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Jüdische Wochenschau · 1962-01-05 · 1936 (5.1.1962) · p. Seite 2

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
23 (1962)
Issue
1936 (5.1.1962)
Date
1962-01-05
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German, Spanish
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ffeCIENICIAV m. f Ü*i* Mili. — Ni. IMS VI Castros Spuren luden in Marokko verurteilt (Schilf 1) wenn er braucht« sie nicht mehr oder diese ihm keine unbedingte Gefolgschaft leisten wollten. Sicherlich darf niemand schwere politische Nieder-1 läge erlitten. Er. der sich I zum Herold der arabischen Sache aufgespielt hatte, er,; der im Namen aller arabij sehen Völker zu sprechen beliebte, blieb allein. Die Nasser trauen. Er bej letzten Worte verhallten in schimpfte alle anderen als unzuverlässig, ist selbst je- | doch jeden Augenblick be- , reit, alle eingegangenen i Verpflichtungen zu lösen und gemachte Versprechen ] zu veigessen, wenn es ihm vorteilhaft erscheint. Er 3 iistei gegen Israel, das ihm als die wirksamste Losung blieb, um die arabischen j Massen zu betäuben und I seinen Getreuen den notj wendigen Sand in die Augen zu streuen, der ihnen ' einen klaren politischen 1 Biick nehmen soll. Hem-1 mungslos in seinen Wutausbrüchen bezeichnete er drei arabische Monarchen, nämlich den König Hussein von Tiansjordanien, seinen intimsten Gegner, den König Saud von Saudi-Arabien und den Iman von fernen als Reaktionäre. Mitglieder der fünften Kolonnen seien diese arabischen Könige, sagte Nasser... Aber bis gestern koliaborierte er mit Ihnen. Seit dem Abfall Syriens von der Vereinigten Arabischen Republik, dieser Nasser'sehen Phantom-Föderation aus Aegypten, Syrien und dem Yemen, spitzten sich die Beziehungen Nassers zum Yemen zu, der jetzt seinen Austritt aus der VAR erklärte. Damit bat die VAR aufgehört zu bestehen. Nasser hat eine den Weiten der arabischen W;üsten. Wie lange wird er noch in seinem eigenen schützen. Er hat sogar die Verschmelzung Syriens mit Aegypten überwanden und war selbstverständlich der erste, der den Zusammenbruch der VAR feierte und Juliens Selbständigkeit wieder anerkannte. Das verschärfte die stets getrübten Beziehungen Aegyptens zu Transjordanien noch weiter Land mit der Gefolgschaft ' Die Bezeichnung Husseins FREY ABOGADO rechnen dürfen, die er nun schon seit Jahren von einer Niederlage zur nächsten führt. Die Charakterisierung der arabischen Verbündeten als Reaktionäre und Mitglieder der fünften Kolonne, also als Verräter, ist selbst in der heute üblichen rüden und rüpelhaften Sprache, wie sie mitunter von Diplomaten und führenden Staatsmännern gebraucht wird. reichlich scharfer Tabak. Dass Nasser sich selbst damit ein ungeheures Armutszeugnis ausgestellt hat, dürft« dem ägyptischen Volk nicht verborgen bleiben und Anlass zum Nachdenken bieten. Wrie viele Jahre hat Nasser zu der Feststellung gebraucht, dass diese drei arabischen Könige aus dem Morgeniande Reaktionäre und Mitglieder der fünften Kolonne sind? — Das waren doch seine Kumpanen bei zahlreichen politischen Aktio- 1 nen .. i Gewiss mit dem transjpr-; dänischen König Hussein , verbindet ihn eine intime Feindschaft seit langen | Jahren. Zahlreich waren die Versucht den jungen Transjordanier zu beseitigen. Einmal wurde sogar eine Jagd auf sein Flugzeug veranstaltet, um seiner habhaft zu werden. Hussein verstand es bisher stets, sich vor den ägyptischen Angrif fen und Bedrohungen zu als Reaktionär