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Jüdische Wochenschau · 1961-04-21 · 1870 (21.4.1961) · p. Seite 3

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
22 (1961)
Issue
1870 (21.4.1961)
Date
1961-04-21
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German, Spanish
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Viernes, 21 de Abril de 1961 LA SEMANA ISRAELITA Año XXII. — No. 1870 — 3 Diskussion im arabischen Lagerj In der arabischen Presse und im Rundfunk ist die Debatte über „Palästina“ wieder entbrannt, und offensichtlich steht das Aufleben dieser Diskussion mit dem Amtsantritt der Regie, rung Kennedys in Zusammenhang. Aktueller Anlass für die Palästina-Debatte unter den Arabern war das Bekanntwerden eines Planes für die Neugestaltung des Schicksals der Gebiete Palästinas, die „nicht vcn den Juden besetzt sind.” Bekanntlich hatte die VAR auf alle - Ta. gungen der Arabischen Liga gefordert, die Liga müsse das „Weiterbestehen Palästinas“ anerkennen. Die Transjordanier haben sich auch trotz taktischen Zurückweichens auf der letzten Liga Konferenz — gegen alle Forderungen dieser Art gewehrt, weil sie in Ihnen einen Angriff auf den territorialen Status ihies Landes sahen. Der transjordanische Senat hat diese Meinung kürzlich bekräftigt und einen scharfen Beschluss gegen alle Pläne der VAR auf Schaffung eines „Palästina- Staates“ angenommen. Inzwischen fanden sich wohlmeinende arabische Politiker, die vermitteln und die einerseits einen palästinensischen Staat gründen und andererseits Hussein beruhigen wollten. Sie arbeiteten ein Projekt aus, das die Schaffung eines palästinensischen Staates vorsieht der aus den „von den Juden nicht besetzten Teilen des Landes" bestehen solle. Die Verwaltung dieses Gebietes soll König Hussein übertragen werden, und um es noch besser zu machen, soll der sogenannte Staat unter dem Protektorat der UN stehen. Damit würde er „gegen Angriffe der Juden“ gesichert sein, und man würde vielleicht das moralische ¡Gewicht der UN bei verferh- tung der arabischen Flücht-! linge mehr elnsetzen kön. j nen. ] Ohne Zweifel ist das Pro- 1 jekt gut ausgeklügelt, aber I es hat in Kairo wenig Geigenliebe gefunden. Der Kom ¡mentator desVAR-Rundfunks I hat den Plan zerrissen und I ihn als „böswillige imperia. listische Erfindung“ abgej tan. Der ägyptische Sprecher machte klar, dass Kairo keinen palästinensischen Staat unter 1 ührung Husseins anerkennen werde. Ausserdem müsse nach Meinung der VAR die Schaffung eines Staates unter UN-Protektorat zur Anerkennung Israels führen, das ebenfalls auf UN-Beschluss geschaffen wurde Aegypten würde jedoch Israel nie anerkennen, und es bestehe darauf, ganz Palästina „zu erlösen und seinen gesetzlichen Eigentümern“ zurückzugeben. NEUE USA-AKTIVITAET Der ganze Palästina-Plan wurde von dei nordamerikanischen Nachrichtenagentur United Press verbreitet, und informierte Beobachter sahen darin keinen Zufall. Sie erblickten darin vielmehr ein Anzeichen für zu erwartende neue amerii kanische Aktivität im Mitt. I leren Osten. Bekanntlich hat Präsident Kennedy in seinem j Wahlprogramm versprochen Con motivo de la celebración del décimo tercer aniversario del Estado de Israel, tenemos el agrado de saludar con toda consideración a la colectividad Israelita. BANCO holandés unido Sucursal buenos aires CASA eCNTKAtt n Dt MAYO «1 L AGENCIA N* 1i COftKIEMTES 1*00 ■ AGENCIA H» 2 i CABILDO 2426-30 ■ * ÍELBRIN S.A. INDUSTRIAL y COMERCIAL Fabricación e Industrializació de Tejid«s MEDRANO 1654 T. E. 71-3009 T E. 71-1567 BUENOS AIRES dass er die initiative zur ■ Lösung des arabisch-israelischen Konflikts ergreifen werde, und diplomatische i Beobachter sind überzeugt, i dass die neue Administra- I tion gewisse Schritte im! Mittleren Osten unternehmen werde. | Die alte USA.Regierung! hatte diesbezügliche arabi- 1 sehe Wünsche abgelchnt. und daher konnte dein Son- : deraussehuss der UN keine I Resolution' mrgelegt werden.! ' Es bleibt abzuwarten, wie! sich die neue Administration ¡ verhalten wird. Nach Informationen diplomatischer Kreise wird sie den arabischen Wünschen kaum posi. tiver gegenüberstehen als ( ihre Vorgängerin. I Ende 1961 endet das