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Jüdische Wochenschau · 1962-01-16 · 1939 (16.1.1962) · p. Seite 5

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
23 (1962)
Issue
1939 (16.1.1962)
Date
1962-01-16
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German, Spanish
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'0r «en, ,ter Mir«chter, Ju. f Jra<mion f. in *?, ,h äusfübr. Lur len fveiwäi. ’fl zwei«, en zur Zeit ^es bianninüPft: von ein drittes - zum Geand KUNST eihung Lehen Gemeinde und dieser Versammlung die Grüsse der Bundesregierung und ¿eie Versicherung, dass wir ¿nicht aufhören wollen, das, ¡was von deutschen Händen "unter Missbrauch unseres (Namens verdorben wurde, ^viedergutzumachen. Ich t'veiss. die Verbrechen geilen Leben, Seele, Geist und 'Gut, unserer jüdischen Mitbürger können nicht, aufgewogen. nicht, wiedergutgemacht werden ” Aber wenn es in diesem Sinn auch kei- GE m.UWSCHUL illioowi jS-;r jüngstes itor Nattsstig das El und sagt« ahmen der orgesehene ache" war n gedruckter Redner eben. Ms ngerer als ¡ster für Stellvertreters, Prf vot die 1° tersammeP ebhafte Betndere Aufirbar. 23 Jahre jng der alt nagoge z» Vernichtung otteshäus« erfüllt um egann der liüscbe Rf und Bfl< e Untate"- der ne Heilung gebe, so möge uns doch die Gnade der Versöhnung zuteil werden. „Wir stehen hier auf ehrwürdigem Boden. Wir sind in einem Gotteshaus, das uns nicht nur daran erinnert, was alles in der Vergangenheit an unseligem Frevel geschah. Wir werden an dieser Stelle doch auch der engen Verflochtenheit eines gemeinsamen Schicksals jüdischer und deutscher Menschen im geschichtlichen Prozess der Jahrhunderte bewusst.” Bei einem früheren Aufenthalt in Worms habe er, fuhr Erhardt fort, den alten jüdischen Friedhof besucht, und er wisse aus vielem, was er hören und lesen konnte, um die Bedeutung des Judentums dieser Stadt und seiner hervorragenden Persönlichkeiten. ,,Es ist gerade in unserer Zeit mehr denn je zuvor über das Schicksal gesprochen und «schrieben worden, das das olk des Alten Testaments Jahrtausende zu erdulden hatte, aber in ewig junger Kraft auch immer wieder neu zu gestalten wusste. Vielleicht ist dabei das Positive, nämlich der gewalti ge Beitrag, den das Judentum zur Entwicklung unserer westlichen Kultur und Zivilisation geleistet hat, nicht in dem ihm zukommenden Rang gewürdigt worden". Immer dann, wenn der Mensch die Gesetze und Masse, die Gott gegeben und gesetzt hat. zu sprengen suche, beginne das Unheil. Und immer, wenn Menschen una Völker nicht mehr die Kraft und den Willen aufbrachten, sich gegen Unterdrückung und Unfreiheit zu wehren, gehe die Sonne über freien Menschen und freien Nationen unter. Die Geschichte des jüdischen Volkes zeuge zugleich euch für die innere Kraft und jenen starken Glauben. Zu dem Gott die Menschen bereitet hat. ..Auch wir Deutsche, gleich welcher Religion oder politischen Gesinnung, wissen, dass in dieser bedrohten Welt mehr auf dem Spiel steht als die Sicherheit unserer Arbeitsplätze... Für eile, die in der Unterdrükkung leben, kann es nicht mehr denn eine Hoffnung sein, aus der aber dennoch der Glaube Kraft schöpfen kann, dass sich mit Gewalt die Welt nicht regieren lässt- und dass sich Gewalt zuletzt immer aus sich seihst heraus zerstören muss . Wie wäre ■wohl"', so fragte der Vizekanzler, ,,das so tragische vierte und fünfte Jahrzehnt unseres Jahthunderts verlaufen. wie anders avrch hätte sich das Schicksal unserer Völker gestaltet, w-nn ■wir um das Jahr 1930 etwas mehr von jener schwelenden Kräften erkannt hätten, aber auch von den unauflösbaren Zusammenhängen von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft... Ich spreche über diese Dinge”, sagte Professor Ehrhardt, „weil ich glaube, dass wir aus der Geschichte lernen müssen, auch wenn diese Geschichte noch Gegenwart ist.” Es dürfe nicht noch einmal dahin kommen, dass das, was im bürgerlichen Leben als selbstverständlich gilt und nicht ohne Verlust des