Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 21 (1960)
- Issue
- 1840 (30.12.1960)
- Date
- 1960-12-30
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/9616703-9611224-9612103--0983-9612106- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
W — ds O/.él.i.drtít,.* é* 1339 J # DI 5 C H I WOCHENSCHAU Año XXt, — No. 1U1» (Schluss von Seite 1) b< lugen inus*. DaiWgegiaübev vertreten die Cainesea Iwri.-äek'g j;a Standou.'kt, dass de.' V^escen nur durch einen Kr>3 für de« Ko-mictu«ist*»u3 gewonnen werden kami,deswegen sei es besser «¡ehr zu large zu warten und r < der unrerrrtei diiehen .lC)'T>i>£ einzutreten. Oi e an. Knutsche x verfolgte Linie wurde von den Chinesen bei vielen Gele- «ettleeitae heftig attackiert: Gewisse Kommunisten hätten sich v-au der „impe-rlalist-sehen Erpressung des Atomkrieges“ so weit in Scln-ecken setien lassen, dass sie die Yermchtangsmög- Üch'reiten eines solchen Kriege* übertrieben und den tuipeviolis:eii Frieden um jede:-» Preis angeboren b> >en. Kura zu-'K hatte Krutsehe.v gesagt: ..Stellen wir uns '.-or. was geschieht, 'wenn Bomben über Städte» zu exotod eien »egi »me». Diese Bomben wevJen keinen. Unterschied?wischen Kotnamtmisten und Ni ab ik >mm unisire c raschen.«. Mein, in der Feuersbrunst nuklearer Explosionen kann abes L eben ausgelöscht werden.. tets-«ieser verschienenortigeii ‘Beurteilung der Auswirkung eines Atomkrieges sollauch die Bemühung Ntk-.ia Kvatschews zu erklären Bein mit allen Mitteln zu verbindem, dass Rot-China tu de.i 3csita der Atombom- 1 >-»» t »»M Dr. FREY A b » f > d puetnäedon st«« l » -j*% ismzfam. 1$—U-*r T »♦»»♦»»»*»+» +-Í PEN Tü3tK¿tef REPARATUREN Spesiaigaachccfc CORRENTES 5Sf T E. 49-5859 J. Liebling formiere — STZRRHOELZE» MJlZ YELEZ 5224 al 4» T. E. IMHI/IMrWn be gelangt. Heute dürfte allerdings schon feslstehea. dass auch die Chinesen über diese Schreckenswafie ver. fügen... Mit der Explosion der ersten chinesischen Atombombe muss in etwa einem Jahr gerechnet werden, wie die Sachverständigen mitgeteilt haben. Ohne Zweifel können die Meinungsverschieder. heilen, die Russen und Chinesen iaustragßn, nicht ohne Rückwirkung auf die übrige kommunistische Welt bleiben, wie die Chinesen überhaupt, bereits darum bemüht sind, Einflüsse ausserhalb Asiens zu gewinnen. Hierbei müssen sie auch auf dem Gebiet ‘der kommunistischen Expan-!sion mit ihren sowjetischen (Lehrmeistern in Konkurjrenz treten. I Bisher war Russland die [allein und ausschliesslich dominierende Macht in der östlichen Welt. Das ist be-; reits anders geworden. Hierdurch trat ein völlig neuer cFaktoi' in die Weltpolitik ein: die bisherige Geschlossenheit des Ostblocks ist zumindest stark . erschüttert worden, jene Geschlossenheit, die ihm zu einem guten Teil ungeheure Vorteile einer einheitlichen politischen Aktion gegenüber dem Westen verlieh, der — man möchte sagen, naturgemäss ■— von verschiedensten Partnern formiert worden ist, deren Interessen häufig in schärfstem Gegensatz miteinander standen. Man braucht nur ein Beispiel hierfür anzufithren, das uns nicht nur besonders interessiert, sondern auch unmittelbar betrifft: nämlich den Kampf um den Mittleren Osten. Man darf, ohne weiteres sagen, d-ass dieses wich-! tige Gebiet niemals den Russen zugänglich gewesen wä- , re, wenn die westlichen i Grossmächte sich über ihre Einfluss-Sphären hätten verständigen können. Die Engländer haben sich die Hände gerieben, als es ihnen gelang, die Franzosen zu verdrängen, bis dann die Amei rikaner kamen, um die Eng- I länder um die Früchte einer Politik au bringen, die seit mehr als 300 Jahren versuchte, diese Zone unter ausschliesslich britischen