Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 22 (1961)
- Issue
- 1897 (28.7.1961)
- Date
- 1961-07-28
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
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Víeeees, 28 de Julio de 1981 LA SEMANA ISRAELITA >Vñ.- XXH. — No. 1897 — 3 Krise zwischen Bonn und Kairo Der deutsche Botschafter in Damaskus keine solche, Jetzt wurde wieder das . Ostberlin aufnehmen, aber Schild ersetzt, jedoch mit' sie lehnten es ab, Zusagen Zustimmung der einheimifür ,,alle Ewigkeit“ zu gesehen Regierung. Zuerst ben. Dr. Weber fuhr nach glaubten die Bonner Vertrc-! Bonn, wo man sich entter, dass die syrische Be-.schloss, von scharfen Masszirksregierung unter Hamid nahmen abzusehen, aber in Kairo. Dr. Weber, hat j Anerkennung bedeute, eine wenig erfreuliche Aufj * gäbe erhalten. Nach Ab-; jjer Besuch bei Nasser ist Schluss von, Beratungen m I nach dfen Vorfällen letz. Bonn wurde er von seiner Pen W-ochen, die eine ausge- Regierung beauftragt, bei hene Spannung in den Nasser vorzusprechen ^¡Beziehungen zwischen d€r em eindeutiges Versprechen | VAR und Bonn hervorriefen zu verlangen, dass die VAS ■ alles andere als Neulich, die ostdeutsche Republik LA SEMANA ISRAELITA B LS EM AN A Ki Q fN DER EN Dl EN TE A». Air«« - PUEYRREDON 2190, 1* »q - 1 E. 83.261 28. Juli l!kU 15. Aw 5721 Serradj eigenmächtig ge-I Weber sollte -'ersuchen, in , niung über den Luxemburg Protest AUS iftdiofl handelt hatte, aber bald Kairo bei Nasser persönlich j ger Vertrag mit Israel hatte musste sie feststellen, dass! eine beruhigende Zusage für I Bonn den Arabern in wirt- ■ Bombay. — Die Exekuti- Kairo nichts gegen den Be-! die Zukunft zu erhalten. 1 schaftlicher Beziehung al- ' ve der Zionistischen Vereiuw U5»lOCUlOL.U*tf Itcpuui» I Worum ffoht «c*? "Pinpc Tfl uivi*v'3 & 1 .. bCilcU.LHL.ALC.1 OCAimiUIig Pi- ** * ‘ nicht anerkennen werde I "" r" ' herrscher Syriens unterneh- In Kairo selbst zeigt^ man les nur mögliche Entgegennigung in Bombay befasste «»* *■» «• z"lass™ 1- Sera*“du" 17MltVei' men wolit'' .. ' . Im SAISON - AUS j wenig Neigung, den Forde-[Rommen gezeigt. Bonn wollsich mit den Heiratsschwienes ostdeutschen Konsulates ria<iS”*risT Der westdeutsche Bot-1 rungen der westdeutschen te den Bau eines Dammes rigkeiten ,die das Rabbinat —--I ,_ ™..7' . schafter Weber berief «ich Regierung entgegenzukomanl Euührat übernehmen in Israel den Angehörigen “fn Konsulat hihe“ darauf’ dass die VAR-Re-, men. Die ägyptische Presse | und aueh sonst grosse Beder Gemeinschaft der Benei F« besteht ei« Uene-iiknn §ierunS seinem Vorgänger j bezeichnete die Bonner ' lräge jn der VAR investie- | Israel in den Weg legt. Der l aUi„t der ostdeutschen * Re- Dr- Becker versprochen Wunsche als Drohungen i ren. und jetzt zeigte „sich Vertreter oer Sochnut in Dubiik in Kairo da« cnear hatte> sie wurde Ostdeutsch-. Nach der Rückkehr des | Nasser ausgesprochen un- Bombay Kelman erklärte, über Militärattaches ver- ^nd be3timmt nichf anet" | Generalsekretärs der arabi-' dankbar“ — das war das; es handle sich um ein rein i fiicrt_ iind Bonn sieht dieses ^ennen und auck arn St-tus sehen Liga Hassouna fand Empfinden weiter Kreise in