Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 22 (1961)
- Issue
- 1844 (13.1.1961)
- Date
- 1961-01-13
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 86% known words query
- IRI
…/9616703-9612115-9612143--1024-9612147- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
/ -- y ' ■m 4 — Viernes, 13 de Enero de 1961 LA SEMANA ISRAELITA Año XXII. — Vo. v?44 Milhaerpflicht in Israel Jerusalem. — Bisher wurden alle Jeschiwah-Schiiler vom Militärdienst befreit, ln Zukunft soll jedoch nur ein Familienmitglied befreit werden können. Diese Information erteilte der stellvertretende Verteidigungsminister in der Knasseth. Bisher waren von den Befreiungen erfasst 263 Familien mit zwei Familienmitgliedern die Jeschivah-Schüler sind. 38 Familien mit 3 und 13 Familien mit 4 Jeschiwah-Studenten. Keine Entschaedigung fuer Niekisch Dem 71jährigen emeritierten Professor der Soziologie Einst Niekisch steht keine Entschädigung für die Verfolgungen zu. die er unter d?in nationalsozialistischen Regime erlitten hat. Diesen Entscheid traf jetzt im Berciungsprozess der 17. Zivilsenat des Westberliner j Kammergerichts.Niekisch, in ' cier Weimarer Republik ra- . diktier Soz.’alist. war 1937 ( verhaftet und 1939 vom soj gekannten Volksgerichtshof j weeen Vorbereitung zum I Hochverrat zu lebensläng-! Jnchem Zuchthaus verurj te'i! worden. In der Haft erlitt er schwere gesundheit- Das Leo Baeck Institut ist 1935 vom Council of Jews from Germany (Rat Juden aus Deutschland) ins Leben gerufen worden mit dem Ziel, die wissenschaftliche Fo’schung auf dem Gebiet der Geschichte der I Juden in Deutschland und anderen deutschsprachigen I Gebieten seit der Zeit der! Aufklärung zu betreiben, das I dazu nötige Material zu sam- ' mein und die Veröffentlij ehung entsprechender Darstellungen zu fördern. Das j Institut trägt den Namen des Mannes, der die letzte reprä- » sentative Erscheinung de« Judentums in Deutschland j vor dem zweiten Weltkrieg Nur nebenbei bemerkt war. liehe Schäden. Nach dem Krieg trat er der Komunistischen Partei bei. Später .vurd er in die Sozialistische Einheitspartei üb-rnommen und ordentlicher Frofesor an der Ostterliner Universität. Mitg’ied der Volkskammer und anderer Organisationen in G«-iOeutschland. 1954 kam Niekisch nach Westberlin und beantragte die Entschädigung als NS-Verfolgter. Seine Ansprache wurden abgewiesen, weil nach Ansicht des Gerichts auf ihn die Bestimmung des Bundesentschädigungs - Gestizes anzuwenden ist, nach der Personen, die nach dem 23. Mai 1949 die freiheitliche demokratische Grund- OTdnung der Bundesrepublik im Sinne des Grundgesetzes bekämpft haben, von der Entschädigung ausgeschlossen sind. Die Erklärung des Aufgabenkreises. den sich das Leo Baeck Institut gestellt hat ist das offizielle Programm eines wissenschaftlichen Beginnens, das weder einen privaten Charakter trägt noch einem kleinen Kreis von Sachverständigen gehölen würde. Das Leo Baeck Institut ist für alle geschaffen werden, die zu diesem Kreis gehören, zu den aus Mitteleuropa stammenden Juden, die dort gelebt, gedacht. gearbeitet, sich dort grireut und auch gequält haben. — kurzum es sollte Eigentum des früheren ¿¿Väschen Judentums sein, das seine Geschichte und Vergangenheit, seine Hoffnungen und Schaffungen den kommenden jüdischen Geschlechtern durch dieses Institut erhalten wollte. In fünf Jahren, die das Institut besteht, ist bereits ausserordentlich viel geleistet worden. Man darf sagen: es wurde erstaunlich viel in kurzer Zeit geschaffen. Hierüber wurde auch wiederholt berichtet. In New York wurde dem Institut ein eigenes, sehr schönes Gebäude geschenkt, in dem die grosse Sammlung an wertvollen Büchern, Drucken, Schriften, Briefen. Bildern, Dokumenten usw. untergebracht werden wird, die man in nur fünf Jahren zusammengetragen hat und die ein ansehnliches