Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 22 (1961)
- Issue
- 1847 (24.1.1961)
- Date
- 1961-01-24
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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Martes, 2' de Enero de 1961 LA SEMANA ISRAELITA Año XXII. — No. 1847 — 3 Eine neue Exportware von MEAR FAERBER, Tel Aviv Frühgemüse nach England auszuführen, Ist ein alter Plan Israels, weit älter als der Staat selbst. Frischgemüse im Winter nach London, das heisst die Sorne des Heiligen Landes zu exportieren, denn in Israel haben wir fast während des ganzen Jahres Sonne; sie ist eine Existenzquelle der Bevölkerung, und fördert nicht nur die Touristik sondern auch die Landwirtschaft. Jetzt hat der Traum des Exports von Wintergemüse greifbare Formen angenommen. Es geht um eine Feldfrucht,, die in Israel und in England ein ausserordentlich populäres Volksnahr.ingsmittel ist, die Tomate, mit dem Unterschied, dass wir in Israel das ganze Jahr über frische Tomaten haben und England im Herbst und im Winter nicht. Daher brauchen die Engländer die israelischen Tomaten. Landwirtschaftsminister (früher Generalstabschef) Mosche Dajan hat sich seinen Feldzugsplan zurechtgelegt, der auf gebundener und subsidierter Agrarplanung beruht. Das yon der Regierung eingesetzte, aus F achleuten und Vertretern der Interessenten bestehende beratende Comité für Gemüse-Pflanzung und -Vermarktung hat einstimmig Zusammenstoesse in Nordafrika London. — Die^algerische Polizei sah sich gezwungen, auf einen Mob von ca. 300 Arabern zu schiessen, der zwei Juden bedrohte, wie hier bekannt wurde. Die Mohammedaner beschuldigten die Juden, „als Soldaten verkleidet” an mohammedanische Türen zu klopfen, um in die Häuser der Mohammedaner einzudringen. für den Plan gestimmt, die dem englischen Geschmack entsprechende und exportfähige Tomatensorte „Moneymaker“ zu pflanzen. So freien Entscheidung überlassen, was, wieviel und wann sie pflanzen wollen? Dajan verantwortete sich: Die Detaillierung der Plakonnte der Feldzug zur Ernung stammt aus dem Beioberung des britischen Marktes mit israelischen Tomaten beginnen, denn die Moneymaker sind härter als die bisher landesübliche Sorte und halten sich 20 Tage lang frisch. Zur Durchführung eines Programms gehört aber eine bereitwillige Gefolgschaft und die Bauern unterwerfen sich nicht leicht einer lückenlosen Disziplin. Als rat, in dem auch die Land wirte aller Sektoren vertreten sind und dessen Beschlüsse einstimmig gefasst wurden. Da die Regierung durch Subsidien Minimalpreise für die Tomaten garantiert, musste eine Aufteilung der Pflanzungsquoten erfolgen, denn das Ministerium kann nicht riskieren, dass auf Kosten der Subsidienkasse unkontrolliert die Quoten für die Pflan- , viel Gemüse gepflanzt wird zungsfläche der Moneymaj und dann ein Ueberangebo/ ker-Tomaten auf die Sied- | Vernichtung der Ueberlungen aufgeteilt wurden, ' schüsse zur Folge hat. wellten die meisten mögj In der Pflanzungssaison liehst viel von der Quote. | der Moneymaker durfte Sicherheitshalber wurde um keine andere Tomatensorte 10 Prozent mehr A.rbauflägepflanzt werden, denn nur, che vorgesehen, als erforwenn sich die Produktion derlich schien, aber die einer Ware auch auf den Landwirte erfüllten ihr , Inlandsmarkt stützen kann, Versprechen nicht zur Gänlässt sich