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Jüdische Wochenschau · 1961-08-04 · 1899 (4.8.1961) · p. Seite 4

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
22 (1961)
Issue
1899 (4.8.1961)
Date
1961-08-04
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German, Spanish
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Viernes. 4 «Te Agoste i'< >961 LA SEMANA ISRAELITA memoriam Ephraim Ginsberg mLmii MßER eingebildete kranke*» teatro colon Wenn man , , 4,115 guter. j eigenem Wissen. aus sieh nachhaltig wi:kender Leh- : selbsi hinzuzugtben “ rer sein will, muss man zu! ln Ephraim Ginsbere der diesem Beruf, de" ve aut“ vor kurypm , ’ ’ , . , unerwanet auch für unsere Generation eeïir m«sSsenriltg- ZU *** ** P^end« Tonreihen gehen, müssen wir uns bewegend .beherrschte Urerdiese vieutsche Kammerwort.iehe Menschenlühr ang einer Herzerk-ar.kung in sich schlks-en kann, gelegen ist. fanden sich di^sboren seinur.d wenn man Eigenschaften sp ich- Ga sich, dazu noch, in der Erben vei einigt Er iv«r -11 wacbsenenbildung betätigt, mählich, aber früh beoin' bedarf es der Fähigkeit, nend. aus dem eigentlichen nicht nur in der üblichen Volks-,jehullehrer-Beruf d°n vergeschriebenen Weise zu er-, verbunden mit Kantorerklaren. zu erläutern. son.; und Preätgerfunkfionen dein auch aus Eigenem, aus nacheinander in HersfHd _ __ _i Schlüchtern. Bonn-Poppe's- I dor.f. und Borken i. w. aus- I geübt hatte, herausgewach. . . ... _ 4. t5n.-. . In de" israelitischen spuele” in Buen&S ÄHM Rebgionsgemeinde Zwickau i. s. 11930/38) wirkte er zu-' \om 11. bis 17. Septeme<z^ a^s Schulleiter und in her findet im Teafro Colid*r Führung der lokalen •sec ein von der Konzertdr '* °"^a^i'lsste:lc. durch die! îektion Gérard veranstaltea’fh in die Arbeit des1 tes Gastspiel der ‘„Deut- Sächsischen Israelitische; sehen Kammerspiele” aus '-•‘--nuinde verbandes kam. | Santiago de Chile statt. Der Stets an sich weiterarbei- Spielplan ist der iolgende: <,end, pflegte er gleicher-! ,.Die Räuber” (Schiller'. massen Deutsch und. als , Die Ratten” tGerharf a^er Zionist. Hebräisch in HauptmannL ..Die Kinder Sprache. Literatur. Ge- Eduards” (Bottomley) und schichte uhd Philosophie.! .Was Ihr wollt” «Shake- Lange Jahre war er der speare). Leiter cks „Ulpan Yahalon”.; Die Leitung der ..Kam der Hebr;iisch-Intensivkurse i merspi?le” hat Reinhold Gan- A1s im Som-1 Olszewski inne. Schauspieler , e*' de»' Welt-Lehrerschon seit seinem 39. Leon§less in Frankfurt a. M. bensjahr. Seine Laufbahn "’■'rde Ginsoerg der fing in München an und l®1 aclisenc-n Delegation als führte ihn über die Bühnen Begleiter zugeteilt; er konn- ' zeigte die junge Künstlerin,; was in ihr steckt und was j ein geschickter Regisseur ein ..Klassiker” ist. Diese Fragestellung wird vielleicht vielfach Kopfschiitc;US . , hdn^kT^e-n ' Ohrenleide "von .Eng'“bis 1 ceihci *” ■ v eH* K!,lk' zum Ende, und so galt auch Klalikerc” vollem Recht der prasi« ™ ist nach jse]nic Beifall am Schluss I Eingebildeten K-ankeli” ihrer springlebendigen. das ii i„S