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Jüdische Wochenschau · 1961-07-28 · 1897 (28.7.1961) · p. Seite 4

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
22 (1961)
Issue
1897 (28.7.1961)
Date
1961-07-28
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German, Spanish
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4 — Viernes, 28 de Juli», de 1961 LA SEMANA ISRAELITA a »o xxir. — x«. i m Ein modernes Schauspiel im JFI Das rührige Theater IFT d_ö das dramatisch« Motiv brachte ein Schauspiel ..Wir des Werke« I.eageFneH^ne? Darste ler waren die Abde_ Feder des in Mailand solventen der Schauspielergeborenen jungen Brasiliaschule des 1FX di mff djö. ners CJian:francesco Guarmesem Weik ei grossartHes amfmnZUh/‘ CUe öffentliches Abschlusses- f \ •nGM1>en ablegten. Man men als Schauspieler und für dieses Stück gewonnen GOLDMEDAILLE FUER ISRAEL hat. Nun sagte der Berliner Kritiker Oscar Blumenthal, oer ..blutige Oscar". ..Je Preiser ein Stück gekrönt wird, desto durcher fällt <s". Es ist .ielleicht kein wirklich gutes Werk, dazu fehlt ihm ninreissendes dramatisches Geschehen, und die Personen sind klar und anschaulich bezeichnet. Typen. aber keine lebendigen Charaktere. Trotzdem ist es ein modernes, soziales, interessantes und sehr sympathisches Schauspiel, das' in Brasilien zwei Jahre auf der Bühne gelaufen ist. Junge / rbeiter. einige klassenbewusst und andere verspiesserte Kleinbürger ihr Heim, ihr Alltagspro- : blem« und ihre folgenschwere erste Liebe bilden den Inhalt des Schauspiels, das sich durch eine sehr knappe .niemals — auch in dem muss sie alle nennen: Felisa Dzeny. Samuel Zarember. Ro dolfo ( Einige Besucher des Filmder Filmfestspiele von Beri festivals in Berlin, die sich lin die Ueberschrift setzte:! für Israel interessierten, 1 „Es geht um Israel", dar— bemängelten, dass der is-' unter den Spruch eines Rab-j x-aelische Dokumentarfilm biners und ein Interview mit' „Beschreibung eines Kamp-'dem Produzenten des Films Es dass ist erwähnenswert, der bekannte Redak- Person drehten, und wen« er den ausgezeichneten Artikel über sich sah. den H. G. Sellentin in der Berliner Stimme schrieb, oder ein» ebenso gute Reportage im Telegraf und ähnliche Notiteur Arno Scholz während zen anderen Zeitungen, so der Festspiele im ..Tele-<war es immer seine Entgrat" Bilder und einen Text: schuldigung quasi für sich: unter dem Titel „Tel Aviv, i vielleicht ist diese Publizi- JrSLf*!L,del;w.SCw€ibUng ®in€s KamP* I das Wirtschafts-und Kultur-1 tat gut für Israel, und Isra Tag des Festivals angesetzt worden war. In Wirklichi'es". Wim van Leer. - - — .: Jüdische und Israelisches n A1^sandnni- Elíseo keit war dies sehmeichelwurden bei diesem Filmfe- Cardella, Mara Latsis. Fe.ihalt für Israel, da in der stival weit über das Mass hinaus erwähnt, das Israel sa Jesier. Victor Alfie stör Francisco. Berta singi]- und German Schneller .Heute kennt man ihre Kamen noch nicht. Einige haben das Zeug dazu, sich rasch bekannt zu machen. Vor allem gi t das von Mara Latsis und Samuel Zarembei*. Zarember hat in ei K'e-1 ..zweiten Halbzeit' gewohn- Slelieh die Filme gezeigt werden. die man als Anwärter i auf c-inen Preis betrachtet. So lief in der zweiten