Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 22 (1961)
- Issue
- 1931 (12.12.1961)
- Date
- 1961-12-12
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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« — Marte* IS *• PMmH> ée IM JSUkm. N*. 19» LA SEMANA ISIAILIIÍ EREIGNISSE Der Abraham Mibash&n-Preis In einer Veranstaltung hl der Sociedad Científica Argentina empfing Dr. Roberto Mancini, Titularprofessor des zweiten Lehrstuhls für Histologie der Medizinischen Fakultät, den Abraham Mibashan-Preis, der von der DAIA und der Kehilla von Buenos Aires gestiftet wurde und vom Nationalausschuss für wissenschaftliche und technische Forschung verliehen wird. Unter den Anwesenden waren Prof. Bernardo Houssay und Dr. Eduardo M. de Roher-, tis, Titularprofessor des ersten Lehrstuhls für Histologie, der Vertreter der DAIA Herr Tobias Kamenszain, der Präsident der argentinischen Academia de Letras, Herr José A. Oria,, Professoren und geladene Gäste. Als erster Redner sprach Dr. Bernardo Houssay, der darauf hinwies, dass der Abraham Mibashan - Preis geschaffen wurde, um einen Mann zu ehren, der unermüdlich unter Einsatz all seiner Kräfte für die Einig keit und die intellektuelle und moralische Hebung der Mitglieder seiner nationalen und religiösen Gemeinschaft gewirkt hat. Ueber Dr. Mancini führte er folgendes aus- , Sr hat seine Berufung für die Wissenschaft bewiesen und eine Hingabe gezeigt, die auch ror Schwierigkeiten nicht zurückwich. Er hat seine Würde bewahrt und seine Mitarbeit selbst in den schwersten Augenblicken fortgesetzt.” Er fügte hinzu, dass Dr. Mancini eine persönliche, wertvolle Arbeit geleistet habe und trotz seiner Jugend heute schon ein anerkannter Leh- DE WOCHE rer nicht nur in Argentinien sondern auch in der grössten wissenschaftlichen Institutionen in der Welt sei. Im Namen der DAIA und oer Kehilla von Buenos Aires führte Dr. Tobias Kamenszain aus, dass die jüdisch-argentinische Kollektivität die Tradition und das Bestreben nach geistigem Aufschwung wachhält, dass sie für ein glückliches und grosses Argentinien kämpft, und davon überzeugt ist, cass die Wissenschaft im Dienste des Menschen ein besseres Leben für die Menschheit schmieden könne. Die Verdienste Dr. Mancinis Hierauf sprach Dr. Eduarao de Robertis, der daran erinnerte, dass Dr. Mancini schon als Student interessante Methoden für die Forschung auf seinem Spezialgebiet entdeckt habe. Als Arzt erhielt er das Squibb- Stipendium von dem Argentinischen Verband für den Fortschritt der Wissenschaft und das Guggenheim-Stipenuium, um an der Coiumbia- Universität seine Studien iortzusetzen, deren Bedeutung der Redner im einzel \ nen schilderte. Abschliessend führte Dr. de Robertis die Preise und Auszeich. nungen an, die Dr. Mancini bisher verliehen wurden. Als Letzter ergriff Dr. Mancini das Wort, der sichtlich bewegt für die ihm erwiesene Ehrung dankte und versicherte, diese Anerkennung werde dazu beitra gen, ihm einen neuen An- ‘rieb zu geben, um süne nie endende Arbeit der systematischen Suche nach der Wahrheit fortzuführen. Glückwunsch-, Blumen-, Geschenk- und Beileid- ABLOESUNGEN zu Gunsten der Asoc. Filantrópica