Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 22 (1961)
- Issue
- 1845 (17.1.1961)
- Date
- 1961-01-17
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
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Kunst Im Im t>. und 7. Jahrhundert Unserer Zeitrechnung wurde die rabbinische Praxis strenger gegenüber der bildnerischen Darstellung von Mensch und Tier. Die früher unangefochtenen bildlichen Darstellungen in dev- Synagogen fielen einem Bildersturm zum Opfer. (Vergleiche Krautheimer, Mittelalterliche Synagogen. Frankfurt a. M. 1927. S. 40 ff > Hierbei machte sich der Einfluss der ikonoklastischen Tendenzen in der orientalischen Umwelt in steigendem Masse fühlbar. Fast 2000 Jahre nach dem Einbruch der biltler feindlichen Israel- Stimme in das Kulturgebiet Wurde der Vjrdere Orient in unvergleichlich grösserem Umfange von eiuer bilderfehidüehe Völkerwelle aus der Wüste überschwemmt; es war der Siegeszug der islamischen Araber von der arabischen Halbinsel bis nach Mittelasien und Südfi ankreich. Die bilderfeindliche Richtung setzte sich in den Gebieten mit klassischer Tradition nur allmählich durch; sogar die Wüstenschlösser der omaijadisehen Kalifen <Z. B. Khirbet Mefjer) aus dem 8. Jahrhundert zeigen noch menschlichen Figurenßcbmuck; in den Schlössern der abbassidischen Kalifen — vom 9. Jahrhundert an — fehlt dieser dann allerdings vollständig. Auch im byzantinischen Christentum kam im Laufe des 8. Jahrhunderts die bilderfeindliche Richtung zur Herrschaft und führte zur Trennung der lateinischen Kirche von der griechischen. So ist es denn kei> Wunder, dass bei dieser Entwicklung in seiner Umgebung auch taa Judentum die ikonoklastischen Tendenzen — ankrnpfend an eine uralte Tradition und zeitweise zurückgedrängt durch den Einfluss der Umwelt — wieder stärker wurden. In der Welt des Islam insbesondere wurde die jüdische Kunst ornamental und figiuenfeindiich. Im mohammedanischen Feudalstaat bildete die arabische Kriegerkaste die Herrenschicht. Sie hatten Freude an schönen Dingen und Umgaben sich damit, wie ja auch die Ueberlieferung Mohammed begüterten Leuten, die vor ihm in dürftigem Aufzug erschienen, sagen lässt, dass Gott, wenn er einen Menschen mit Wohlstand segne, es liebe, dass „dessen Spuren auch an ihm sichtbar seien.“ (Max Weber: „Wirtschaft Und Gesellschaft“, Tübingen 1922, S. 357). So liebte von HEIJSRICH STR 41 SS denn auch die Herrscherkasie der .Araber, in ihren Häusern schön zu wohnen, sich an herrlichen Teppichen und künstlerischem Hausrat zu erfreuen, ohne dass sie Wert darauf legten oder auch nur nachforschten, ob Angehörige ihres Volkes die Kunstwerke geschaffen hatten. Im Gegenteil: Eines arabischen Herrn war die Ausübung eines solchen Berufs unwürdig, und so waren die schaffenden Künstler Sklaven oder mindestens einem Fremdvolk minderen Rechts zugehörig, also Juden, Kopten oder Armenier, ohne dass in der islamischen Kunst des Mittelalters die Zuschreibung zu einem bestimmten dieser Minderheitsvölker zweifelsfrei möglich ist, wenn nicht eine Inschrift oder der Gebrauchszweck des Gegenstandes eine Erklärung gibt. (L. A. M<-yer: „Jüdische Kunst in den Ländern des Islam“, hebräisch. — Maximilian Kon: „Die jüdische Kunst zur Zeit des zweiten Tempels“ (hebräisch, in „Haomanut Hajehudith“, Massaöa, Tel Aviv 1959, S. 123 4). So sind denn auch Gegenstände „jüdischer Kunst“ in den islamischen Ländern nur an der Schrift oder am Gebrauchszweck als solche