Hälfte z. B. der mexikanische Film ..Los Jövenes der von den lateinamerikanischen Streifen beim Festival der Ire sie war und von ncr Zeit, in der auf der hieder Presse gelobt wurde. sigen Bahne gute jugendlich« Liebhaber fehlen, alle Möglichkeiten, b. Id einer zu werden: gute Erscheinung. wohllautendes Organ, gute Sprachbehar.dlung und Temperament. Zarember ist schon heute mehr als eine blosse Verheissung. Latsis, welch» die- , beste Leistung des Abends bot. ist schon jetzt eine Erfüllung eine gute Schauspielerin. Der Autor hatte ihr als Man munkelte schon die ganze Zeit, dass die Araber alle ihre Querverbindungen in Deutsch'and und ihre arabischen Freunde mobilisiert, hätten, um zu verhüten, dass der Dokumentarfilm über Israel de-«* an seinem Filmschaffen gemessen gebührt. Obzwar Israel mir mit sechs Teilnehmern. wenn man den Produzenten van Leer und Gattin mitzählt, vertreten war. konnte man die Delegation dieses Jahr als gut bezeichnen. obwohl alle sechs Teilnehmcjals Privatpersonen anwesend waren. Die anderen Mitglieder dieser Delegation waren eine Dame von ..Kol Israel’', zwei Zentrum von Israel" brach-1 hat so etw’as immer nöte. . tig. Interessant für Juden wa-1 Van Leer hat nicht nur eiren auch di«> > Aufführungen n®n guten Film und damit von Meisterwerken bekann-, €ine gute Publizität für ter Regisseure von Filmen, die vor 1933 hergestel-it wurden und di« im Atelier am Zoo vorgefiihrf wurden. So saman Filme wie ..Dreyfus" (1930 Fritz Koifner, Grete Mosheim u. a.'. ..Ein Lied geh) um die WeV’ (1933, Josel SchmiJV. und andere Filme wie „Alraune", „1914" u. a. m. Dies war ein schöne; Gedenken an die Schauspieler, die Israel gemacht, sondern er war auch ein guter Vertreter des Staates Israel bei diesem Filmtreffen. Wern eine Zeitung in grossen Buchstaben schrieb: ..Gold für Israel", d. h. dass Israel den Goldenen Bären als ersten Preis auf dem Gebiet des Dokumentarlilms bekommen hat. und wenn man die einmütig anerkennende Kritik in allen Zeitungen über den Fi m von Journalisten und der Vorsitvom Ilit er-Regimc ausgezonde der Filmproduzenten schaltet wurden und deren . Leers gelesen hat. so kann in Israel. Jedes Mitglied filme in Deutschland nicht man nicht nur mit dem gudieser Delegation fühlte gezeigt werden durften. t ten Dokumentarfilm zuh-ie- Mara Goldenen Bären für den bei'1 als Repräsentant des] Eine sympathische Er- Gedicht, das den Titel erj trotz Schminke sehr jugendklärt. nicht — gehobene > Ucher Mutter von erwach- Sorache auszeiebnet. Diese senen Kindern die sympasehr volkstümliche Sprache : thische Rolle gegeben, den ist kräftig und trotzdem nie! absolut gesunden Menschenvulgär. Am besten w'ird sie durch das deutsche Wort „Deftig" gekennzeichnet. Es versteht sich, dass die spa nische Uebersetzung von Cesar Tiempo ausgezeichnet sein muss, wenn sie diesen Sprach-Charakter und sogar mit vielen Wortwitzen klar wiedergeber konnte. Ein Streik in einer Fabrik und «eine Auswirkungen bil- Teatro Solei! CORRIENTES 3150 T. E. 80-2307 Täglich um 22 Ehr Sonntag 18 und 22 Ehr I>ER GROSSE ERFOLG Mottele und Siissele B U R S T E I N mit ihren Eltern Paul Burstein 1 Lilian Lux in der jüdischen Ooerette HEIRATE, VATER steil Film dieser Gattung bekäme. Sie