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Jüdische Wochenschau · 1961-12-12 · 1931 (12.12.1961) · p. Seite 5

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
22 (1961)
Issue
1931 (12.12.1961)
Date
1961-12-12
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German, Spanish
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UR .nil KUNST iRewandter Kunst Vou ^ilt FAERBER 'ERAETt >BNl'NG] Titp! vS{; Wofc *■ ln|ern¡?* sn8f» »le der w )ltur l()l fauer Vo Ernste« gerät Küoheneinriohtung, Hauswirtschafts - Maschinen, Produkten aus modernem Kunststoff, Textilien, geschliffenen und gegossenen, gezogenen und geblasenen Gläsern, prächtigen Teppichen in persischen und originell - israelischen Mustern und hunderterlei anderes bilden ein repräsentatives oen und die USA vertreten. Das ist ein guter Anfang. Wenn die Ausstellung aber in späteren Jahren wiederholt werden sollte, müsste dafür gesorgt werden, dass noch viele weitere Staaten sich an ihr beteiligen. Diesmal wurde den zur Teilnahme eingeladenen Staaten nur ein halbes Jahr vorher von diesem Plan Mitteilung gemacht, und das ist eine ÉÉÉ1I *i|ppi?§P 't&Mi 'ijépÉíÉlM* të&ïtskii&è «g pg» .¿».fr*. ‘ 1 «£»§ ¿¡¿ks’í^Sítií', MèÊ, mm ’FS LEBEX BLUEHT AUS DEN RUINEN: Blick auf das auseegra- Sauuv^Woch Wenhe: Wenen und Bedeutung des Schmerze*, Athenäum-Verlag. Frankfurt-Bonn, 1961. — *Jn 2. Auflage liegt nunmehr das 1936 erschienene Werk des bekannten Chirurgen Sauerbruch und des Prof. Wenke vor, das für jeden Laien und keineswegs nur für die Fachleute von grösstem Interesse »st. Mit Recht wird darauf hingewiesen. dass der Schmerz eines der Grundphänomene des menschlichen Lebens sei. Das Buch belehrt uns über die A'erschiedenen Formen des Schmerzes und seine Bekämpfung, um dann in seinem zweiten Teil die Deutung des Schmerzes zu behandeln, ein Thema, das durchaus nicht nur einen philosophisch - allgemeinen Gesichtspunkt hat, sondern zu hochinteressanten psychologischen Betrachtungen hinüberleitet. Auch aus den ausgezeichneten Reproduktionen einiger Kunstwerke, die das Thema Schmerz im Wortsinne illustrieren, können wir sehen und lernen, wie sich der Schnurz im Gesicht, wie am ganzen Körper des Menschen aus- <i rückt. Immer eindrucksvoll ist Laokoon — jene in ihrer Wirkung kaum oder seiten erreichte Darstellung des menschlichen Schmerzes. der menschlichen Leiden. die einem Lessing zum Ausgangspunkt seiner tiefen und schönen Gedanken wurde. Das Buch Saueibruch / Wenkes über Wesen und Bedeutung des Schmerzes ist anregend für jeden, da es zahlreiche Aspekte des Lebens, der Wissenschaften, der Medizin, der Psychologie. aber auch der Kunst und Literatur erfasst und den Interessierten zu weitelen Ueberlegungen hinfiihrt. (h. s.) BULLETIN de« Leo Baeck- Instituts. 4 Jahrgang Nummer 14. 1961. — fiter m fiesarea, in dem kürzlich ein Musikfest mit Casal« statt!and •eichen, und Schaufenster dessen, was ids-Pavilion Fleiss und Fähigkeit im e Beiträge Lande bereits leisten, n Staaten. In einem besonderen Gehaben die bäude stellt das Arbeitsmige. Schalen, nisterium die Fortschritte scbmucksadar. die seine Bauabteilung überdauert, in den 13 Jahren seit der bungen zu- Staatsgründung bei den - hier nun Wohnungen für die Einwan. en Ausstil derer erzielen konnte, und ,>egen ihrer auch diese Fortschritte sind und Omaeindrucksvoll, n Symbolik An fremden Staaten sind kunstgeauf dieser ersten Ausstellung anlung fiir angewandte Kunst in Israel Dänemark, Engsche Proiand, Italien. Japan, Nor-;ln, Hauswegen, Oesterreich, Schwe- « die USA. [enner der des Ef' die . Axt* Er *ar r Gegner Heparatio- >nt er eine Benachteiuellen A®- zu Ende, nnen *on ritten wir •en Oste«- zt Israel. „Wir s»‘ .ermitfeiie Eindrücke lesen za™’ über die zui- und itf1?' anden sfl* welch reste, stft5 seinen