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Jüdische Wochenschau · 1961-03-14 · 1860 (14.3.1961) · p. Seite 6

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
22 (1961)
Issue
1860 (14.3.1961)
Date
1961-03-14
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German, Spanish
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6 — Martes, TU de Mar*« de 1961 LA SEMANA ISRAELITA Año XXII. — No. 186« Antwort von Radio Moskau ln einer nach Nordameri. ka gerichteten Sendung hat Radio Moskau zu den Behauptungen Stellung genommen. dass die Juden in Russland diskriminiert würden. In Amerika sei man über Russland schlecht informiert. Im Obersten Sowjet seien einige Juden, z. B. die Akademiker Mitin und Khariton. Der Jude M.vmshits sei als Minister für alle grösseren Bauten verantwortlich. General Kreyser sei ebenfalls ein Jude. In der Akademie für Wissenschaften geben es zahlreiche Juden, darunter Gurevich, der Konstrukteur VOR GROSSEN EREIGNISSEN l'tber ,,Der Schwarze Kontinent in Aufruhr” — ..Ein Prozess, der dio Welt erschüttern wird und andere aktuelle Fragen spricht MORGEN, Mittwoch, den 15. März, um 21 Uhr, Dr. Hardi Swarsensky auf einer Veranstaltung der THG, die im Salon Conde 1345 stattfinden wird. Die Mitglieder der Gemeinde PET ISRAEL sind hiermit zur Teilnahme an der Veranstaltung eingeladen. „Eine notwendige Richtigstellung" Meine- Anzeigen in einer deutsch geschriebenen Tageszeitung in Buenos Aires haben an dieser Stelle unter der Ueberschrift ..Eine notwendige Richtigstellung" eine Kritik erfahren für die ich noch eine Ergänzung und gewisse Korrektur schuldig bin. Zutreffend wurde festgestellt, dass sieh die ..Störungen in der bisherigen Arbeitsweise” auf das Estudio Salewski oder Estudio Dr. H. Salewski, wie es jetzt' wieder firmiert, bezogen haben, mit dem ich bis zum Ausgang des vergangenen Jahres zusammengearbeitet hatte. Nach den in Deutschland und in Buenos Aires von einem Ehegatten gegen den anderen mündlich und schriftlich in der Oeffentlichkeit erhobener Beschuldigungen kann ich es meinen Mandanten nicht mehr zumuien. weiterhin meine Post in diesen Estudios abzuhclen und beantworten zu lassen. Dabei kann es dairin gestellt bleiben, ob diese Vorwürfe zutreffend sind oder nicht, denn nachdem beide Ehegatten wieder Zusammenarbeiten, identifizieren sich beide mit den früheren gegenseitigen Vorwürfen. Vor allem aber dürften die ehelichen Zwistigkeiten niefcl in der Weise auf den Rücken der Mandanten 2usgetragen werden, dass die Sachbearbeitung in mehreren Entschädigungsbehörden wegen der unsinnigen direkt eingereichten Urkunden zum Stillstand gekommen war, woran schliesslich beide Eheleute gleiebcrmassen schuldig sind. Rechtsanwalt Otto Grosse aus Deutschland KINDERHEIM der Asociación Filantrópica Israelita VIDAL 2945 NFUANMELDUXGEX: jeden Mittwoch von 16—17 Uhr «Är nach telef. Vereinbarung T. E. 70-5527 KRABBELSTUBE (für 2- bis 4-Jährige) KINDERGARTEN (ganz. oder, halbtägig) SCHULKINDER (Beaufsichtigung von Schularbeiten) : der Mig-Jäger, und Luvich. | ' kin, der ebenfalls auf die. j sem Gebiet arbeite. i I Nach dem statistischen I 1 Jahrbuch von 1960 haben | die Juden nach den Russen' | die meisten wissenschaftlichen Mitarbeiter gestellt. | In Russland gebe es Uber i 150 Synagogen, die den relij giösen Juden offenstehen.! Jeder Jude sei absolut frei und könne nach seinen reli- : giösen Anschauungen leben. I In der Volkszählung von 1959 wurde die Zahl der Ju. j | den mit 2.268.000 festge- 1 1 stellt, wovon 20.8 Prozent I ihre Muttersprache mit jid-! disch angaben. Bei den; Schulen und Universitäten j werde keine Ausscheidung i nach Minoritäten getroffen. So seien zum Beispiel am I Lenin-Institut zehn Prozent i der Studenten Juden. Es sei , aber offensichtlich, dass das! Judentum, wie alle anderen Religionen, im Rückgänge j begriffen sei, was auf der materialistischen Ge-! schichtsauffassung beruhe. In Leningrad wird eine neue Synagoge errichtet, nachdem die Behörden hierzu ihre Zustimmung gegeben haben. Ferner wurde die Bereitschaft vermerkt, einige Bücher in jiddischer : Sprache herauszugeben; die! jiddischen Schriftsteller stellten das Begehren, ein , jiddisches Handbuch zu veröffentlichen. Man nimmt an, : dass dies Zeichen sind, dass * die Regiedung eine positivere Haltung zu den Begehren auf Entwicklung der jid-! dischen Kultur einzunehmen gewillt ist. (AWZ)! Streik der Gymnasial-;lehrer in Israel i i Jerusalem. — Sowohl das Erziehungsministerium wie der Verband deT Gymnasiallehrer bereiten sich auf einen