Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 22 (1961)
- Issue
- 1849 (31.1.1961)
- Date
- 1961-01-31
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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S — Martes, 31 de Enero de 19G1 LA SEMANA ISRAELITA Año XXII. — No. 184» Ein Wort zu einer Differenz •»MP.« i ss: ss rx-vg:1 sara.« s vklen Jahren .« allen, «Ir . hört haben, dass _ z. B. ' lange die JM.che Presse T-,, ♦ i , , ■ , —-»»*-t- ¡ gcicitri l. ouuaiu aoer < sim Elnecave ein bekannter kaners” nicht gefallen hat.; ein Einwand erhoben wird Journalist und zionistischer Wir wollen aber nicht nach dann geht es losühle’ Führer, nat das Verhalten Sentiments urteilen, erblik- : Nachrede Boykott" Ver des bei der Congregación ken jedoch in dieser Beleumdung Israelita Gemeinde Libermerkung gerade eine Ver- | Wir wollen nicht behauptad genanntl beschäftigten : anlassung mehr, sachlich zu 1 ten dass es im Fall T a Rabbiners Herrn Marshall | überprüfen, was von einem Luz” schon hierzu geköm- Mevei scharf kritisiert. Elso ernsten Menschen wie men ist Wir wollen nur necave. dem niemand, der : Nissim Elnecave mit vie- : hiervor warnen Denn sol ihn kennt persönliche Molllen Einzelheiten vorgetraj che Methoden sind unschön ve unterstellen wird, ist ein gen worden ist. Mit einem! und beweisen die politisch* scharfer Beobachter und Wortkrieg dürft« wenig ge- Unreife gewisser Vereine“ mutiger Journalist der sich tan sein ¡Schliesslich hat sich die mchvon dem Einfluss oder! Natürlich hat es auch breiteste Oeffentlichkeit mit dem Geld dessen beeinflusnicht an Tendenzen gefehlt, : dem Fall La Luz” contra sen hisst den er als Einzelj die es de» jüdischen Presse! Meyer beschäftigtsie Person oder als Institution! verwehren wollten, an ge- . selbst solUe darauf achten kritisieren oder angreifen ¡ sellschaftlichen Misständen dass die Lösung oder KUvllL ™lltlk z“ üben oder ihre rllng der aufgeworfenen Auf .die Angriffe der Zeit- : Meinung zu sagen. Diese . Fragen in einer würdigen Schrift ,.L\ LUZ” hat der ^’Pen von gesellschaftli- I Form vor sich geht. ' frühere Präsident der Con-; ____ Uebergabe derKredentialien Jacob Rosenheim wurde 90 Jahre gregaciön. Herr Max Ma- ■ Ztti’-Barnetc. eine ebenfalls , wegen seiner uneigenniitzi-; gen und erfolgreichen Arj beit im jüdischen Leben be* Anfang Januar vollendete [ ratreuen Judentums”, wie kannte Persönlichkeit ,au£ jn israe}> Wo er bei seinen rnan es damals formulierte, dem Wage einer in der gep-amilienangehörigen weildie „Agudas Jisroel” gesamten^ jüdischen Presse jacob Rosenheim, einst schaffen wurde. Ein Tahr aufgegebenen . ..Solicitada Präsident der Weltorganisadanach, auf der ersten ,,Ke-! geantwortet, die unsere Lej.jon Agudas Jisroel”, das nessio Gedauloh”, dem i sei in. diesen Spalten voi ei- 90 Lebensjahr. I Agudah - Weltkongress in! mger Wochen haben zur, gebürtige Frank.; Wien, wurde die enge gei-1 furter ist eine der übevra- - religiöse Verbindung; Kl.ipt ._ gendsten Persönlichkeiten i zwl®.?n den grossen! aucn an uns einen unet. in d gesetzestreuen Juden- : rabbimschen Gestalten Ost-! we.chem er sich beklagte. fles gesetzesueuen auuen eur D , , nrtVmrirw«,, 1 das* Mazar-Barnett nicht tll™s »nd?alt als - P S nd d6n olthodoxen auf seine konkreten Vorsc^er Verüretei des söge würfe gegen den Rabbiner nannten Trennungsprinzips Der Botschafter Argentinien* in Israel. Rogelio Rafael Tristany, überreicht dem Präsidenten Israel Jizchak Ben Zwi seine Beglaubigrungschreiben. Neben dem Staatspräsidenten Aussenminister Frau Golda Meir. Wochen haben Kenntnis nehmen können. Hierauf schrieb Elnecave aucn an uns einen Brief, in ein.