Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 23 (1962)
- Issue
- 1937 (9.1.1962)
- Date
- 1962-01-09
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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Martes, 9 de EHero de 1962 LA SEMANA ISRAELITA Ado XXIII. — No. 1937 — 3 LANDSTRASSEN DURCH NEUE GEBIETE Etwa 1.000 Kilometer Landstrassen — 400 Kilometer im Norden und 600 Kilometer im Zentrum und Süden Israels — wurden vom Keren Kajemet Leisrael bis Ende 1960 gebaut. Diese Zahlen werden anschaulicher durch einen Blick auf die Landkarte, denn all diese Strassen wurden in Grenzgebieten angelegt, parallel zur Grenze und manchmal nur einige Meter von ihr entfernt. Sie haben Gebiete, die praktisch Niemandsland waren, unter Israels Kontrolle gebracht. LANDSTRASSEN IN GALILAEA Da ist z. B. die sechs Kilometer lange Strasse nach Adamit in Westgaliläa. Früher musste man von Haifa über die Beiruter Landstrasse bis zum israelischen Grenzposten in Rosch Hanikra fahren und von dort zu der nördlichen Grenzstation abzweigen, die vor 20 Jahren von britischen Armeeingenieuren gebaut wurde. Als im Jahre 1949 Israel und der Libanon den Waffenstillstand Unterzeichneten, war die Strasse praktisch die Grenze des israelischen Gebiets, obgleich noch grosse Landstrecken nördlich von ihr zu Israel gehörten. Arabische Banden und Banditen konnten dort ungestört umherschweifen, da es ein unzugängliches Gelände war. Im März 1957, kurz nach dem Sinaifeldzug, fuhr eine Gruppe von Landvermessern. von schweren Panzerwagen begleitet, zu der, Stelle, wo die nördliche von HERBERT FREEDEN / Grenzstrasse durch die Tigerschlucht abgeschnitten wird. Es war der Beginn des Unternehmens, diese Wegkreuzung mit dem Gebirgssattel und diesen wiederum mit den Berghängen zu verbinden. Als technische Leistung kann die Adamit-Strasse nur mit der von Sodom verglichen werden, die weltbekannt geworden ist. Meist folgt die Strasse der Schlucht und klammert sich an den Grat, der links von der Schlucht aus dem Fels gesprengt wurde. Nach sechs Kilometern Steigung führt sie zum Sattel und wird ebener, bis sie zu den Feldern des neuen Kibbuz Adamit gelangt, der den Gipfel des Berges, „Das Dach Israels“ genannt, hütet. Zwei weitere wichtige Strassen sind in den letzten Jahren vom Keren Kajemet Leisrael in Galiläa angelegt worden. Eine in Untergaliläa bricht nach Jotvat durch, einer alten Bergfestung und Symbol des jüdischen Widerstandes gegen die Römer, die durch den Geschichtsschreiber Flavius Josephus berühmt wurde. Hier wurde ein Entwicklungsgebiet von 40.000 Dunam erschlossen, und das neuerstandene Jotvat krönt wieder den Hügel und wird der Kern einer neuen landwirtschaftlichen Stadt sein. Eine andere Strasse führt auf den Berg Meron, den höchsten Israels (1235 m). Es erforderte 60 Tage, um diese licht Kilometer Strasia»a*!g?*iiiítítsiiisa*5tiisasBS=sS5itís.Sífai.iti ¡TALLER MECANICO 1 5 § I Elemer Arpas y Roberto Batís 5 5 JM i ESPECIALISTAS EN SKODA s I m s HUMBOLDT 2391 T. 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Von dem Gipfel des Berges Meron, wo ein Wachtturm zum Schutz des Waldes gegen Feuergefahr errichtet wurde, hat man einen grossartigen Blick auf das Mittelmeer, auf Haifa und den Karmel im Westen und den schneebedeckten Hermon im Norden. FLUCH VOM BERG GILBOA GETILGT Noch ein Berg ist durch den Bau einer Strasse zu gänglich geworden, der furchterregende Berg Gilboa, der von dem jungen David verflucht wurde, als er von dem Tod Jonathans und Sauls in der Schlacht gegen die Philister erfuhr: „Kein Regen und kein Tau auf Dir, Gilboa“. Die zehn Kilometer lange Strasse, die auf seinen Gipfel führt, ist buchstäblich in die steilen Felswände hineingehauen worden. Sie windet sich in kühnen Serpentinen und Kurven hinauf. Wie die meisten Gebirge Israels wird der Gilboa durch die Landesgrenze halbiert. Von dem israelischen Teil sind 25.000 Dunam für Aufforstung bestimmt, während das übrige Gelände, etwa 30.000 Dunam, landwirtschaftlich erschlossen werden soll. Die neue Strasse, die die Urbarmachung, Aufforstung und Ansiedlung ermöglichen wird, wird den Fluch von diesem histori sehen Berg tilgen. Nicht weniger eindrucksvoll ist der Strassenbau des Jüdischen Nationalfonds