Einfluss zu bringen. Selbst nach dem unerwarteten Eindrin. ‘ gen der Russen, die heute im ¡ Mittleren Osten eine bedeutende Position einnehmen, konnten sich die drei westlichen Bundesgenossen nicht über ein einheitliches Vorgehen einigen, wovon de< Ablauf der französisch-britischen Intervention in der Suezkrise ein traur.g beredtes Zeugnis ablegte Keine westliche Macht, selbst die Amerikaner nicht, haben jemals eine so eindeutig dominierende Stellung in ihrem Block eingenommen, wie die Russen im Osten. Dies beginnt langsam anders zu werden, da die Chinesen bereits jetzt st3rk genug sind, um die russische Hegemonie im Ostblock zu gefährden. Diese, sich im Laufe des letzten Jahres herausarbeitende politische Konstellation hat der Westen bisher nicht auszunutzen verstanden. Hierfür gibt es auch einen klaren Grünet: die westlichen Länder hatten keine feste Führung, zeigten trota der schweren kommunistischen Angrffe wenig Energie urd konnten sich zu einer starken Politik nicht entsc’nliessen. Hierzu trug der grosse Prestigeverlust bei, den die Amerikaner — nicht zuletzt durch die Angriffe K rutsch ews und ihre schwächt!, che Reaktion hierauf — erlitten haben. Man gewöhnte •sich allgemein daran, in Eisenhower einen Präsidenten zu erblicken, dessen Zeit : vor bei ist, um eine neutrale .Formulierung za finden. Ob der nach W ahtetünmer. schwache Sieg der Demokraten hierauf zuriiekzuföh. ren ist, das bleibe dahingestellt. Die Amerikaner selbst haben einen guten Teil des Selbstvertrauens verloren, was sich in der angeblichen Wirtschaftskrise äu3sert. von der man heute noch nicht sagen kann, ob sie ernst oder künstlich geschaffen ist.! Um die Pension 1 Schlegelbergers j Schleswig. — Die 3. Kamjmer des achtes wigholstemi- Isehen Landesverwahongsgei nchts verhandelte kürzlich [über die Klage des ehemali- (gen Staatssekretärs Lna ¡Reichsjustizministerium, Dr. [Franz Schlegelberger, gegen;d'.e Aberkennung seiner Ver- | sorgungsrechte durch den I schleswig-holsteinischen Fi-! nanzminister. j Der Finrynzminisier hatte ¡dem Jahre alten Kläger, [der jetzt in Flensburg j wohnt, Anfang September j 1939 dia Pension eines [Staatssekretärs in Höhe vor. j über 2900 Mark aberkannt. In der Begründung hatte der Minister erklärt, dass Dr. Schtegelberger sich als Staatssekretär zu Massnahmen bereifgefundeo habe, die gegen die Grundsätze der Rechtsstaatlichkeic und der Menschl iehke i t verst iessers TA WZ) Jedenfalls ist es der westlichen Welt nicht gelungen, die Unruheherde zu beseitigen, die dem Osten, diesmal den Russen und Chinesen gemeinsam, die Möglichkeit neuer Infiltrationen bieten. Der unglückliche Kampf der Franzosen um Algier, die Tragödie im Kong», die Invasion von Laos, die einer, ganzen Kontinent gefährden-, de Entwicklung in Kubo, — das sind nur einige Beispiele für die Unfähigkeit ies Westens, mit den Fragt«! fertig zu werden, die in bisher westlichen Gebieten ihrer Lösung harren. Hier geht es nicht nur uns Probleme. die dureh Finanzhilfe beseitigt werden könnten. Man hat noeh nich. versfaaien. dass man den Kommui nismus am besten dadurch ¡bekämpft, dass man die po~ | litischen und ökonomischer'. Bedingungen ändert. die Länder und Völker in die Arme des Kommun Ismus zu treiben pflegen. Der Begriff des Imperialismus ist sicherlich ver-! braucht. dureh politische Ps- | rolen und propagandistische Schlagworte entstellt. Dorr | noch dürfte es noch ange- [ bracht sein, von einem über- J holten, nicht mehr zeitgemässen, anachronistischen , Imperialismus zu sprechen, [der sich sowohl auf politischem wie auf wirtschaftli-! ehern Gebiet breit macht. [ Obwohl auch die Russen nichts