Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 22 (1961)
- Issue
- 1903 (22.8.1961)
- Date
- 1961-08-22
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
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— Maries. 22 «Te Agesto iïe 1961 la semana israelita Prinzipien und Aktionen Afio XXII. — Ne. 1903 KENERGIE (Schluss von Seite 1) des irakischen Köngis und dem Beginn des Kassem- Regimes machte der 3rak eine totale Schwenkung durch. Heute steht er dem Osten näher als dem We- , sten, nachdem und obwohl auf die vielfach gespaltene . (;je Amerikaner Rieser.bewestliche Front hin.! t;;ige und kc Reaktion der lateinameukanischen Republiken be Jechtigt ist oder nichl. Die Tatsache als solche bleibt ■bemerkenswert und deutet Das Durcheinander der westlichen" Interessen hat seit Jahren dazu geführt, dass die Amerikaner sich mit den arabischen Husarenritten abgefunden haben. Anstatt eine klare politische Linie zu vei folgen, zeigt inan immer wieder eine erstaunliche und für den gesamten Westen g Jährliche Nachgiebigkeit. Man bsjuft sich stets auf -'as Argument. dass die vie.en Millionen Araber mit ihren grossen Möglichkeiten und leichen Naturschätzen nicht einfach abgeschrieben werden dürfen, auch wenn man noch so grossen Respekt und noch so grosse Sympathien für das kleine Israel aufbringen würde. Man zeigt mit dem Finger auf die arabischen Cteiquetlen und macht strategische Gesichtspunkte geltend, die auch nicht überzeugen Im letzten Grunde sind diese Gedankengäilge ausschliesslich arabische Argumentationen. die in einer erstaunlichen Bereitwiliigkei' com Westen, in erster Lime vom grosse Waffenmengen dem Irak zur Verfügung gestellt hatten, die nun gegen sie gerichtet wurden oder gerichtet we den können. So sieht die amerikanische Orientpolitik aus. Die irakischen Investitionen der Amerikaner wurden. in Waffen gegen den W'esten geschmiedet Der Aufbau des Bagdad Paktes war eine glatte Fehlspekulation. die bereits nach wenigen Jahren sichtbar geworden ist. Immer deutlicher .ritt die Notwendigkeit in Erscheinung. eine Befriedung des Mittleren Ostens herbeizufiihren. Kennedy hat «ich während der amerikanischen Präsidentsehatlsvvahlen für eine vernünftige Regelung dev offenen Probleme eingesetzt. Offenbar war er der Auffassung dass sich ein erträglicher modus vivendi und ein gereenter Ausgleich der divergierenden Interessen finden lassen könnte. Bisher ist jedoch nichts geschehen, was einen Rückschluss auf ernsthafte amerikanische Absichten Bördamerikanischen State! zur Realisierung dieser Zie Department, übernommen worden sind. Dass die arabischen Länder weder politisch noch militärisch zuverlässige Partner sind, haben die efzten Jahrzehnte hinreichend bewiesen. Der Irak erhob sich während des Zweiten Weltkrieges gegen das Britische Imperium, als der deutsche Durchbruch unaufbal’bar erschien. Montgomery war zufrieden*, dass sich die ägyptischen Truppen ei’.kasernieren Hessen, bevor er zur Entscheidungsschlacht gegen ^Rommel antrzt. Das war damals .. Später baute der We-ten ein neues Bündnissystem auf, in dessen Mittelpunkt der Irak stand. Der Bagdad- Pakt sollte den Wall gegen ein weiteres "Vordringen des Ostens in den Mittleren Orient bilden. Mit cem S urz le zulassen würde Man muss im Gegenteil den Eindruck gewinnen, dass die neue amerikanische Regierung auf den ausgetretenen Pfaden ihrer Vorgängerin zu wandeln beabsichtigt. Rusk folgt den Spuren, die Fester Dulles hinterlassen hat. Recht ist darauf hingewiesen worden, dass die arabischen Flüchtlinge letzten Endes überhaupt keine „Flüchtlinge” sind, weil sie nicht und niemals vertrieben wurden. Sie haben das Land verlassen, obwohl die j damaligen jüdischen Instanzen sie zum Bleiben aufge- | fordert hatten. Sie folgten i fremden Befehlen. Sie gingen ausser Landes, weil diese Massnahme einen Teil jenes strategischen Planes bildete, der von der arabi- [ sehen Führung gefasst wor- , den war, um ..die Juden ins Meer zu werfen”. Wie der Ueberfall der arabischen Staaten auf den neugeschaffenen jüdischen Staat ein rechtswidriger