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Jüdische Wochenschau · 1961-04-21 · 1870 (21.4.1961) · p. Seite 11

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
22 (1961)
Issue
1870 (21.4.1961)
Date
1961-04-21
Page
Seite 11 (sequence 11)
Language
German, Spanish
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Vierwes, 21 üc Abril de Mtl LA SEMANA ISMAELITA Mittelmeerwasser ins Tote Meer Israel schrickt vor grosszügigen Plänen nicht zurück. Die besonderen und einzigartigen Verhältnisse, unter denen dieser Staat entstand und sich seinen Weg durch die Fährnisse der Gegenwart in die Zukunft bahnen muss von unserem Sonderberichterstatter Der jüdische Ingenieur Bronicky äusserte 1926 seine Verwunderung darüber, dass dieses Projekt nicht aufgegriffen werde, und Prof. Wasser des Magnesium die Intensivierung der Kali. I und Brom Gewinnung aus Meeres seinen Bau in den Tunnel, dem Toten Meer und betonauf. Trotzdem wird dieses Pro jekt manchem als Utopie erscheinen denn es geht dabei um den Bau eines Riesentunnels von 108 km Länge und acht Metern Durchmesser vom Mittelländischen zum Toten Meer, der 20.670 m tief unter der Erdoberfläcne verlaufen soll. Der Tunnel soll vom Meejesstrand nahe des neuen Hafens Ashdod ostwärts nach Rosch Sohar 600 Millionen Kubikmeter Seewas. ser im Jahre führen, wo es in einem gewaltigen Wasserfall ins Tote Meer hinabstürzen soll. Dieser Wasser, fall würde für Israel eine natürliche Kraftquelle für die Gewinnung elektrischen Stromes bilden, der zur Entsalzung des Seewassers und für die Gewinnung von Magnesium aus dem Toten Meer ausgenützt werden soll. T.? gewinnen8 die Intensiv .ri uiig der Kali J te besonders die Bedeutung dass das Leichtmetall der hinein befördern, eine Ar-' der Verwertbarkeit des Zukunft ist und Mcht rostet beit. <Ke f«nr bi® sechs Jah- Magnesium Vorkommens. , Die modernen Flugzeuge re lang 2500 Arbeiter be-! Während 1925 derja-zen Lowdermilk hat sich für ein! sjnd auS jja gnesium herge. schuftigen würde. ¡Welt nur 250 t Magnesium ähnliches Programm der; stellt das zu go Prozent aus I Besondere Scnwierigkeiten j f<f^°"n?n.fwt'r.den„t. )^re" *s befürchtet Ing. Rabinowitz. j 1940 bereits 25—30.000 Tonornehmlich um; nen. Larisch schätzt die te und muss zwangen ihm die Flucht nach vorwärts Leitung von ieewasser durch ■ ]viagnesium und zu 10 Pro-!! das Tal Jesreel zum Jordan | zent aus Aluminium besteht.' da es sich eingesetzt. 1 Das Tote Meer enthält, wie Kreidegesteir handelt. Mog le; denn d!e Weltproduktion; wältigen. Der Autor des hier geschilderten Planes ist der; Ingenieur für den Negew- 1 Distrikt Meir Rabinowitz.! der sich zwei Jahre lang der Ausarbeitung des Pro. jektes gewidmet hat, das von französischen. Schweizern und israelischen Wissenschaftlern als durchführbar betrachtet wird. Auch der Vorsitzende der Atomenergie.Kommission der USA, Brigadier Srrauss, äu.;erte sich positiv und setzte sich für das Projekt ein. In einem Gespräch mit einem Reporter des ,,Haboker“, Jehuda Hagderati. I stenverwies Ing Rabinowitz auf: 2. In den letz'en Jahren drei Hauptmotive für die j , wanderte“ das Tote Meer Durchführung; j um etwa 20 m ostwärts und 1 Der grosse Niveauuntersein Wasserspiegel sank um schied zwischen dem Meeres | 2 m D.e gepiante Ableitung! von 300 Millionen Kubikme- Dr. Ing Rabinowitz behauptet, lieh ist allerdings dass man j Magnesium.Reserve des Togenügend Rohstoff für 22 , auf Erdölschichten und un-, ten Meeres auf ,nur’ 5 Mil- Milliarden Tonnen Magne-' terirdische Wasseradern liardcn Tonnen, aber auch sium, also praktisch gesehen , stossen könnte aber solche . das wäre praktisch uner- ’ unerschöpfliche Quel. j Hindernisse