Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 22 (1961)
- Issue
- 1918 (24.10.1961)
- Date
- 1961-10-24
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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und KUNST Ia Memoriam Georges Allmann Literarische Notizen er Midraschija JH Mil **. „,utER'Tel ÄT" ' ^e^rP€rsonal und Klassenoaten ausgew nimmer errichtet werden, ussten, da dii Das laufende Budget der ssenten Midraschija beläuft sich im en- ■ jetzigen Jahr auf 460.000 1L 1 Comitd a„r'Y und soll im kommenden st sich inTÜ Schu)iahr 620.000 IL betranigen anderen! gen- Davon stammen 45 Protier AiifK»;._l zent aus Schul- und Internatsgeldern der Schüler, 10 Prozent aus Zuwendungen des amerikanischen Joint, 10 Prozent aus Subventionen der Regierung und 10 Proen eine Risrif zenl kommen von diversen nik, SpeiLäS öffentlichen Institutionen, deme Küche d *''r ^Ie östlichen 25 Prozent Pr Aufl)nngl en Mi»el zum f?954 Intern! ■das Schulbau;■ Btsher sindl J«e Million ILl teil» aas » Jrderern und n, teils aus E 11 leihen der gibt es noch keine Deckung, und. sie sollen durch eine Speiden-Sammelaktion aufgebracht. werden. Als Ehrenpräsident des Versandes der Freunde der Midraschija figuriert der , „nJ«»»ew greise Raw J. L, Hacohen i'€lJere ->•* Maimon, Vorsitzender in uigebracht Israel ist der Fabrikant werden. Beginn des Itres sollen ei ebäudeflügei i Wohnungen fi; Elieser Perlmann. In England steht an der Spitze der „Freunde“ Oberraib biner Dr. Israel Brodie; in den USA geht die Arbeit für die Midraschija unter der Leitung des Joint-Direktors Raw Dr. Leo Young vor eren, die auf sich, und in der Schweiz cht. Die ,,Frf stehen an der Spitze des emeine“ mein Comités der Züricher Obernt und Korns rabbiner Dr. Zwi Taubes als diesem Filr Präsident und Alfred Bolen, eine Re denheimer (Basel) als Voriepublikaner i sitzender. Auch das Israelnokratie ohne Comité ist repräsentativ aus n und fast anerkannten Persönliehkeiieh auf jene ten der religiösen Kreise len und m zusammengesetzt, räfte von ,,R< Absolventen dieser Min, die den ’ draschija nehmen bereits im n Weimar 1 öffentlichen Leben in Kulwie weit 1 tur und Erziehung aber' ilmeien der ä auch in den verschiedensten ¡en daran bc sonstigen Zweigen der Wirtwerde schwi sohaft und der Gesellschaft en. 1 geachtete Positionen ein. unbestreitbar. Die Absolventen halten auch -Film hier später freundschaftlich zu- »roduziert ha! sammen, selbst wenn sie sehen zur D die Universitätsstudien Ursache und längst beendet haben und?r Hitlerdü im Berufsleben stehen. Oefon diesem S ters finden Kameradschaftsmuss man treffen der Absolventen, en Walter K> je nach den Jahrgängen, ein, dass er über Wochenende statt. Risiko Angst DIE TAGESEINTEILUNG 5°lch€," fTB!I Die Schüler stehen um F.ur d’f. dre .: 6.30 Uhr früh auf, lernen ne’i t fZ von 7.00—7.20 Uhr „Dinim“ ’ j L, dann sagt man das Mor- 3 «“J*. gengebet und um 8.00 Uhr n, der g o wjrd gefrühstüekt. h€n „ Von 8.45—10.45 Uhr folgt Ion, die vie « falmudstudium, 10.45—12.45 Wiederaufe Uhr wiederholt man und >n kann, ns sjch Vor, dann wird ind tér sien jjincha gebetet und um 13 deutung, aas: Uhr das land einen ï in wie ^Ruhepause und 14.45—16.15 >t, der es als ^¡hr sjnd augemeine Unterge Aufgabe richtsfächer, dann, nach ein Film au uem Erfrischungsimbiss zur bestimmt Di jause, wird von 16.30—18.15 ben der ma \jjrr weitergelernt. Nun hat jeder Schüler eine Stunde -über, der für seine peroöaüichen ictersfandsKar Aufgaben und Vorbereidas nationatungsarbeiten zuj- Verfü- Regime, sa. giJng) um 19.30 Uhr folgt iner Busspw dag Abendgebet, um 20.00 leutschen.