verbreiteten in den letzten Tagen die Version. dass Israel den Jugendpreis des Berliner Senats für diesen Fi rn bekommen so’lc und dass dies vollauf genügen xvürdc. Und als die Jury schliesslich Israel mit dem Goldenen Bären für den beste., Dokumentarfilm auszeichnete, gab es Unfrieden in der Jury, und die Berliner Morgenpost brachte in fett gedruckten Buchstaben an auffallender Stelle die Nachricht: Krach in de,- Jury, worin berichtet wurde, dass der Vertreter der Vereinigten Arabischen Republik in de.- Dokumentär- und Kurz- Mohammed Gamel Elin Rifaat. seinen Platz in dem Ausschuss verlassen habe, um gegen die Ankündigung des israelischen Dokumentarfilms im Fcstspielprogramm zu protestieren. Israel war überhaupt sehr viel in den Ueberschriften der Zeitungen vertreten. So Gefühl' noch f wie.s das Jestspiel-Comite Israel eine Reverenz, als es auf das Titelblatt der offiziellen Festspiel - Zeitung Sísales Israel . und vertrat scheinung bei diesem Festi- . verstand zu verkörpern. Wie sie völlig natürlich ohne Uebertreibungen in Wort oder Bewegung ihre Rolle darstellte und jede Pointe | 1 brachte, dass sie wirklich „sass". war 'ekonnt. sehr gekonnt. Von den anderen ist Feli-.j sa Dzenv eine gut« Sprecherin. ein frisches Mädel. ’ das ihre Liebesszene mit T; z«,rtem Gefühl brachte. Die_, -c.,;! kleine Felisa Jesier wirbelte temperamentvoll tanzend "und lachend durch das Stück. Alesundrini. be- ' stimmt noch kein Sandrini 1 besitzt jugendliche Sympathie und Eliseo Cardello | stellte w irkungsvoll die Gestalt eines kiassenbewussten Arbeiters car. dem sein sozialistisches mehr gilt a s das väterliche .Herz. Ein Schauspieler (das , Programmheft erschwerte I die Identifikation sehr) be- 1 sitzt eine ausdrucksvolle. ] sogar etwas stark auftraj gende Mimik; aber er muss; noch lernen, s'- zu sprechen, dass man den ganzen Text , - . versteht und nicht nur die sindlst Hälfte. Wenn Camillo da Passano dessen Interessen sehr würdig. Wenn man die Vielzahl der Araber aus zahlreichen arabischen Ländern und die riesige Cocktail-Party, die die VAR im Restaurant | Kempinsky gab. in Betracht ( zieht, so weiss man umsomehr den Erfolg der guten Stimmung für Israel zu «chätzen. val war der Produzent des israelischen Dokumenta:- filnr. Wim van Leer. Er wehrte sich ehrlich gegen Propaganda und Publizität, soweit sie sich um seine den sein und damit dass Israel mit dom Goldener« Bären ausgezeichnet wurde, sondern, man soll diesmal auch persönliches Lob zollen und fesfstellen. d«ass van Leer in Berlin auch Geld w ert war für Israel. hat. aus diesen jungen Schauspielschülern Darsteller zu machen, _ die ihrer Aufgabe voll gewachsen ihm damit das höchste Lob gezollt. Er sorgte auch für das nötige Theater Soleil In dieser Woche wird die jüdische Operette „Vater, heirate“ mit den Zwillingsstars Mottele lind Su-essele Burstein zusammen mit ihrer, Eltern Pessaeh Bursfein und Li ian Lux in den Hauptrollen wiederholt. Die Theaterkasse ist den ganzen Tag geöffnet Die Direktion des Jüdischen Theaters Soleil ladet die deutschsprechenden Juden herzlich ein, die Vorstellungen zu , besuchen und einen ver- : gniigten Abend im Jüdischen Theater zu verleben. TEATRO COLON Hoy. Viernes 28. a las 21 hs.: Quinta Función del Abono Nocturno “Turando!”, de Puccini (con el mismo elenco de su ante- ’ rior representación). — Soj brantes de abono en venta. Sábado 29, a las 17.30 hs. i ARNOLD ZWEIG Bilanz der deutschen Judenheii Erste in Deutschland erschienene Ausgabe mit einem Nachwort von Achim von Barries. 