lassen sich bcsChöpflich, denn dieses gandieses wertvollen Metalls beläuft sich ietzt nur auf eine Million 'tonnen jährlich. Die Rentabilität des Werkes. das die Energiequelle unmittelbar am Platze des Vorkommens des Rohmaterials hätte wäre gewährlei. stet, denn dies bedeutet eine i ze Quantum auî W'aggons Die Unternehmer, die sich j ver]aden, würde einen Lastin England mit der Planung 7Ug bilden, oer um die Erd. der Untertunnelung des Aerj ^ugel 50 Mai herumreichen melkanals nefassen. haben j würde. Magnesium wiegt sich bereit erklärt, das Pro-, nllf 175 Mj. mehr als Wasgramm zu prüfen und einen! serais0 nur ein Drittel des Plan auszuarbeiten. Von ih-! Gewichtes von Aluminium, nen stammt auch die Koj Schon 1925 Interessierte Afio XXII. — No. 187# — 11 Voiksgesundheit Amersoort. — 17 Spezialisten auf dem Gebiet der sozialen Wohlfahrt und Volksgesundheit aus vier Landern hielten hier ihre Beta, tungen ab und oeseniossen die Behandlungsmethoden der neuen Sinai-Klinik anzuwenden, der ersten in Europa, die nach dem Kriege eröffnet worden ist. Die Beratungen fanden unter dem Patronat des Joint statt. Vertreten waren Sachverständige aus Beteten, Frankreich, Gross-Britarnien und Westdeutschland. Die Sitzungen wurden von Dr. Armand Suzier, dem Direktor der Klinik geleitet. Obwohl die Klink noch kein Janr geöffnet ist, wu-den bereits 40 Prozent der r-chandelten Patienten als geheilt entlassen. Neues von den UN Vereinte Nationen. — Ein Block, gebildet von den arabischen, den islamischen ui:d den zum sowjetischen sten Schätzung auf 90 Millio- ] sjcij Maior Tolok, einer der Block gehörigen Staaten, Ersparnis von etwa einem n:n Dollar. Oie Planungsj'or par»ner von Novomjejsky Drittel der Cestehungsko- .Spiegel und dem 394 m tietern fer liegenden Toten Meer . lässt sich für ein gewaltiges den Die Durchführung dieses I hydroelektrisches Planes würde etwa 90 Millionen Dollar kosten. Der Plan ist nicht neu... Jordanwasser durch Negew.Bewässerungs- EnergiV p!an und von Jarmukwasser,; werk ausnützen. Der billi j das die Araber zu Bewässees e?mSlichenStrTuSWdem | Verarmung der bei-! den WasserfaF ISRAEL GUENSTIGE REISEMOEGLICHKEITEN ZINSLOSE ZAHLUNGSERLEICHTERUNG VIA WIND AGENCIA DE VIAJES Y TURISMO 25 DE MAYO 189 34 6919 33-4146 LUIS W. BEERMANN Representaciones Productos Metalúrgicos Av. PRESIDENTE R. S. PEÑA 846 T. E. 45-6743 — 45 9710 rerneiimen errichtet werden, das ökonomisch zu basieren wäre. Nebenbei bemerkt ist die Basis für die Entsalzung des Seewassers sein Einfrieren, und das kostet elektrischen Strom, den das grosse hy_ ausniitzen,! droelektrische Werk durch von Rosch den Hauptzuflüsse, werden Sohar liefern könnte. Ferweitere Senkung des Spie ner würde das natürliche gels des Toten Meeres ver- , Gefälle Treibstoff bis zc 40 Ursachen, denn jährlich ver. j Prozent ersparen, dunsten etwa 600 Millionen i Auch für die Gewinnung Kubikmeter Wasser auf von Nuklear-Energie aus diesem Meeresspiegel von , jjranium oder Wasserstoff tausend Quadratkilometern, , eine starke elektrische eine Menge die bisher vom Stromquelle erforderlich, Regenwasser und vom Jor-1 und scbon aus diesem Grundan und Jarmuk ersetzt i de rentjert dje investi. wurden. Daher muss dem j fjon jn das hydroelektrische Toten Meer durch den Tun- . Unt€rnehm iu denn in 10—15 nel das Wasser aus dem | Jahren bereitungen würden gewiss jn der Toten-Meer-Konzes mindestens ein Jahr dauern. sjon; mehr tür die Gewin. Inzwisehen soll eine natio-jnung des Magnesiums als nale Behörde für das Un-j fiir die der Pottasche. Ma- ' jor Tolok war Fachmann für Transportangelegenheiten und sah voraus, dass RETAZOS Y SALDOS AL PUBLICO ARTEXTIL HERMAN ARON CIUDAD