eigenen Ansehens und der persönlichne Ehre verletzt werden darf, im Bereich des öffentlichen und politischen Lebens nicht ohne weiteres gelten solle oder könne. Die Bewältigung der Vergangenheit dürfe sich nicht nur im Erkennen begangener Fehler and Vergehen in nur einem Teilbereich erschöpfen. „Was bei uns geschah, war fast zwangsläufig Folge einer tiefer liegenden Schuld.Die wiedererstandene Alte Synagoge zu Worms”, so schloss Bundeswirtschaftsminister Erhardt, „ist eine Stätte des Gedenkens an die Opfer der Zwangsherrschaft, aber sie soll auch ein sichtbares Zeichen des Willens rael - Marken fan ¿¡¡«¡Laender — Neuigkeiten — **Tematico»*' , »„iwik1:"- *• VIERERBLOCKS — MARKEN MIT PLATTEN- '1. MARKSJ* M*T BAND - KOMPLETTE BOGEN (pl.ncha.) - W0IG£ SAfWLUNGEN - WERTVOLLE AUSGABEN _ fcR« 1V0RHA">tN — VERTRAUENSWUERDIGE BERATUNG MOffijßON Guanacache 2351. dep. 2 * ■ MR. CABILDO irt«“ Rollen aus der Bar Koeliba-Zeif Wien. — Die einzige Synagoge. die noch in Sofia geöffnet war, ist jetzt in ein Museum umgewandelt worden. wie aus guter Quelle verlautete. Dieser P'an bestand schon zu Anfang des vorigen Jahres, als die bulgarischen Behörden von Oberrabbiner Ascher Jananel verlangten, eins Eingabe an die Regierung zu richten und offiziell um Schliessung der Synagoge wegen des spärlichen Besuchs einzukommen. Rabbiner Jananel. der sich dieser Aufforderung widersetzte, ist unter der Beschuldigung. mit Gold und Devisen spekuliert zu haben. verhaftet worden. Er befindet sich in der Krankenabteiiung eines Gefängnisses, da er an Diabetis leidet. Sein angeblicher Komplize, ein Zahnarzt aus Sofia. der festgenommen wurde, weil er von dem Rabbiner Gold für Goldzähne gekauft haben soll, wurde inzwischen freigelassen. — (ITAl der Bundesregierung und eines redlicher Willens des ganzen deutschen Volkes sein, die geschehenen Untaten nicht zu vergessen.” Der i.Tainzcr Gemtmdevorsitzende Wtnger fand gute Worte des Dankes an alle Stellen, die den Wieder- - aufbau der Synagoge ermöglichten, und an alle Stifter, die zur Verschönerung des Gotteshauses beitrugen. Er überreichte dem Oberbürgermeister und dem Bürgermeister Berg in Anerkennung ihrer Verdienste um das gelungene Werk goldene Erinnerungsplaketten. Der Ministerpräsident des für Worms zuständigen Bundeslandes. Dr. Peter Altmeier (Koblenz 1, hatte es übernommen, im Namen seiner Regierung und der Bevölkerung von Rheinland- Pfalz eine Gedenktafel zu enthüllen, auch um damit sichtbar zum Ausdruck zu bringen, dass sich Schandtaten, wie sie in Deutschland verübt worden sind, niemals wiederholen dürfen und dass der Geist der Rechtsstaatlichkeit beständig bleibt. Den jüdischen Mitbürgern wünschte er, dass von dieser heiligen Stätte Kraft und Segen ausströmen mögen. Unter Harmoniumklängen verliessen die Ehrengäste das im Innern in der weissen Tünche der Wände und dem zarten Rosa der Bögen, Säulen und Kapitelle erhaben-feierlich wirkende altneue Gotteshaus. Dann folgten die übrigen Teilnehmer Die Tat menschlicher Gesinnung hatte in diesen drei Vormittagsstunden zu tiefer Besinnlichkeit aufgerufen. Draussen, auf dem fahnengeschmückten nüchternen Vorplatz, hatten sich an diesem kalten, nebligen Sonntag viele neugierige Bewohner der alten, im Krieg schwer heimgesuchten Stadt eingefunden. In ihren Mienen war schwer zu lesen, wie sie den Aufbau und die Weihe der Synagoge empfunden haben mochten. Mit beiden Vorgängen wurde (und wird) die Oeffentlichkeit durch Presse, Rundfunk und Fernsehen, durch Vorträge, Synagogenbesiehtigung und Ausstellung vertraut gemacht, sodass die ses historische Ereignis ir. seiner Auswirkung auch auf die Allgemeinheit möglieherweise nicht allzu rasch verpufft. Die Gemeinde Mainz beabsichtigt, von Zeit zu Zeit ihre Gottesdienste im Männerbau der Wormser Synagoge abzuhalten. In der Frauensynagoge sollen die geretteten Altertümer ausgestellt werden, wozu auch alte Thorarollen. Kultgegenstände und nicht mehr verwendbare Architekturstücke gehören. Nach der