^ Uhr das NadhtmahJ, und dann steht noch die Zeit zwischen 20.30 und 22.30 Uhr für Vorbereitung, Aufgaben und Lektüren zur zur Verfügung, bis um 22.30 Mittag gegeben. ie nicht und sieh vusst sind.; ailsctaiH*"* sie sirfl teJ vob Syaäo® hickung f«* ernicbtuDg«1^ .■"•iS me». 9 wpJL*- um Uhr die Lichter verlöschen. Derart steht der ganze Vormittag für die religiösen, traditionellen Lehrgegenstände zur Verfügung und der ganze Nachmittag für die allgemeinen. Der Stundenplan gibt folgendes Bild der Auiteilung des Lehrstoffes: Für Talmud-Unterricht und -Selbstlernen sind in allen vier Klassen 26 Stunden wöchentlich reserviert. Für Bibel-Unterricht in allen vier Klassen je vier Wdchenstunden, überdies in den beiden letzten Klassen noch vier Woehenstunden für zusätzliche Judaica. Hebräisch, Sprache und Literatur, wird vier Wochenstunden gelehrt, englisch, Sprache und Literatur, fünf Wochenstunden. Mathematik hat in den ersten drei Klassen je vier Wochenstunden, Geschichte in den ersten drei Jahren zwei Stunden pro Woche und im vierten Jahr drei Wocbenstunden. Geographie und Heimatkunde finden sieh im Lehrplan nur in den ersten beiden Jahren zu je zwei Wochenstunden, Physik in den ersten drei Jahren je 2 und Chemie nur im zweiten Jahre drei Woehenstunden. Für Naturkunde sind je zwei Wochenstunden in den ersten beiden Klassen vorhanden und Staatsbürgerkunde erscheint erst im vierten Jahr mit zwei Wochenstunden. Durchgehend in allen vier Jahren sind zwei Wochenstunden für Turnen und eine Wochenstunde für die freie Gestaltung durch den Klassenlehrer reserviert. Diese Teilung des Lehrplanes, zur Hälfte in religiöse und zur Hälfte in profane Fächer, erscheint auf den ersten Blick gewiss unpraktisch; aber im jüdischtraditionellen Unterricht liegt auch viel humanistische Allgemein - Bildung, und die Erfahrung hat gelehrt, dass Absolventen so einer Mittelsehul-Jesehiwa später in der Hochschule wegen mangelnder Kenntnis praktischer Fächer nicht auf wesentliche Schwierigkeiten stossen. Auch gibt es genügend Interessenten an tiefer jüdischer Bildung ihrer Kinder, um dieses Schulsystem zu zu rechtfertigen. Im Gespräch mit Schülern selbst hatte ich einen guten Eindruck, dass die Kinder latsächlich zufrieden sind. Das Im AJter von noch nicht m Jahren ist kürzlich eine der markantesten Persönlichkeiten des linken französischen Journalismus gestorben, Georges Altman, der übrigens nicht nur Journalist, sondern auch ein Essayist von grosser Kultur und einer der besten Filmkritiker von Paris gewesen ist. Darüber hinaus war Georges Altman eine der authentischsten und kühnsten Figuren der französischen Widerstands - Bewegung. Der am 21. Mai 1901 in Paris geborene Georges Altman arbeitete in den zwanziger Jahren mit Henri Barbusse und schrieb auch für ,,L’Humanité”, ln dieser Zeit interessierte er sich sehr intensiv für den Film und galt unbestritten als der beste und klarsichtigste Filmrezensent dieser Jahre. Seine Film-Chroniken, 1931 in einem Buch gesammelt, wurden unter dem Titel: „Ca, c’ est du cinéma”., ein sehr grosser Erfolg. Altman schrieb auch