Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 23 (1962)
- Issue
- 1939 (16.1.1962)
- Date
- 1962-01-16
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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S — Mar.es, 16 de Enero de 1962 LA SEMANA SRAELITA AR« XXIII. — No. 1939 Gross» Ueberschwemimingen Tel Aviv. — Weite Teile des Landes wurden von schweren Ueberschwemmuagen heinigesucht, die durch 48sttindigen, ununterbrochenen Regen verursacht wurden. Die Beschädigungen der Landstrassen werden mit einer halben Miilion Israel-Pfund beziffert. Ueberall sind herrenlose Autos zu sehen, die ihre Fahrer stehen lassen mussten. Zahlreiche Wohnungen und Geschäfte stehen unter Wasser. Der Telefondienst zwischen Tel Aviv und Jerusalem wurde unterbrochen. In Ramat Gan wurde ein Kindergarten überschwemmt, und die Kinder mussten eiligst evakuiert werden* als das Wasser eindrang. Die Wetterprognosen sind düster, da neue Regenfälle vorausgesagt werden. (ITA) Ga»ste aus Argentinien Tel Aviv. — Seit kurzem befinden sich die 180 argentinischen Jugendlichen, die an der vom bonaerenser Argentinisch-Israelischen Kultur-Institut organisierten Reise teilnehmen, im Heiligen Lande. Die israelische Presse berichte; täglich über die Ausflüge, die die jungen Gäste unternehmen, welche überall eine warme Aufnahme finden (ITAi Neuer Streik Tel Aviv. — Rund 6.000 Ingenieure und Architekten, die in Staatsdiensten stehen, Israels Bestseller: Kürzlich konnte man auf ( des Zentrum der Wirtschaft, j den Postämtern beobach-¡ Industrie und des Geistcsle- Telefonbuch traten neuerlich in Streik, j des. in Tel Aviv ten, wie Angestellte keuchend schwere Packen von Büchern herbeischleppten. Es handelte sich um ein Buch, das in Israel die höchste Auflage erreicht und alle Belletristik oder Fachliteratur spielend schlägt Der Herausgeber ist die Regierungsdruckerei und der Inhalt — das Verzeichnis der 70.000 israelischen. Telefonanschlüsse. Zum ersten Mal erscheint das neue Telefonbuch in zwei Bänden, und jeder Be-' sitzer eines Telefons erhält ) ein Gratis-Exemplar. Wer ( es besonders eilig hatte, | konnte schon vorzeitig das > wertvolle Buch für 1 IL erwerben, und das haben Zehntausendc auch .getan. | „Tel Aviv” ist himmelblau. gebunden, der dunkelblaue Angestellte. Band enthält die Anschlüsse La von, auf dessen von Jerusalem, Haifa und den übrigen Teilen des Landes. Der Inhalt ist recht aufschlussreich. Wählend das letzte Telefonbuch 328 Seiten umfasste, ist das. Verzeichnis jetzt auf 1.050 Sei, ten angewachsen. Davon belegt Tel Aviv 645 Seiten, mi* 40.290 Anschlüssen gegenüber nur 29.180 direkten Anschlüssen. auf den 405 Seiten des zweiten Bandes. Tei Aviv ist telefonmässig aiso der „gewichtigste” Teil des Landes — der Band wiegt 830 Gramm gegenüber 560 Gramm des zweiten Banso dass alle öffentlichen Arbeiten mit Ausnahme der1 Bautätigkeit für die Verteidigung stillgelegi wurden, j Der Streik wird um bessere Gehälter geführt, obwohl Ben Gurion sich vor seinem i Beginn an die