Material enthält. Die Mittel entstammen zu einem guten Teil Geldern. die von der Bundesrepublik zurückgezahlt worden sind, aber auch Spenden und den Beiträgen der Mitglieder des Instituts. Wer sind diese Mitglieder? Eigentlich sollte jeder ehemals deutsche Jude Mitglied einer wissenschaftlichen und kulturellen Unternehmung sein, die sich dem Andenken unserer einstigen Gemeinden und ihrer Menschen widmet. Es v'äre ein schönes Zeichen der Pietät. Es wurde gesagt: „Eigentlich” sollte jeder Mitglied sein. Aber in ganz Argentinien, um nur ein Beispiel zu nennen, hat das Institut etw'a zw'ei Dutzend Mitglieder... Dabei wurde von mehreren Seiten dazu aufgefordert, sich als Mitglied für das Leo Baeck Institut zu interessieren (Jahresbeitrag zehn Dollart. Die Mitglieder sollen nicht nur zahlen und interessiert sein, sie erhalten auch eine monatj ich erscheinende Zeitschrift I I_ unter dem wenig besagenden Titel „Bulletin”, die gute Aufsätze über viele Themen unserer Vergangenheit bringt, die nicht nur historischen Wert besitzen, sondern auch für die Gegenwart belehrend sind. Wir wollen nicht von „Ehrenpflicht” sprechen, die es wäre, dem Institut anzugehören, aber es würde dem Geist und der Grösse jener Aufgaben entsprechen, die sich das Leo Baeck Institut gestellt hat. Uebrigens benutzen unsere Gemeinden und Organisationen sehr gern den Namen Leo Baecks, aber für sein Institut haben sie noch keine MitriieJer reworben. Auch das \\;re wohl nicht zu viei verlangt. Auch die Schüler Baecks dürften sich uem Gedanken der Förderung dieses Instituts annehmen. Wer also Mitglied werden oder gar tür die Mitgliedwerbung tätig sein will, der sende einen Brief an die Redaktion der Jüdischen Wochenschau, die das Schreiben an den Beauftragten für das Leo Baeck Institut in Buenos Aires, Herrn Curt Wilk. weiterleiten wird. Es dürfte doch wirklich nicht so schwer sein, aus 24 Mitgliedern schnellstens die zehnfache Mitgliedzahl zu machen. Aber all das sei nur nebenbei bemerkt .. Dr. Fedor Hirschlaít 70 Jahre Am 14. Januar vollendet Dr. Fedor Hirschlaff, Präsident der „Nueva Congregación Israelita de Montevideo“, das 70. Lebensjahr. Dr. Hirschlaff, zu Berlin geboren und aufgewachsen, wo er auch die Universität besuchte, hatte sich schon in jungen Jahren in der einstigen deutschen Reichshauptstadt als Arzt niedergelassen und auch noch in der Naziepoche seine Praxis ausgeübt, bis er im Jahre 1938 nach Uruguay kam j ur.d nun das schwere Emigrantenschicksal mit so vielen anderer teilen musste. Nach und nach übernahm dieser energische und tat-! kräftige Mann mehrere ehj rcnamtliche Aufgaben in der jungen Gemeindever- I waltung der zentraleuropäi- Am 21. Januar, am Schabbaí BA, feiert Herr SAMUEL SILBERSCHMIDT (früher Gross-Reken) 80. GEBURTSTAG. Es gratulieren SEINE KINDER UND ENKELKINDER Rivera. Provinz Buenos Aires Empfang: um 20 Uhr im Centro Cultural Israelita. sehen Kehilla, der Nueva Congregación, um vor fast 15 Jahren das verantwortungsvolle Amt des Gemeindevorsitzenden anzutreten. In seine Amtszeit fiel bald ein so wichtiges Werk wie dir Schaffu:*j der neuen Synagoge und des Gemeindehauses ir. der Rio Branco ein Werk, für das sich Dr. Hirschlaff leidenschaftlich und mit echt - jüdischem Idealismus einsetzte. Was in Verbindung mit der Tätigkeit des Gemeindepräsidenten an sonstigen jüdischen kulturellen und sozialen Verpflichtungen zu erfüllen ist. kann nur ermessen, wer einen Einblick in das Wachsen einer solchen, sich ständig vergrössernden „Einheitsgemeir.de“ besitzt. Die Konzilianz und die immerwährende Bereitschaft, sich zur Verfügung zu stellen, wann immer man seiner bedarf, machen den Jubilar zu einer der wertvollsten Persönlichkeiten im gesamten uruguayischen Jischuw Seine Beliebtheit weit über die Grenzen der eigenen Gemeinde hinaus ist allzubekannt, als dass sie an dieser Stelle besonders hervorgehoben zu werden brauchte. An seinem 70. Geburtstag danken Dr. Fedor Hirschlaff seine vielen Freunde auf Jüdische Wochenschau in Montevideo/Uruvuav Einzelnummer 40 Centesimos Jahresabono 25.