Israelita 40-490« — 40.9535 < Cangallo 1479 1’ ISRAEL - BRIEFMARKEN : A4 WIEDER VERA AEUrni — ALLE NEÜAÜSGA- « BE* ZUM OFFIZIELLEM PREIS Agencia Filatélica oficial del Estado de Israel, VIAMOKTK SM. I/B - B Airee, Itop. Ar*«ntiee LUA6H — (KALENDER) Dienstag, den 12. Dezember Mittwoch, den 13. Dezember Donnerstag, den 14. Dezember Freitag, den 15. Dezember Sonnabend, den 16. Dezember 5. Tewet 6. Tewet 7. Tewet 8. Tewet 9 Tewet Parschat WAYIGASCH 1. B. M. 3CLIV 1« — XI.vn 27 Haftara Yechesk’el XXXVII 15 — 28 Sonntag, den 17. Dezember 10. Tewet Asara Betewet — Fasttag Montag, den 18. Dezember 11. Tewet Dienstag, den 19. Dezember 12 Tewet Mittwoch, den 20, Dezember 13. Tewet Donnerstag, den 21. Dezember M. Tewet Freitag, den 22. Dezember 15. Tewet Sonnabend, den 23. Dezember 16. Tewet Parschat WAYECHI 1. B. M. XLVII 28 — L 26 Haftara I Könige II, 1—12 Sonntag, den 24. Dezember 17 Tewet Montag, den 25. Dezember 1° Tewet Dienstag, den 26. Dezember 1* Mittwoch, den 27. Dezember 20- Tewet Donnerstag, den 28. Dezember 21. Tewet Freitag, den 29. Dezember 22- Tewet Sonnabend, den 30. Dezember 23 .Tewet Parschat SCHEMOT 2. B. M. II — VI 1 Haft. Yeschayahu XXVII 6 - XXVIII lS JXiX 22-23 Neumondankündigung SCH WAf Sonntag, den 31. Dezember 24- Tewet Montag, den 1. Januar 1962 25 lewe Diensta, den 2. Januar A iewe OESTEMEIfNtSOIIC SOZI AL VERS ICH ER UM j Die URO weist darauf hin, dass Personen, die in der österreichischen Sozialversicherung bereits vor dem 1. Januar 1956 freiwillig versichert waren und freiwillige Beiträge auf der damals geltenden Höchstgrundlage zahlten, bis spätestens 31. Dezember 1961 die Erhöhung der Beitragsgrundlage bis zu monatlich 3.600,— Schilling beantragen können, vorausgesetzt, dass sie die Beitragszahlung nicht für eine Periode von mehr als 24 Monaten unterbrochen haben. Die Gewährung dieser Beitragserhöhung ist vom Nachweis eines derzeitigen Monatseinkommens in der Mindesthöhe von 3.600,— Schilling abhängig. Es wird mit allem Nachdruck betont, dass eine; weitere Fristverlängerung nicht in Aussicht genommen ist, sodass die entsprechenden Anträge unbedingt bis Jahresende eingereicht sein müssen. Ein« Spionagetffaere im Libanon London. — In Beirut wurden Albert Eliya, ein jüdischer Anwalt, und Joseph Cobi unter der Beschuldigung verhaftet, zum „grössten Spionagenetz’' gehört zu haben, das jemals in einem arabischen Land bestanden habe. Die Leitung des Spionagenetzes soll Shula Cohen, die ihren Wohnsitz in Beirut hat, inne haben. Sie wurde schon vorher verhaftet. Es wird ihr vorgeworfen, militärische Informationen gesammelt zu haben; ferner habe sie Geld ins Ausland geschmuggelt und alles getan, um die arabische Wirtschaft zu schädigen. Sie sei mehrmals in Istanbul gewe. schränkte Geldmittel verfügt. Die Zeitung „As-Difaa” behauptet, es habe die Absicht bestanden, die israelische Spionagezentrale von Istanbul nach Beirut zu verlegen. Die Flugblätter zur Untergrabung des Regimes sollten in Israel gedruckt und dann durch Schmuggler nach Libanon und Syrien gebracht werden. Gegen Diskriminierung Paris. — Als erste Nation hat Frankreich im Pariser UNESCO-Sitz die internationale Konvention