im Süden des Landes. Die grösste Leistung wird der Bau der Landstrasse sein, FUER DAS NEUE JAHR FÜR BERUF. REISE UND SPORT DIE FEDER¬ LEICHTE Sfabiloform- Ferligkleidung aus Dacron (nur mehr vorrätig in Grössen 42, 44, 46 und 48), aus Leinen, Alpaccä, Tropical und der 1000-GRAMM-ANZUG Freizeit-Kleidung, Regenbekleidung. Und wenn Sie Masskleidung wünschen, erst recht zu uns! Auch Junioren kaufen gern bei uns Ständige Passformkontrolle. Herrenbekleidung Maipú 484 I. TE. 31-7845 HerrenauMtattung Maipú 982 TE. 31-0357 die Jerusalem mit Beer Schewa verbinden und die Fahrstrecke um 32 km verkürzen wird. Die ersten 21 km der Strasse, bis zum Adullamgebiet, sind bereits fertiggestellt. Diese Strasse verläuft parallel zur Grenze und 40—400 Meter von ihr entfernt. Früher verliefen die nächsten Stassen 4 bis 7 km von der Grenze. Das Ergebnis ist, dass die Sicherheit der Siedlungen dieses Landstrichs weitgehend verbessert und die Bewachung sehr erleichtert worden ist. Bevor die Strasse angelegt wurde, kam es häufig zu Zusammenstösnen an der Grenze. Jetzt ist Adullam genau so friedlich wie jeder andere Bezirk im Innern des Landes. Der zweite Abschnitt der Strasse, der jetzt im Bau ist, wird Adorajim, ein 300.000 Dunam umfassendes Gebiet, erschlossen. Bis jetzt gibt es dort nur ein einziges Dorf, Amazia. KUEHNES UNTERNEHMEN Ein kühnes technisches Unternehmen stellt, weiter südlich, die Konstruktion einer 14,5 km langen Strasse dar, die das Innere des „Kleinen Kraters’’ im mittleren Negew mit de' Beer Sehewa-Sodom-Strasse verbindet. Diese Strasse wurde in einem unwoh.ilichen Gebiet angelegt, das aus steilen Wa'serrinnen und Felswänden besteht. Die neue Strasse wird Oel und Wasserbohrungen und allgemein die biologische Forschung in diesem Bezirk erleichtern Die drei „Krater” des Negew und ihre Umgebung bergen viele Mineralien, die bereits in beträchtlichen Mengen zu Tage gefördert werden. Das neueste Strassenbauprojekt wird die zukünftige Stadt Arad mit dem Ufer des Toten Meeres verbinden. Etwa 20 km lang, wird dies ein Teil der ßezirksstrasse sein, die von Arad sowohl nach Beer Schewa wie nach dem Toten Meer führen wird. Die Pläne wurden gemeinsam vom Arbeitsministerium und dem Jüdischen Nationalfonds ausgearbeitet. Im ersten Stadium werden 10 km der Strasse gebaut werden. Dieser Teil verläuft unterhalb von Felswänden, die senkrecht zu einer beträchtlichen Höbe aufsteigen, und führt einen Berghang hinab, der mit Steinblöcken übersät und von steilen Wasserfurchen, die für diese Gegend typisch sind, zerschnitten ist. Im zweiten Abschnitt wird 60 Jahre KKL Jerusalem. — Das 60. Jubiläum der Gründung des Jüdischen Nationlfonds wurde mit drei Veranstaltungen in den Städten Jerusalem, Tel Aviv und Haifa feierlich begangen. Die Festreden, hielten in Jerusalem Ministerpräsident Davtd Ben Gurion und in Tel Aviv und Haifa der ehemalige Ministerpräsident Mosche Sharett und Arbeitsminister Igal Alon. (ITA) die Arbeit schwerer seih. Es werden viele schwierige technische Probleme bewältigt werden müssen, denn das Gefälle beträgt '500 Meter auf einer zwelenihalb Kilometer langen Strecke. Die Strasse wird eine wichtige Verbindung hersteilen, denn sie wird die Entfernung zwischen Ein Gedi und Beer Schewa um etwa . 60 km verkürzen und so Eia Gedi und Sodom dem Zentrum des Landes näherbringen. Sie hat auch historische Bedeutung, denn schon in römischen Zeiten und sehr wahrscheinlich noch früher verlief hier eine Landstrasse. Der letzte Abschnitt wird bis nach Schefech-So har führen, wo am Ufer des Toten Meeres ein grosses Hotel für Touristen und eine Jugendherberge geplant sind. MALERARBEITEN Günter Stern, H. Rosenhain LEANDRO N. ALEM 2530 MUNRO T. E.: 795-871« und 740-1925 I *WWWWWWWl ¡¡¡¡Jini Ottern pt INTERNACIONAL >♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦..« Dr. Hardi Swarsensky ASUNTOS EUROPEOS EXCLUSIVAMENTE Waehrend der Monate Januar und Februar Sprechstunden nur Dienstag und Mittwoch von 16 bis 18 Uhr, (Telef. Auskünfte werden NICHT erteiltJ ★- Dr, Günter Frey ASUNTOS ARGENTINOS Y SUDAMERICANOS Erbschaftssachen - Vertraege - Verwaltungen - Miets-, Zivil- und Handelssachen. VERREIST BIS 21. JANUAR fUEYRREDON 2190 esq Av. LAS HERAS — T. E, 83-2613