zu erkennen. Dieser Zustand hat sich auch nach der Wiedereroberung Spaniens durch die Christen zunächst nicht geändert; ihre Kirchen zeigen den charakteristischen Mujedar-Stil, d. h. eine christliche Kunst, die auf das stärkste mit maurischen Elementen durchsetzt ist — kein Wunder, denn dieselben Handwerkerfamilien die früher für die moslemi-. sehen Herren gearbeitet hatten, waren nunmehr für die Christen tätig. So blieb denn in Spanien — wie im mittelalterlichen Feudalstaat Jemen bis zur Auswanderung der dortigen Juden nach Israel vor 10 Jahren — die Arbeit in Edelmetall ein jüdisches Monopol, das auch von den Christen zunächst nicht angetastet wurde. Die Juden schufen noch Jahrhunderte lang unangefochten christliche Kulturgeräte; erst 1415 verbot dies der in Spanien lebende Gegenpapst Benedikt XIII, und 1480 ernannte die Königin Isabella von Kastilien einen Hofmaler, zu dessen Obliegenheiten es gehören sollte, dafür zu sorgen, dass „kein Jude oder Maure ein Ab- ÜAtMÔNIDÊ.* vur o« |^jg.»4«*kk«A S *50.— VERLAG OMEGA, BUENOS AIRES avmRUCHAGA vm — t. *. %m besi-ehea durch idle MJMehi&figtu Bwetefcuadluntea und durch d*c JUXDUClfX WOCMHTSCXAU MW1MOWI MM ** - f.&NMM bild unseres Herren und Erlösers Jesus von Nazaret oder der heiligen und gebenedeiten Maria herstellen solle. (Zitiert nach Cecil Roth: „Jüdische Kunst und Künstler vor der Emanzipation“, hebräisch, „Haomanut Hajeliudit“, Massada, Tel Aviv, S. 455). Es zeigt sich also, dass die \o;i den Arabern übernommene „naive“ Auffassung, die an der Anfertigung solcher Kulturobjekte durch Anaergläubige keinen Anstoss genommen hatte, erschüttert war und sich ein für unser modernes Empfinden verständlicher Widerstand dagegen regte. Diese neue Haltung ist wohl veranlasst durch die für das spätere Mittealter charakteristische Vertiefung der religiösen Haltung auch in Laienkreisen, ein Ergebnis der Arbeit der Betteiorden in der Masse des Volkes, vor allem durch Predigt und Erziehung. Ferner gab es durch die städtische Entwicklung nunmehr auch christliche, teilweise aus altchristlichen Ländern tingewanderte Handwerker, die das aus Gewohnheit nicht angetastete jüdische Monopol — die Mruren waren aus den obei. angefnhrten Gründen als Angehörige der früheren Rerrenklasse dabei weniger beteiligt — störte. Da damals die Kunst in entscheidendem Masse kirchlichen Zwecken diente, bedeutete das Verbot der Königin Isabella für die Juden eine sehr empfindliche Einschränkung ihres Absatzes und zeigt die Erschütterung ihrer wirtschaftlichen Stellung; nur 12 Jahre nach Bestellung dieses Hofbeamten erging von Granada das Ausweisungsdekrei gegen die spanischen Juden. Die grosse, um 1290 gebaute und heute noch erhaltene Synagoge von Toledo (später die Kirche Santa Maria la Bianca) zeigt mit ihren Hufeisen arkaden über den mit Voluten und Zapfen geschmückten Pfeilern so rein den maurischen Stil, dass dieses Bauwerk häufig z. B. auch von Cohn-Wiener: , Die jüdische Kunst, Berlin 1929, S. 11) als ein Glanzstück jüdischer Kunst des islamischen Mittelalters bezeichnet wird, obwohl Toledo zur Zeit der Erbauung schon mehr als ein Jahrhundert wieder in christlichen Händen war.' Diese Tatsache zeigt die Stärke der maurischen Kunsttradition auch nach der Wiedereroberung durch die Christen. In der kleinen, heute noch erhaltenen Synagoge in Cordovä würde man, ohne die hebräische Inschrift, die Nische des Aron hakodesch für eine moslemische Gebetnische (Mihrab) halten; so