Mandat der Hiltsagentur der UN j für die arabischen Flücht-! linge. und die USA wol’en ihre Zustimmung zum Wei- , terbestehen der UNRWA von der Einleitung von Ak. tionen zur Lösung des Pro- I blems abhängig machen.! Welche Absichten haben I nun die Vereinigten Staaten I in diesem Zusammenhänge? I Nach einer Version, die aus I diplomatischen Kreisen stammt, werden die Nordamerikaner einen erneuten aktiven Einsatz Her Versöh- ' nungskommission der UN ohne wesentliche Verände. i rung der Mitglieder des Ausschusses Vorschlägen (Heute gehören die USA, Frankreich und die Türkei dieser Kommission an). Sie werden ausserdem die Lösung des Problems der arabischen Flüchtlinge in der Weise vorschlagen, dass der Grossteil in den arabischen Ländern bleibt, während ein kleiner Teil nach Israel zurückkehren scll. Dabei soll der alte israelische Plan, 100.000 Flüchtlinge wieder aufzunehmen, anscheinend aufgegriffen werden. , Die ägyptische Wochenschrift „Ros el Yusef“, deren Meldungen mit Vorsicht aufzunehmen sind, weiss von einem anderen Plan zu berichten. Sie lehaaotet, dass auf Initiative der Flüchtlingsagentur der UN eine Umfrage unter den Schallplalten jin allen Sprachen | Schallpiaffen I aus Israel! Long-Play »Grosse Auswahl liturgischer (chasonischer) Platten. »Rapsodia Hebrea von E. Bloch. Sinfonía Israeli von Bloch. ► Konzerte, Symphonien, ► Operetten und Opern in . verschiedenen Sprachen. \ Radio Leon L A VALLE 2760 T. E. 87-8474 Flüchtlingen vorgenomme i werden wird, um festzustellen, ob sie nach Israel zurückkehren oder in den arabischen Ländern bleiben wollen. Auch dieses Blatt sagt eine Reaktivierung der Versöhnungs . Kommission voraus. Es lässt sich heute schwer beurteilen, welche Wege die USA-Admimstration gehen wird, aber das Wiederaufleben der Palästina-Diskussion im arabischen Lager kann nicht als blosser Zufall betrachtet werden. Im State Departement wird überlegt und geplant, und es ist nicht ausgeschlossen dass die Diskussion uir Palästina auf der Vollversammlung der UN im Herbst 1961 schon eine wichtige Rolle spielen wird. Selbst wenn die Pläne der USA für Israel einiger, massen günstig sein sollten, muss eine solche Initiative Gefahren beinhalten. S.e wird die Gegenkräfte in den UN auf den Plan ruten, und LA SEMANA ISRAELITA BiSEMANArtiO INDEPENDÍENTE Bi. mrei - PUEYRP.EDON 2190. 1» izq - I E. 83-261 5. Ivar 5721 21. April 1961 EINE VERLEUMDUNG Jerusalem. — Minister Präsident Ben Gurion bezeichnete die Information, dass der wegen Spionage zugunsten eines kommuni-! slischen Landes verhaftete Israel Beer sein militärischer Berater gewesen sein * seile, als V »rlemdung. Er eine heftige Diskussion in der Vollversammlung, gefördert durch arabisch-sowjetischen Druck, ist dann unvermeidlich. Das israe.ische Aussenmi. nistcrium wird gut daran i tun, wenn es sich auf eine , „neue Schiacht“ an der diplomatischen Front rechtzeitig vorbereitet. s'gte, dass diese Nachricht von dem Kreis der Verfechter einer „Regierung ohne Ben Gurion stamme. Ben Gurion erklärte dieses heute n einer Sitzung ces Kabinett« unü hob hervor, dass Beer niemals an irgendwelchen politischen oder militärischen Besprechungen teilgenommen habe ur.d auch nicht zum Sicherheitsdienst sehörte. Einzig und allein xsass er die Inlermationcn die jeder Offizier des Heeres ja diesem Rang besitze. Er war der geschichLiebe Sachverständige der Armee, und niemand, so «agie Ben Gur on naite den geringsten Ve.dacht. >JIA> \ „V . ¡i rffTi _ KLM le ofrece: AERO CREDITO SERVICIO DE LUXE OASE ECONOMICA RIAN DE ESCALAS MULTIPLES Visite ISRAEL en este año memorable... ...y asista a la celebración del 13* aniversario de la Creación del Estado. Su viaje lo resuelve KLM, brindándole su vasta red aérea mundial; la oportunidad de visitar muchísimas ciudades en Europa sin recargo alguno; y - si Vd. lo solicita al reservar su pasaje » excelente servicio de comidas “kosher". consulte a SU AGENCIA DE VIAJES o KLM, Corrientes 690, 45-0141, Bs. Aires KLM cordialmente a sus órdenes \ tomJAmA.t rttA**Xí moitrufo » Nlí »tempre anido * iMrtrillo#* d« COLORES PINTURA SINTETICA MATE PARA INTERIORES iS UN PRODUCTO

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