seitstein rjben. iingaD kurze Zeit, um so eine Aktion ins Budget einbauen und entsprechend vorbereiten zu können. Jedenfalls gewinnt Tel Aviv—Jafa und damit auch Israel mit dieser Ausstellung eine weitere Attraktion, von der man hofft, dass sie der Orient-Messe, die doch immerhin wichtiger ist, keinen Abbruch tun wird. schliesst: „Es gibt keine Freiheit ohne Gerechtigkeit“. Vor etwa 35 Jahren hatte mir Weil einmal gesagt, als wir eine Vortragsreise planten. durch die zugleich für ein neues Buch Propaganda gemacht werden könnte: ,.Im Grunde genommen schreibt jeder Mann sein einziges Buch, hält er einen einzigen Vortrag, liebt er eine einzige Frau.“ Niemand könnte besser das Wesen dieses Mannes zusammen fassen als es Weil mit dieser Selbstanalyse getan hat. Er war ein Mann mit seinem Widerspruch. Aber er war ein MANN, EIN Mann. Heinrich Heines Am Grabe Paris. — Deutsche und französische Vertreter der internat'or alen Hein-ich- Heine-Gesellsehaft besuchten auf dem Montmartre-Fiiedhof das Grab Heinrich Heines. Der Präsident der Gesellschaf*' Carl Henry Mcyn, Hamburg, hielt eine Gedenkrede. in der er die durch He.ne Verkörpeiten gemeinsamen Kultur- und Freiheitsideale der be.den Länder bervorhob. Ein junger Deulscher und eine junge Französin legten am Grabe des 1856 gestorbenen Dichters und politischen Schriftstellers im Gedenken sn Heine und zur Symbolis.crung der deu'schfranzösischen Geistesverwandtschaft für die Heine- Gesells-haft einen Kianz nieder. (AWZ) Die von Dr. Hans Tramer lerausgegebene Zeitschrift des I>eo Baeck Instituts bringt immer wichtige und interessante Aufsätze und Studien aus der Vergangenheit der deutschen Juden. Sorgfältige Studien über bedeutende Menschen der Wissenschaft, der Politik und der Wirtschaft bereichern die allgemeine Literatur über das Schicksal und die Geschichte des deutschen Judentums, das in jenen schrecklichen Tagen der Kristallnacht für immer unterging. In Heft 13 dieser Zeitschrift lasen wir einen gross angelegten Artikel über Salman Schocken, den der frühere langjährige Vorsitzende der Zionistischen Vereinigung für Deutschland und jetzige Staatskontrolleur Israels. Dr. Siegfried Moses, geschrieben hatte. Moses ist übrigens auch der Präsident des Leo Baeck-Instituts). Diese Nummer bringt uns gleich mehrere Monographien, u. a. eine Arbeit über Margarete Susman sehr schön geschrieben von Walter Nigg, eine Studie über Kraus und über andere, weniger bekannte Persönlichkeiten ( Kronberg und Braunfels). Menschen am Rande des jüdischen Geschehens, Exponenten einer versunkenen Zeit. Ein Bild des Aufbauwillens des devtschen Judentums in der Zeit seines Unterganges bietet der Bericht von David F. Kaeln 'I355!.. „üUsendeB soll- J* di« Israel - Marken fit f)$e’,e .he seine5 Iscbrie^ it •n ¡¡tri mw/ Marken aller Lasnder — ISeuigkeiten ln flroe»«ter Auswahl: u NUMMERN — MARKEN VOLLSTAENDIGE SAMMLUNGEN — ‘Temáticos” a. VIERERBLOCKS — MARKEN MIT PLATTEN- MIT BAND — KOMPLETTE BOGEN (planchas) — WERTVOLLE AUSGABEN — ERSTE SERIE VORHANDEN — VERTRAUENSWUERDIGE BERATUNG er vo® K»mP* iid4 ALFONSO MORITZSON Guanacachp 2351. dep. 2 *sq. CABILDO' NEUE BUECHER ic-r über ,Die jüdisch.; Schule in Königsberg Sc ist es gewesen, könnte man abschliessend sagen. Dieser Aufbauwillen, der auf der Tradition fusst und deswegen uns mit dem Baeck-Institut. verbindet, beseelt auch die vielen neuen Gemeinschaften und Gemeinden, die ehemals deutsche Juden überall in der Welt geschaffen haben. (Dr. H. Sw.) — Emil Ermatinger: Deutsche Dichter 7150 bis 1900. Eines Geistesgeschi’hte in Lebensbildern, überarbeitet, mit. Bildern und Bildtexten \ersehen von Jörn Göres, Athenäum Verlag, Frankfurt-Bonn, 1961. — Dieses ungewöhnlich schön präsentierte Buch gibt einen Ueberblick über die deutsche Dichtkunst während