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Jüdische Wochenschau · 1961-01-24 · 1847 (24.1.1961) · p. Seite 4

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
22 (1961)
Issue
1847 (24.1.1961)
Date
1961-01-24
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German, Spanish
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r s. Aufklaerung und moderne Geschuhte LITFRÀTÏJR i„ t-ü«! __ eben riarauf heruht im eierster und einflussreichster hundert an eine eewisse ln dem Titel eines neuen Buches des englischen Historikers Alfred Cobban: , ln Search of Humanity — The Role of the Enlightment in Modern History“ (Jonathan Cape. London, 3960) ist mit ,.humanity“ zweifellos „Humanität“ gemeint, doch die andere Idee, welche das Wort bebtit“, ist mitgemeint. 1 Bemerkenswert ist für uns, dass Cobban — seit langem Spezialist für Geschichte des 18. Jahrhunderts in Frankreich und französische und englische Aufklärung — einige Seiten seines Buches einer Aus einandersetzung mit Taimens Werk: ,,The Origins cS Totalitarian Democracy“ widmet. Cobbans Kritik lauft darauf hinaus, dass unter den Gedanken jener Zeit, in denen Talmon ..Ursprünge“ sieht allein Rousseaus Staats-Idee bedeutend und von historischem Gewicht sei. Aber die Frage, ob Rousse?us Idee „totalitär“ sei. war stets umstritten; Cobban verneint diese Auffassung. Ueberdies sei es schwierig zu leugnen, dass gerade diejenige moderne politische Idee, welche dem „Totalitarismus“ als die grosse Alternative gegenübersteht, nämlich die liberalistische. ihre Wurzeln in der Aufklärung hat. Sic ist sogar anscheinend für Cobban das moderne, nichtreaktionäre Denken (v.as nicht richtig ist). Aber wenigstens in Bezug aftt den Nationalismus hat er ganz und gar Recht, wenn er in ihm das Beispiel eines Monstruums sieht, das aus einem früheren Zeitalter, vor der Aufklärung überlebte; freilich, es wäre genauer und würde der von Cobban unterschätzten Bedeutung der deutschen Aufklärung Rechnung tragen von reaktionärer Wiederbelebung eines primitiveren Denkens zu sprechen. eben darauf beruht im einen wie im anderen Fall die Fähigkeit, „sachverständig“ zu urteilen. Wer z. B. seine Forscher-Arbeit dem Aufklärungs-Zeitalter widmet und dabei das Reifen des Geistes der Neuzeit in jener Epoche — mit den sehr verzweigten Möglichkeiten für die Zukunft, die darin vorgebildet sind — erfasst, kann daraus Wesentliches lernen, was in seiner Stellungnahme zu den Problemen unserer eigenen Zeit fruchtbar werden kann. Daran sei eine weitere grundsätzliche Bemerkung geknüpft, die mit Cobbans Methode der Beurteilung der Aufklärung übereinstmnmt. Der Historiker soll zum Verständnis der Ideen aus ihrer Zeit beitragen, ohne sich von vornherein auf eine Beurteilung aus Gesichtspunkten, die aus unserer Zeit kommen, festzulcgeu. Die Wissenschaftlichkeit der Geschichtsschreibung ist von anderer Art ais die Physik. Aber die Ordnungs-Struktur im Aufbau der Urteile eines Forschers muss hier wie dort dieselbe sein; und Nicht zufällig hat schon dre erste Erörterung von Gedanken, welche die Aufklärung und die Ideen-Situation von heute zueinander in Beziehung setzen, dazu geführt, dass Rousseau genannt wurde, und dass gerade in Bezug auf ihn und seine politische Lehre wichtige Probleme der