religiöses Problem, und die t«Generalkonsulat sehr ™-'der ostdeutschen Vertretung eine Besprechung mit füh- Westdeutschland. Meinung des Ratbinats gegern da der Cb-f sich wie nirfltS ändern- Dara“f ant-1 randen Regi-rungsmitglie- | Bonner Regierung be in kein«r Weise die der lin Botschafter benimmt "'ortete man ihm kühl, «von I dern statt, und der geplan- * letzten8Jahren Regi*™ng Israels wieder. Ater bisXutThTkasein'm soicher Versprechen te Besuch einer VAR-Wirt-; d£ £ “n_ \vat.en Die Fdhrer der Zionlsti- «ser -keine diplomatischen sel nichts bekamt, und als ¡ schaftsdelegation unter F uh-| , ehesten ver schen Vereinigung nahmen i Beziehung« zu D^rUn Weber auf seiner »ebauprung des Vizepräsidenten. ™ ^r0 ^¡twat die Erklärung Kel- 8 ZU °stberan , jung bestand, riet man ihm, Lativ Bagdad! wurde abge-! maus zur Kenntnis, beer solle doch die Akten; sagt, da er „unter den ge-1 Tradition belastet schlossen jedoch, Protest- I Veranstaltungen in den Synagogen verschiedener Stud- Uftfl I aufgenommen, imd Bonn tut alles, um diesen Schritt zu verhindern. Daher beachtet die westdeutsche Resei. hat jetzt erfahren miisdass es nient so ein- ÄUSÄERGE W OEHMJCH PREISWERTE ANGEBO¬ TE IN DER GESAMTEN »IRR E NBEKLEIDUNGS- LRSTE. Und wenn Sie Masskleidung wünschen, erst recht zu uns! prüfen. | genwärtigen Umständen“ Der deutsche Botschafter keinen Erfolg haben könne. “1 ’''j! *vc’ geriet in eine peinliche Si-, Hatten früher die west- ,?£n, . . ., _T ,, fm stagtnf Ir T8 tuation: Es gab tatsächlich deutschen Kreise versucht. fa£d /st, mit Nasser Ge- J t n kein schriftliches Verspre-1 den Wünschen der -VAR schäfte zu machen und von u l! eben, und die mündlich ge-, entgegenzukommen und ein Poetisches Wohlverhalkonnten namöglichst freundschaftliches j turnch die Leute Nassers so I Verhältnis herzustelien, so; deuten, wie sie wollten. Sie , waren sie jetzt ausgesproseinem te abzuhalten. immer, dass der zum Osten neigende Nasser eines Tages doch noch Ost-Berlin anerkennen werde. ST A EU DISE "PLOETZLICHEK SCHILDERWECHSEL | In Damaskus besteht seit | längerer Zeit eine ostdeuterklürten, sie würden zwar j chen verärgert, im Augenbliok 'keine diplo- I Unter Berücksichtigung : matischen Beziehungen zu der arabischen Verstimsehe Handelsvertretung. Vor über einem Jahre war PA&SF0RMK0NTR0LLE i das Schild Handelsvertretung plötzlich durch ein ùvi&tm*, Herrenbekleidung! UNZUTREFFENDE THESE fVon einem Leser eingesandt ) Vokabeln existieren nicht in Wörterbuch. Wer mit dieser Regierung Verbindungen aufnimmt, muss sich auf bittere Enttäuschungen gefasst machen weil Nasser nur eins kennt: •sein Machtstreben und seine eigenen Interessen. Schild „Konsulat DDR“ ersetzt worden. Sofort reagier- Pflege jüdischer KtrRttr Im Zusammenhang mit Schändungen auf jüdischen 1 München. — Ein jiididem Eicnnumn-Prozess verj Friednöfe.i. die das Anse- , sehes Kulturzentrum soll in te der .westdeutsche Appaöffentlichte vnr kurzem eihen der Bundesrepublik in München unter Einschluss i-at, und die wirtschaftlich ne westdeutsche Zeitung ei-1 Mitleidenschaft ziehen und! einer Jugendsynagoge, eian Bonn interessierte VAR- I pen Artikel ,Die Wahrheit, die Besten im Landö bener jüdischen Volksschule Regierung griff e»n: Inner-1 die bittere Wahrheit”, der, drücken, sind ebenso kein! mit vier Klassen usw. er-, ¡halb weniger Tage stand obwohl vor, gutem Wi'len i Geheimnis. Heute, 16 Jahx-e! richtet werden. i, I da wieder Handelsvertre-1 getragen, -’tnr.och eine Be-1 nach dem Zusammenbruch Maipü 484 I T.E, 31-7845 tun£’ wo kurzfristig der Ti-1 hauptung birgt, die wir ahder Blutherrschaft, hören tel Konsulat geprangt hatlehnen müssen. 