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Jüdische Wochenschau · 1961-03-10 · 1859 (10.3.1961) · p. Seite 7

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
22 (1961)
Issue
1859 (10.3.1961)
Date
1961-03-10
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German, Spanish
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Viernes, 10 de Marzo de 19C1 LA SEMANA ISRAELITA Año XXII. — Xo. 1859 — 7 •>1 Gürte Dich, Jerusalem... Es war auf einem griechischen Schiff. Wir fuhren von Rhodos nach Kreta und HERBERT FREEDEN und Gewalt seines Namens wie es sich so ergibt, kamen i mussten alle Versuche im wir ins Gespräch mit _unse-1 jetzjen Jahrhundert Jerusaj halb . Leiter Herr M. Shenhabi ist, gehören bekannte Persön- Jerusalem war seit je die! üchkeiten aus dem öffent- Stadt des Wortes, und des- Libanon und Israel-Boykott Paris. - - Nach einem Bericht der Zeitung ,,Le Mon. de” liegt es im Bereich der Möglichkeit, dass der Libanon in Kürze die Arabische Liga um eine grundsätzlirem Nachbarn auf Deck. Er war ein Mann aus Herakleon, und so gut es sein Englisch ermöglichte, das er noch aus der Kriegszeit sprechen konnte, fragte er, woher wir kämen: „Aus Jerusalem“, war die Antwort. Der Mann starrte uns an und wusste nicht, ob er recht verstanden hatte. Dann sagte er: „Kann man denn dort wohnen?“ In der Tat, Jerusalem ist nicht nur eine Stadt — Jerusalem ist ein Begriff, eine Botschaft, ein Symbol. Vielleicht hatte der Mann angenommen, wir kämen aus dem himmlichen Jerusalem. nicht dem irdischen, das die Hauptstadt Israels ist. Jerusalem kann sieh mit keiner Stadt der Welt vergleichen. 2.000 Jahre lang hat ein Volk um diese Stadt geweint, und der Widerhall des Psalmisten, „Wenn ich Dein vergesse, oh Jerusalem. soll meine Rechte verdorren und meine Zunge am Gaumen kleben, wenn ich Jerusalem nicht als höchste meiner Freuden erkenne“, ist heute noch nicht verklungen. Das jüdische Volk hatte schon eine tausendjährige Geschichte hinter sich, bevor Jerusalem zum Zentrum des Landes wurde. Aber erst hier vor ungefähr 3.500 Jahren, wurde seine politische und geistige Einheit durch König Davild geschaffen, der das jebusitisehe Jerusalem in die Hauptstadt des -vereinten Königreiches verwandelte. Erinnerung, Verzweiflung lern aufzubauen scheitern. Erst in den vergangenen dreissig Jahren hat sich auf den alten Hügeln von Judäa w'iederum eine Stadt erhoben, die des Namens Jerusalem würdig ist. Seit 12 Jahren trägt sie unsichtbar eine Krone — sie ist zur Hauptstadt des Staates Israel geworden wie in den Zeiten König Davids. 200.000 | Menschen wohnen in ihren Mauern, breite Strassenziige wurden angelegt, moderne Bauten sind erstanden, Zentren der Wissenschaft und Kunst haben hier ihren Platz gefunden, und die Stadt wächst von Jahr zu Jahr. Aber dennoch besteht eine merkwürdige Diskrepanz zwischen dem Jerusalem, wie es ist. und dem Jerusalem, wie die Welt es sieht. Wie kann man diesen einzigartigen Schatz der Menschheit entwickeln, würdig seiner Vergangenheit und als eine Gewähr dafür, dass auch in der Zukunft die symbolischen Werte, für die der Namen Jerusalem steht, geachtet und hochgehalten werden? Um diese Botschaft in die Welt zu senden, hat sich eine Organisation gebildet, „Lemaan Yerushalayim“ (Für Jerusalem), deren Motto die Worte sind „Und Jerusalem komme Euch in den Sinn” (Jer. 51/50). Die Aufgabe dieser Organisation ist der Zusammenschluss aller