langen Streik und die Schliessung der meisten höheren Schulen vor. nachdem rund 1.500 Gymnasiallehrer vor einigen Tagen zu streiken begonnen haben. Das Ministerium gab bekannt, dass die Reifeprüfungen trotz des Streiks stattfinden werden. Der Lehrerverband teite mit, dass die Gehälter für den laufenden Monat aus dem Streikfonds bezahlt würden und er den Streikenden helfen werde, Arbeit zu finden, um die Krisis zu Überstehen. Die Lehrer fordern Gehaltserhöhungen und die Abschaffung des Systems, durch das ihre Gehälter nach dem Niveau der Gemeindeschullehrer bestimmt werden. (ITA) Gemeinden und Vereine & I BA Maure 2325 PROVISORISCHES HEIM MAURE 2325 Am körnenden Mittwoch werden in dem provisorischen Heim die Mesusoth angeschlagen. Ab Donnerstag, den 16. März, steht das Haus den Mitgliedern in vollem Umfang zur Verfii- R ELIGIONS UNTE RR1CHT Wir machen alle Eltern darauf aufmerksam, dass dieses Jahr der Religionsunterricht am Montag, den 20. März, in unserem Heim in der Maure 2325 (Höhe Cabildo 500) anfängt. Da wir noch kein Telefon ha- ' ben, bitten wir alle Eltern,! am Dienstag, den 14. März, i die Anmeldungen in den Bürostunden von 12 bis 20 j Uhr vorzunehmen. | ' SPORTFEST IN BANFIELD j Das für Sonntag, den 12.; März angesetzte Schwimm. j fest wird aus technischen Gründen auf Sonntag, den; 19. März verlegt, Anmeldungen bei Juan Max (44-; 5798) und Mario Wolff (48- | 4523). i : Circulo Religioso l © Koeniglicher Besuch Stockholm. — König Gustav VI. besuchte kürzlich das Jüdische Kulturinstitut, um sich eine Ausstellung von Oelgemälden des jüdischen. in der CSR geborenen Malers David Pavel Fleichmann anzusehen. Der jüdische Studentenklub hatte diese Schau organisiert. Bei diesem, seinem ersten Besuch einer jüdischen Institution in Schweden, wurde der König von Dr. Bernhard Tarschys begleitet. Der König zeigte grosses Interesse für die gezeigten jüdischen Themen. Beim Betreten des Gebäudes wurde Gustav VI. von Dr. Daniel Rick, dem Gründer und Direktor des Instituts, begriisst. Isruelita BET ISRAEL Buenos Aires Conde 1345 RELIGIONSUNTERRICHT: Am Mittwoch, den 15. ds. Mts., beginnt in Conde 1345 der Religionsunterricht. Wie im vergangenen Jahre wer. den alle Kinder in der 5 Uhr-Pause bewirtet. GEMEINSAMER SEDERABEND Der schon traditionelle Seder unterer Gemeinde findet wie bereits angekündigt, am 2. Sederabend statt. Der Kartenverkauf hat bereits begonnen. Jede Auskunft bekommen Sie in unserem Sekretariat Blaneo Encalada 2650, Tel. 76-6623. 3. SEDER ABEND FUER KINDER Für unsere Kleinen veranstalten wir wieder einen 3. Seder. Dieser findet am Sonntag, den 2. April, von 18 Uhr 30 bis 20 Uhr 30 in Conde 1345 statt. Wir bitten alle Eltern, ihre Kinder so bald wie möglich anzumelden. damit wir die nötigen Vorbereitungen treffen können, um i nsere Seder. Gäste gut zu bewirten. IWRIT IN BET ISRAEL Am 15. ds. Mts. beginne die Iwrit-Kurse in Bet Israel. Anmeldungen in Pampa 3335 oder telefonisch 76-7452. VORTRAGSABEND: Zu dem Vortragsabend ..Vor grossen Ereignissen” sind die Mitglieder unserer Gemeinde besonders eingeladen. Der Vortragsabend findet am Mittwoch um 21 Uhr im Salon Conde 1345 statt. — Die BAR MIT ZW AH unseres Sohnes RAFAEL RICARDO findet s. G. w. am Schabbat Wajikra 18. III. 1961 in Bet Israel, Conde 1345, statt. Siegfried de Levie und Frau Ilse geb. Lenkiewicz Empfang: Sonntag, den 19. III., von 17—19.30 Uhr in Blaneo Encalada 2650. D I E WIR BlTTFN unsere L.eser auf diesem Wege, von der Möglichkeit direkter Ueber*' Weisung der fälligen Abono-Gebühren frdl. Gebrauch machen zu wollen. Direkte Einsendung des Abono-Betragec in SCHECK — GIRO — BONO POSTAL LA SEMANA ISRAELITA Pueyrredon 2190, l9 izq. Capital Hierdurch tttoerweiae ich ihnen de« :£££.?ü SZ 1- Quartal ml" 150wanurg Ihrer Quittung begrüsee Jahr 1961 . . m$n 300.— ich Sie i ii —' i ■ ... ee .* * * (Name) \ «ir ,* ... •« (Adreeee) N B.: Wir bitten, Einzahlungen w richten »■: LA SEMANA ISRAJE- Nioht gew»«echte Zahlung LjiA. a umtreiefae«) STEHT VOR DEM ABSCHLUSS WER BISHER SEINE BEISTEUERUNG NOCH NICHT GELEISTET HAT, ERFUELLE RASCHEST SEINE PFLICHT. WER MIT SEINEN ZAHLUNGEN NOCH IM RÜCKSTAND IST, WIRD ERSUCHT, SEIN KONTO NOCH IN DIESEM MONAT AUSZUGLEICHEN. Nicht vergessen: Nicht vergessen: BEISTEUERN ZAHLUNGEN LEISTEN 1» I l. l i H T FUER 1 § II A E L ANNAHMESTELLEN: CAMPAÑA UNIDA PRO ISRAEL. Comité Centroeuropeo, Sarmiento 237G, 39. T. E: 47-2320 und sämtliche Sekretariate der angeschlossenen Organisationen und Gemeinden.

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