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Jüdische Wochenschau · 1961-02-17 · 1853 (17.2.1961) · p. Seite 2

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
22 (1961)
Issue
1853 (17.2.1961)
Date
1961-02-17
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German, Spanish
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2 — Vieri*«. 17 de Febrero de 1961 JÜDISCHE* WOCHENSCHAU A«e XXII. — Ne. 1853 fie« 1 DIE LIGA TAGTE IN BAGDAD I l Nazis planen Repressalien (Schluss von Seil« 1) Iden Frieden. Gezwungen hung gegen Israel und ge. dur*h die Auswirkungen des gen Frankreich enthalten. arabischer Boykotts ist Isdie gewiss diese beiden \ael <arau^ ««gewiesen, die Länder nicht weiter daran lh'7’ '^-enthaltenen Rohstofhindern wird, ihre Beziei{e. und Energie mit Hilfe hungen zueinander aufrechtseioer . Wissenschaft selbst zuerhalten. Mit Nachdruck Produzieren, was durch den Bau eines zweiten wird darauf hingewiesen, dass Frankreichs Hilfe auf dem Gebiet der Atomferschung mit scheelen Augen angesehen wird. Hier wird ein Thema berührt, das in letzter Zeit die Weltöffentlichkeit interessiert hat. Die Nachricht über den Bau ei. res zweiten israelischen Atom-Reaktors im Negew hat sogar die Beamten des Statedepartment in Washington mobilisiert, die versuchten, sich in diese Angelegenheit einzuschalter.. Cffersichtlich ist die Unterhaltung von Atom-Reaktoren nur den Grossmächten Vorbehalten, die es nicht gern haben dass kleinere eder kleine Nationen sieh auf diesem Gebiet aktiv be. tat'gen Die Araber nahmen diese Meldu_.c als ei e besondere Sensation auf. weil sie glaubten, hier ein neues Terrain für iure antj’.sraelische Propaganda zu finden. Nasser drohte einmal mehr mi* Krieg, falls Israel auch Atombomben produzieren würde. Ob Israel hierzu imstande ist. sei dahinge stellt. Es geht aber rieht um die Frage von Kriegswaffen. an denen Is Atom - Reaktors möglich werden wird. Nasser und ceine Trabanten verstehen <=ehr gut. dass diese Entwicklung für die arabische Sache, jedenfalls nach ihrer Interpretation, mindestens :o gefährlich ist wie Atombomben, Denn ihre gesamte Hetzpropaganda und ihr Bcjkot werden endgültig wie ein Kartenhaus zusamircnfailen wenn Israel sich selbst die Möglichkeiten schafft, durch eine autarke Wirtschaft alle diejenigen Stoffe urd Energien zu ersetzen. di*3 ihm durch den Boykott entzogen werden sollten. Auch, weitere Punkte, die auf der Tagesordnung der Aussenmini-der - Besprechung in Bagdad standen, fragen den Stempel einer desfrukuven Politik, deren einziges Ziel es ist, Israel wieder isolieren, nachdem es dem jungen und dynamischen jüdischen Staat gelungen ist. diesen Gürtel aus Eis und diese Mauer aus Eisen zu sprengen. Die arabischen Länder wollen den Iran (Persien) veranlassen. seine Beziehungen mit Israe' einer erneuten Revision zu unterziehen. raei gerade wegen der ara„’Man iat keine Mittel ge- ■ bischen Haltung interessiert '■ sch«ute. um dieses Ziel zu seir muss, sondern um die erreicher. Denn Persien ist iür Israel ebenso wichtige ejn nichtiges, muselmani- Verwe-ndung der Atome für cches Land, das sich offen -—~ , ~TT~j7~r~ ¡gegen die antiisraelische ♦; Politik ¿er Araber gestellt * *! hat und versucht, freund. « sehaftliehe Beziehungen mit Israe* aufrechtzuerhalten, ln der kurzen Geschichte des Staates Israel war es J j den arabischen Ländern be- . ' reits einmal gelungen, den Irak zum Abbruch der Beziehungen mit Israel zu zwingen. Nachdem sich aber das Regime des Schah konsolidiert hat. hielten es die iranischen Staatsmänner für opportun, die Beziehungen wieder herzustellen. Pisher ist es nicht gelungen, die Regierung in Teheran zu ei- Dr FREY Abogado PUEYRREDO« 2190 1* isq nachm. IS—19 Ub* REAL PEN j [ Füllhalter REPARATUREN Spezialgeschäft CORRIENTES 569 T E. 49-5950 J. Liebling FOURNIERE — SPERRHOELZER DIAZ VELEZ 5324 al 46 T. E. 43-2349/0300 y 9021 I °Ptica IEX I DIPL. OPTIKER! Sarmiento 82f IT. E. 35 - 735 Al&itka <?k apeaux HUTSALON Jetzt in B e 1 g r a ü o l MOLDES 2561 ] T. E. 73-9229 i 73-9155 rer Aenderung ihrer proisraelischen Politik zu bewegen. Alle Anzeichen sprechen im Augenblick da. £ür, dass diese erneuten Quertreibereien auf wenig fruchtbaren Boden fallen we-den. Die Araber hatten gehofft, dass oer junge und heiss umstrittene neue Staat Zypern keine diplomatischen Beziehungen zu Israel aufnehmen werde. Auch diese Hoffnungen wurden enttäuscht denn Zypern ist für Israel und Israel für Zypern zu einem wichtigen politischen und wirtscl aftlichen Faktor geworden. Bei. de Länder stehen in einem engen Kontakt, der für ihre Entwicklung sogar von einer entscheidenden Bedeutung werden kann. Vielleicht ist noch nicht der Augenblick gekommen, um alle Einzelheiten hierüber einer breiteren Oeffentlichkei* bekannt zu geben. Immerhin dürfte auch Zypern für eine israelisch-arabische Annäherung wichtig werden, da hie die Möglichkeit eines gegenseitigen Kontaktes gegeben ist. Das lässt sich schlecht in das Nassersche Konzept einer unbedingten Israel-Feindschaft einbauen, mit der aber nicht nur einige muselmanische Länder sondern auch gewisse arabische Staaten längst nicht mehr einverstanden sind. So kann Zypern zu einer Brücke der Verständigung, des Einvernehmens öden wenigstens einer Annäherung werden. Auch die Erfolge, die Israel in einigen afrikanischen — und sogar in eini. per. asiatischen — Ländern davontragen konnte, stören die arabischen Aussenminister, die immer noch von ter Illusion ausgehen. dass Israel doch eigentlich garricht existent sei. Nasser macht grosse Anstrengungen, um diese Kontakte zu zerstören. Bisher konnte er keine Erfolge aufweisen, wenn man von gelegentlichen Resolutionen absieht, die aber in der Haltung der afrikanischen Staaten zu Israel eine Aenderung nicht heibeizuführen vermochten. Die Konferenz der Aussenminister nahm eine Reihe von Empfehlungen an, I die sich im wesentlichen auf die Wahl verschiedener arabischer Delegierter für die UN und ihre Kommissionen beschränkten. Jedenfalls) war der politische i London. — Presseberichten zufolge organisieren | neonazistische Gruppen ein Weltkommando, das Rei pressalien gegen diejenigen ergreifen soll, die im Eichj mann-Prozess möglicherweise Informationen erteilen, i Das Innenministerium ordneüe im ganzen Lande die j * Ueberwachung gewisser Mitglieder der kürzlich ge-! I gründeten Britischnationalen Partei an, nachdem! Agenten der Regierung, die Sitzungen der Neonazis j in londoner Wohnungen besucht hatten, berichteten, dass Delegierte neonazistischer Parteien aus Deutschland, Oesterreich und Schweden unter den englischen Gruppen Kandidaten für die Einheiten suchen, die J diese Repressalien durchführen sollen. \ Wie die Agenten ferner berichteten, trugen . die Teilnehmer bei diesen Sitzungen braune Hemden, schwarze Schlipse, Armbinden und deutsche Soldaj tenmützen. Eine Sonderabteilung von Scotland Yard erhielt j Auftrag, die Ereignisse zu verfolgen. Man nimmt an, | j dass geheime diplomatische Berichte an westdeutsche ' | und israelische Behörden geschickt werden, um ihre j Aufmerksamkeit auf diese Vorgänge zu lenken. Inj | zwischen wurden in 36 Städten rassenhetzerische Bro-1 j schüren unter dem Titel ..Der Eichmann-Prozess und! I die jüdischen Greuel“ verteilt.. (ITA) j M SEMANA ISRAELITA m.- *- manare — aparece ¿os Martes y Viernes. Editado por Estrellas Editorial Ltda Verantwortlich; Dr. H. Swaraensky Pueyrredón 2190. izq. T. E. 83-2613 80.6830 Abono-Preis: Argentinien: $ 75.— pro Quartal Ausland $ 450,— jährl. Mohel N. Plaksin Super! 2719 T. E. 76-6784 u 76-2312 Teil fast auschliesslich der I Israel-Frage gewidmet, die immer noch die Rolle des I Bindemittels der arabi- I sehen Interessen spielt. Solange Nassers Einfluss entscheidend bieibt, besteht auch wenig Aussicht, dass in dieser Beziehung eine Wandlung eintritt. Immerhin ist zur Genüg« bekannt,! dass die arabischen Länder! recht erhebliche Differenzen haben, die bisher kaum iiberbrüekf sind. Durch die I nerdafnkanischen Spannun- , gen sind diese Schwierigkeiten nur noch grösser geworden. Eine einheitliche Linie gibt es nicht, f Mitunter kann man den Eindruck gewinnen, dass einige arabische Länder 1 die Scharfmacherei Nassers nicht mehr billigen, jedoch bisher nicht den Mut und uie praktischen Möglichkeiten fanden, sich dieser Umklammerung und Bevor- | mundung zu entziehen. Wenn auch die Feindseligkeiten zwischen Aegypten | und Transjordanien im Au. genblick schwächer gewor- ■ den sind, so kann die Auseinandersetzung um die Macht über das ehemalige . Emirat Abdullahs doch täg- 1 Feh Wiederaufleben. Trans- , Jordanien ist von der VAR, , der Vereinigten Arabischen i Republik, schwerer bedroht IITERVENu. GEMUETS- KRANKHEITEN Dr. M. J. Kuhn I proT. t RI V AD A VIA 2625 III I Tel. 48-7524 Í VERREIST 4 BIS 5. MAERZ i als Israel Das Ist kein Geheimnis. Für Nasser geht eraber nicht nur um einen Gebietszuwachs, sondern um die Eliminierung eines Staates, der sich — I ähnlich dem Libanon — j seiner Machtpolitik wider- , setzt. Solange es ein arabi- : sches Land gibt, das Nassers politische Husarenrit- , te nicht billigt, bleibt auch sein Einfluss begrenzt. Dass dieser Einfluss dennoch bedeutend ist. dürfte von niemandem bezweifelt werden. | Nasser lebt wie kaum ein zweiter Staatsmann von; den saftigen Früchten, die ihm durch den Ost-West Konflikt in reichlichem Ma-! sse wie ein Geschenk zufallen. ohne das er grössere Anstrengungen zu machen braucht. Er hält beide Hände auf: die eine füllt Wa- , shington ir der Hoffnung.; den westlichen Einfluss im Mittleren Osten über Nasser erhöhen und verlorenes . Gelände zurüekerobern zu I können. Die andere Hand ■ wird aus Moskau mit Ge. | schenken beladen, um das Einfallstor in diesen wichtigen politischen und strategischen Raum für den j Osten geöffnet zu halten.; Nasser ist ein schlauer Poi litiker. Er kennt seine Po-; sition genau, ihre Stärken funa ihre Schwächen. Er! weiss natürlich, dass jede 1 Einschränkung des kalten Krieges und jede damit verbundene Annäherung der Fronten seine politische Be. ceutung herabmindert. Würden sich Russland und Amerika über den Mittleren Osten verständigen, so ist damit die Rolle Nassers ausgesp.elt. Deshalb versucht er mit allen Mitteln, nie bestehenden Gegensätze zu kultivieren: aus dem gleichen Grunde lässt er die I arabischen Aussenminister scharfe Erklärungen abgeben, di; eine Macht Vortäuschen Stilen, von der jeder ernste Beobachter weiss, dass sie nicht von Dauer sein kann und keinen realen politischen Wert besitzt, i Wenn auch die Grossmächte Nasser nur als ein Instrument benutzen, so be- , deutet er doch eine permarente Bedrohung für Israel. Dass es noch immer keinen I Ausgleich mit Israel gibt, ist die direkte Folge der i Nasserseken Politik, die j beute auch die nordafrikanischen Länder einzuspan- I ren versucht. Aus diesen; Gründen hat Israel Veranlassung. auch weiterhin die i Winkelzüge einer feindlii e.hen Politik scharf zu verj folgen und sich für Ueberj raschungen vorbereifet zu i halten. — Propiedades Frankenberg berät Sie kostenlos und unverbindlich beim Kaut oder Verkauf von WOHNUNGEN HAEUSER CESCHAEFTEN Manuela Pedraxa 2590 pl. b. Dp. B T. E 70-7244 Confitería NIZA Conde 2020 76.0286 Servicios de lunch de categoría! Jacobo M. Lapidus dipl. Mohel TUCUMAN 2396. 4* J T. E.: 40-2124 VARICES DE LA PIERNA — - ULCERAS ARTERIOSCLEROSIS Dr. SAUL UMANSKY SARMIENTO 3116 T. E. *7 1362 Dr. B. Schwarcz ZAHNARZT l ESTOMBA 2203 - 52-0214 RAYOS X PARADENTORE VERREIST BIS 27. FEBRUAR Dr. BENJAMIN L1PNIZKY ZAHNARZT ROENTGENSTRAHLEN — ZAHNZIEHEN — BE¬ HANDLUNG MIT GASBETAEUBUNG — REGU¬ LIERUNG DER ZAHNSTELLUNG Sprechstunden: Dienatag — Donnerstag — Sonnabend nach vorheriger Vereinbarung. JOSE HERN ANDEZ 2518 T. E 7«-*?3 und 79-0600 H. 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