DE LA PAZ 3572 T. E. 70 7668 BUENOS AIRES Fábrica Repa da ♦ Cuero Gamuzado Cabra y Napa Lzzf ». Zimmerspilz ,. JUNIN 322 — Euenos Alies — T. E. 47-3762 11 í Mittelländischen Meere rückgegeben w'-rden. Durch den Tunnel könnten Produkte des Toten Mee. i res zum Mittelmeerhafen gefüljrt werden wie in ihrr. ■ auch Rönrenleitungen für | E"döl, Süsswasser. Kabel, etc. gelegt werden könnten. Der Tunnel soll mit genügendem Gefälle gebaut werden, so dass der Strom des Wassers 1,5—2 Kubikmeter pro Sekunde beträgt, bei einem Gesamtge-fälle 1 von etwa 80 m für die 108 km. Der Tunnel soll unterhalb des Lachisch-Distriktes nördlich von Beer Schewa in ein Reservoir bei Rosch Sohar führen, wo 3—4 hydroelektrische Stationen in Höhe von 310 m angelegt werden soden. Bei Beer Schewa wird der Tunnel etwa 400 m unter der Erdoberfläche liegen an anderer . Stelle bis zu 670 Metern. Natürlich sind Lüftungs- [ aniagen. entsprechend eingebaute Zellen für die Pump. I Stationen. Schienen für eine I Untergrundbahn u dgl. vor-1 r.! gesehen. Diese Untergrund- : bahn wird fünf Millionen Ku- I b’kmeter ausgeschachtete ' Erde und Steine aus dem Tunnel hinaus und dafür! 100.000 Kuoikmeter Beton und 10.000 Tonnen Eisen für wird man Atomenergie gewiss zu wirtschaftlichen Zwecken verwenden. Ing. Dr. Rudolf Larisch veröffentlichte im Februar 1940 und im Januar 1941 im I , Haarez-’ 0 0 0 0 0 Magnesium den Grundstoff für den Flugzeugbau bilden müsse. Vielleicht nähert sich nun tatsächlich die Verwirklichung des Projektes des Verwertung des Niveau-Unterschiedes zwischen dem Mittelländischen und dem Toten Meer zur Gewinnung billiger Elektrizität in grossem Masse so dass auch der Magnesium Schatz gehoben werden kann. Momentan antwortete mir der Sprecher des Entwicklungsministeriums auf meine Anfrage nur dass es viele noch nicht spruchreife Projekte gibt und dass ihm von unmittelbarer Aktualität oder bevorstehender Durchführung des Planes des Ing. Rabinowitz nichts bekannt sei. Dagegen soll sich Finanzminister Eseh. kol im Gespräch mit dem Vorschläge' für Negew-Ingenieur positiv und griff die USA. wegen ihrer Weigerung an, die arabischen Staaten bei ihren Forderungen wegen der angeblichen Güter der arabischen Flüchtlinge in Israel zu unterstützen. Der Botschafter des Libanon in den USA. klagte die Vereinigten Staaten an, eine pro-israelische und pro.zionistisehe Haltung einzunehmen. Er sagte, dass die 200 Millionen Dollar, die die Staaten bisher für die Flüchtlinge ausgegeben haben. ein irrtum der USA. seien, denn stattdessen hätte man die Flüchtlinge wieder nach Palästina bringen müssen. (ITA) ernstlich interessiert geäussert haben. Eine Investition von 90 oler 100 Millionen Dollar für ein derartiges Projekt braucht man heute gewiss nicht als unerschwinglich oder als phantastisch zu betrachten, denn deT nächste Fünfjahresplan für die Entwicklung der chemischen Industrie im Negew wird auch nicht weniger Investitionen erfordern. Industrial & Commercial Bank (ISRAEL - AMERICA LATINA) ♦; ♦ ti ♦ Î IHRE BUCHHANDLUNG und LEIHBIBLIOTHEK CURT ZACHARIAS ASESO« 11E SEGUROS LAVALLE 462 32 7875 — 31-6021 44« «4 «444 : t und die Gesellschaff lYlOltA Büfo in Buenos Aires: Corrientes 3023 T.E, 87 - 2284 mil ’ Avda. CORRIENTES 515 T. E. 49 1866 f 4621 f««4«44«4 4-4-4 4 4 44 4 4 4s 0 0 0 0 0 0 0 schlossen sich den Feiern der 0 0 0 0 0 0 0 K 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 BAR MITZWAH ISRAELS\ an und werden ihre Taetigkeit zur Konselidienmg der israelischeng Wirtschaft und zur Festigung der argentinisch-israelischen Handels-g Beziehungen in verstaerktem Umfang fortsetzen. |

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