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Jüdische Wochenschau · 1961-05-16 · 1876 (16.5.1961) · p. Seite 7

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
22 (1961)
Issue
1876 (16.5.1961)
Date
1961-05-16
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German, Spanish
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No. 187« Martes. 16 de Mayo de 1961 LA SEMANA ISRAELITA Año XXII. — No. 1876 — 7 los I IDiercan'- l. Argenti- ^br" 1961. fundir tra laeión qu¿ deL ‘nterés “*!» indio 1 conünen. entrega „ as diserla. ladas en 1960 in e| de >a Ex “°logía bl " el Mu. Bellas Ar-?*es. «tos tra. J relación y ¡a íbuir así, ciencia, a abal com. Nos pasael Libro, lormaciolas diseT. teres tan' alista cointeresao aquello ocer los ra civili. con desib su la. Como has gran ciu- Babi. , liacau- Gesprochene Zeitung ,,In edlem Wettbewerb dem Publikum das Beste zu vermitteln und zur Verschönerung des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens beizutragen“, so leitete Rabb. Dr Rosenberg die erste „Gesprochene Zeitung“ ein die von der Gemeinde ,,Bet Israel“ am vergangenen Mittwoch durchgeführt und vom Publikum sehr beifällig aufgenommen wurde. Bevor jedoch die einzelnen Artikler sprachen. » gedachte der Veranstal- * tungsleiter in herzlichen * Worten des Ablebens von Dr. Hermann Weyl, dieser besonderen Persönlichkeit, aus der die ewige geistige Stimme unseres Volkes so oft zu uns gesprochen hatte. Die Reihe der Redner eroffnete Dr. Harry Cohn, der kürzlich zum dritten Male in Israel weilte und die unterschiedlichen Eindrücke seiner Besuche hervorhob. Kurz das Problem der sich in einer gewissen Umstellung befindlichen überproduzierenden Landwirtschaft streifend, erwähnte der Referent dann die reichlichen Regenfälle dieses Winters und die Blütenpracht, die der Monat März zu verzeichnen hatte, um dann die innenpolitischen Probleme Israels in gedrängter Form zu behandeln, die einerseits durch den Eichmann-Prozess und die Lavon - Affäre aufgetaucht sind, zum anderen sich dadurch erklären lassen, dass man sozusagen aus der Epoche der heroischen Schaffensfreue heraus sei, das Fehlen der Alijah aus L den westlichen Ländern sehr * vermisse und sich Sorgen um die politische Nachfolge in der Staatsführung mache. Im ganzen gesehen, war Dr. Cohn auch diesmal von dem sich rasch entwickelnden Aufbau und vor allem von dem starken kulturellen Interesse des Jischuw und der zunehmenden Hebraisierung tief beeindruckt. In Ergänzung zu diesem Reisebericht konnte Dr. Alejandro Rosenfeld, der grosse Hebraist, heute Repräsentant eines grosen israelischen Wirtschaftsunternehmens (Rassco) für Lateinamerika. die Ziele herausarbeiten, welche die Re- | gierung in dieser „Krise des j Ueberflusses“ verfolge, nämlich, das Land aufnahmefähig für neue Einwanderung zu machen. Indu- I strie und Mittelstandssied- . i lung zu fördern, Kapital und .! Menschen heranzuziehen. , I Israel habe gelernt, Krisen j ■ zu überwinden und alle Exi- 1 stenzmöglichkeiten auszu. nutzen. An der Hand von : i Beispielen zeigte der Red-1 1 ner, wie heute auch relativ kleine Kapitalien günstig > und sicher in Israel invei 'stiert werden können. 1 . Nach diesen ebenfalls mit grossem Applaus aufgenom : j menen Kurzreferat erzählte! der bekannte Dirigent und 1 Musikfachmar.n Hermann j Ludwig in sympathischer, | plaudernder Weise vom j Musikleben in Buenos Aires, | wie es sich aus einem sehr | j bescheidenen Niveau vor etwa 23 Jahren ständig aufwärts entwickelt habe. Der Referent gedachte des Emigrantenorchesters und seiner Bemühungen zwischen 1938 und 1939. der Leistungen von Musikern, und Künstlern wie Castro, Teodoro Fuchs und Gerardo Levy, jener beinahe vergessenen. mit viel Liebe gestalteten Konzerte der IKG, der grossen Besucher-Dirigenten Fritz Busch Erich Kleiber, u. a.. um schliesslich auf die vielen heutigen j Möglichkeiten im Musikie- ben dieser grossen Stadt hinzuweisen, auf die „Amigos de la Müsica” und ani dere Vereinigungen, die aus I dem wachsenden Interesse I der Bevölkerung entstanden 1 sind, und an denen viele jü-j dische Musiker aktiven Ani teil nahmen. | Das „Feulleton“ unter- I brach die Reden. Mit schö-j ner Einfühlung las J.