und Verräter kann nicht sonder'ich ' überraschen. Die wüsten Schimpfkanonaden gegen den transjordanischen König haben in seinem Lande eine unerwartet heftige Reaktion ausgelöst, die auf eine unvermutete Popularität des Monarchen schliessen lässt. Dis Beduinenhäuptlinge erklärten nicht nur ihre Solidarität, sie waren auch bereit, nach Kairo zu marschieren, um die gegen ih ren König ausgestossenen Beleidigungen zu rächen. Nasser verkündete demgegenüber, dass' er seine Armee um drei Divisionen verstärken sowie seine Flotte und Luftstreitkräfte vergrüssern werde. Mit anderen Worten rüsten nunmehr die arabischen Länder zu einem Kampf auf Tod und Leben untereinander... Irak steht Gewehr bei Casablanca. — Ein marokkanischer Appellationshof bat die Urteile gegen fünf Juden aus Skar es Souk bestätigt, die wegen angeblicher zionistischer Betätigung und Hilfsdienste angeklagt waren, welche sie anderen Juden bei der Auswanderung nach Israel geleistet naben. Die Behörden in Südmarokko haben den Juden verboten, ihren Besitz zu veräussem. um das Verlassen des Landes vorzi.bereiten. wie jetzt bekannt geworden ist. Aus diesem Grunde waren verschiedene Juden gezwungen schon lange vor Antritt der Reise ihre Wohnungen aufzugeben. In Esaouira wuiden Flugblätter verteilt, in denen die Marokkaner aufgefordert werden, kein Eigentum von Juden zu kaufen, die nach Israel auswandern woiien. ilTA) U SEMANA mmu wurden. Offensichtlich handeltes sich im Effekt weniger um Massnahmen, die aus sozialistischen Gründen erfolgen oder durch soziale Motive bestimmt werden, sondern um nationalistischchauvinistische Tendenzen, die der Erhöhung des Neue Einwanderer Bisemanari© — aparec« los Martes y Vierne*. Editado por Eetrellas Editorial Ltda. Verantwortlich: Di. Hardi Swarseoekjr Pueyrredön 2190. 1? izq. T. E. 83-2613 80-6930 Abono-Preise: Argentinien: t 100.- - pro Quartal ) Ausland $ 600 — jährl. I Jerusalem, — Ueber 60 Prozent der im Tahre 1961 eingetrofienen Einwanderer I Minden in Entwicklungszo- ' nen und landwirtschaftlichen Kolonien angesiedelt, wie Aron Zisling, der Chef Staafspotentiais auf die bilder Absorption» - Abteilung ligste Art. nämlich durch jewjsji Agency mitteil- Besehlagnahme fremaen Eigentums dienen. In den letzten Wochen wurden auch alle französischen Lehrer aus dem Land ausgewiesen, was die chauvinistischen Strömungen unterstreicht, die immer erkennbarer an die Oberfläche treten. Liegt all diesen Machenschaften die Absicht zugrunde, sieh in einen mittelöstlichen Fidel Castro te. 55 Prozent dieser Einwanderer standen im Alter von 14 bis 30 Jahren, während 20 Prozent über 55 Jahre alt waren. Zisling verwies darauf, dass somit eine merkliche Verbesserung des Arbeitspotentials zu verzeichnen ist. Seit 1956 Mäanderten 6.000 Akademiker ein. (ITA) Beendigung eines Konflikts Tel Aviv. — Wie jetzt angekündigt wurde, ist der Konflikt, mit den Lehrern der israelischen Gemeindesehulen beigelegt worden. Das Abkommen wurde aufgrund der Vorschläge der Horowitz - Kommission getroffen und zählt mit der Unterstützung der Histadrut. Die glückliche Beendigung dieses Konflikts wurde in einer Sitzung erreicht, an der die Führer des Syndikats und die Minister für Finanzen und Erziehung teiinahmen. Die gewährten Erhöhungen werden vom September 1960 nachgezabit. ITA) umzuwandeln? Will er zum Fuss gegen Kuweit, Nasser i Standartenträger des Komveidammt Transjordanien munismus im Orient wer- ». Zt. verreist PUEYRREDÖN 2190 1’ ¡z«. und Saudi Arabien