Interpretation offen ble-iben. Bei Rousseau ist für die Probleme, die er ins Licht zu rücken verstand, oft keine eindeutige Lesung zu finden. Auch muss map noch kein gründlicher Kenner sein, um zu bemerken, dass er einer der bedeutendsten Sprecher der Aufklärung ist und als Mensch und Denker einer neuer. Epoche angehört. Cobban. der sich mit dem Studium Rousseaus, seines Lebens, seiner Ideen und ihrer Rol le ln der Geschichte seit langem befasst hat, lässt ihn uns von vornherein als einen Menschen sehen, dessen Beziehungen zu der Gesellschaft und zu der Zeit, in der er iebte, voll ungelöster Probleme sind. Die wichtigsten anderen Denker des 18. und zum Teil auch des 17. Jahrhunderts, denen wir in Cobbans Buch begegnen, sind Bacon, Galilei und Descartes, Hobbes, Locke und Newton, Pierre Bayle, Alexander Pope, Montesquieu, Voltaire, Diderot, La Mettrie, Helvetius und Holbach, Hume, Edmund Burke 'als der Aufklärung noch zugehörig, vor allem aber als einer ihrer ersten Gegner) und Jeremy Bentham. MAIM0N8DES vty fISf I * , 860.— VERLAG OMEGA, BUENOS AIRES GURRUCHAGA MM — T. £• 71 «70t. Z.u oezieften durch alle einschläg.sca Buchhandlungen u*»d durch di* JUEDISCHE WOCHENSCHAU PDEYRREDOK 21#C 1» — l E. *5 '^13 erster und einflussreichster Klassiker John Locke ist. Als dieser nach Wilhelm von Oraniens Berufung auf den englischen Königsthron aus Holland heimkehrte und im letzten Jahrzehnt des 17. Jahrhunderts seine Schriften veröffentlichte, errang durch ihn und durch Newtons Physik das neue Denken den Sieg.~- Cobban behandelt fast nur die französische und englische Aufklärung. Spinoza wird — im Widerspruch zu einer Bemerkung, dass er zwar zu den grossen Denkern des 17. Jahrhunderts gehörte, — mit Recht um seiner radikalen Bibelkritik willen Erwähnung. Gleichfalls nur kurz, aber an sehr wichtigen Stellen ist die Rede von dem Italiener Beccaria, dessen Buch über Verbrechen und Strafen (1764) den entscheidenden Anstoss zur Justizreform gegeben hat. Diese Umgrenzung des Zeitalters entspricht einer Erkenntnis, die sich (bebeginnend vor allem mit Diltheys Schriften) fast überall Bahn gebrochen hat; nämlich dass das, was man Aufklärung nennt, eine grosse, mit der Entfaltung des wissenschaftlichen Denkens verbundene Geistesbewegung ist, die im 17. Jahrhundert vorwiegend In Heliand, Frankreich und England begann, und deren Die Aufklärung in Amerika ist, obgleich sie mächtig war, unberücksichtigt gelassen, in der Auffassung, dass die darzustellenden Gedanken dieselben seien, v.ie bei den europäischen Vertretern. Auch die deutsche Aufklärung findet wenig Erw'ähnung. Sie war ja bei weitem keine so mächtige Bewegung wie die englische und die französische. So sind Lessing und Moses Mendelssohn nicht behandelt. Immerhin, seine letzte Tiefe hat das Denken der Aufklärung in Kant erreicht. Kant wird von Cobban erwähnt; er gibt eine flüchtige Darstellung des Charakteristischen seiner Ethik: Cobban aber hat über die Leistung der Aufklärung für die Menschheit so gründlich nachgedacht, dass er hierdurch den geistigen Voraussetzungen der Kantiiehen Grundlegung der Ethik näher kommt als viele heutige Gelehrte und Denker. Die Auswahl einer relativ kleinen Zahl von Persönlichkeiten, welche in Cöbbans Buch behandelt werden, hängt