gegen Diskriminierung im Schulunterricht unterzeichnet. Die Unterzeichnerstaaten dieser von der UNESCO ausgearbeiteten Konvention verpflichten sich, alle Gesetzesbestimmungen, die eine Diskriminierung aus rassischen, sprachlichen, religiösen, politischen, sozialen und nationalen Gründen oder aus Gründen der Geschlechtszugehörigkeit enthalten, für ungültig zu erklären. (AWZj Wertvolle Fund« Haifa. — Ein Krug mit Gold- und Silbermünzen aus dem 12. und 13. Jahrhundert n.d.g.Z. wurde kürzlich bei Ausgrabungen in Cäsarea an der Küste zwischen Haifa und Tel Aviv entdeckt. Das Gefäss war unter dem Fussboden eines Hauses aus der Kreuzfahrerzeit verborgen. Die Münzen sind arabischer Herkunft, die meisten von ihnen tragen die Aufschrift „Allahu Akbar” („Gott ist am grössten”). — (AWZ) Ferien für bedürftige Kinder New York. — Dank der finanziellen Mithilfe des American Joint Distribution Committees konnten in diesem Jahr in 15 Ländern 21.000 bedürftige Kinder in die Sommerferien verschickt werden. Wie der Generaldirektor des Joint, Charles H. Jordan, mitteilte, habe man nicht nur den Kindern in zehn europäischen Ländern, sondern auch denen in Australien, Algerien, Iran, Marokko und Tunesien zu einer Erholung verhelfen können. In den mohammedanischen Ländern habe man darüber hinaus auch die Schulspeisung in den Sommermonaten fortsetzen können, die antürlich hätte ausfallen müssen, wenn die Kinder in den Städten geblieben wären In Polen hätten über 3 000 Kinder an dem Ferienprogramm teilnehmen können, was ungefähr der Gesamtzahl der jüdischen Schulkinder in diesem Lande entspreche. — (AWZ) Hakenkreuze in der Schweiz Luzern. — In Luzern fahndete die Polizei bisher vergeblich nach Unbekannten, die kürzlich mehrere Geschäftshäuser und Hauseingänge mit grellroten Hakenkreuzen besudelt hatben. Eine gelenkte politische Aktion wird hinter den Schmierereien nicht vermutet, doch ergaben die Erhebungen, dass durch die Aktion ein „bestimmt«* Personenkreis” betroffen werden sollte. (AWZ) Arabische Truppen in Kuwait London. — Die ersten Truppen der Arabischen Liga, die die britischen Truppen in dem Erdölscheiehtum Kuwait am Persischen Golf ersetzen sollen, sind kürzlich in Kuwait eingetroffen. Es waren sauditische Einheiten. Truppen aus dem Sudan, aus Transjordanien und der Vereinigten Arabischen Republik sollen folgen. <AWZ) Verkauf israelischer Waren Paris. — Vor kurzem erfolgte ein spezieller Verkauf von Israel waren -in neun französischen Städten. Die Nouvelles Galéries Réunies haben diesen Verkauf organisiert. Der israelische Botschafter sollte bei der ersten Verkaufseröffnung in Amiens zugegen sein. Die anderen Orte sind Bordeaux, Belfort, Besançon, Biarritz, Dijon, Limoges, St.Etienne und Tarbes. Wir wollen unsere Arbeit schnell abschliessen Deswegen erledigt SOFORT Eure Beisteuerung für die Einheitskampagne für ISRAEL DIE DREI GROSSEN AUFGABEN DIESES JAHRES: HILFE FUER DIE NEUEINWANDERER AUFBAU NEUER WOHNSIEDLUNGEN ERSCHLIESSUNG NEUER BOEDEi ANNAHMESTELLEN: CAMPANA UNIDA PRO ISRAEL COMITÉ CENTROEUROPEO Sarmiento 2376,3°, T. E. 47-3820 und saemtliche Sekretariate der angeschlossenen Organisationen und Gemeinden