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Jüdische Wochenschau · 1961-03-14 · 1860 (14.3.1961) · p. Seite 3

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
22 (1961)
Issue
1860 (14.3.1961)
Date
1961-03-14
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German, Spanish
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Marts'. 14 dr Marzo de 1¡H»1 L A SEMANA ISRAELITA A«« XXII. x*. im — a Ben Gurion waere zu Konzessionen Jerusalem. — Präsident Jizchak Ben Zwi hat seine Versuche aufgegeben, die Kabinettskrise zu lösen. Er wird dem Parlament mitteilen. dass keine andere Lösung bleibt, als neue allgemeine Wahlen auszuschreiben, wie jetzt verlautete. Es biess, dass Ben Zwi ein Schreiben aufsetzen wird, in dem ei den Knesset - Präsidenten Kadisch Luz formell von seinem Entschluss in Kenntnis setzt. Luz wird -dieses Schreiben bei der nächsten Knessetsitzung vorlesen/woran sich eine Diskussion über die Auflösung des Parlaments und die Vorbereitungen zu den Neuwahlen anschlie. ssen wird. Inzwischen nehmen die Verhandlungen unter den Parteien ihren Fortgang, die darauf hinzielen, we. nigstens zwei neue Blöcke zu schallen, um bei den Wahlen aufzutreten. die keinesfalls vor August stattfinden dürften. Ausser Unterhaltungen zwischen den Allgemeinen Zionisten und i Progressiven über die Bildung einer nichtsozialistij sehen Einheitspartei verhan- I dein die Mapam und Ach. dut Awoda über die Bildung eines sozialistischen Blocks ' und die Aufstellung gemein. samer Kandidatenlisten.! Der Exekutiv-Aussehuss der Allgemeinen Zionisten I stimmte für einen Bericht, der die Schaffung einer neu. i en liberalen Partei emp-! fiehlt, die sich aus Allgemeinen Zionisten. Progressi- I ven und einer Gruppe Intellektueller, die bisher kei_ . ner Partei angehörten, zusammensetzen würde. Obwohl eine solche Fusion I dem Zusammenschluss mit der Cherut. dem rechten Flügel, die Tür verschlie-! ssen würde, wurde der Bericht einstimmig angenomi men. Die Exekutive wird ein Comité ernennen, das die Verhandlungen mit den I Vertretern der Progressiven einleiten soll. Die Allgemei.; Hofet-Reslauranf ESCHEL t kifc. I. M. WAJSBEKIER ♦ , . I GEOEFFNET? vLAR DEL PLATA ♦ T. E. 2 - 2170 ♦ V ♦♦♦ ♦♦♦■♦ * ♦♦ ♦ ********* GASCON 2065 •♦♦♦♦♦♦♦♦ «Muts US V Wctle^uiuumi MODERNE WOHN. UND SCHLAFZIMMER- EINRICHTUNGEN — SESSELGARNITUREN Sarmiemtb 1147 Cabildo 774 nen Zionisten stellten in Abrede, dass sie schon die 1 Wahl von Dr. Nachurn Gold, mann, dem Präsidenten der Zionistischen Weltorganisation. als Chef der geplanten neuen Partei angenommen hätten, und erklärten, über diese Frage sei nicht ge. , sprochcn worden. Die Aussichten für die; Vereinigung der beiden Linksparteien scheinen günstig zu sein, nachdem ihre Minister und Führer eine Sitzung abgehalten haben. Israel Bar Jehuda Exmini- , ster des Inneren und Führer der Achdut Awoda. äusserte zu den Journalisten, es sei natürlich, ..dass wir uns am Vorabend von Wah. len treffen, um über die Zu- 1 kunft zu beraten. Dies ist alles, was ich für heute zu erklären habe.” Die Bemühungen, eine dritte Einheitspartei der religiösen Fraktionen zu bilden. haben bis zur Stunde keinen nennenswerten Erfolg gezeitigt. <1TA> m:x guriox zr KONZESSIONEN’ BEREIT Tel Aviv. — David Ben Gurion erklärte sich einver- . standen, auf die Ministem. ' Präsidentschaft zu verzichten und in einem von Fi. : nanzminister Levi Eshkol präsidierten Kabinett wei-; ter als Verteidlgungsmini- 1 ster zu verbleiben. Einem solchen Kabinett würden ausser der Mapai die Natio. nal-Religiösen und Progres. , siven. nicht aber die Mapam und Achdut Awoda angeboren. Der Plan, durch den Neuwahlen vermieden würden, sieht die Rückkehr t Ben Gurions als Minister- ‘ Präsident nach Ablauf von sechs Monaten oder einer noch längeren Frist nach Beendigung des Eichmann- Prozesses vor. Die .mssich. ten auf das Zustandekommen eines solchen Kabinetts schienen recht dürftig, da die Progressiven sich wenig begeistert von dem Gedanken zeigten. Die Tatsache, 1 dass die Mapai bereit sein würde, dass Ben Gurion als Verteidigungsminister im , Kabinett bleibt, wird als Zeichen des Pessimismus über die Chancen der Partei bei den kommenden B ahlen ausgelegt. Die Progressiven sind ebenso wie ein grosser