im übrigen damit zusammen, dass das Thema mehr oder weniger eingeschränkt ist auf solche Ideen, welche für die Ordnung des Lebens der Menschen — in erster Linie die politische Ordnung — massgebend sind. Wir lernen wenngleich unter allzu weitgehender Einschränkung auf England und Frankreich. Wesentliches über die Rolle der Aufklärung in der Geschichte der Welt- und Lebensanschauungen im Sinn der religiösen, philosophischen, moralischen und politischen Grundhaltungen der Menschen. Es ist am besten „historische Aufklärung“ zu nennen, — freilich eine durch Cobban eigenen konservativen bezw. sozialen engen Horizont begrenzte Aufklärung —, was uns Cobban gibt. Er lehrt uns, aus dem geschichtlichen Geschehen zu lernen, das er darstellt, vor allem aus den offenkundigen Leistungen der Aufklärungsbewegung im Silin der Humanität. Er zeigt, welche Pfeile es im geistigen Kampf gegen religiöse Intoleranz, gegen Hexen-Prozesse, gegen Anwendung der Folter und in dem von Beccaria und Bentham geführten Kampf gegen ein grausames Strafsystem waren, die getroffen und das humane Denken zum Sieg geführt haben. Die Pfeile der Aufklärung, die trafen, waren — ganz im Sinn des klaren Denkens der empirischen Wissenschaft — Beweisführungen, welche Vorurteile als solche zu enthüllen und dadurch zu vernichten verm^"*-t Man hundert an eine gewisse Art von „Tatsachen“ geglaubt: Man hatte z. B. allerlei über Hexerei zu wisset gemeint und Hexen verbrannt: man hatte z. B. die für die Gesellschaft nützliche Wirkung der Strafen, die man anwandte, zu kennen gemeint. Nun musste man lernen, dass die angeblichen Tatsachen keine Tatsachen waren, dass der Glauben an Hexen ein Wahn war, usw. Der empirisch - wissenschaftliche Geist hat hier im Dienst ethischer Aufklärung Wes?ntliehes geleistet. Später hat man die Aufklärung verachtet und verspottet, hat sich an Wahnideen der Nationen berauscht. an Rassen-Mindervrertigkeit geglaubt und aus diesem Glauben seine Konsequenzen nicht anders gezogen als früher aus dem Hexenwahn. Es ist höchste Zeit, diesen bösen Rückfall als solchen zu erkennen, um sich von ihm ganz zu befreien. Noch arbeiten heute manche Denker im Eifer romantischer Verblendung daran, die einzige Kraft des Menschen, durch die er sich, von seinen bösen Wahn-Ideen befreien kann, die Vernunft, zu diskreditieren; und zahlreiche Politiker bedienen sich für ihr Spiel der verbreitetsten Wahn-Ideen oder sind selber ihre Sklaven. Das ist eine wesentliche Einsicht, die uns Cobban aus der geschichtlichen Rolle der Aufklärung zu schöpfen lehrt. Worauf es ihm in ihrer Darstellung und Beurteilung vor allem ankommt( das sind die Ideale der Toleranz, des wissenschaftlichen Denkens, des Liberalismus und der Reform und das Fortleben dieser Ideale in westeuropäischen und überseeischen Ländern. Gelegentlich glaubt er^ sogar, dort nicht nur ihr Fortleben, sondern ihren dauernden Fortschitt bemerken zu können, vielleicht soweit England gemeint ist, mit Recht. Cobban macht noch tiefergreifende Feststellungen darüber, was wir aus der Aufklärung zu lernen haben. Er stellt fest, dass ihre ethischen Normen mit der Idee eines ethischen Standards verbunden sind, der für alle Menschen gilt; und dass diese Normen nicht etwa aus der Erfahrung, aus Geschichte und