— $ urug. ABONOS — AVISOS — COBRANZA Sra. L. Löblowitz Paraguay 1164, piso 2, apt. 9 Distribuidor: KIOSK TUREK Constituyentes 1757 Tel 42-640 beiden Seiten des La Plata-Stromes; sie denken an sein Verständnis für unsere Gegenwarts-Probleme, an seine Treue gegenüber allem, was jüdische Vergangenheit bedeutet. Seine Reise nach Israel war für ihn und seine Lebensgefährtin ein groses jüdisches und menschliches Erlebnis. Mö- ) gen dem trefflichen Manne noch viele glückliche Jahre an der Seite seiner verehrten Gattin, im Kreise seiner Lieben, beschieden sein, nicht zuletzt zum Segen seiner Gemeinde, der seine herzliche und tiefe Zuneigung gehört. C. W. W^WWWWVWVVWWWWW* WWV»WV»VHWM4WH«WmVMtWVV,V , Israel - Marken (b grösster Auswahl: u. a. VIERERBLOCKS — MARKEN MIT PLATTEN NUM- MEB - MARKEN MIT BAND - KOMPLETTE BOGEN iplanchas) - VOLL. STAENDIGE SAMMLUNGEN — WERTVOLLE AUSGABEN — ERSTE SERIE VORHANDEN - VERTRAUENSWUERDIGE 8ERATUNG Alfons« MOR1TZSON Guanacache 2351, dep. 2 Mq. CABfLDO SOLICITADA Acerca de un Inusitado Ataque a la Magnífica Labor del Rabino Marshall Meyer y Contra los Dirigentes de la Congregación . Israelita de la Reicública Argentina . Ante la campaña iniciada por el Director de la Revista “La Luz”, Sr. Nissim F.lnecavé, contra el Rabino Marshall Meyer y contra los dirigentes de la Congregación Israelita de la República Argentina, aparecidas en los últimos números de la Revista “La Luz”, he creído necesario contestar al Sr. Elnecavé en una carta de carácter personal reclamando su inserción en la Revista que él cirige. No obstante haber sido enviada mi carta el día 19 de Diciembre a fin de que apareciera en el ejemplar del día 30 de Diciembre, he recibidc una carta de respuesta en la que se me dice que por razones de programación de cada edición, no hay tiempo suficiente para publicarla, no obstante haber sido enviada en mano. Ello no concuerda con el procedimiento adoptado por el Director Sr. Elnecavz en la Carta Abierta dirigida a la Congregación Israelita, con fecha 15 de Dicom.bre de 19C0, publicada en el ejemplar aparecido al día siguiente y encontrándose el Sr. Linecavé en las mismas condiciones de salud en que se encuentra actualmente. F.ntiendo por lo tanto que el procedimiento empleado por la dirección de la Revista ’La Luz’ es simplemente dilatorio para no publicar mi carta, la que deseo llegue a la opinión pública, no teniendo más remedio que hacerlo por medio de esta Solicitada. TEXTO DE LA CARTA: Buenos Aires, Diciembre 19 de 1960 Sr. Director de la Revista “La Luz” Nissim EInecavc Lavalle 2612 CAPITAL De mi consideración: Cumplo en dirigirme a Ud„ refiriéndome a su Carta Abierta dirigida a la Congregación Israelita en el N® 766 de su revista. En oportunidad de mi reciente regreso de un viaje a los Estados Unidos, mt he enterado del contenido de los “Doce consejos útiles a jóvenes rabinos recién ordenados del exterior que desean trabajar con nuestra juventud”. y he leído con asombro el texto de su Carta Abierta. Ante el primer impulso de ingnorar semejante conjunto de infundios e inexactitudes, como el inusitado ataqun e insulto gratuito a la personalidad del Rabino Marshall Meyer, he debido recapacitar y modificar mi actitud. Considero que esta revista puede llegar a lugares en que no se comprueba personalmente la magnífica labor que está desarrollando nnestra Congregación a través del Rabino Marshall Meyer, entre otros conductos, y donde el silencio sería mal interpretado como un asentimiento. En mi carácter de ex presidente de la institución la que Ud. se ha dirigido, y como cabeza responsable