ii™sch„ von 1 »g» j übriggeblieben? Kurz ge-1 V lchterR u"d Manfred I sagt: Ein geschickt verfals- ***"■ €ln Bulioj)a8rer- : tcs. theatralisch meister-; *fphe,n«n ",e »us..d6m 'f arhaites ..Spiel”. Doch nur 'on.Se,v)da'??s<;hnitein „Spiel”! Nicht mehr? 1 kom>fh- 115 ^re' Szen= Nein! - Und da scheiden' ^e.h<™hi -^f.,,.ede^ u"d . •„ n Vr m)t feinen Mitteln dem Au- SiCh oit Geister im Pubh- : „ u. , , j.unl tor gerecht werdend. Mar- ‘ „ git Spiel meyer als Elise vom Standpunkt des spielte gekonnt, wenn auch . Spiels’ her, war es ein 1 nicht ganz Irei. die erb prachtvoller Abend. Und schleichende, treulos kalte das ist lür „Das Theater” Gattin, während Klaus Jäimmer das Wichtigste. Man gel in einem kleinen Auf- . muss nicht immer von un- ' tritt zeigt-?, dass er auch sterblichen Werken reden.' am Rande einer Handlung von Ewigkeitswerten der der sichere und profilierte i Dichtung und ähnlichen Bej Darsteller sein kann. Evi g iften, wenn es sich um ei- Schön bekam der Ausflug ne Kom,-d<e handelt. Auch Von der Schauspielschule] Möllere hat bestimmt nur auf die Bühne nicht b?son-1 eine harmlose Komödie öers. Man sollte nicht so ' schreiben wollen, und dann junge Eleven . .. dem rauhen , so ganz nebenbei einen klei-. Klima einer Aufführung r>en Angriff gegen das Hy- ‘-auss'etzen. Das geschützte; Viernes 4, a jas 21 horas: Octava función de Gran Abono: ‘‘La Forza del Destino”, de Verdi. Direefor de Orquesta: í'ernando Previtali, Regisseur: Ernst Poftgen; principales jntérpreles: Floriana Cavalli. Oraba Domínguez, Richard Tueker. Giuseppe Taddei. Pimío Clabassi, Giulio Viamonte. , Orquesta. Coro y Cuerpo de Baile Estables dej Teatro I Colón.. NOTA: Para esta íut>- ¡ | ción es obligatorio traje ele I 1 etiquetapara damas ..y ca- ' i halleros en platea y palcos, i Sobrantes de abono en venta desde el miércoles 2. | Sábado 5. a las 17.3ÍI hs.:! Séptimo Concierto del Abono a 12 d? Grandes Solistas y Conjuntos de Cámara, j Recital de la violinista Ana Chumachenco. A] piano: Leo Schwarz Sobrantes de abono en venta. j Sábado 5. a las 23.33 horas Segundo Concierto d-?l Abono a 4 Nocturnos: Orquesta Filarmónica de Buenos Aires. Director Hans Gnnter Mcmmer. Solista. Alicia de Derrocha (Pianista) — Sob; antes de abono en venia Domingo 6. a las 1? horas. Año XXII. —. Mi».. ^99 Octava Función del Abone, a Domingos Vespertinos: “La Forza del Destine”s de Verdi (Versión 1960 -, —’ Sobrantes de abono eri venta desde el viernes 4. Lunes 7, a las 21.30 horas, 16. Concierto del Abonea 20 Orquesta Sinfónica Nacional Director: Alcea Galliera. Solista: Alicia de Larroeha (pianista). — Sobrantes de abono en venta desdé ti sábado 5. Teafro Soleil CORRIENTES 3150 T. E. 86-2307 Täglich um 22 Uhr Sonntag 18 und 22 Uhr Letzte Vorstellungen Mottele und Süssele BUR ST EiN mit ihren Eltcrn 1 Paul Burstein Lilian Lux in der jüdischen Operette j HEIRATE, VATER poohondertum und allzu geschäftstüchtige Aerzte hin- Milieu der Schule wird ihr vorläufig noch besser muni von Prag. Bremen. Base] <e . I^anche Verbindungen: lind. Hannover. Bald wurde , zw lst-‘hen israelischen und aus dem Schauspieler ein deidschen Pädagogen her- Regisseur. der auch in vie- E‘?,Ien helfen. Ion Filmen mitwirkte. Seit:_."as immer Ep4iraim! 