empirischer Wissenschaft abgeleitet wurden, sondern eine Gültigkeit erster Ordnung beanspruchten. Das ist ein Anspruch der auf ernstem Denken beruht. Neue Bücher DIE KINDER VON 0 „Hier fliegen keine Schmetterlinge“, war das Motto einer Ausstellung des „Seminars für Politik“, die während der letzten Wochen im Frankfurter Römer gezeigt wurde. Die Ausstellung enthielt Zeichnungen jüdischer Kinder und Gedichte, die sie in Theresienstadt niedergeschrieben hatten. Der kleine Pavel Friedmann, dem im \pril 1942 nach Theresienstadt deportiert worden war und am 22. September 1944 in Auschwitz umgebracht wurde, hätte schwerlich gedacht, dass er der Ausstellung das Leitwert mit einer Zeile dieses rührend hilflosen Gedichtes geben weade. 3* Fischer, Josef Bäuml — wan 2r0SSfÜ, und fast immer finde' sieh Biseben jjg ItlllSL- . bei den Namensangaben otj wir daBia l der Zusatz „umgekommen -usst hättenin Auschwitz”. Was sie Rindern in zeichneten, war für sie das m viel h verlorene Paradies: die müssen’’, sag1 J Senne über grünen Baums0im. Es mutel Wipfeln, ein Haus mit bunan. da5S tern Blumenschmuck, die D0Ch sangen, Prinzessin mit dem Draun(] Theater sp chen, das Leben und Trer- 1 dann eines ben auf einem Bahnhof, ¡¡cn Transport'' Einmal sieht man ein Schiff sIeiit wurden, untergehen, und die Buch- Rückkehr staben SOS sind wie ein ¿nehungsuni Notruf dieser todgeweihten 2i]ngs-Massnalin Kinder auf das Bild gejjarauf hin, sie < schrieben. teil vergessen z Aber nicht nur Märchengestalten zeichneten sie. Sie hatten einen scharfen Blick für die Wirklichkeit, die sie Und sieben Wochen leb’ ich da ghettoisiert hier fanden mich die Meinen mich ruft der Löwenzahn und auch der weisse Zweig im Hofe an der Kastanie doch einen Schmetterling hab’ ich hier nicht gesehn — denn Schmetterlinge leben nicht im Ghetto. Die Zeichnungen der Kindei-, heute Eigentum des Prager Jüdischen Staatsmuseums, das sie für die Ausstellung in dem Frankfuxter Römer zur Verfügung gestellt hat. werden mit Recht von der Leiterin des „Seminars für Politik“ Ulla Illing, als „das Wunder von Theresienstadt“ bezeichnet. Sie entstanden in der Atempause vor dem Tode der Kinder, von denen am 6. Dezember 1944 noch 3 367 (unter 15 Jahren) lebten, am 31. Dezember des gleichen Jahres nur noch 819, und bei Kriegsende nur noch wenige hundert. Insgesamt gingen 15.000 Kinder — vor allem jüdische, aber z. B. auch tschechische, durch Theresienstadt. Sie hiessen, wie die Besucher dieser Ausstellung erfahren, Ruth Hein, Son- V,’eil ihnen de lauf feUt€> die mit der Natur, höchste Glück in den Gärtnere m dürfen- Niem iatb. weil da» etwas Nahrhaf schaffen war, e niaten. ein Bunt Hierbei funktioi gecs die Dop] der Erziehung der einen Seite ohne Tendenz sahen, realistisch, dass diese Zeich- Kinder belehrt nungen nur desto bedrük- Kameradschafts kender wirken. Da steht eiin dieser Situ ne Gemüsehändlerin an eidoppelt Verwei rer Strassenecke von Prag, andererseits w; und an ihrem Stand hatte Stehlen geradez sie in deutsch und tschewenn es nicht ei chisch ein Schild mit den gelahrten traf. Worten „Juden unerhatten das blitz wünscht”. Das „Portrait eies kam in dies» nes Mannes mit Judendoppelten Mor; stern” befindet sich dane- „Verwechslung! ben. Und darunter dieser Einzelfällen gri kleine Vers: Verwaltung sch Es häufen sich unsere Plagen Wir sind gefangen und klagen, Boswill und Hass verschliessen uns die Welt. HILFE EUER ALTE LEUTE TRUDE SIMONSOHN ERZAEHLT Internationaler Cello-Wettbewerb Der gelbe Stern: Die Judenverfolgungen in Europa. 