de la Comisión Directiva qre resolvió invitar al Rabino Meyer a realizar su noble labor en nuestro medio, me considero obligado a responder a su Carta Abierta y a exigir que esta nota sea publicada en su revista para permitir un rectificación que Ud. no puede negar al aprovecbai la ventaja que le da su carácter de Director de la misma. Esta contestación debe ser publicada integramente, única forma en que lo admito. Yo sé, porque Ud. me lo manifestó personalmente varias veces al formularle objeciones, que esta lacha que ahora entabla Ud. contra la C/zgrecación. como en oportunidades anteriores, lo hiciera con el Keren Kayemet Leisrael o con la Organización Sionista Argentina, publicando artículos que pueden desprestigiar el alto concepto que se tiene del Fstado de Israel, son su rara y personal manera de interpretar el periodismo moderno; pero ello no es razón para que se pueda agraviar impunemente a una dignísima y sacrificada personalidad como lo es el Rabino Meyer. Su ingenua manifestación de que esos “Doce consejos útiles a jóvenes rabinos recién ordenados del exterior” son aplicables „por asombrosa coincidencia” a los cargos que Ud. formula al Rabino Meyer, sería motivo de risa si no fuera tan peligrosa su eventual consecuencia. Es r -almcnte de muy poca calidad periodística hacei acusaciones en forma de consejos, que luego se repiten francamente en la Caria Abierta. Es deplorable pretender destruir con cizaña y sembrando la discordia, la magnífica labor reconocida por toda nuestra co'ectividad y por las comunidades judías del exterior, que la Congregación Israelita realiza con ia eficacísima colaboración del Rabino Meyer par reconquistar a nuestra indiferente juventud. Ello incluso ha sido reconocido er. el último Congreso Juvenil Sionista, donde se menciona esta actividad como ejemplar. Es más deplorable aún r-ue se pretenda mancil’ar a los respetables y esforzados miembros de la Comisión Directiva de la Congregación Israelita, eviene'- encabezados por el Gran Rabino Guillermo Schlesínger y su presidente Don Adolfo Weil, están realizando esfue-zo denodados que rinden beneficios inapreciables, no solamente a los socios de su propia institución, sino a toda la colectividad en general. Su manifestación de que se pretende “tapar” algún asunto, es absurdo, va que no existe ningún asunto para tapar que pueda afectar a la Congregación. Como miembro de la misma y :omo responsable director, en su rno- (nento de la aceptación de los servicios del Rabino Meyer, rechazo indignado los cargos formulados en su Carta Abierta por injustificados, lamentando profundamente que la amistad de tantos años que he tenido con el Señor Director se vea trastabillar en estas circunstancias por tan descabellado, infundios. Esta carta no tiene carácter de polémica por lo que me abstendré de con testar cualquier otra publicación que puede referirse a este asunto que para mi está terminado. Sin otro particular saludo a Ud. muy atentamente. MAX MAZAR BARNETT ,¡erii*s „Es -ght sf angebW sSs en Füssp aber könne, „rr f“r0pä,BCS beiden Bei" Ü & Sp *£ Europa |1C> für Mens leine *** Die erste dem?al1 bedeutet •» der ZufaU schmunzelnd erlaubt. nicht die irgendeiner terßrundorg der der burf eines jungen ne Regierung und ohne rard Hichard hauptet, hinten Riegel setzte rung allerding snf ein Gesetz es erlaubt» keinen Proze: ten zu mach dieütig sind gfD den Staat Und Lawless tig, Mitglied Republikanisch?ii sein, jener :u sein, jener trat", die die büebenen nord: schäften notfi «alt heim len vollen. Wieder in entlasen, klagte gen den irische Haftentschädigu wurde in sän zen abgewiei dann, von ein: interessierten Persönlichkeitei zur Menscher mission des. nach Strassbui europäische die Menschenrf sagt jede Form heit. Und! Pens : unter Ai Dr. J. CH Dimmer m: { in?♦♦♦♦♦♦♦♦< : eingebet