Aut gewesen ist der nicht nur gegen die allgemeinen Grundsätze des Völkerrechts verstossen hat, sondern mit einem ausdrücklichen UN- , Beschluss in Widersp' ach j stand, so war auch das Sig- | nal der arabischen Füh- \ rung zum Rückzug der arabischen Bevölkerung aus j Teilen des ehemalige! Man- , datsgebietes eine /Regale , Massnahme. Hierfür will i Rusk — wie vor ihm bereits! Foster Dulles — die Araber noch prämiieren! Diese politische Fehlspekulation der arabischen Führung hat der Liga schon reiche Erträge gebracht. Es waren die Araber se'bst. die ständig die Lösung der I Flüehtlingsfrage verhinder- . ten und unter grossem Lärm j es verstanden, politisches I Kapital und ungeheure fi-! nanzielle Vorteile aas dieser Lage herauszuhoien. Offensichtlich hat sich an der Grund - Konstellation durch den Präsidenten- und Par- Man kann einen Vergleich jteiwechsel in den USA nir-hts ■ ' - j geändert. Dabei reift die; Zeit heran, um endlich Frieden zu machen, wenigstens aber eine Möglichkeit für einen Ausgleich und eine begrenzte Kooperation zu suchen. Der grosse wissenschaftliche und wirtschaftlizwisehen der Berlin-Frage und dem arabischen Flüchtlings-Problem ziehen Mährend die Russen in regelmäsigen Zeitabschnitten die zweigeteilte Stadt zu einem Druckmittel ihrer allgemeinen politischen Ziele machen, ohne ernstlich an ei-! che Fortschritt ner Lösung interessiert zu könnte den Weg zu einer — sein, spielen die Araber, j wenn auch noch bedingten vor allem Aegypten ihre j Verständigung erleichtern. Der jüdische Tourist, der eben die Installation zur Verwendung von Sonenenergie als Treibstoff für elektrische Stromerzeugung besichtigt hatte, war sehr zufrieden.” „Endlich erleben wir das. worauf wir solange gewartet haben”, erklärte er. „Israel verwandelt sich in einen Mittelpunkt entscheidender wissenschaftlicher Entdeckungen.” Die Instrumente, die er gesehen hatte, standen auf dem Terrain der Hebräischen Universität und werden jetzt verpackt und nach Rom geschickt werden, um dort bei der AVelttagung zur Ausnützung aller Energiequellen vorgeführt werden zu können. Seit Jahren beschäftigen sich israelische Wissenschaftler mit der Umwandlung von Sonnenenergie in e!ektrische Kraft. Im kleinen war das ja auch bereits weitgehend gelungen; die vielen Installationen auf den Dächern der Häuser des Landes, die dem Besitzer heisses Wasser ohne Stromverbrauch garantieren, bewiesen das. Nun aber haben die israelischen Wissenschaftler augenscheinlich machungen mussten die Amerikaner Nasser an Israel verweisen, womit der ägvplische Plan erledigt war. Aber dass die Notwendigkeit einer Lösung der Wasserfrage für die arabischen Staaten besteht, kann durch keinepolitischen Feindschaften geleugnet werden. Hier haben wir ein Beispiel mehr, zu welchen nega*iven Resultaten die heutige Lage im Mittelosten führt. Gleichzeitig können wir beobachten, welche Perspektiven sich für alle beteiligten Länder eröfu.en, wenn der Frieden endlich hergestellf. wird. Hierfür ist aber eine radikale Aenderung der amerikanischen ^.W4vv\wvv\\v\v»w\w i Dr, FREY Abogado PUEYRREDON 2190 1* taq «ff nachm 16—19 Uhr Aimmwmwmwvv« vvt J. Liebling fOURNIERE — SPERRHOELZER DIAZ VELEZ 5224 aJ 46 T. E 43-234S,0340 y 3021 ‘REAL PEN| Füllhalter £ REPARATUREN $ Spezialgeschäft $ CORRIENiES Sbb * I E. 19 5850 i vermeintliche ..Trumpfkar te” des arabischen Flüchtlings-Problemsimmer dann aus. wenn sie ganz andere politische Konzessionen von den Westmächten erreichen wollen. Obwohl die zuständige UN-Kommission starke Bedenken geäusserst und ein umfangreiches statistisches Material vorgelegt hat. aus dem sich erhebliche Zweifel an der Richtigkei' aller Behauptungen ergeben, die von arabischer Seite im Zusammenhang mit der Flüchtlingsfrage aufeestellt wurden, geht Rusk geradezu einfätig auf diese Argumentation ein und stellt hierbei Forderungen, die nicht annehmbar sind. Mit Aia.it ha ek apQaux^ HUTSALON Jetzt in u e ¡ g r ä ó ö MOLDES 256 T. E. 73-9229 73-9155 Bekanntlich wurde in Israel ein Verfahren zur Ent salzung von Mecr.vasser ausgearbeitet. Die