sowie Syrien und Yemen, mit denen er bis gestern noch einen Einheitsstaat bildete. Nur der Libanon stand abseits von diesem Geschehen. Jetzt wird mitgeteilt, dass eine Rebellion rechtsradikaler Elemente niedergeschlagen werden konnte. Es wogt und tobt das arabische Meer. Abdel Nasser begründete seine Angriffe gegen die drei arabischen Monarchen damit, dass sie den ägypden, wie es Castro sich für die amerikanischen Länder zu sein bemüht? — Jedenfalls ist der radikale Stellungswechsel Nassers alar-1 mierend genug, um die Sij tuation gründlich zu überprüfen. Manche Berichter-1 statter meldeten, dass in! der gleichen Zeit, als Nasser seine Hetzreden gegen die drei Monarchen startete Verhandlungen mit einem russischen Admiral in Port Said stattfanden, um den Sowjets einen Flottenstütz-! dem Krutschew einer ägyp- | arabischen Staaten auf der . tischen Delegation schroff; gleichen politischen Linie, auseinandergesetzj hatte, j die Israel verfolgte. Einen I dass man nicht mit dem ‘ Fidel Castro im Mittelosten i Kommunismus liebäugeln, will keiner, im Augenblick i gleichzeitig aber die eigej auch einen Nasser nicht... j nen Kommunisten verfolgen! Die Lage im Orient ist | könne. völlig verworren. Kennedy Die prokommunistische , hat den König Ibn Saud ein- Wendung und die Errichj geladen. Nasser wird nach tung einer Flottenbasis in j der Nähe des Kanals hat! eine einheitliche Reaktion i in allen mittelöstlichen; Ländern hervorgerufen. Plötzlich befanden sich die Zeitungsleute aller anderen Moskau gehen. Das Tauziehen um das arabische Oel geht offensichtlich weiter. Wie schwächlich reagiert der Westen, wie wenig versteht er es, seine Chancen auszunutzen! - ♦ ♦ ♦♦♦♦♦♦♦< tischen Sozialismus ableh-! Punkt in unmittelbarer Nä- : OPTICA nachm. 16—19 Uhr II DIPL. OPTIKER ÍREAL PENI * Füllhalter * 1 .REPARATUREN ♦ j Spezialgeschäft * 1 CORRIENTES 569 l 4 T. E. 49-5850 J; Sarmiento 829 1 Ü T. E. 35 - 73561 i Jaime Liebling \ j S. a. : $ SPERRHOELZER t 4 5 Schabbosdecken - Tallis- J , i <J beutel - Käppchen - Maz -■¡ ■ HOELZERj DIAZ VELEZ 5224? $ Tel.: 89 9349, 33-9305} > PROPIEDADES j: FRANKENBERG berät Sie kostenlos und t •* unverbindlich beim Kauf % oder Verkauf von > GESCHAEFTEN •i WOHNUNGEN > HAEUSERN Í Manuela Pedraza 2530 ,* pt. b. Dp. B \ T. E. 70-7244 «-♦ * * + + -* JUDITH SCHENKOLEWSKI i KULTUSSTICKEREIEN nen würden. Was das für I eine ..sozialistische“ Lehre j sei, kann niemand bisher mit Sicherheit erkennen. ¡ Der Nasser’sche Sozialis-! mus besteht im wesentlichen aus Enteignungen. Die ausländischen Gesellschaf- ¡ ten, die ausländischen Kaufleute, die ausländischen Kapitalien wurden ausgeplündert. Wie weit Nasser , hierbei nach eigenen Kon- ' zepten vorging, ist schwer zu sagen. Bereits vor Monaten haben die Experten j des internationalen Handels ' vor den Experimenten gej warnt, die in Kairo gemacht he des Suezkanals zu gewähren. Dies liesue darauf schliessen. dass Nasser eine vollkommene Drehung vorgenommen habe denn noch vor einigen Monaten wurden die Beziehungen zwischen der SoM'jetunion und Aegypten recht kühl, nach- : VON DER REISE ZURUECK Dr. B. Schwara i Dr. BERNARDO GOLDSTEIN 4 MEDICO I Cardiología — Hospital Fernández ♦ Radi« X — Durchleuchtung — Electrocardiogramme : - T. E. 13 8782 u. 73-6817 DUBA 2141 5 zot-Taschen - Hand- und £ i »¡ Maschinensticker« von ■ í J Bett- und Tischwäsche ¡¡ i J M0HEL N. PLAKSIN BEBEDERO V>85 T. E. 73-9155 Superi 2719 1. 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