Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 22 (1961)
- Issue
- 1870 (21.4.1961)
- Date
- 1961-04-21
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
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2 — Viernes, 21 de Abril de iîH»l JÜDISCHE WOCHENSCHAU AS* XXII. - Ne. 1870 Die Bar Mitzwah Israels (Schluss von Seite X> Existenz von transzendenta , verstehen manche nicht die , Grösse dieses Faktes, wenn I ler Bedeutung sein werden! s,'e *n .di,e..L^ ode,r andere Der unbändige und doch! n°Ch:'vlrkll,h demokratische 1 Länder wie Grossbritannie» sionen oder Interventionen zu vermeiden. Weder diese noch andere Wege hat Israel beschritten disziplinierte Freiheitswillen i “‘»»“‘‘‘»«nieii um die R-chte des Volkes hat die grossen militärischen i oder dle nordischen Staaten auf Mitbestimmung über Schwierig denken- Dort überall steht | das Schicksal des Staates! *li‘h> ieder "ersand, dass s d>e Demokratie am Ende ei-! und über se.n eigenes Leben I ~'ein Person.iches Opfer un. cer langen Entwicklung undlzj mindern Das Volk hatte vermeidl,ar ist> wie auch drum seiner Unabhängigkeit Pationaler Erfahrungen. In | verstanden, dass die Regiei e»‘ ieder wusste, dass Freih,oBjn»t« n». o . IsTaeI Stapd sie vom Anfang; n.ng seine Regierung ist I heit und «echt. Souveränieigenen Interessen des einj zelnen Bürgers, alle spezifi-; sehen Forderungen der ParJ teien und alle Sonderwün. - sehe der verschiedenen! Gruppen unter das eine1 höhere Ziel der Notwendigkeiten und Erfordernisse des Staates unterzuordnen. Denn ieder fühlte sieb verantwort. und politischen Seiten überwind“u helfen, denen das Land im Anfangssta- ■ begegnete. Der demoki a t’sche Charakter der staatlichen Ordnung und der auf den Prinzipien der Gleichheit und des Rechtes autge bauten Gesellschaft waren lür die ersten Janre Israels entscheidend und geradezu beispielhaft, sodass wir nur die Hoffnunfc hegen können dass diese Grundsätze auch fürderhin die Richtschnur des staatlichen und sozialen Lebens sein mögen. Wie einmal gesagt worden ist. blieb Israel im Mittleren Osten das einzige Land irwelchem dei Minister. Präsident den Generalstabs c-hef und nicht das Militär die Regierung »insetzt. Menschen von uns erscheint die^ eire Selbstvei s’ändlichkei*. und es wäre auch gut so. wenn man über die Hsnrtha- I * bung demokratische! Ein nchtungen ’bebt viele Wor ...Ä.crung ist. i —. , an als die regulative Maxi-1 das Volk h.,: Verl rauer. zur und Unaihängigkeit nicht me des staatlichen Lebens.1 Regierung seirr.ir-i und ist * r-Ur erkümtift sondern auch atr MechaniK der Regierung der Dynamik aller führen, den Persönlichkeiten und als ein dezidierendes, ultimatives Ideal der Bevölkerung. Dass Israel sieh mit der schweren existenten Regierungsreform bewährt hat, dürfte eines der vielen Ruhmesblätter staatlichen Le. bens in den ersten nur :3 Lebensjahren des Landes sein. Vielleicht ist es gut, die Grösse dieser Entwicklung noch besonders zu unterstreichen indem auf die gewaltigen politischen, militärischen und Wirtschaft, liehen Schwierigkeiten hin gewiesen wird, die Israel in den Anfangsjahren seiner Existenz kennzeichnten. Natürlich ist es in solchen Zeiten der vot und der unihr auch da.,i gelolgi. wenn, aufrecht erhalten werden e> schwer war. d'e Ar.wei, müssen.! si-ngen der Reh iioen zu er ' Dass sieh die politisch» fi ¡len. Kend und viel-1 Situation in mancher Hinleicht auch murrend wurde sicht entscheidend verbes.: der Gurt unmci enger ge-, serte. ist auch keine zufäl-1 zogen, u die ökonomischen; hge Erscheinung, sondern! Bedingungen und die grosse Resultat harler Arbeit. Das Einwanderung dies verlangt kleine Land das von feind-; haben, ^ber es wurde getan, liehen Nachbarn angegriffen | Ais dann m dieser grossen, wurde, sah sich bald zum! gemeinsamer Anstrengung | Spielball und zur Zielschei-| die Le Densno! und die Kri_; be einer zweigeteilten Welt >-e ülxrwunoen waren, be-. verurteilt :'.hne diesen