- Mej yer-Keyt eine feine psychologische Studie von Max j Barber „Peter Swansens Konzert“, die das Publikum sehr ergriff. Den Abschluss dieser „Gesprochenen Zeitung“ bildeten die Worte von Dr. Hardi Swarsensky, dem der politische Teil oblag. Auf den Eichmann-Prozess eingehend, bemerkte der Redner mit überzeugender Kraft dass es für politische Aktionen nicht durchaus wichtig sei. ob diese von der Volksmasse im Augenblick richtig gesehen und verstanden würden. Ben Gurion habe bewusst dieses so ernste Unterfangen in die Welt hineingeschleudert, um einmal mehr die nie verstummende Anklage des jüdischen Volkes gegen die zivilisierte Menschheit zu erheben die 1937 und 38 auf internationalen Konferenzen die Realität nicht habe sehen wollen und so gut wie nichts zur Rettung der so sehr bedrohten Juden unternommen nabe. Aber so iührte der Redner weiter aus, es gäbe auch einen Vorwurf nach innen: Man verstehe bei uns so häufig nicht, eine Chance auszunutzen: jetzt könne man aus Niedergang zum Aufstieg empor gelangen, wenn man die grosse Mahnung des Prozesses begritfe Der Aufstand im Warschauer Ghetto, beispiellos in der Geschichte. habe der Welt gezeigt, dass Juden sich nicht mehr wehrlos abschlachten lassen würden; damals, 1943 sei die jüdische Würde, ganz wiedergewonnen worden. Mit einem Appel zur Stärkung der jüdischen Reihen schloss dieser „politische I eitartikel”. „Beth Israel“ und sein Rabbiner, der den Abend so geschickt und anregend leitete, verdienen einen beson deren Dank für ihre vielseitige „Gesprochene Zeitung“. Cf W. Frente a ana grave injusticia (le Ur. GL'EiYVEK F HEY Asociación Filantrópica Israelita DENER DANZANTE das traditionelle grosse fest wird in DIESEM JAHRE AM 10. JUNI STATTFINDEN. — HALTEN SIE SICH DIESEN ABEND FREI! Näheres erfahren Sie später. I. LUACH (Kalender) Dienstag, den 16. Mai 1. sivan 45. Omertag Mittwoch, den 17. Mai 2. Sivan 46. Omertag Donnerstag, den 18. Mai 3 Sivan 47. Omertag Freitag, den 19. Mai 4. sivan 48. Omertag Sonnabend, den 20. Mai 5 sivan Parschat BAMIDBAR 4. B. M. I 1 — IV 20 Hailara Hoschea II 1 — 22 49. Omertag Sonntag, den 21. Mai 6 Sivan SCHAWUOT 1. Tag Montag, den 22. Mai 7 sivan SCHAWUOT 2 Tag YISKOR Maure 2325 MITGLIEDER AUSSPRACHEABEND Am Donnerstag, den 18. Mai, um 21 Uhr findet in der Casa Suiza, Rodríguez Peña 254, eine äusserst wichtige Mitgliederaussprache statt. Wir hoffen, bei dieser Gelegenheit recht viele unserer Mitglieder begrüssen zu können. HEIM KOMMISSION Unsere Mitglieder treffen sich morgen in unserem Heim, da dasselbe wegen des Ausspracheabends am Donnerstag, den 18. Mai, geschlossen ist. SC HOWUOTH-LERNEN Das traditionelle Scjiowuorh-Lernen findet am Sonnabend. den 20. Mai, um 20 Uhr 30 in den Räumen der Bné Berith Loge für Mitglieder und Gäste unter Leitung von Dr. Carlos Vogel statt. Zu dem anschliessenden gemütlichen Beisammensein sind auch die-Damen herzlich eingeladen. Am Sonntag, den 21. Mai, um 18 Uhr 45 findet ebenfalls in den Räumen der Bné Berith Loge, Juncal 2573, der Schowuoth-G’ttes. dienst mit Seelenfeier-Predigt und Chor statt. Círculo Religioso Israelita BET ISRAEL CONDE 1345 Sekretariat Tel. 76-6623 CIRCULO MATRIMONIOS JOVENES Am Mittwoch, den 17. ds. Mts. treffen die Matrimonios Jóvenes sich um 21 Uhr zur Aussprache über aktuelle, dringende Probleme. Alle Angehörigen des círculo werden um ihre pünktliche Teilnahme an dieser wichtigen Besprechung gebeten. GENERAL¬ VERSAMMLUNG Am Mittwoch, den 31. Mai, findet um 19 Uhr 30 die Generalversammlung in Conde 1345 statt. Memoria und Tagesordnung werden per Post versandt. Wir erwarten rege Teilnahme aller Mitglieder. SHAWUOT-LERNEN Am Sonnabend, den 30. 