einer hundertfünfzigjährigen Glanzepoche, eine Epoche, in der die Kunst und die Form Höhepunkten-;chen. obwohl auch damals der Mensch mit seiner Politik die Niederungen des Lebens durchzog. Dies war die Zeit der Französischen Revolution und der Amerikanischen Freiheitskriege, die. Zeit des Liberalismus und der Aufklärung, der Klassik, des Humanismus und. der Romantik. die Zeit, der aufschaumenden Begeisterung lür die Rechte des Menschen. aber auch die Zeit der schwarzen Reak*:cn, die Zeit, in der man den Juden Rechte gab, sie aber wieder abstiitt, ein Zeitaltei, das all die Widersprüche aufleigle. die der Mensch selbst in sich trägt. Dieses Werk eine Art Flolilegium der deutschen Kunst, insbesondere Dichtkunst, mit seinen zahlreichen, eindrucksvollen Abbildungen, öffnet den Blick des Lebens zu den Sternen, nach denen der Dichter greift. Das Werk beginnt mit Klopstoek, der recht, eigentlich die deutsche Dichtkunst schuf, geht dann zu Wieland und Lessing über, diesen Weltweisen, der ein Mahner liir alle Zeiten blieb, von seinem Volk aber nicht verstanden und nicht erhört v. urde. Im Mittelpunkt stehj; nius. Ge» . 'Äicm—tu t ueR Masstiiben der anderen gemessen werden soll und der sich vielleicht gerade deshalb unserer Zeit stärker entfernte als andere Ein Buch, das Menschen und Werke beurteilt und eine Auswahl bringt, nutss den persönlichen Stempel dessen tragen, der auswählr. Deshalb ist Kritik unangebracht. Dennoch sei bemerkt, dass zwei, recht verschiedene Charaktere, deren Grund- Stimmung aber harmonischer war. als man heute vielfach wissen will, in dieser Auswahl nicht voll berücksichtigt wurden: Friedrich Schiller und Heinrich Heine, obwohl besonders über Schiller vier Kapitel berichten. Es ist inte-essant. dass kein deutscher Dichter so populär war (und ’st) wie Schiller, weil er ein echter Volksdichter war und blieb, und dass kein Dichter in deutscher Sprache noch heute so unmittelbar und aktuell dichtete und schrieb wie Heine. Nur der Vollständigkeit halber sei erwähnt, fass eine Reihe von Dichtern besprochen werden und zu Wort kommen, die Juden waren (oder sind). (—y) HEBREO SIN MAESTRO por AHARON ROSEN 7]tsr, .3 3 6 fucra j»tz 33 7 instructor ma-drij oscuridad jó shej dueño, esposo bú-al enciendo (m.s.) p>,l7T?2,3 3 8 agricultura ja-kia-ut electricidad jash-mal 340 lámpara m'no-rá nwd-lik basta da¡, de i que, cuando qui pn 331 TplC .3 3 2 ÏY!K*7pn .3 3 3 ‘TOtój .3 3 4 miae .3 3 5 îTT!®? 1?- i nK■'ns-; «vi p*nan - j jrnfosa ddi p fx - •’Dinn iù .natf tfsm ctfon ¡ p e>d3 îcdh x'*? pian /3X .rvix^pn1? îronx nx! '^rn rrn pixVpns ,T»n nx ^moa “rôxs oi*n ’ .mi» Da rx nbi ^ajrm Dipoa jimon mtasn?nan ,npa pixd^s rrn natf 'jd*?#! x'*? *3 ,rvna p,l?nx x*7 - ,n£T -nona pv mn urban! rvh: rn*1 ,nan ,n3*nr nx .inix pann | ,n3j7 nnwai ató nirnn mbsra nnr 210!?3io .n^o T » T “ ▼ t I v fx oa Dx /Mans )o ttnnîfc x^ )»t nann ,]3 - .nnto DDi nna; î nax ,rr32 nmiy nx .uptói ... na -ax ,njo -; fxa ,pn? idîs? j nn-è?1? pT j nninyn ,n^o- -pn3 man *7sa 'rrn | 4 ntfp —i3n n;nx ,pixp ,rn.^ , -prb .nxo ntfj? ',}3-T .ntóo : -mn ,r\vrr nx xan ,pnn nnx ,npx 'ax i ,Drn ^3 mans pmp man x'n r:nn nx ,n;nx 'ax .n^m . .orn ^3 niay>? 'ax nsi .mnn; 'mxi nir?x3 ,nan n^w ï ,rnn ,mna xam ,mîy pnnon nx .nmnn ,npnn ,npa . . ♦ dix x^ atIO/J/íp 6ó)J 'q i’k — ^o/.’a'T) /líe "■vJV'-'i * n,t Material de lectura en hebreo fácil con puntuación y también material para adelantados, se puede solicitar a la Organización Hebrea en su país o dirigires a: Brit lvrit Olamit, P.O.B. 7111, Jerusalem, Israel. * Fublirado por el Brit lvrit Oumit Hebraeisch ohne Lehrer 331 ausserhalb -uve u- * 332 Instruktor ™ J“s,e™s ... 333 Landwirtschaft §1 T 334 Elektrizität tS d * an 335 Lampe f1t - •a40 denn, ais

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