Menschen, in deren Herzen die Liebe zu I Jerusalem nicht erloschen ist, um dieses Gefühl in eij und Hoffnung sprachen aus j ne konkrete Bindung zu ver. ' dem Wort „Zion“. Jerusawandeln. Ein Programm, an t lern, selbst in seinen Trümj dem sich jeder, dem Jerusa. mern, war zum Sinnbild der | lern teuer ist, sich aktiv be. soll hier, angeregt durch einen kürzlichen Be- 1 such des Seniorchefs des : Ullstein - Verlages, Herrn I Rudolf Ullstein, ein Zentrum der Druckkunst entstehen — nicht nur eine Schule, die die Drucktechnik als solche lehrt, sondern darüber hinaus eine Druckakademie, die dem ganzen Gewerbe im Lande Anleitung und Fortbildung geben liehen Leben. Als Mitglied! che Ueberprüfung der antides Verbandes kann sich israelischen Blockade der jede erwachsene Person von! arabischen Staaten ersuiiber 20 Jahren im In- und , chen wird. , wird. Ausland anschliessen. Ein förderndes Mitglied können öffentliche Körperschaften in allen Teilen der Welt werden. Denn Jerusalem ist und bleibt „Die Mutter der Gemeinden.“ Jedem einzelnen, Gemeinde und Organisation, Gesellschaft und öf. fentlicher Institution steht es frei, zur Verherrlichung Der libanesische Wirtdie libanesische Regierung von sich aus Schritte zum Schutz ihrer eigenen wirtschaftlichen Interessen er. greifen müsse. (ITA) Internationale Gesellschaft Washington. — Durch die Unterschrift des israelischen Botschafters in den Vereinigten Staaten, Harman, ist Israel kürzlich schafts-Minister Gemayel Gründungsmitglied . der In. soll vor dem Kabinett in , ternationalen Entwicklungs- Beirut erkläil haben, dass , gesellschaft geworden, die gegenwärtigen Blocka. , von der demassnahmen wirkungslos seien und der arabischen Wirtschaft weitaus mehr Schaden zufügten als der israelischen. Der Minister soll vorgeschlagen haben, die Internationalen Bank für Entwicklung und ■ Aufbau in Washington ins Leben gerufen wurde.! Die Gesellschaft soll die i Wirtschaft in den unterent-; wickelten Landern zu gün- _. .. . , „ . | Zions und zur Glorifizierung dass entweder die Arabische ■ stigeren Bedingungen finan. Ein weiterer interessanter!^ Heijigen Stadt beizutra-1 Liga ihre Haltung in dieser . ziell uterstützen als dies angen. 1 Frage revidieren oder aber 1 dere Banken vermögen. — Erlösung geworden; keine andere Stadt in der Welt kann wie sie den Anspruch erheben der Menschheit ein so grosses ethisches Geschenk gemacht zu haben. Und keine andere Stadt war der Mittelpunkt eines Volkes. um die dessen Träume und Gebete kreisten. Als Jerusalem in Schutt und Asche lag, wurde es sogar noch mehr zum Inbegriff jener sittlichen Forderungen und Lehren, die mit seinem Namen für Immer verbunden sind. Gemessen an der Grösse teiligen kann, gibt diesem Streben dynamischen Ausdruck. So ist es zum Beispiel absurd zu hören, dass es in Jerusalem kein Museum und keine Bibliothek gibt, die alles, was irgendwann und irgendwo in irgendeiner Sprache — und deren sind über 1200 über Jerusalem geschrieben wurde, umfassen. Eine solche Sammlung würde einmalig in der Welt sein und dazu beitragen, den Platz Jerusalems in der Kultur der Menschheit festzulegen und zu verstärken. ISRAEL - BRIEFMARKEN AN WIEDERVERKAEUFEH — ALLE NEU AUSGA¬ BEN ZUM OFFIZIELLEN PREIS Agencia Filatélica oficial de) Estado de Israel, VIAMONTE 550, I/B — Bu«mi Aires, Rap Argentina Teil des Programmes schliesst Pilgerfahrten nach Jerusalem ein. Die Parole „Besuche Jerusalem ein