-egangen sei. Eine gandas im Jahre 1876 bereits ze Reihe weiterer Zuschrifi zuf Schaffung unabhängigten und Erklärungen sind orthodoxer Gemeinden m Repräsentanten des We-! stens hergestellt, um nach; dem Krieg, 1925, abermals 1 in Wien, erneuert zu wer- : den. Seit der Gründung die-! ses Wel'tverbandes war Jaj inzwischen veröffentlicht Preussen geführt hatte. Im 'veuveroanoes w inzwischen yeioitentli ht y t d j solchen sehr oob Rosenheim für mehr worden Natürlich ist. es für vorswnu einer soitneii bem j Jahrzehnt« n,,- alle die mit den Vorgängen angesehenen Gemeinde, der; ali\. e i Jam zehnte lhi aue me mit aen \ oi gingen Israelitischen Reiigionsge- Präsident, wahrend der Ansmcht vertraut sind, unmog, I «eiigionsge Fächer Rabbiner Dr Pin lieh cieh «in Urteil rinriii'er Seilschaft zu Frankfurt a.! , u, «aooiner ur. 1 mhch, sich ein Lrteil dan L_r wirkte R0Senheim durch ’ chas Cohnals Vorsitzender zu bilper., ob die Anklagen vurKie noscnneim uurtn Exekutive an zweiter gegen, den Rabb. Marshall v«le oahre ganz im Geiste J gteKU"ve' an z"e,ter Meyer richtig oder falsch seiner hochverehrten Leh- , ß | St^?schl sind Nachdem diece Re rer, des Begründers der ‘ emsemossene Ab- S11?0 tS.aeiidem diese Be Neu_0rthodoxie in Deutschwehrstellung der Agudah schuldigungen der Oeifentiveu urrnoaoxie in neuisin gegenüber der zionistischen lichkeit zur Kenntnis geland. Raob. Samson Rapha- =, sc ufr zionistischen ltchkeit zur Kenntnis ge Hi h und de*Sen! Bewegung führte bekanntbracht worden sind, sollte rurs-n, una ae^stn ( H einem Konflikt eir, internes iüdisches Schwiegersohns und Amts- .* dia z“flneiT1 Konflikt Sch-.edseiichT die An'elei nachfolgers in der „Frieddem „Misrachi”, dem genheitg abschliessend° be- ’ berger Anlage”. Rabb. Dr. i T®1?,ser^a'lv gosetzestreuen genneu austmiessem ue s , Breuer Tei1 des Zionismus, der hanoeln, da die weitere Dis- . baiomon Breuer. | diese Bewegung weder verkussion in der Oeffentlich- So war es ein Wunsch- , lassen konnte noch wollt keit niemandem nutzt und , träum von Rosenheim, der , Nahezu 20 Jahre währte de:- Sache wenig förderlich; sich im Jahre 1912 verwirkder zeitweise heftige Streit seir dürfte. .lichte, als in Kattowitz die zwischen Agudisten Wir werden zu dem Streit Weltorganisation des ,,tho- -- I ^Klutznick wird Botschafter New York. — Der bekannte jüdische Führer, Philip Klutznik, soll zum Botschafter ernannt werden. Er wird als einer der drei Assistenten von Adlai Stevenson, dem Chef der USA-Delegation vor de.i UN, fungieren, wie jetzt verlautete. — (ITA) 1 I; ISRAEL - BRIEFMAREEN KJ WIEDERVERKAEUFER — ALLE NEUAÜSGAk BEN ZUM OFFIZIELLEN PREIS Agencia Filatélica oficia! del Estado de Israel, $ VIÄMONTE 550, i/B — Buenos Aires, Rep Argentina Glückwunsch-, Blumen-, Geschenk- und Beileid- ABLOESUNGEN zu Gunsten der i| Asoc. Filantrópica Israelita; Cangallo 147S 1’ 40-4900 — 40.9535 KEHILLA PASTEUR 633 T. E. 47-9ÔM—9» Die Jüdische Gemeinde von Buenos Aires '»fordert alle deutschsprechenden Juden auf, der < I Kehilla als Mitglieder oder Protektoren beizutre- J [ ten, der die Organisationen der deutschsprechen- \ den Juden angeschlossen sind. Es ist die Pflicht eines jeden Juden, der Jüdischen Gemeinde von Buenos Aires als Mitglied ► anzugehören. Informationen und Äntragsformuolare in unserem Büro, Pasteur 633, I. Stock. I und Misrachisten um die Beteiligung am Aufbau von Erez Israel, um das Recht, im Namen der gesamten Orthodoxie sprechen zu dürfen, ein Recht, das vielfach von der Agudah unter Rosenheims Führung für sich in Anspruch genommen wurde; erst die zwingende Notwendigkeit, der Druck von aussen, liess eine gewisse Zusammenarbeit entstehen. Zwar hatte die Agudah