328 Seiten — DM 16,80 (gebunden) HANS K0HN: Regisseur es verstanden TemP°» das er bis kurz vor sexto Concierto del Abono a im TEATRO ODEON Montag, den 31. Juli, um 21 Uhr Das berühmte Werk des genialer. Komödienautors DER EINGEBILDETE KRANKE j Regie: ALFRED SCHN0ES 1 WIEDERHOLUNGEN « Donnerstag, den 3. August, um 19.45 Uhr; Freitag. 3 den 4 August, um 19.45 Uhr; Sonnabend, den 5. Au- « «ust um 20.15 Uhr und Sonntag, den 6. August, * I e ’ um 15.15 Uhr. “ i Eintrittskarten an der Theaterkasse. Esmw-alda M7.| ’T. E. 45-3591, werktags von 10—12wnd 15—19 Lhr.» Schluss erfolgreich durch hielt und womit er den Beifall des ausverkauften Hauses mit Recht errang. Hervorragend wie meist im IFT, das Bühnenbild, das diesmal Pablo Estela und Victoric Cassinoti gestaltet haben. Wie beim | j Aufgehen des Vorhanges 3 im Halbdunkel die gleich- S! sam Ibsenschen Gespenster Z; dahinhuschten und tollten 8 de Solistas y Conjuntos de Cámara. Presentación de la pianista Alicia de Larrocha. Obras de Scarlatti. Beethoven. Chopin, Granados y Albéniz. — Platea 5 250.—. Sobrantes de Abono en venta desde el jueves 27. Sábado 29. a las 21 horas: Función Extraordinaria Letra “C”. Espectáculo organi zado por el Centro Gallego und sich zu einer Liebesszede Buenos Aires en celebra-, ne fanden, wie sie im Dración del “Día de Galicia”., ma meist erst gegen Ende; Himno Nacional Argentino, des Stückes oder minde- Himno Gallego. — Ballets: stens des zweiten Aktes ge-. “Paganini" y “Bolero”. — staltet w’iöd, war sehens- Concierto Sinfónico vocal, wert. 'Directores: Antonio Taurie- Der IFT kann mit vollem Ho y Juan Emilio Martini. Recht stolz ’ sein auf diese ¡ Cuerpo de Baile Estable y Generation junger Schau- Orquesta Filarmónica de Spieler eigener Schule. Buenos Aires. Platea 125,— pesos. Sobrantes de loeali- Dr. Karl Kost! dades en venta. 13S33?iM»8*iä3i3«fl3 Samstag von 10—13 Ehr .8M8frii!!ia33mMm«a«)l?|a>,>w,Mà' ISRAEL - BRIEFMARKEN KA WIEDERVERKAEUFER — ALLE NEUAUSCA- »EM ZUM OFFIZIELLEN PREIS J Agencia Filatélica ©fieial del Estado de Israel,; VIAMOKTE SSO. I/B — Bueno» Air**, *•» Ar**«li»* « IFT BOLOGNE SER MER 347 v- - T. E. 88 9420 VIERNES ¥ SABADO A LAS 22 HORAS DOMINGO A LAS 18 HORAS ES TRENO "‘NOSOTROS NO USAMOS FRAC” de GIANFRANCESCO GUARNIERI Dirección: CAMILO PASSANO MARTIN BUBER Sein Werk und seine Zeit 2te um ein Geleitwort des Verfassers und ein Naeh 1 wort VJn Dr. Robert Weitscb vermehrte Auflage ca. 500 S gr. 8V Leinen gebunden DM 24.80. MARGARETE SUSMAN Frauen der Romantik 3. veränderte und erweiterte Ausgabe. 178 S_ mit 16 Bildnissen auf Kunstdruckpapier, m Leinen gebunc"n 12,80 DM. FLAVILS JOSEPHUS Geschichte des jüdischen res Ueberaetzt und mit Einleitung und Anmerkungen versehen tob Dr. H. CLEMENTZ Kl. »*, 005 Seiten, 2 Karten aul holzfr. Papier in Leine» geb. DM 25.— Joseph Melzer Verlag, Koeln MOZARTSTRASSE IS

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