1% Bilddokumente. Verlag Rütten und Löning, Hamburg. Haifa. — Im Anschluss an die „Internationalen Kammermusik - Wochen” in Jerusalem, Tel Aviv und Haifa wird Ende September 1961 in Israel ein Wettbewerb junger Cellisten aus aller Welt abgehalten. Bis jetzt haben sich schon über 60 Teilnehmer angemeldet, denen mehrere schöne Preise winken; der 1. Preis beträgt 2.500 Dollar. Air Präsident der internatinalen Jury konnte der berühmteste Cellist unserer Zeit. Pablo Casals, gewonnen werden. (AWZ) Mit Erfolg auch die Hil der Kinder an, nen Seite genoi den Vorteil ein che, auf der i hatten sie dai Leuten zu helfi Frau Trude Simonsohn, kleinere Ratio: die in Theresienstadt zujn ¡|er Hoiil sammen mit ihrem Gatten (¡es Lagerleber Dr. B. Simonsohn in der Ies Tages mit Betreuung der Kinder und „Jugend hilft besonders der Waisenkinder begonnen, v on Theresienstadt tätig , . ' , war, und mit ihm jene Jah- Kjj], re überlebt hat, erzählte eidle ■ nem Mitarbeiter der Frank- T’Jalf™ f„ne, Rundschau v„ ih- *»¡¿¿¡«1 ren Erinnerungen: „Wenn jemand im Lager versagt hat, dann waren es immer nur die Erwachsenen. nie die Kinler.” Das erwies sich schon beim Unterricht. Das Unterrichten der Kinder war , verboten, doch hatte die SS f eine Art von Beschäfti- > n- P*or Wer es hatte s li II gungs-Programm zugestander., das die jüdischen Ert zieher heimlich zu einem t richtigen Unterricht erweif tert.en. Posten wachten vor L-U ACH (Kalender) / Schwat Schwat Schwat Schwat Schwat XVII 16 Dienstag, den 24. Januar Mittwoch, den 25. Januar Donnerstag, den 26. Januar Freitag, den 27. Januar Sonnabend, den 28. Januar Schabbat SCHIRA Farschat BESCHALACH 2. B. M. XIII 17 Haftara Richter IV 4 — V 31 Sonntag, den 29. Januar Montag, den 30. Januar Dienstag, den 31. Januar Mittwoch, den 1. Februar Chamischa assar bischwat - Donnerstag, den 2. Februar Freitag, den 3. Februar Sonnabend, den 4. Februar Parschat YITRO 2. Bp M. XVIII 1 — XX 23 Haftara Yeschayahu V1 ’ — VII 7, IX 5—6 Sonntag dP" c ” 19. Schwat nt 1 20. Schwat 21. Schwat ( 12. Schwat 13. Schwat 14. Schwat 15 Schwat Neujahrsfest der Bäume 16. Schwat 17. Schwat 18. Schwat Í Í Í Í Í den Blocks, ob eine SS- Streife zu erwarten sei. In diesem Fall gaben sie A’arm. und die Kinder wussten, dass sie nichts verraten durften. Es gab keinen Verrat, Kinder assimilierten sich in jeder Umf gebung recht schnell, und vielleicht gehörte dieses Versteckspielen mit zu ihren kleinen Freuden. Ihre Anpassungsfähigkeit war so ausgeprägt, dass sie sich ■bald nicht mehr über die Leichenwagen wunderten, die die einzigen Beförderungsmittel der jüdischen Selbstverwaltung waren. Oh es sich um schwerkranke Menschen -oder um Bro handelte, alles wurde von den Leichenwagen der judip rtIiUslri sehen Gemeinden Böhmen . und Mährens transportiert. | Nur für die Toten halte * I » I Menu Berit! Gi Slalisi Disei 1! Brie! Mngeb0| í*ernier] 4 man noch ein anderes Geßp führt. iUfi-re Beim Unterricht legt« ea.

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