niemals die Palästinarbeit verneint — sie besass sogar im „Keren Hajischuw” ein Finanzinstrument hierfür — doch erst nach der Staatsgründung Israels wurde die praktische Mitarbeit der Agudah bedeutender. Seither wandelten sich die Dinge, und mehrere Jahre lang gehörten Vertreter der Agudah der Regierung an; auch eine Reihe von Abgeordneten der „Knesset” sind Agudisten. Jacob Rosenheim selbst war zeitlebens von Zionsliebe erfüllt, die sich in echter Uebereinstimmung mit dem tief-sittlich religiösen Ernst seiner jüdischen Weltanschauung befindet. Rosenheim, Cer mit Recht den Ehrentitel „Morenu” (unser Lehrer) führen darf, ging in der Nazizeit zunächst nach England und dann nach Israel, von wo er vor einiger Zeit nach London zurückkehrte. Sein Haus war eine Stätte religiös geistigen Lebens, und in seinen „Gisammelten Schriften” machte er den gelungenen Versuch. jüdisch soziale und ethische Gedanken populär darzuste’len. Im Jahre 1924 erschien sein Buch „Abrahamitisches oder mosaisches Judentum?” Ein Vierteljahrhundert etwa war er der Herausgeber der bekannten orthodoxen Wochenzeitschrift „Der Israe-! lit”, die vor allem in Süd- I deutschland weit verbreitet . war; in diesem Blatt, das leider auch eine allmheftige Polemik gegen Anders- I denkende geführt hat, die- | sem Zentralorgan der ,Agu- 1 dah” in Westeuropa, legte Rosenheim einen grossen i Teil seines geistigen Schaf- | fens nieder. Aber, über den | Kreis seiner engeren Ge- | sinnungs - Freunde hinaus,! wenden sich dem wirklich j bedeutenden und aufrechten l Juden anlässlich seines 90. j Geburstags die Sympathien weitester Kreise des jüdischen Volkes zu. Geschaeftiiche j Mitteilungen: LUFTHANSA i Ab 24. Januar 1961 wer-1 den die Düsenflugzeuge der Deutschen Lufthansa regel- , massig dienstags und don-! nerstags in Tokio eintreffen. I Sie werden mittwochs und i freitags auf dem Interna- | tionalen Flughafen Haneda zum Rückflug auf der 15.000 , Kilomete»’ langen Fernoststrecke starten. j Die Achtmillionenstadt Tokio steht gleichrangig neben London in der vorder- | sten Reihe der Weltstädte. Sie zählt mit dem westlich benachbarten Gebiet der Präfektur Tokio, aber ohne die nahe gelegenen Grossstädte Kawasaki und Joko- ■ hama. rund 9,2 Millionen Einwohner. j Den pianmässigen Luft-' ' verkehr mit Japan nimmt die Lufthansa an dem Tage auf, an dem sich de Abschluss des ersten preussisch-japanischen Handelsvertrages zum einhundertsten Male jährt. ALITALIA Mit einem Flugzeug der italienischen Fluglinie Alitalia reiste Prof. Dr. Spartaco Copertini. Professor für industrielle Chemie und Chef der Abteilung für chemisches Ingenieurwesen an der National-Universität von Cuyo, nach Mailand ab. Der bekannte Universitätsprofessor wurde von einem bedeutenden italienischen Laboratorium für pharmazeutische Produkte aufgefordert, bei der Herstellung neuer Erzeugnisse beratend teilzunehmen und die Einrichtung einer modernen Fabrik zu überwachen. CURT WILK ESTUDIE HEBREO en FEBRERO INSCRIBASE YA Un ULPAN (Curso Intensivo) Lo espera en el IICAI PARAGUAY 1535 instituto de Intercambio Cultural Argentino Israelí WIR BITTEN unsere Leser auf diesem Wege, von der Möglichkeit direkter Ueber*- Weisung der fälligen Abono-Gebühren frdt Gebrauch machen zu wollen. Direkte Einsendung des Abono. Bet raget in SCHECK — GIRO — BONO POSTAL LA SEMANA ISRÄELITA Pueyrredön 2190, 1* izq. Capital Hierdurch überweiae ich Ihnen de» ÄXS.riiüääif ü £ 1. n, 2. Quartal 1961 m$n 150, warturg Ihrer Quittung begrüse« Jahr 1961 . . mSn 300. ich Sie (Name) (AdreMe) N. B.: Wir bitten (Einzahlungen zu richten an: LA SK MAMA 1SRAK- (Nicht gewfl aaefcte Zahlt*»« LITA. bitte aueatratehea)