3950 lebt Olszewski in Chi- ¡Ginsberg aufgriff und durch- 1t wo er ein deutsches Lihrte. wofür immer er sich ■ Teater schul. Der Unter-, «;nsz_*zte, in seiner engeren | schied zwischen den ..Deut- - Familie, in der Berufsphäre j sehen Kammerspielen” und oder im weiten Bereich sei*! unserem .Deutschen Thealier §eistigen Interessen — ttr” besteht darin, dass er : es ,mR -einer intensi- . über keinen festen Schau-- * und einem Enthusiast! srie’srstamm verfügt, sonmus. die Bewunderung ver. dern jedes Jahr bekannte dienen. So wird dieser vitawestdeutsche Schauspieler "ein seinem Denken und,, als Gäste verpflichtet. Tun nicht unbedingt zum u i-, „ Konformismus neigende be- Alle sehen diesem Gast- T,,^ n 6. V . , S 1 . -wusste Jude und treue Isspiel mit grossem Interes- ,.„„1; «ui * u se ent°e°en! I, .1 eur°Pa-scb-deutscher 0 0 j Prägung in unserer Erinne- Tbealir Soleil i "Tf , Manche haben den guten , In dieser W'oche wird die Iteh:e:r _ Yiele> ,auch wennJ jüdisehe ' Operette ..Vater. S1? in allen Dingen heirate“ mit den Zwillings-: »bereinstimmten stars Mottele und Suessele den Freund verloren. Gins-j Burstein zusammen mit ihu61"? ast auf der Höhe seiren Eltern Pessach Bur-! ner Schaffenskraft im Alter; stein und Liiian Lux in den : von Jahren dahingeraff; Hauptrollen wiederholt. Die W0lden- Nun wird man ihn , Theaterkasse ist den gan- , nie313; rnebr seine lebens- und zen Tag geöffnet. Die Di- -humorvollen Geschichl-f ktion des Jüdischen Thea-■ 3fn erzählen, ihn nicht Goeters Soleil ladet die deutsch- oder di? Bibel mehr zi-1 sprechenden Juden herzlich 1 1€ien hören, nicht me-hr rin, die Vorstellungen zu v<>n seinem soliden a lgebesuchen und einen vermeinen und jüdischen W’isgnügten Abend im JiidiTjstn profitieren können . . sehen Theater zu verleben. ' Dr, E. G. Löwenthal einpraktiziert. Das ist. man j den Das Gleiche gib für! möge es nehmen, wie man Bibi Gänger, die jedoch we will, alles. Und so wurde es auch gespielt und inszeniger Verantwortung in ih- ■ rer Rolle hatte. Karl Ewa*d nierf. Für die Wirkung auf 1 ajs besorgte Bruder war ei-! das Publikum war es der. Re ideal? Gestalt der klassi- ' gangbarste Weg. — I sehen Komödie. Horst Ey- | Die Bombenrolle des Ar- ' del. Wolfgang Priewe und gan wurde von Bruno Arno Alfred Sehnös in kleineren mit bemerkenswerter Ein- F.olle i ergänzten harmonisch j fiihiung in Molieres Gedan- | das entzückende Spiel. | kenwelt gespielt. Die Stärke : Die Re-aie hatte Alfred Arnos liegt heute wie nur Sehnös. Mit Hille von be"- i je gerade in seinen stillen, SOnders prächtigen und far- I unaufdringlichen Momenten benfreudigen ' Kostümen So war er im Dialog mit brachte er in die Handlung . seiner Angeijka beim Auf-' das nötise Tempo, legte be- L-umpfer, der väterlichen I sonderen Wert, auf die Be-! Gewalt nichf so iiberzeuschwingtheit der Bewegung gend