'sie noch imraenicht auf... CAMARA DE COMERCIO ARGENTINO-ALEMANA 25 d« Moyo 347, P. 3. OI. 332 Te!. 32-6293 ■ B». Aires Herrenausstattung te. ,Ein eigenmächtiger Akt I diUniu.trefíeno ist es> wenn Mcdpú 982 T. E. 31-0357 der Otsdeutschen“ “erklärn^ts„’„£r Optimismus zu leben, I ten damals die VAR-Stellen und Bonn beruhigte sich. |TeppidAatts - M. Hecbbergj ♦ UNERREICHTE AUSWAHL AN HANDGEKNÜPFTEN ♦ f TEPPICHEN IN ERSTKLASSIGEN QUALITÄTEN % 1 EUER JEDES GEMUETLICHE HEIM. ♦ j Eigene Fabrikation — Unverbindliche Vorführung 4 z ♦ X Auf Wunsch Zahlungserleichter’mgen « ♦ MASCHIKENTEPPICHE IN ALLEN FARBEN BND $ 2 GROESSEN. 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Angesichts einer solchen Einstellung zum Pro- Augen vor der Wirklichkeit und sagen wir das richtige b'.em, muss’ich vor allem Iund das recht« .W,0!’taucb darauf hinweiser., dass zahl-1 w'e‘m ,es druckt und reiche angesehene Pressesckmerzt- Kommentatoren schon lan- MATERIALBS NACIONALES E IMPORTADOS RA LA INDUSTRIA HILADO METALICO . DORADO T ' PLATEADO- Proced«n<ie tjfíiKwn y vellos RAFFIA diseños metal ©avid Scherzer Und. y Comí Wolermamu; MODERNE WOHN- UND SCHLAFZIMMER EINRICHTUNGEN — SESSELGARNITUREN SARMIENTO 1147 AUTO - REPARATUR . WERKSTATTl „BENO” BEÑO HUTSCHNECKER Avda. CONSTITUYENTES 4m (Ecke Monroe) T. E. 51 - 2«05 ge vor mir erklärten, dass man die nazistischen Verbrechen wegen ihres unvorstellbaren Ausmasses und ihrer beispiellosen Grausamkeit m” keinem Geld und Gold der Welt aufwiegen könne. Nicht auf die materielle sondern auf die j moralische Wiedergutma : chung komme es in der 2 , Hauptsache an. und in die- * i ser Hinsicht müsse noch ' viel geleistet werden. Die materielle Wiedergutmachung wird wohl von vielen als Geste der westdeutschen Bundesregierung gewertet .aber immerhin ist es kein Geheimnis, dass die Anregung zu ihr nicht unmittel bar von den Deutschen, son dern von den Nordamerikanern ausging nordamerikanischer Eintiuss hierbei eine wesentlich Rolle spiel CARILDO 774! Ite und die g«*«-haffenen ad wADILUU I 14 ♦ | hoc-Qesetze noch lange hän- 0“ j gen blieben und nur durch kamen da^k der Haltung I der SPD fSozialdemokratische Partei Deutschland! die es war. die erst ihr entscheidendes Gewicht in die Wagschale wart. Alle Welt weiss, dass unzählige Ehnialige hohe Po-, sten in der heutigen Bun desrepublik bekleiden und dass manch" dieser Elemente sogar Schlüsselstellungen innehaben und oben drein den Schute der itöoh sten Stellen gemessen. Die >MMI ESTUDIO JURIDICO INTERNACIONAL Dr. Hardl Swarsensky ASUNTOS EUROPEOS EXCLUSIVAMENTE $j>r«ciistumlen: Dianstaf. Mittwoch und Frtitag von 15—18 Uhr VERREIST: AB 24. RILI SIS 29. 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