grosse Reportagen für den .Progrès de Lyon”. Als der Krieg ausbrach, war Altman der literarische Direktor der „Lumiere”. Georges Altman, obwohl jüdischer Herkunft und deshalb besonders gefährdet, zögerte nach dem Zusammenbruch keine Sekunde, Unternehmen hat einen guten Standard erreicht und kann sich bereits mit dem jüdischen Sehulinlernaten Englands und der Schweiz messen. Vor vier Jahren hatte ich Gelegenheit, das bekannte jüdische Schulinternat Wittingham College in Brighton (England) zu besuchen, eine Lehranstalt, die sich mit Recht eines guten Rufes erfreut, dort die Einrichtungen zu sehen und mit Schülern zu sprechen — und kann daher nun bezeugen, dass die Midrasehijat Noam sich neben anderen solchen Lehranstalten nicht zu schämen braucht. Es gibt neben diesem bereits mehrere Jeschiwa- Mittelschul - Internate im Lande, wie Nechalim (bei Petaeh Tikwa), Kiär Haro’eh, Merom Zion (bei Jerusalem) und letzthin auch eine für Berufsausbildung in Klar Abraham (bei Peiach Tikwa), wo nicht nur Bibel- und Talmud-Wissenschaften und allgemeiner Gymnasialunterrieht, sondern aueh die Vorbildung für einen Beruf vermittelt wird. Dieses ganze Schulsystem ist in der Oeffentlichkeit im allgemeinen noch wenig bekannt, da es ja erst seit relativ kurzer Zeit besteht, aber es erobert sich langsam die Anerkennung auch weiterer Kreise. LU ACH (Kalender) Dienstag, den 24. Oktober 14. Marchesehwan Mittwoch, d^n 25. Oktober 15. Marcheschwan Donnerstag, den 26. Oktober 16, Marcheschwan Freitag, den 27. Oktober 17. Mareheschwan Sonnabend, den 28. Oktober 18. Marchesehwan Parschat WAYERA 1. B. M. XVIII 1 — XXII 24 Haftara II Könige IV 1 — Sonntag, den 29. Oktober 19. Montag, den 30. Oktober 20 Dienstag, den 31. Oktober 21. Mittwoch, den 1. November 22. Donnerstag, den 2. November 23. Freitag, den 3. November 24. 37 Mareheschwan Marcheschwan Mareheschwan Mareheschwan Mareheschwan Mareheschwan ist ** «nt,®. Mils" durfte^ kra*1? F it' Israel - Marken und Marken aller Laender — ISeuigkeiten ~~ “Temdticos” ln groesster Auswahl: u. a. VIERERBLOCKS — MARKEN MIT PLATTEN- NUMMERN — MARKEN MIT BAND — KOMPLETTE BOGEN (planchas) — VOLLSfAENDIGE SAMMLUNGEN — WERTVOLLE AUSGABEN — ERSTE SERIE VORHANDEN — VERTRAUENSWUERDIGE BERATUNG ALFO.NSO MORITZSON Guanacachc 2351, dep. 2 esq. CABILDO sich mit voller Kraft in die Untergrundbewegung gegen den nazistischen Okkupanten zu werfen. Er war Mitbegründer der Kampfbewegung „Frane-Tireur” und der Verantwortliche einer der legendärsten, regelmässig erscheinenden illegalen Zeitungen, des ,Fianc-Tireur”. Er fiel in Paris der Gestapo in die Hände, die indessen niemals auf seinen wahren Namen kam. Später wurde er von den aufständischen Parisern aus dem Gefängnis der „Santé” befreit. Ab 1943 war er bis zum Eingehen des Blattes im November 1957 der Chefredakteur der lebendigsten und freimütigsten Tageszeitungen dieser Jahre, ,Frane- Tjreur’, die keiner Partei verpflichtet war, aber konzessionslos links stand und gegen jede Verfälschung der Demokratie zu Felde zog Der auf dem linken Flügel der S F.I.O., der französischen Sozialistischen Partei, stehende ,Franc-Tireur’ wurde von den Kommunisten weit schärfer bekämpft, als der schlecht redigierte und kaum gelesene „Populaire”, weil auch zehntausende kommunistische Wähler den ausgezeichneten „Franc-Tireur” der trockenen und dogmatischen “L‘ Bumanrte” vorzogen. A'Js de Gaulle an die Macht Pro#. Franz Boehm 65 Jahre Anlässlich des 65. Geburtstages von Prof. Franz Böhm, der einen massgeblichen Einfluss beim Abschluss des Vertrages zwischen der Bundesrepublik, und Israel hatte', haben sei~ ne Freunde, unter ihnen Prof. Theodor Heuss und kam, ging Georges Altman, der immer ein leidenschaftlicher de Gaullist gewesen war, Wege, die nicht, alle seine Freunde billigten. Er, den seit langem eine persönliche Freundschaft mit André Malraux verband — noch aus der Zeit, da beide kommunistischen Neigungen anhingen — akzeptierte die 5. Republik und wurde Presse-Attaché im Kabinett des Ministers Malraux. Die letzten Monare seines Lebens war der sonst so unermüdliche Mann der Aktion und der Feder ans Bett gefesselt: eine lange Krankheit hatte ihn gefällt der er schliesslich erliegen sollte. Georges Altman war Offizier der Ehrenlegion und Träger der Medaille der Widerstandsbewegung. Kurt, Kaiser-Blueü» Moshe Sbarett einen Band seiner Schriften und Reden berausgegeben. Auch der Aufsatz zur „Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts” ist in der Sammlung vertreten. Sammlung für CORRA. die kombinierten Flüchtlings - Organisationen m England, die ORT, OSE, und den Central British Fund umfassen, haben für das Weltflüchtlingsjahr 389.785 Pfund gesammelt. Daraüber hinaus haben weitere jüdische Organisationen zur allgemeinen Sammlung beigetiagen. Alte Bücher Das Ben Zwi-Irstituf bat eine Sammlung seltener alter Bücher aus der Bibliothek des verstorbenen Gelehrten Prof. Jsaac Sonne aus Cincinnati erworben. SiipeBtliiuni Das von den Nazis abgeschabte Mendelssohn Stipendium zur Förderung junger Musiker in Ostbexiin wuide wieder neu errichtet; es stammte aus dem Nachlass von Felix Mendelssohn- Bartholdy. HEBREO SIN MAESTRO por AHARÓN ROSÊN lado, costado 266 lugar Dip» ,2 6 tzad ma-kom T derecho 2 g? aire T1X .2 6! ia-mín T a-vir izquierdo <2 6 8 so1 ,2 6i s‘mol shé-mesh fumo (m.s.) j&ga ,2 6 9 héroe >2g( me-a-shén gui-bor duermo (m.s.) ,2 70 veeino sha-jên ' T ia-shén T nx nin ns^xi- »eftta-nta1? Dtapii umx?nnix nnx wntf ,n#xn T - T V T ' T .“itaan ftaötf ta ia oipö1? aína „.pnifc ^ma - Dtaia^ ,paa ■w taar anin ja-nnR ,nta oipöa ^xntota iöj? aaafo pnlto *?ma nn twïi tab ns' *?ân ■ax .Tpnafrs nrrn * *;•: t:t t*: “taxai atan töntön ja V? npb rife1? ,ra» vi1? oa nxn nnx nb tzfàtën .„ötatfrv-tan nx x*? tratan oanx ,n5rj taxta nnX' .irán “nn nxi taata ídíot nftw ata x'b>- nxn nnx pxi nrnna mn .ata .th x'1? axa puta nx ntaaaa nb ns na-in nta*’ nitax-ta** - T ...... nxi üj$a ...xta ,pjr - ...tttatf-rraa ,Sxbt? nsa pçn ..tatarp tanx ntaro .jato» xin^ nxn •ax -ax .caatt# nxta ^ax nrixitf .Vinfira n#x px Qtann nx fp; asp nxta ttrrtá1??'? ^n asp ]tanp nipta nxi?nnix anx xmtf ,n#xn ta T “ T V T ‘ T ♦ *?» taxap naan .*?xb& .j??n xta m ■•ax taar nana .rrotoaa ...taaxa Material de lectura en hebreo fácil con puntuación y también material para adelantados, se puede solicitar a la Organización iiebrea en su pais o dirigirse a: Brit Ivrit Olamil, P.O.B. 7111, Jerusalem, Israel, Publicado por cl Brit Ivrit Olamil Hebraeisch ohne Lehrer 261 Ort, Platz 266 Seite 262 Luft 267 i-echts 263 Sonne 268 links 264 Held 269 raucht 5f>5 Nachbar 270 schläft Nachal — Fluss; Sorek — Name eines Flusses, südwestlieh von Yeruschalayim; peJischti — Philister.