Mal in Deinem Leben” wendet sich insbesondere an die ¡junge Generation, und ein | bis ins einzelne ausgearbei. j teter Plan sucht mit Hilfe! eines diesem Zwecke diej nenden Sparkontos den jun_! gen Menschen diese Reise | möglich zu machen. Gleichzeitig soll so ein ständiger ¡Kontakt mit jener Jugend 1 geschaffen werden — man j will sie auf die Reise emo- , tionell, wie durch faktische ¡Kenntnisse vor>ereiten. Eine besonders schöne Idee ist es, jedem der jungen Menschen bereits vor seiner Reise ein Zertifikat zu schicken, in dem es heisst, dass auf seinen. Namen ein Baum gepflanzt wurde. Damit ist seine Bindung mit dieser Stadt schon vor seiner Ankunft real geworden. Von allen Touristen, die Jerusalem besucht haben, soll eine Karthothek angelegt werden, so dass der Kontakt zwischen ihnen und der Stadt nicht abbricht. Jedes Jahr entweder zu Rosch Haschana oder bei christlichen Touristen zu Weihnachten, wird der Bürgermeister von Jerusalem Grüsse an jene Besucher ^enden und sie an ihre Bindung mit der ewigen Stadt erinnern. Es ist selbstverständlich, dass eine solche Stadt wie; Jerusalem nicht nur ein, Kulturzentrum ist, sondern auch ein schönes und würdiges Aeusseres haben muss. Es ist deshalb im Programm der „Für Jerusalem“-Orggnisation der Heiligen Stadt ihre Anmut und majestätische Schönheit wiederzugeben, und mit Hilfe des Keren Kayemet werden die öden Felsen und Hänge, die sie umgeben, in grüne Wälder und blühende Gärten verwandelt. „Wie die Berge, die Jerusalem umfassen, so umgibt der Herr sein Volk von nun an bis in die Ewigkeit“, singt der Psalmist: und jene Berge sollen aus ihrem Verfall erlöst werden. Zu den Gründungsmitgliedern dieser Organisation, deren Initiator und LUACH (Kalender) Freitag, den 10. März Sonnabend, den 11. März 22. Adär 23. Adar Parschat Wayakhel-Pekude 2. B. M. XXXV 1 — XL38 Parschat Para 4. B. M. XIX 1 — 22 ¡ Haftara Yecheske’el XXXVI 16—38 j Neumondsankündigung Nissan I Sonntag, den 12. März 24. Adar Í Montag, den 13. März 25. Adar Dienstag, den 14. März 26. Adar Mittwoch, den 15. März 27. Adar Donnerstag, den 16. März 28. Adar Freitag, den 17. März 29. Adar Sonnabend, den 18. März 1. Nissan Rosch chodesch Nissan 1. Sefer Tora — Parschat Wayikra 3 B. M. I 1—V 26 1. Sefer Tora. Rosch chodesch 4. B. M. XXVIII 9—15 3. Sefer Tora. Parschat hachodesch 2. B. M. XXII 1-17 Haftara Yecheske’el XLV 16 — XLVI 18 Sonntag, den 19. März Montag, den 20. März Dienstag, den 21. März 2. Nissan 3. Nissan 4'. Nissan D I E STEHT VOR DEM ABSCHLUSS WER BISHER SEINE BEISTEUERUNG NOCH NICHT GELEISTET HAT, ERFUELLE RASCHEST SEINE PFLICHT. WER HIT SEINEN ZAHLUNGEN NOCH IM RÜCKSTAND IST, WIRD ERSUCHT, SEIN KONTO NOCH IN DIESEM MONAT AUSZUGLEICHEN. Nicht vergessen: BEISTEUERN Nicht vergessen: ZAHLUNGEN LEISTEN ES IST PFLICHT FUER ISRAEL ANNAHMESTELLEN CAMPAÑA UNIDA PRO ISRAEL, Comité Centroeuropeo. Sarmiento 2376, 39. T. E: ¿7-2320 und sämtliche Sekretariate der angeschlossenen Organisationen und Gemeinden. £SSÏï33Bi3â3SS£B3333iîïS33*S3a; MITTWOCH, den 15 MAERZ Vortragsabend: VOR GROSSEN EREIGNISSEN Regierungskrise in Israel — Der Schwarze Kontinent in Aufruhr — Fin Proress, der die Welt erschüttern wird — Kennedy: Der gro- ‘VicKKsrnnüiisisiEiiEssiü Unbekannte -- Zwischen Purim u. Pes-sach 21 Uhr SSIS£SIifiIItSiS5*I£II2£iI2IIg TH G IESBäSSiS**3S3S3SS:3*3I31S3ISS: IM SALON CONDE CGNDE 1345

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