5. 61 findet um 21 Uhr unser Shawuot-Lernen statt. Alle unsere Freunde sind mit ihren Damen zum Lernen und zur anschliessenden Kaffee-Tafel geladen. En los sectores de nuestra colectividad s-e trata de hacernos creer que nuestra juventud no se interesaría por las organizaciones del Ischuv. Nada más falso y fuera de la realidad. La juventud, como en todas partes es esencialmente activa y portadora de las ideas renovadoras. Lo que sucede lamentablemente en nuestro Ischuv. es que los burócratas, no aceptan cambios y toda crítica es desechada como extremista. Los que nos critican como inactivos, son los directamente culpables de nuestra falta de participación. Son ellos, quiénes nos cierran las puertas, a fin de eternizarse en las “nubes del poder”. — Hace algunos días leimos en varias publicaciones de la colectividad, notas sobre la presunta reorganización y reestructuración de la DAIA. — La idea renovadora nos pareció magnífica. Era tiempo de reactivar a la DAIA, de manera que fuera la auténtica representante de todos ios sectores del Ischuv. Sin dis. tinciones de origen, idioma y forma de pensar. Pero nuestro entusiasmo se esfumó prontamente cuando nos dimos cuenta que las llamadas “reformas” servían únicamente para eternizar a los “viejos” y “fósiles” en la comisión directiva. Esa conducta proselitista y'ciega nos perjudica. La 1 DAIA como fuerza rectora y orientadora del ischuv. debería encontrar c. caini- I no real para afianzar nuestras posiciones ,v no dedicarse a rencillas insignificantes. Su estructura actual no garantiza su eficiencia como fuerza rectora. Su , composición demuestra su falta de coherencia y popu. laridad. Todo intento se realiza con fines eminentemente electoralista y en desmedro de nuestras necesidades. | Organizaciones sin importancia y numérieamen. tes insignificantes, tienen más representantes que sectores como el nuestro. Los I Judíos que lorman el sector I Centro-Europeo con sus ¡30 000 afiliados aproximadamente, tenemos menos o : igual representación en la | DAIA que Centros o escue. i las con menos de 500 afiliados. Igual cosa pasa con todos los demás sectores y grupos que no comulgan incondicionalmente con los ¡ actuales personeros de la DAIA.! Las actitud proselitis’a y discriminatoria contra : nuestro sectoi y otros, recibe nuestra mávehemen. ,e prote ta y debe --er com- 1 naiido en forma inmediata \y con toda energía. — I Nos oponemos a la dis-! criminación no solamente i porque atenta contra la equidad, sino porque le res-! ta coherencia y populari. j dad a la DAIA. — So.amen-; te una DAiA fuer e y popular oor ut¡a parte y pro-! porcionalmente apoyada por j todos los sectores de la colectividad por la oirá, puej de defendernos con eficacia frente ai enemigo común! en ésta hora difícil por la r que pasamos. — j Pedímos el apoyo de todos los sectores interesados | en hacer de la DAIA una fuerza coherente, eficaz y rectora de nuestros principios, a través de la Ínter, vención proporcional y equitativa de todos los sectores del Judísmo Argentino. Meine innigstgeliebte Mutter. Frau GERTRUDE AUERBACH geb. BITTINER hat am 14. Mai im fast vollendeten 90. Lebensjahr ihre Augen für immer geschlossen. ERICH AUERBACH Stunde der Beerdigung tel. unter 82-5975 zu erfragen. EINHEITSKAMPAGNE 1961 j GEBEN fuer ISRAEL \ < bedeutet GEBEN j! iuer SICH SELBST! <; * •Im Barmizwah-Jahr Israels >-! ¡Mobilisierung der Jaschen’; AnnahmesHlen: CAMPAÑA UNIDA PRO ISRAEL. COMITE CENTROEUROPEO Sarmiento 2376, 39 — T. E. 47-3820 und sämtliche SeKretariate der angeschlossenen Organisationen und Gemeinden .Ä

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