Gewerk- ' sehaftsführer mir dem- Er-. suchen wandte, eine letzte j Bemühung zu seiner Ver-I meidung zu unternehmen, j Finanzminister Eshkol kabeite aus den USA und for- | derte die Regierung und die befindet sich offensichtlich nicht Mir j Histadrut zu strengen Massnahmen gegen diesen Streik auf. Er erklärte, es liege im Interesse der israelischen Konkurrenzfähigkeit auf den Auslandsmärkten, mit Unterstützung der Mapai eine Kampagne grossen Stils gegen dievon den Streikenden angewandten Methoden einzuleiten. (ITA) bens, sondern auch — des Telefonklatsehes. N<*ch sind 17.000 Gesuch« von Einwohnern Tel Avivs und der Umgebung (Ramat Gan, Holon, Bat Jam etc.j um Telefonanschlüsse unerledigt... Das neue Telefonbuch — dessen Redigierung schon Ende April 1961 abgeschlossen wurde — enthält insgesamt um 12.500 Anschlüsse mehr als sein „Vorgänger”. Für das erste Telefonbuch zeichnete noch das Verkehrs - Ministerium, „Post-, Telefon- und Teiegrafendienste”. Heute heisst es einfach; Telefondienste. Es. besteht nämlich bekanntlich seit 1952 ein eigenes Postministerium. Dieses Amt ist eines der grössten im Lande und beschäftigt Pinehas Empfehlung seinerzeit das Amt organisiert wurde, wird im Telefonbuch weiterhin als Knesset-Abgeordneter angeführt — er war nämlich noch Abgeordneter, als das Verzeichnis in Druck ging. In Haifa sind bereits 2.000 Telefonnummern geändert worden. Die neuen Nummern erscheinen bereits im neuen Telefonbuch. Die neuen Aenderuogen haben monatelang die Post- Sac-hverständigen beschäftigt. Die Nummemwechse! stehen im Zusammenhang mit der Eröffnung, von zwei neuen Telefonzentralen. Eine davon liegt in West- Haifa und. di-:* andere in Mansehie in Tel Aviv. Bisher begannen die Nummern der Anschlüsse, die in Tel Aviv mit der Zentrale verbunden waren, mit der Ziffer 5. Angschlossen werden jetzt 2650 weitere Anschlüsse, darunter 1650, die zur historischen ersten Telefonzentrale der Stadt in der Mikwe-Israel-Strasse gehörten. Die meisten dieser Nummern gehören Büros und sind immer „besetzt“. Viele Leute, die gewohnt waren, beim Nummernwählen mit 6 zu beginnen, werden sich jetzt also auf 5 umstellen müssen. Leichter wird es sein, sich bei den Telefonen der Zentrale Nord an eine Neuregelung zu gewöhnen; anstatt mit 2 beginnen diese Nummern jetzt mit 22. Was die übrigen Aenderungen im Telefonbuch betrifft, so kann man nur den offiziellen Rat unterschreiben; „Bitte schlagen Sie im Nummernverzeichnis nach - danke”. Diese auf Tonband aufgenommenen Worte — gesprochen von Reuma Eldar — wird von nun an jeder hören, der eine geänderte Nummer laut alter Nummer anruft. Was die am weitesten verbreiteten Namen betrifft, so sind die Cohens und Lewys unbestreitbar an der Spitze. Mindestens unter den Telefonbesitzern. Ihre Anzahl stieg in den Telefonbüchern der letzten Ja-hre von 47 über 107 auf 341 Cohens, und von 31 über 191 auf 230- Lewys. Jeein Dutzend mal erscheinen „Cohen Arie“ und ,.Lewy Mosche”, Den Anfang des Buches macht Avdor M-csebe. Schderot Ben Zion 