Feier gab die Stadt einen Empfang für die Ehrengäste und ein Esleri. Der dritte Weltkongress für die Wissenschaft des Judentums wurde vor kurzem mit einer feierlichen Endsitzung in dem Wise-Auditorium der Hebräischen Universität abgeschlossen, auf der u. a. der Präsident der Akademie der Wissenschaften, Prof. Martin Buber, und Erziehungsminister Abba Eban Ansprachen hielten. Das Schlusswort sprach der Vorsitzende des Kongresses, Prof. Tur-Sinai (Torczyner). Auf der letzten Plenarsitzung teilten Prof. Jigael Jadin und Prof. Poiotzky mit, dass bei den beiden Expeditionen in den Höhlen bei Ein Geddi am Toten Meer insgesamt 59 Rollen und Fragmente aus der Bar Kochba-Zeit. entdeckt wurden. und zwar auf Hebräisch und Griechisch, die isch. Aramäisch. Nabatäjetzt bereits alle entziffert sind und im Laufe von zwei Jahren wissenschaftlich ediert werden sollen. Prof. Clyrus Gordon von der Brandeis - Universität USA) wies darauf hin. dass viel mehr Zusammenhänge zwischen der hebräisch-biblischen und der griechischhomerischen Kultur bestehen, als man bisher angenommen hatte, wobei die Ugarit-Kultur ein wichtiges Bindeglied darstellt. Andererseits seien babylonische Einflüsse im Mittelmeerraum viel älter als das babylonische Exil der Juden. Der Prorektor der Hebräischen Universität, Prof. B. Masar, sprach über die Rolle Damaskus’ als wichtiges politisches Zentrum in biblischen Zeiten. Ferner referierten der bekannte anglikanische Forscher des Antisemitismus und Isiaelf.cund Rev. James Parkes und der Altmeister der israelischen Historiker, Prof. Bär Bei den über 200 Vorlesungen der verschiedenen Sektionen fand sich stets ein aufmerksames Publikum ein — darunter orthodoxe •Tugend neben katholischen Geistlichen und. Chawerot aus Kibbuzim. Ueber ein Dutzend Geiehrte aus dem Ostblock (hauptsächlich Polen) hatten im letzten Augenblick mit ahniich-lautenden Telegrammen abgesagt, was besonders der Sektion, die sich mit der jüdischen Tragödie der Gegenwart beschäftigte, erheblichen Abbruch tat. Nur Prof. Bradtke aus Leipzig <D.D.R.) hatte sich eir.gefunden und hielt einen Vortrag. HEBREO SIN MAESTRO por AHARON ROSEN aproximadamente rpx*^^3 7 g o'é-rej gallinera luí .3 7 1 fJta non .377 huevo na-a .372 ja-ser '* T bei-tzh T sc \istió (él) i i:-la-bes h p'abnn .3 7 8 feria-mercado shuk .3 7 3 p¡ educción 1 naun .379 banaca (vivienda) .3 7 4 tnu-vá t : tzrif hacienda DtfO .3 80 envío (m.s.) nnitr .3 7 5 ruésM 1 y y sho-lé-aj lrn? xm atften-nan - 1 1 .. a*?nn nna nnn ,in - nvun-^a xin ,]onon rwtfn npr*n -hh ,aio n,na xin jonon ,vfr -?naa n»p_ no4? ,-sm iron ÜH3ÎS7 onann .otfisn îddW atfioa d¡?# nrx - nan nnx srotf ,nina jonsa D?»tfn ,d¡?# nnxn .Inan ntf snatfi ,ht nrn4? nxin vrn nx dj - .atfioa nan Dp# jnii o^a tfrnn on T T 1 t :?nn^ .V^a nais? xin .x'4? - ^axña1 nran nx ^20 xin .nina-nninx1? |a npáa rrnni ,ontf nann nun i 7 : : T - ~ ¡ .rnx4? xiaxD ns? nun |?nnx nra xnr xin - I V T T TV - I T ■ T ,aÇisn*PK Xi3,HH,Xi3- *T3Q X)n UV ^3 ,X*7nx ^xtfxi ■’ira1? voxnxo pnya p? ...t]4?# rnnn nx /m?x .dt? o'tfam - i n^itf xin D-ran nxinan ti' Di*n ** T ... - nan rrn ^ianx ■* T TT SV nan rrrr nna o^an nx ix*??ptánrnraa umx Disten Vsa man 'S ir oi-n : I?1?? ¡nan ’-V nrrrt "*ans1 yaW •"I?™ 'nnan 'S’mnn nna 0** 3?rá-iani '_1 I 'naurr1? arian o-aran ...nnia ...*]oa '*? & | onon Xa? ouipi ,Tsa .¿/O nn> e'pf/iv ipí) p/pp ./?) I Jv . T - 1 “Tnuvt’r: cooperatívi encargad« de la venta da productos agrícolas. Material de lectura en hebreo fácil con puntuación y también material para adelantados, se puede solicitar a Ia Organización Hebrea en su país o dirigires a : Brit Ivrit Olamit, P.O.B. 7111. f erusalem, Israel. Publicado por el Brit Ivrit Oiannt Hebraeisch ohne Lehrer 371 Hühnerstall 372 Ei 373 Markt 374 Barracke 375 sendet 376 ungefähr 377 fehl* 378 zog sich an 379 Ertrag 380 Wirtschaft. Bauernhof Tenuva ist der Name der Verkaufsgenossenschaft der landwirtschaftlichen Produkte

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