Auswertung wurde einer no damerikanischen Firma «durch Vertrag übertragen, an die sich Nasser trotz eines inzwischen erfolgten Dementis gewandt hatte. Entsprechend der getroffenen Ab- Israels j Politik erforderlich, lie sich darum bemühen müsste, ihre Prinzipien mit ihren Aktionen und ihre Aktionen mit ihren Prinzipien in Einklang zu bringen. JWÜliC auch das zweite Stadium dieser Entwicklung gemeistert. Man ist nun soweit, Kraftstaiionen herzustellen, die aus den Sonnenstrahlen elektrischen Strom machen, der lür alle Zwecke zu verwenden ist. ln einem an Bodenschätzen armen Land ist eine solche Entdeckung von unschätzbarem Wert. Jeder ¡Bürger des Landes weiss, I welch erhebliche Summen Israel für Petroleum ausgej ben muss, damit genügend | elektrischer Strom vorhanden sei: ist doch das Land : auch an Wasserkräften | arm. die in anderen LUn- \ dern die Turbinen betreiben. Die Möglichkeiten, die sieh aus dieser Entwicklung der uisprünglichen Entdekkung der Ausnutzung der Sonnenenergie — an der Israel ja recht reich ist — ergeben, sind so weitgespannt, dass man garnicht alle Belange aufzählen kann, denen diese wissenschaftliche Arbeit zugute kommen wird. Aber die Wissenschaftler, die sich damit beschäftigen, begnügten sich noch nicht mit der rein kommerziellen Benutzung der Sonnenenergie. Säe gingen von dem Gedanken aus, dass man schliesslich diese selbe Energie nicht nur auf der Erde benützen müsse, sondern auch im Weltall von der Sonne her Kräfte kommen, die künftige Weltraumforschungen vereinfachen könnten. Sie wiesen darauf hin, dass eine der Schwierigkeiten bei der Entsendung von künstlichen Monden und Raumschiffen bekanntlich darin bestand, diesen Weltraumfahrzeugen genügend Treibstoff mitzugeben, damit die Instrumente wenigstens eine Zeit hindurch arbeiten und ihre Informationen an die Erde übermitteln können. Dadurch erhöhte sich jeweils das Gewicht solcher Erdtrabanten um ein Vielfaches und die technischen Schwierigkeiten waren gröj W SEMANA ISRAELITA Bisemanario — aparece los Martes y Viernes. Editado por Estrellas Editorial Ltda. Verantwortlich: Dr. H. Swarsensky Pueyrredón 2190, 1? izq. T. E. 83-2613 80.6930 Abono-Preis: Argentinien: $ 75.— pro Quartal Ausland $ 450,— jährl. sser, als wünschenswert. Wenn man nun, so argumentieren die israelischen Wissenschaftler, die sieh mit dieser Frage beschäftigen, weiter, dieselbe Sonnenenergie, die wir zur Herstellung elektrischen Stromes auf der Erde benutzen wollen, auch von den künstlichen M°nden und Weltraumschiffen als Energiequelle benutzt werden wurde, könnte man nicht nur das Gewicht, nämlich den Ballast eines solchen Raumfahrzeuges geringer gestalten, sondern auch zu gleicher Zeit dafür sorgen, dass diese Energiequelle praktisch ewig vorhanden wäre und der Trabant erst dann aufhören würde Informationen zu übermitteln, wenn, die Instrumente selbst verfallen. Daher haben die israelischen Wissenschaftler begonnen, sich mit diesem Proolem zu beschäftigen und sind bei dieser Forschung bereits sehr weit vorwärts gekommen. Das Prestige eines Landes wird heute nicht mehr durch seine Grösse bestimmt, sondern letzten Endes von seiner Leistung für die Gesamtgemeinschaft der Menschheit. Israel befindet sich augenscheinlich auf dem Wege dazu sich in positiver Form in die Reihe der Nationen einzuschalten. deren Forschungsarbeit und wissenschaftliche Tätigkeit dem Fortschritt aller Menschen in weitestem Masse zugute kommt. Jacobo M. Lapidus dipl. Mohel TUCUMAN 2396, 4? J T, E.: 48-2124 MOHEL N. PLAKStN Superi 2719 T. E. 76-6784 u. 76-2312 NERVEN, n. GEMÜTS. KRANKHEITEN Dr. M. J. KUHN orov. RIVADAVIA 2625 III Tel. 48 7524 4ont.. Mittwoch, Freitag ■ 17—20 Uhr. Tel. Anmeldung erbeten. j Dr.!! B. Sthwarcz {? ZAHNARZT! •1 ST O MEA 2283 — 52-8214 j ¡ RAYOS X PARA DENTOSE TELEF. t VORANMELDUNG VARICES-ULCERAS DE LA PIERNA — ARTERIOSCLEROSIS Dl SAUL UNÄNSKY Sarmiento 3116 I. E. 87-1362 ^wvvvws.v»*\v\*v>wwww»w\vwwwwwvwww\\v« j | Restaurant »Paso ■’ "¡rr I: l Paso 452 (al fondo) — T. 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