stark sind die Stilelemente moslemischer Baukunst dabei bewahrt. Solch ein typischer moslebischer Mihrab mit Einrichtung (Deckenampel und zwei hohen Kerzen) ist sogar deutlich in einer Darstellung der Tempelgeräte (Menora, etc.) auf einem in Damaskus zwei Jahrhunderte später hergestellten samaritanischen Gebetvorhang erkennbar. So stark wirkten die Kunstformen der islamischen Umgebung auf den Künstler, dass er Charakteristika der fremden Religion in das Bild der ehrwürdigsten und durch Tradition geheiligten Tempelgeräte aufnahm. (L, A. Mayer: ,.A Sixteenth Century Samaritan Hanging“ hebräisch, in Bulletin of the Jewish Exploration Society, Band XTII 1947, S. 170, Bild 5; ferner abgebildet in Haomanut Hajehudit, Massada, Tel Aviv, S. 334, Bild 300). Im Laufe der Zeit wurden in Spanien naturgemäss die christlichen Stileinflüsse immer fühlbarer: Die etwa 150 Jahre nach der grossen Synagoge erbaute und heute noch erli; ltene zweite S.’nagoge in Toledo (später die Kirche EI Transilo zeigt unter Arkaden im maurischen Stil Rankenornamente von Weingewinden naturalistische Laubwerke, der gotischen Kirchenkunst Frankreichs entstammend und zu erklären durch den christlich - katholischen Zusammenhang mit dem nördlfcl LITERATUR Die Dichterin [lisohcth liehen Nachbarland Dieser steigende französische Einfluss zeigt sich auch in den spanisch-jüdischen Manuskripten dieser Zeit, die — im Gegensatz zu früheren von islamischer Bilderschau beeinflussten — Bilder von Menschen zeigen. Die bekannteste ist die sogenannte Hagada von Sarajewo (wohin sie von spa^ nisehen Juden nach ihrer Vertreibung mitgenommen wurde und wo sie sieh noch heute befindet). Das phantasiereiehe Rankenornament brv.eist ihre Schöpfung * in der Zeit der reifen Gotik; die vor. der Decke herabhängenden charakteristischen Ampeln im Bild der Sederabends, die neben dem Tisch am Boden kauernde Negerin zeigen das früher mohammedanische spanische Lokalkolorit. Also auch hier besteht — ebenso wie bei der El Transito-Synagoge in Toledo — eine Stilmischung, die für die jüdische Kunst im christlichen Spanien des 14. und 15. Jahrhunderts durchaus charakteristisch ist. So haben die Juden für ihre Kunstschöpfungen die Ausdrucksformen der Umweit — sogar ihre charakteristische Mischung aus verschiedenen Queller. — übernommen. Der orientalisch-moslemische Kultureinfluss ist in den Werken der sephardischen Juden auch noch viel später, lange nach Verlassen der Länder des Islam, festzustellen. Zu den bedeutende-,!, den kaum oder viel zu wenig gewürdigten und zu den in ihrer jüdischen Bedeutung überhaupt noch nicht erkannten Gestalten aus der Spätzeit des deutschen Judentums gehört Elisabeth Langgässer. eine echte Dichterin, am 23. Februar 1S99 geboren, am 25. Juli 1950 gestorben. Der Vater, grossherzoglicher Baurat. war Jede, „von jener Sorte total assimilierter Juden“, heisst es in einem Brief der Tochter, „die das Nationa - eher überals untertreiben.’’ Die Familien beider Eltern stammen aus Mainz, das Kind wurde bei* seiner Geburt katholisch getauft. Aber wenn wir deshalb davon absehen wollten. Elisabeth Langgiisser in den Zusammenhang des Judentums einzubeziehen, verwehrt die Dichterin selbst dieses Vorgehen. Ein Band „Gedichte“ und drei grosse Romane („Gang durch das Ried”, 1936; „Das unauslöschliche Siegel”, 1946; „Märkische Argouautenfahrt”, 1950) liegen jetzt in der vom Claassen Verlag in Hamburg sorgfältig betreuten Ausgabe der . Gesammelten Werke“ vor, neben denen vor allem noch die Sammlung der von Elisabeth Langgässer zwischen 1926 und 1950 geschriebenen Briefe beachtet sein will, ebenfalls im Claassen Verlag erschienen, unter der Uoberschrift: „ soviel berauschende Vergänglichkeit” (1954). Auf das leidenschaftlichste und mit einer lange Zeit hindurch gerade „.heidnischen” Einbildungskraft und Sinnesfreude Kind des Rheinlands, dort auch während ihrer ersten drei Lebensjahre zu Haus, wirkte Elisabeth Langgässer zuvon L. H GOL0W,iOT nächst als Lehrerin, dann vor; 1929 bis 1948, als freie Schriftstellerin in Berlin, im Jahre 1931 mit dem Literatur - Preis des deutschen Sfaatsbiirgerinnen - Verbandes ausgezeichnet. Seit 1936 als „Ralbjüdin“ unter Berufsverbot, später zwangsdienst - verpflichtet ime ihrer ältesten Tochter durch deren Deportation beraubt, die nach Auschwitz führte, wunderbarer Weise aoer auch zurück ins Leben, geht diese Dichterin einen Weg von der Heraufbeschwörung der Antike zu bewusst christlichen — oder rientiger: biblischen — Dichtungen, die sie mit ausserordentlichem Mut und aus unerbittlichem Wahrheits- Verlangen heraus in einer dei eigenen Gegenwart immer näher rückenden Gegenwart ansiedelt, zuletzt in den Monaten nach dem Zusammenbruch Deutschlands, im Sommer 1945. .„i.". die h J*w «*Äi*hen u: Das •■l'MUsl0lS geffJlÎUea* d«i$ . rvf tMiB Die drei grossen Romane spiegeln die eigene Heils- Suriie von Elisabeth Langgüsser, die sich auch nicht gescheut hat, einen, wie sie selbst, getauften, dennoch sehr jüdischen” Juden in Mittelpunkt des .Unauslöschlichen Siegels” zu stellen, ihres während der Jahre der nationalsozialistischen ^'err schaf geschriebenen Werkes. Der „Gang durch das Ried” galt der vom 1. Weltkrieg aus der Bahn gewoi-fenen Menschheit im deutsch - französischen Raum, mit einem seines Ursprungs und Ziels ungewissen Helden, von dem es bezeichnender Weise ebenfalls schon heisst: „Mehr als den Namen, auf dcn du getauft worden bist, weiss ja im Grunde keiner Das Bulletin des Leo Br eck ins LBI ist die übliche Abkürzung für Leo Baeck- Institut, unc „Bulletin“ die verunglückte Bezeichnung der monatlich erscheinenden Zeitschrift, die viel mehr als ein Bulletin ist. Aus uns nicht bekannten Gründen wurde dieser Titel mit einem englischen Untertitel oder einer Erklärung die keine Erklärung ist, gewählt. Wir schlagen vor, einen neuen Titel zu wählen, der dem Inhalt und der Aufmachung der vom LBI herausgegebenen Zeitschrift gerecht wird. . Bereits die Bezeichnung „Zeitschrift des LBI“ würde Tclarer und angemessener sein, selbst wenn sie nicht anderen Personen als den Mitgliedern zur Verfügung stehen sollte. Auch hierin ke nnte man eine Aenderung schaffen, indem man den Nichtmitgliedern die Möglichkeit gibt die Zeitschrift für einen entsprechend hohen Preis zu erwerben, denn an Exklusivität dürfte niemand gelegen sein. Die Nummer 11 der Zeitschrift (Bulletin) vom November des vergangenen Jahres enthält eine Reihe interessanter Aufsätze, auf die wir aufmerksam machen wollen, ohne hier den gesamten Inhalt wiederzugeben. Auch soll man keine Wertung darin erblicken, dass wir einige der Aufsätze herausgreifen, andere nicht erwähnen. Ein Thema. das einen grossen Kreis unserer Menschen und nicht nur die ehemaligen Hamburger interessieren dürfte, behandelt Dr. Hans Trauer, der in der Organisation der aus Deutschland stammenden, jetzt in Israel lebenden Juden eine wichtige Rolle spielt. Mitunter