wie in dem „Verhör” , innerhalb der Szenen, erseiner Tochter Louison. | sChien jedoch in falscher Hier zeigte Arno, dass er Bescheidenheit nicht am ein starker Menschendar- | Ende des Abends, um seisfeller sein kann, wenn er | r,en berechtigten Anteil am sich auf seine besten Mittel,! Erfqlg einzuheimsen. Das den leinen und disziplinier- ■ Publikum dankte mit lanfen Humor besinnt. Darin gem begeisterten Beifall erreicht er stets Höhepunk- ' für die-graziöse kultivierte te seiner Kunst.; Unterhaltung. Graziös wie eine Elfe, voll j schelmischem Uebermuts. I H. I>. Ihootor lïi im TEATRO ODEON MORGEN, UM 20.15 UNR Das berühmte Werk des genialer. Komödienautors M O L I E R E DER EINGEBILDETE KRANKE Regi«: ALFRED SCHN0ES WIEDERHOLUNGEN Sonntag, den 6. August, um 15.15 Uhr und Freitag, den 11. August um 19 Uhr 45. Eintrittskarten an der Theaterkasse, Esmeralda 367, 1 E. 45-3591, werktags von 10—12 und 15—19 Uhr. Samstag von 10—13 Uhr - .,™.r------^,ä3.ers5,-irr;ii:.sas?%@Si=giZ33S:5iSSPErrgä5 ir::r.::;:rr=:rr^=; TEATRO COL1SEO RKn::.*;:: DEUTSCHES THEATEI INTEHNATIONALES GASTSPlEt DIE DEUTSCHEN KAMMERSPIELE . Direktion: REINHOLD K. OLSZEWSKI ABONNEMENT, "A" ' “Die Räuber”, Schiller "Die Ratten”, Hauptmann "Die Kinder Edouards”, Bottomiey j: "Was Ihr Wollt”, Shakespeare :: , »BONNEMENT "B" ji “Die Räuber”, Schiller jjj “Oie Kinder Edouards”, Bottomley ~ "Die Ratten", Hauptmann a H VORSTELLUNGEN VOM 11. BIS 17. SEPTEMBER, JEWEILS UM 20.30 mm WcUgcn*Ulrich Houpf, Jocihm»!»«• •2 Sylvo Den2f«r, Wi#d*mor»rt. tlvire Hefe»'. Jü Bpotiic« Neiden, Ruth von Peteny», H^inr-Gerboid lü<k zt Siegftied Fefcher, Esberf io« Klitiinfc, F»«U Ko»' w»id 2» >lbo»t Ro«c-|tolonf. R Abonnemenisverkauf ab Mitlwoch den 9. August, im a Tealro Coliseo, Montag bis Freitag von 14 Uhi 'bis 18.30 Uhr. ' Hi uhr| as CONCIERTOS GERARD «>>««»«» M«r- : ISRAEI- BRIEFMARKEN : AJ WIEDERVERKAKUFER _ ALLE NEUAUSGA- 5 BEN ZUM OFFIZIELLEN PREIS J Agencia Filatélica cficial l l del Estado de Israel, ® VIAMONTE 550 t/B - Bueno? Airee, Rep Argentina J © « «*«eéeeeeeeeeeeeeeeeeeeee#eeeeeeeeeeeeee IF T BOLOGNE SUR MER 347 T. E. 88 9420 VIERNES Y SABADO A LAS 22 MORAR DOMINGO A LAS 18 HORAS ESTRENO ‘NOSOTROS NO USAMOS FRAC” de GTANFRANCESCO GUARNJER] Dirección: CAMILO PASSANO ARNOLD ZWEIG Erste in Deutschland erschienene Ausgabe mit einem Nachwort von Achim von Barries. 328 Seiten — DM 16,80 (gebunden) HANS KOHN MARTIN RUBER Sein Werk und seine Zeit 2te urr. ein Geleitwort des Verfassers und ein Nachwort vjn Dr. Robert Weltscb vermehrte Auflage ca. 500 S gr. 8’, Leinen gebunden DM 24.80. MARGARETE St SM VA Frauen der Romantik 3. veränderte und erweiterte Ausgabe. 178 S mit 16 Bildnissen auf Kunstdruckpapier, in Leinen gebunaen 32,80 DM. FLAVIUS JOSEPHLS Geschichte des jüdischen Krieges Uebersetzt und mit Einleitung und -Anmerkungen - versehen von Dr. H. CLEMENTZ Kl. 8*, 695 Seilen, 2 Karten auf holzlr. Papier in Leinen geh. DM 25.— Joseph Melzer Verlag, Koeln MOZARTSTRASSE 13

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