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Jüdische Wochenschau · 1961-01-31 · 1849 (31.1.1961) · p. Seite 7

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
22 (1961)
Issue
1849 (31.1.1961)
Date
1961-01-31
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German, Spanish
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Martes, 31 de Enero de 1961 LA SEMANA ISRAELII A Afio XXII. — No. 1849 — 7 Herausforderung an Toynbee Ottawa. — Der Geschichtsschreiber Arnold J. Toynbee teilte mit, er habe die Herausforderung des Israel-Botschafters in Kanada zu einer öffentlichen Debatte angenommen. Toynbee hatte über die Behandlung der Araber durch Israel bei einem Essen in der Universität McGill erklärt, Israel habe kein Recht auf das Land und der jüdische Staat sei mit den Arabern im Jahre 1947 ebenso verfahren wie die Nazis die die europäischen Juden ausrotteten. In seiner Erklärung wiederholte Toynbee Behauptungen. die er schon in .früheren Reden machte und in seine sechsbändige Geschichte aufnahm. Botschaf- I ter Herzog wandte ein, dass die Wahrheit durch nie-: manden, möge er noch so eminent sein, entstellt j werden dürfe und die Feststellung der Vereinten Na- I tionen und irgendeines unparteiischen Beobachters j die These des Professors entscheidend widerlegen. | Herzog fügte hinzu, angesichts der besonderen Schwere der Aeusserungen Toynbees lade er ihn zu j einer öffentlichen Diskussion vor irgendeinem Forum ' seiner Wahl ein, worauf Toynbee erwiderte, er „wer- I ¡de mit dem grössten Vergnügen Herzog in einer öf- I fentlichen Debatte in Montreal am Vormittag’des 31. j Januar Rede und Antwort stehen.” (ITA) | I. NACHRICHTEN AUS ISRAEL ÜTRUSFRUECHTE AN 1EUTSCHLAND Vor kurzem wurde zwichen einer israelischer Deegation und einer Gruppe ’on westdeutschen Imporeuren ein Vertrag unter — eichnet, der den Verkauf on 1.850.000 Zitrusfrüchten um Gegenstand hat. Das st die erste grosse Transtktion in Zitrus, die in dieser Saison in Europa vcr- ¡enommen worden ist. LIEFERUNGEN AN HF, NATO 120.000 Tornister und Ruckäcke im Werte von 650.000 iollar sollen durch die isaelische Exportgesellschaft Texol“ nach Westdeutschand gesandt werden. 1NTWICKLUNGSPLAENE WER ASKALON Nach Inbetriebstellung ¡er Fabriken und der anderen Unternehmungen, die etzt im Bau begriffen sind, liirfte die Einwohnerzahl •on Askalon im Laufe von Jorriti 3951 T. E. 87-7559 IMNIBUSDIENST Am Sonntag um 8 Uhr 30 ährt der Omnibus von der Corrientes Ecke Uriburu ab, nacht einen kurzen Aufent- »alt Corrientes Ecke J. B. lusto, um dann zur Quinta :u fahren. »PORT Sonntag findet auf unserer Quinta allgemeiner Sport- »etrieb in Schwimmen, faustball und Ping-Pong itatt. Am Nachmittag Fuss- »all der Kadetten. JUINTA Das Uebernächtigen auf ler Quinta ist ausschliessieh nur Mitgliedern gestat- .et. Die C. Directiva sieht ¡ich gezwungen, beim Uejertreten dieser Verordnung Massnahmen gegen lie Mitglieder zu ergreifen, lie dagegen verstossen. eineinhalb bis zwei Jahren 40.000 Einwohner erreichen. Unter diesen Betrieben sind besonders zu erwähnen: eine Erzeugung von Zahnrädern und Ersatzteilen der Gesellschaft Kaiser-Frazer, in der 1000 Arbeiter beschäftigt werden sollen, eine Kisten- und Konservenfabrik von „Jachin-Chakal“ mit einer Belegschaft von 250, der Gesellschaft “Kur” mit 250 Arbeitern und das städtische Krankenhaus mit eine Sperrplatten-Erzeugung 80 Angestellten. Insgesamt handelt es sich um 2500 zusätzliche Arbeitsplätze. Um für alle diese Arbeiter Unterkunft zu schaffen, wurde ein grosszügiges Bauprogramm aufgestellt. SYNTHETISCHE KRISTALLE In Bälde wird in Jerusalem eine Fabrik zur Herstellung von synthetischen Kristallen errichtet werden, die in der elektronischen und optischen Industrie sowie in der Feinmechanik Verwendung finden. Die Investoren behaupten, dass es auf der ganzen Welt nur wenige Firmen gibt, die solche Kristalle erzeugen, und die Fachkenntnisse, die dem neuen Betrieb zur Verfügung stehen, werden ein Vordringen auf die Märkte von Amerika und Westeuropa -ermöglichen. BADEANZUEGE NACH DEUTSCHLAND Die Firma “Kitan“ hat einen Vertrag unterzeichnet in dem sie sich verpflichtet, 10C.000 Badeanzüge an Kunden in Deutschland zu liefern. Der Wert dieser Bestellung ist etwa 250.000 Dollar. Antisemitische Aktion Johannesburg. — In der Stadt Durban wurden kürzlich antisemitische Flugblätter an Schaufenster und Windschutz - Scneiben von parkenden Kraftwagen geklebt. Die Pamphlete hatten die Form e;ner „vertraulichen Mitteilung an alle Juden”, ir der angebliche „Anweisungen für die endgültige Machtübernahme” der Juden gegeben wurden. I „Wir stehen dicht vor dem ) Ziel. Der letzte Krieg hat! unsere Ziele mächtig geförj i dert”, heisst es in dem j | Flugblatt. (AWZ) Kein Beweis für Schuld der Schüler Braunschweig. — Die Oberstaatsanwaltschaft in Braunschweig stellte einen Ermittlungsantrag gegen Schüler der Wolfenbiittler Oberschuie ein, die im Verdacht gestanden hatten, für Schmierjreien in der jüdischen Dokumentationszenj trale in Paris verantwortj lieh gewesen zu sein. | Zwei Untersuchungsergebnisse der deutschen Botj schaft in Paris und des Rek- I tors der Oberschule konnj ten nach Mitteilung des nie-! dersächsischen Justizmini- : steriums eine Beteiligung I der Schüler an diesem Vor-! fall nicht nachweisen. —! (AWZ) Industrie im Aufbau _ ‘ f,1' v sasaS&SE JäL *r g, v Jfcl v ** - ( nl&ge Erzeugung von Pottasche in der in Sdom am Toten Meer gelegrene» Nasser ignoriert UN-Drohung an den Unterhaltskosten für Die UN hatte die Arabidie UN-Truppen im Gazaj sehe Liga aufgefordert, in Streifen und am Golf von ihren Mitgliedsländern dar- Akaba grundsätzlich abgej auf hinzuwirken, die Hälfte New York — Der Präsi- - Iehnt- Damit ignorierte er [ des Jahresaufwands von 12 dent der Vereinigten Arabi-1 auch die Dr°hung der UN, ' Millionen Dollar für scher, Remiblik. Nasser hat. ihre Truppen möglicherwei- , UN-Truppen an der isr se abzuziehen. scher, Republik, Nasser, hat* eine Beteiligung der VAR die aelisch-ägy^tischen Grenze zu übernehmen. Nach Fühlur.g- | nähme mit den einzelnen Staaten hatte sich die Araj bische Liga jedoch für nicht zuständig erklärt, weil sie , von den UN als Regionalor-! ganisation nicht anerkannt wird. (ÄWZ) BEVOR SIE IN DIE FKItlEN gelten! DIE RWARTET IHRE Notiz Der bekannte Zahnarzt Dr. B. SCHWARCZ ist bis zum 27. Februar verreist. Wie liegen die Feiertage? Mittwoch den 1. März Fasten Esther Donnerstag, den 2. März Purim Freitag, den 31. März Erew Pessach Sonnabend, den 1. April 1. Tag Pessach Sonntag, den 2. April 2. Tag Pessach Freitag, den 7. April 7. Tag Pessach Sonnabend, den 8. April 8. Tag Pessach Freitag, den 21. April Yom haätzmaut (Unabhängigkeitstag Israels Donnerstag, den 4. Mai Lag b’Omer Sonnabend, den 20. Mai Erew Schawuot Sonntag, den. 21. Mai 1. Tag Schawuot Montag, den 22. Mai 2. Tag Schawuot Sonntag, den 2. Juli Schiwa asar b’tamus Sonnabend, den 22. Juli Erew Tischa b’Aw Sonntag, den 23. Juli Tischa b’Aw Sonntag, den 10. September Erew Roscb Haschana 5722 ttEISTEUEIK fUER AUFBAU und s t + + I i f IA INIL1EI ANNAHMESTELLEN: CAMPAÑA UNIDA PRO ISRAEL, Comité Centroeuropeo. Sarmiento 237ß, 3*. T. E: '"-2320 und sämtliche Sekretariate der angeschlossenen Organisationen und Gemeinden. fwwwwwwwtwwtwwtWAHWtwMMn.nt.t.MN«««...

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