ist es für den Leser wichtig, nicht nur Interessen für den Gegenstand einer Arbeit zu haben, sondern aiich eine Beziehung zum Autor zu besitzen. Ein Bild der vielseitigen Arbeit und Interessen Tramers spiegelt dieses Heft 11 wider, denn dort finden wir auch noch andere Beiträge als den, über den hier kurz berichtet sei. Tramer schreibt in seinem Aufsatz über „Die Hamburger Kaiserjuden“ viele interessante Einzelheiten aus dem Leben und Denken, den Auffassungen und Bemühungen des grossen Hamburger Bankiers Max M. Warburg, des letzten Chefs des berühmten Bankhauses. Er berichtet von der überragenden Klugheit dieses Mannes und von seinem grossen politischen Verständnis, von seinen Beziehungen zu Kaiser Wilhelm II. und zu den Männern der Weimarer Republik. Gleichzeitig wird der Leser von den neuesten Forschungen über das Bankhaus Warburg informiert, insbesondere über eine grosse wissenschaftliche Arbeit, die in der Vierfeljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte aus der Feder von Alfred Vagts vor einiger Zeit unter dem Titel: M. M. Warburg & Co. Ein Bankhaus in der deutschen Weltpolitik (1905 bis 1933' erschienen ist. Wir hören von der Rolle, die Albert Ballin gespielt, von Warburgs Beziehungen zu dem genialen Reeder und _ ( zu Ratbenau. von der jüdi- ■>? w Esäf bi’ceil B keines 'V;ifdieW^ id. ssü haises 38 der . Ri-tia rat Suasse » Ber“ stellt, mi ■A-.CT0 -Verth** * ver das Eek|,iu? * Berts« «N»* Die andre Heid« des .Iw ¿ei Deportation nndj ziiirratiw^er. _ z* •.(tort befreit, m einer mstafreB fetzte» Bi d.-"uag » dem Ost« reutsohtiad begriffe: Kn armer Hiffiing der schteeMMn Arm hatipt. «dter ein bi ächtiess’ieb sertän «er Bettler: Vater I Der Vantes erinnert afütestantertlche ton? ans dem Grab cm Leb». Aber dar auch dieses neue L< ter dem ..inaasiê» se al" des iuomtii harrt, erweera vorat jene Steilen rie des. mag auch wem Lebe, mehr der Sei sie - «4 jndere - ■ifben toben: .Tn Iw und Zriebek: e 'keimt eine Xëett Jeden: «ch rein Ulf! vioriea ist.” - tobe sieben -Jaltre bi tatsächlich eu etjubi ff. ubr. Aber es tsar '» Ich bm ein fe; Wieben. Tétait pi93 i M1" — ..Natrräe -•‘-te rnir's. Gros» - Sie trasn in ihre eeneide eine Synago ent. — .Und Isræ s:acd nicht seme & te darin, stis aufs t S'-buiehrtn?” Emer solchen ..ROr ab nicht ralebt auc ®«egrssse b'*ern „Märkisch SoiHutttfaict« , f?!B frühen Tod t dem ns* »»er b ÊL5* "«** Mensch« Sitte «¿SS** leben*! iederL«. tht AhF^. WUseQs sehen Einstellung der „Kaiserjuden“, die sich wohl dessen bewusst gewesen sind, dass der antisemitische Gang in Aufruhr geraten werde, sobald sie ein offizielles Amt bekleiden würden. Rathenau, der sich Hein« und it -T seiner Pflicht nicht ent- Wguen sosrfe ziehen zu dürfen glaubte, instrejg^ J/j “k zahlte mit seinem Leben. Die Studie Tramers kann nur als äusserst anregend betrachtet werden. In einem anderen Aufsatz den wir hier kurz erwähnen wollen, schreibt der bekannte jüdische Historiker N. M. Gelber über „Die Wiener Israelitische Allianz“. Der Aufsatz ist einer grösseren Arbeit Gelbers entnommen, aber dennoch instruktiv und lesenswert Fin erregendes Kapitel aus der Geschichte der Wiener Judenheit wird hier wiedererzählt, wobei eine ganze Reihe weniger bekannter .Zusammenhänge aufgedeckt werden. Wir erleben ein Kapitel des Kampfes, der menschlichen Grösse, aber auch de* Verrates und der Schlechtigkeit, der inneren jüdischen Auseinandersetzunvannesi. « gfeieWZ^a® *'*S*S?*i i I'»-*: