den 7. Juni Freitag, den 8. Juni Sonnabend, den 9. Juni Donnerstag, den 19. Juli Mittwoch, den 8. August Donnerstag, den 9. August Freitag, den 28. Septemoer Fasten Ester Purim Schuschan Purim Erew Pessach 1. Tag Psssaeh 2. Tag Pessach Schabbat Cho. hamoed 7. Tag Pessach 8. Tag Pessach — Acharon sehe! Pessach Gedenken des Aufstande* im Ghetto von Warschau Yom Haazmaut Erew Sehawuot 1. Tag Sehawuot 2. Tag Sehawuot Fasten Sehiwa assar be Tamus Erew Tischa be Aw Tischa be Aw Erew Rosch Haschana \ ISRAEL - BRIEFMARKEN j ♦ t AN WIEDERVERKAEUFER — ALLE NEUAÖSGA- # ♦ BEN ZUM OFFIZIELLEN PREIS J | Agencia Filatélica oficial t del Estado de Israel, ♦ VIAMONTE 550, I/B Buewo, Aire«, lUp Ar«*»t»** . it•e *•*•*•••*••* * * * ** * * * **** 9 * * * * * ** ¿«r