be.! deutele dies zugleich einen ¡astenden Ost—West Konflikt' Triumph demokratischer Gesinnung wie einen Beweis für d.e Möglichkeiten. die «en gekommen, die im Zuge auch in einer Demokratie ( ¡nrer opportunistischen Po. gegeben sind um die grossunk Israel als Lockmittel ren Schwierigkeiten in ernder arabischen Welt preiswäre es wohl niemals zu eite zu verlieren oruuclite. Die Wirkücnkeit des interna-1 ttonalen Lebens aber -st j eine ganz andere. Wie viele j Länder auf der Erde — uni nicht cur im Mittleren Osten — gibt es, die von sich mit | einer inneren Berechtigung und mit ehr’ichem Stolz saj gen dürfen <ie regieren sich , demokratisch? ~ Vielleicht! geheuren Gelahren. in denen Israel gegen sieben grosse siesler Krisenzeit zu mei. siern. Die berechtigte Feststellung dass der junge Staat in der Epoche des Aufbaus aller arabische Staaten im Krieg! seiner Institutionen und Ein war immer leichter, durch . r chtungen seiner Ministe- : Dr FRKY 4 j Abogado ♦ ^OCTRREDOH 1190 4 1’ »N I nachm 16—19 Uhr REAL PEN Füllhalter REPARATUREN Spezialgeschäft CORRIENTES 589 T E. 49-5850 J. Liebling { FOURN1ERE — | SPERRHOELZEH DIAZ VELEZ 5224 ml 46; T. E 43-2343/0340 v 3021 J gierungsgewalt in einer Hand die Möglichkeiten klarer Entscheidungen zu erleichtern. Alte und mach, tige Staaten haben r’ts solchen Gründer diktruurähnliche Vollmachten erteilt, die bewusst mit dem demokratischen Grundgesetz nicht im Einklang standen. Die alten Römer hatten hierfür sogar eine gesetzliche Möglichkeit vorgesehen, das berühmte ..vü’eant consules“. ein Gesetz das die Macht des Staates in die Hände der Konsuln legte und die demokratischer Organe für die Gefahrenzeit ausschaltete. In der Weimarer Republik, um ein Beispiel aus den letzten lahrzehnten zu wählen, war man zum Sy. stem der .Notverordnungen“ übergegangen, um parlamentarische Diskusrien und seiner Armee, seiner Landwirtschaft und Industrie. seiner Flotte und seines gesamten gesellschaftlichen Lebens, die Postulate der Demokratie erfüllte. ist einer der schönsten und erhebendsten Erfolge. Freiheit und Gleichheit sind gaben, die daraufhin den | Anschluss an den Kreml i suchte. Diese Verbindung wurde von ien Arabern aufgenommen obwohl weder j politisch noch geistig ernste Beziehungen zwischen der komniunisti-chen und der! islamischen Welt bestehen können. Zunächst musste Israel erfahren. dass der Westen tiefer und tiefer in den Fehler verfiel, es allen gerecht machen zu weilen. Obwohl die arabischen Länder sich prodie Grundlagen des bürger. | vokativ vom Westen distan. iichen und des staatlichen z'erfen, bemühten sich die Lebens in Israel. Schon der! angelsächsischen Länder bis junge Staat hat jene Reife zur Aufgabe der Selbstres. gezeigt, die vielen älteren pektes um die Gunst der Ländern fehlt Diese Lei- 1 arabischen Potentaten, insfuDg war nur möglich, weil dem auch sie Erklärungen jeder Israeli sich selbst für! gegen Israel herausgaben das Ganze verantwortlich! und sich gegen israelische fühlte und der Staat als seipjäne wannten. Washington JUDITH SCHENKOLEWSKl KULrUSSTICKEREIEN Schabbosdecken - Tallisbeute! - Käppchen . Maz. zot-Taschen - Hand- und Maschinenstickerei von Bett- und Tischwäsche BEBEDERO 2585 T. 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Obwohl in zahlreiche Parteien gespalten, verstand die Bevölkerung Israels alle ur.d London wussten sehr wohl auf wessen Seite die demokratischen Rechte liegen. sie hatten keinen Zweifel an der Treue Israels zu den westlichen Prinzipien Jacobo M Lapidu? dipl. Mohel TUCUMAN 2396. 