24, den Abschluss Schaul Wabuba, Ree hör Marganit 3. Und allen dazwischen aufgezählten Einwohnern sowiedenen, die nicht mit Telefon gesegnet sind, stehen laut Fernsprechverzeichnis nicht weniger als 35 Kinos zur Verfügung, Wo sind die alten Zeiten, als es im Telefonbuch nur acht Kinos gab! Die Kinos erscheinen im hebräischen Telefonbuch unter “K” für Kolnoa, die Krankenhäuser, Schulen, Cafes, falls stark vermehrt: voa 29 im ersten Telefonbuch auf 257 (einschliesslich Ramat Gan, Bat Jam, Holon, etc.) Hingegen sind die Krankenhäuser nicht s» blitzartig vermehrt worden: ihre Zahl stieg in der gleichen Zeit von 5 auf 20. Aber es ist wahrscheinlich auch teurer, ein Krankenhaus zu bauen. gen unter “B” (Batej-Cho-I lim, Batej-Markachat, Batej- Sefer, Batej-Cafe, etc ) Die Schulen haben sich gleich-' Ja, aus dem Telefonbuch kann man schon eine ganze Mecge lernen und erfahren» Apotheken,! unc nicht nur die gesuchte etc. hingej Nummer eines Anschlusses. Wie sagte Somerset Maugham? „Bevor ich gar nicht* lese, lese ich lieber das Telefonbuch“. Wir gratulieren unserem lieben Onkel, Herrn zu seinem 75. NORBERT KORN Geburtstage. Dr. ADOLFO SCHAPIBA und MIRIAM SCHAPIRA. geb. KIBRICK Am 14. Januar 1962 feierte unser Praesident, Herr KORB ED T KORN seinen 75. Geburtstag. Aus diesem Anlass gratulieren ihm herzlichsi Leitung- und Personal der CATECA S. A. Glückwunsch-, Blumen-, Geschenk- und Beileid- ABL0ESUNGEN zu Gunsten der Asoc. Filantrópica Israelita 40-4900 — 40.9535 ISRAEL - BRIEFMARKEN : KA WIEDERVERKAEUFER — ALLE NEUAUSGA- J BEN ZUM OFFIZIELLEN PREIS Agencia Filatélica oficial | del Estado de Israel« I VIAMONTE SSO, 1/B — Bueno« Aire*. Rep Ar*en*in» T LUACH — (KALENDER) Dienstag, den 16. Januar Mittwoch, den 17. Januar Donnnerstag, den 18. Januar Freitag, den 19. Januar Sonnabend, den 20. Januar 11. Sehwat 12. Schwat 13. Schwat 14. Schwat 15. Schwat Parschat BESCHALLACH 2. B. M XIII 17 — XVII 16 Haftara Richter IV 4 — V 31 Schabat SCHIRA Chamischa assar binchwat — Neujahr der Bäume Sonntag, den 21. Januar lß- Schwat Mor.tag, den 22. Januar 17. Schwat Dienstag, den 23. Januar 18. Schwat Mittwoch, der. 24. Januar I9. Schwat Donnerstag, den 25. Januar 26bchwat Freitag, den 26. Januar 21. Schwat Sonnabend, den 27. Januar at Parschat YITRO 2. B. M. XVIH 1 — XX 23 Haftara Yeschayahu VI 1 — VH 6, IX 5 — 6 Sonntag, den 28. Januar 23. Schwat Montag, de« 29. Januar 24. Sehwat Dienstag, de» 39. Januar 25. Sehwat Mittwoch, den 51. Januar 26 Schwat Wir wollen unsere Arbeit schnell abschliessen BSj‘Sä3g3saäissiisiiä5iiMae*ss»aa3-i33SMHS:iss3saag3sss**«misii**sisis*ass*sasSKsasaMiisa3äsassH*siiiis,äiisaM*i Deswegen erledigt SOFORT Eure Beisteuerung für die Einheitskampagne ISRAEL DIE DREI GROSSEN AUFGABEN DIESES JAHRES; HILFE FUER DIE NEUEINWANDERER AUFBAU NEUER WOHNSIEDLUNGEN _ ERSCHLIESSUNG NEUER BOEDER ANNAHMESTELLEN: CAMPANA UNIDA PRO ISRAEL, COMITÉ CENTROEUROPEO Sarmiento 2376,39, T. E. 47-3820 und saemtliche Sekretariate der angeschlossenen Organisationen und Gemeinden 4