ihr Export orgaze und pflanzten um 20 Pro-' nisieren. So musste den zent weniger als sie zuge-; Konsumenten im Inland zusagt hatten. Dazu kam eine unvorhergesehene Aenderung des Wetters,- Schädlinge frassen mehrere Tomatenfelder an, und das Ergebnis war, dass Tomaten in Israel während eines Monates Mangelware gemutet werden, sich in der Produktionssaison der Exporttomaten dem Geschmack des englischen Volkes anzupassen. Während die Parlamentsd.ebattee noch lief und die oppositionelle Presse noch wurden, da etwa 20 Prozent j kritische Angriifs-Artikel der vorgesehenen Ernte j gegen den Landwirtschaftsfehlte und die Tomaten um; Minister veröffentlichte, etwa zwei Wochen zu spät reiften. Da erhob sich ein Sturm fasste aber der Gemüsebeiral, der wie gesagt auch aus Vertretern der Kreise beder Entrüstung seitens der j steht, in deren Namen in Opposition in der Knesset: , prcSse und Knesset kriti- Weshalb hatte man vorgej s:ort wurde, einstimmig den schrieben, dass in dieser; Beschluss, in der nächsten Saison nur Moneymaker und nicht auch die im Lande bodenständige Sorte Merimand gepflanzt werden soll? Weshalb hat sich der Landwirtschaftsminister mit so strengen Anordnungen in die private Zum Zweck der Modellver- Spare der Bauern eingemischt und es nicht ihrer « ,ö SS? tU 'JílnsUflUER ■■ JIMVliEST X> 9 Ç- Ko'- ec*-' Krutschew-Karikatur unter dem Motto: „Gehet hin und störet alle Völker”. — Unruhe zu schafien, Ist ein Prinzip der sowjetischen Politik die sich nicht davor scheute, den Zionismus eine bürgerliche, imperialistische kolonialistische Bewegung zu nennen, die sogar mit den Nazis gegen die Kommunisten zusammengearbeitet habe. Wer erinnert sich nicht der nazistischen Methode, nach der die Juden sowohl die ärgsten Kapitalisten wie die schlimmsten Kommunisten gewesen sind. V Teppichfaaus - M. Hocbbergj UNERREICHTE AUSWAHL AN HANDGEKFÜPFTEN X TEPPICHEN IN ERSTKLASSIGEN QUALITÄTEN ♦ FUER JEDES GEMUETLICHE HEIM. Eigene Fabrikation — Unverbindliche Vorführung Auf Wunsch Zahlungserleichterungen MASCHINENTEPPICHE IN ALLEN FARBEN UND GROFSSEN. 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Vielleicht werden sich, wenn Volkswirtschaft und die Ueberbrückung des Aussen- ' hardelsdcfizits ist es von grosser Bedeutung für ein j slch die Tomaten in Engweiteres Produkt 'einen Ex- 1,,fld bewähren, auch andeportmarkt zu erschliessen irc nordeuropäische Länder In einigen Artike'n hat die i bt’reit finden, israelische Toisraelische Landwirtschaft | nmten zu beziehen. Dann zusätzlich zu ihren Zitrusw“re wiedei ein Gefecht im Zürich. — In Zürich wurde eine „Schweizerische Vereinigung jüdischer Journalisten und Schriftsteller” gegründet. Sie will dem Weltverband angehören, der in Jerusalem als Dachverband nationaler jüdischer Journalisten - Organisationen geschaffen worden ist. (AWZ) bieitfrontigen Kampf um die wirtschaftliche Unaohluigigkeit des Staates Israel gewonnen. m ta sa va STUDIO JURÍDICO INTERNACIONAL; — - - - ■ - - - - - * . . W — -“~™- 0 iardi Swarsensky ¡ I Asuntos Europeos exclusivamente Sprechstunden: Dienstag, Mittwoch u. Freitag v. 15—18 Uhr 0 Frey j 0 Asuntos Argentinos y Sudamericanos 0! TESTAMENTE - ERBSCHAFTSSAÍHtN \ \ VERTRAEGE - VERWALTUNGEN t 0 BUEROZEIT: 16—19 Ul.- í t _..._ i i í f PUE VURECON 2190 esq. Av. I.AS HERAS — T. E 83 ’613 í I «a. «