4’ J T E-: 48-2124; NERVENu. GEMÜTS, f I KRANKHEITEN j Dr. M. J. KUHN j 1 orov. 1 RIVADAVIA 2625 III 4 | Tel. 48 7524 I? lont. Mittwoch, Freitag J *17—20 Uhr. Tel. Anmel-! { düng erbeten. * Dr. B. Schwartz ARZT I STO 1283 — 52-8214 RAYOS X PARAIT WTCSE IELEF VORANMELDUNG , und konnten jederzeit mit der — anfangs natürlich schwachen — Bundesgenossenschaft Israels rechnen. Aber das arabische Oel wog schwerer als die israelische Gesinnung. Wenn sich fsrae. dennoch durehgesetzt hat. sc ist das auf die Entschlossenheit des k.einen Landes zurüekznführen. seinen Weg zu gehen. Die Anerkennung, die Jsrcel nicht nur bei einer wachsende»! Reihe alter Länder findet, die es darüber hinaus hei vielen neuen Nationen geniesst. ist der untrüglich» Beweis dafür, dass die eingesehlagene Richtung den erhofften Er. folg bringen wird: Frieden ir der mitteiöstlichen Welt! Mit Stolz kann Israel am 13. Jahrestag seiner Unab. liängigkeit darauf hin weisen, zu einem konstruktiven Faktor im internationalen Aufbau-Programm geworden zu sein. Was?s bedeutet dass das kleine Israel anderen neuen Völkern Instrukteure und Lehrmeister für Landwirtschaft und Industrie zur Verfügung stellen kann, dürfte ein Inder selbst ermessen. Die Juden waren noch vor einigen Jahrzehnten ein Volk ohne Landwirte, ohne Bauern. Langsam wurde der Boden des dama, ligen Palästina von Menschen erschlossen, die vordem .in anderen, meist kaufmännischen oder intellektuellen Berufen gearbeitet hatten. Ein langer und domenreicher Weg musste zurückgelegt werden, bis sich die auf dem Kopf stehende Berufspyramide des jüdischen Volkes in Palästinr-Israel allmählich norma, lisierte. Doch diese wenigen Jahrzehnte haben genügt, die israelische Landwirtschaft zu einem* Vorbild für viele andere Länder zu machen, die nun kommen, um von Israel zu lernen und Lehrer zu erbitten. Nur einige Beispiele soll, ten gegeben werden, um uns selbst über die Fortschritte in den ersten 13 Jahren israelischen Lebens zu unterrichten. Wenn das jüdische Volk an den Feiern des Jom Haazmauth teilnimmt und sich an diesem Feiertag über das Bestehen und die hervorragenden Errungenschaften Israels freut, wenn das jüdische Volk an diesem Tage mit Stolz seiner Ver. bundenheit Ausdruck verleiht. dann ist woh: die Frage berechtigt — um im Bilde der Bar Mizwah zu bleiben —, weiche Geschenke U SEMANA ISRAELITA Bisemanano — aparece ios Martas y Viernes. Editado por Estrenas Editorial Ltda Verantwortlich; Dr, H. Swarsensky Pueyrrecirm 2190. 1‘. JZq. T. E 83-2613 80.Ö930 A non o-Preis; Argentinien; $ 7a.— pro Quartal Ausland S 450— jährl. dem Staat dargebracht wer. den, da doch niemand mit leeren Händen bei einer Bar Mizwah erscheine»; wird. Kein Zweifel kann bestehen. dass sich die überwältigende Mehrheit unseres Volkes mit dem Staat Israel aufs tiefste ‘-erbunden fühlt. Welches jüdische Herz würde nicht am Tage der Bar Mizwah des Staates höher schlagen? Aber dieses, sicherlich wertvolle Bewusstsein der seelischen und geistigen, der religiösen und moralischen Verbundenheit kann allein nicht ausreichen. Auch materielle Beisteuerun. gen genügen nicht, so wichj tig sie sein mögen, wenn | sie wirklich den Möglich- : keiten des einzelnen enti sprechen und nicht nur ei. ' nen Krumen vom Tische des I Reichen bedeuten. Jeder Ju- I de in der Zerstreuung möge verstehen, dass Israel, mag 1 es auch geographisch weit ' entfernt vom Lande seines , Aufenthaltes liegen, seine j eigene Schicksalsfrage geworden ist. Wer das begreift, wird sich mit Israel identifizieren, wird in Israel nicht nur eine wunderbare Erscheinung erblicken, sondern den realen Mittelpunkt seiner Existenz. Je stärkeT jeder einzelne Jude das oeberzigt, je tiefer er die innersten Zusammenhänge oegreift, je ern. ster er in Israel sein eigenes Schicksal erblickt, desto fe. ster wird die Lage aller Judtn, desto sicherer die Situation des ganzen jüdischen Volkes in der Welt sein. Deswegen ist der Jom Haazmauth nicht nur ein Freudentag für Israel und die Juden in der Zerstreuung, sondern ein Tag der Erkenntnis uni der Besinnung auf die Einheit des ganzen jüdischen Volkes, das diesen Staat Israel in unseren Tagen aus Träumen und Tränen geschaffen hat. VARICES — ULCERAS DE LA PIERNA - ARTERIOSCLEROSIS Dr. SAUL UMANSKY I SARMIENTO 3118 T. 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