Teil der National - Religiösen nicht davon entzückt, ihre früheren, Koalitions-Partner, die Mapam und Achdut Awoda, fallen zu lassen, de ren Fehlen in der neuen Regierung eine Bedingung darstellt, die Ben Gurion gestellt hat. Die Progressiven wollen sich auch nicht damit einverstanden erklären, dass die neue Koalition nur von begrenzter Lauer sein soll, wie die Mapai dies I vorschlägt, d. h. dass ihre Dauer auf acht oder neun; Monate beschränkt wäre, wonach Ben Gurion wieder die Ministerpräsidentschaft; übernimmt oder zu Neuwahlen geschritten wird. I Es ist nicht bekannt, wer der Urheber dieses Plans I h VERLEIH VON GESEI.LSCBAFTS- ANZUEGEN KAGNER Das einzige jüdische Geschäft in dieser Branche. 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Maipú 484 I. TE. 31-7845 Maipú 982 TE. 31-0357 j Nach Südamerika eingeladen New York. — Eine Einladung. die jüdischen Gemeinden in Lateinamerika! zu besuchen, erging an Samuel Bronfman, den Präsidenten der nordamerikanischen Exekutive des Jüdischen Weltkongresses anlässlich seines 70. Geburtstages. Bronfman erhielt Glückwünsche jüdischer Gemeinden und Gemeindcfüh- \ rer aus aller Welt. Eine dieser Botschaften stammt von Dr. Moisés Goldman, dem Präsidenten der südamerikanischen Exekutive des J.W.K., in der er den Jubilar zu seiner wertvollen Arbeit für die Einheit des jüdischen Volkes, den Aufbau Israels und die Entwicklung der kanadi. sehen Judenheit beglück- | wünscht und ihn auffordert, Südamerika zu besuchen. I (ITA) I ist. In Mapai-Kreiser zirkuliert die Version, Guss die National-Religiösen Ben Gurion diesen Vorschlag machten, der sich dahingehend äusserte, er halte Neuwahlen in diesem Au- , genblick für einen schweren Fehler und sei bereit, . jeder Konstellation seine Mitarbeit zu leihen, um. Wahlen zu vermeiden, wenn die anderen Parteien einverstanden seien. Die Na- , tional-Religiösen behaupten, die Idee stamme von der Mapai-Gruppe um Dajan. von der sie ihnen nahegelegt worden sei. NEUE LIBERALE 1 PARTEI; Wie jetzt enthüllt wird, soll die erste Konvention der Liberalen Partei, zu der sich die Allgemeinen Zionisten und Progressive zusatninenschliessen, in de-n ,, Pes.sachtagen stattfinden. Die Fusion beider Parteien wurde in einer Sitzung . der Repräsentanten beider : Fraktionen gebilligt. Anwesend waren Josef Sapir, , Chaim Levanon und Eichi. I low von den Allgemeinen j Zionisten und Pinchas Rosen, Mosche Kol, Hararl u. a. von den Progressiven. Das offizielle Coinmuniqile wird in einigen Tagen erwartet. Dr. Nachutn Goldi mann sandte eir. Kabel an! Mosche Kol, in dem er ihn; zu diesem Entschluss be-! glückwünscht. (ITA) \ Subvention für | Synagogen I London. — Die Regierung der Tschechoslowakei bewilligte 10 Ml'llonen Kronen für die Reparatur vmt kirchlichen Gebäuden, wobei ein Teil für Synagogen abgezweigt werden soll. Die Ortsbehörden wurden beauftragt. einen Berient über die nicht mehr in Getw'ueli stehenden Synagogen r' zu. senden und Pläne aufmeilen. wie sie in Zukunft verwendet werden sollen. Alle religiösen Gegen.«*"viele sind nach Prag zu ’.iden, wo sie darauf gen Ct werden, ob sic dem .7’ ischen Museum in Prag - ir Verfügung gestellt wer..cti können. (AWZ) Erste hebraotech« Nachricht New York. — Vor einigen Wochen wurde das hebräische Alphabet zum ersten 'Mal in einer Radionachrielitensendung über den Ozean benutzt. Die Jüdische Telcgraphcji-Agcntur -JTA eroffnete sie zwischen ihrem n e wy o rke r Hauptquartier und ihrem Israel-Naehrichten-Biiro in Tel Aviv. Der neue Dienst wurde offiziell eröffnet durch eine Botschaft, die der Präsident der Agentur. Eleazar Lipsky, übermittelte, in der er der Hoffnung auf eine Stär, kung der Bande zwischen Israel und den amerikanischen Juden Ausdruck verlieh. fAWZ) INDUSTRIAS YUVENA S. A Fábrica de calzado y zapatillas DESCANSE-M/t. *NA ANDONAEGUI 1270 Buenos Aires T. E : 51 . 4810 I Dr. Hardf Swarsensky ¡ $ Asuntos Europeos exclusivamente j Sprechstunden: Dienstag, Mittwoch u. Freitag v. 15—18 Uhr '0 --- 0 Dr. Günter Frey * Asuntos Argentinos y Sudamericanos | TESTAMENT! - ERB5CHÁFTS5ACHFN \ VERTRAEGE - BUEROZE1T: 16-19 Uhr PUE TEREDO N 2190 esq. Av. LAS HER AS — T. E 83 ‘>(>13 i ¿,-'1 -Mb SOl 4 i

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