anderes als imperialistische Expansionspolitik l verfolgen, verstehen sie es t wenigstens, den Völkern das Gefühl zu geben, dass ihnen geholfen werden soll, fhre Verstösse gegen die sozialistischen Prinzipien und die Gleichberechtigung aller Völker werden nicht deutlich. während dem Westen mit Recht vorgehalten werden kann, dass er keine Lx- I nie«treue bewahrt, wj.j sich : z. B. in der arabischen F-»ge immer wieder gezeigt [hat. j Als Positivum darf die [westliche Welt die Stärkung [de3 UN-Gedankens im letzen Jahr für sich in Anspruch nehmen. K rutsche?/ j ist zur letzten Generalversammlung der Vereinten [Nationen höchstpersönlich in der Absicht erschienen, die UN für sich und den .Osten zu erobern. Einige ¡Abstimmungen deuten darauf hin, dass die Haltung der vieler, neuen UN-Miiglieder eine östliche Färbung aulweist. Als Krutschew dann — sicherlich zu seiner eigenen Ueberraschung — feststeilen musste, dass er sich nicht durchsetzen kann, ging er sofort und unvermittelt zu einem Frontalangriff gegen die UN über, den er gegen den Generalsekretär Bammarskjoldl konzentrierte. Hier stiess er auf den geschlossenen Widerstand des Westens. Auch viele der Nationen, die vielleicht den Argumenten der Kommunisten sor.st zugänglich sind, hielten am UN Gedanken fest, nicht zuletzt als sie sahen, dass die westliche Welt energisch d;ese Position des internationalen •¡Lebens, diese Hoffnung der Menschheit auf Besserung der zwischenstaatlichen Beziehungen und auf einen Frieden, mit grosser Entschlösse nheit verteidigt. Hier liegt in der Tat eine grosse Chance der Menschheit. Für Israel brachte das letzte bürgerliche Jahr manche Enttäuschung, weil die westliche Politik weiterhin unter der alten Unsicherheit litt und sich an einem-Ausgleich der widerstrebenden arabisch-israelischen Interessen wenig interessiert zeigte. Mar» liess die alten und rüi den Attacken der verschiedenen arabischen Repräsentanten in der LrN-Versammlung geschehen, ohne wirklich einzugreifen. Es bleibt la Semana $sí» B; semanario — aparece j has Martas y Viernes Editado por Estrellas Editorial Lid* Verantwortlich: Dr, H. Swarsensk/ Pueyrredón 2190, Io izq T. E. 83-2613 Argentinien: $ 6*K— pro Quartal A öon ...Preise: r »ERVENu. GEWUET5- XRANKHEITEN Dr. M. J. Kahn pror, «rv ada vi a nu rri T*l. 49-752 i Mittwoch Freitag!T—M Uhr. Tel. Anmeldung erbeten. ■..■i,.-..,.-»-. . . . . . m m . abzuwarten, ob der neue amerikanische Präsident Kennedy wenigstens einen ,Teil seiner Versprecher* erfüllt, die er für die künftige 'USA-Pol’tik im Mittleren Osten gemacht hat. Trotz dieser Feindschaft ¡der arabischen Länder hat ■Israel gerade im letzteo Jahr seine Position awsser- ■ ordentlich festigen können, auch auf dem politischen ¡Gebiet, wo es gelang, mit ei- |ner Reihe junger afrikanischer Staaten Freundschaft anzuknüpfen, deren Ergebnisse sich in hoffentlich naher Zeit günstig auswirken werden. Jedenfalls folgte Israel seinem- Au fdau Programm. in dessen Rahmen es lihm — zur Uebei-rascfrang | vieler Mächte — sogar gejlartg. die Atonrwissensehaft in den Dienst des friedlichen Fortschrittes Zu steilen. Viele neue Nationen haben Vertrauen zu Israel and seiner Botschaft des Friedens durch Arbeit und Achtung vor dem Lebe ».-¡recht anderer gewonnen. Vielleicht ist es heute noch verfrüht, am Anfang einer sich immer deutlicher abhebenden Entwicklung von dev Verwirklichung unserer Menschheitsideale zu sprechen. Jedenfalls wäre es nicht das erste Mal, das» die Botschaft des Friedens und der Freiheit vom kleinen Israel in die Welt biHausgehd. * VARICES DE LA PIERNA - — ULCERAS ARTEJUOSCLEROSfS Dr. SAUL IMANSKY SARMIENTO 3118 T. E. 87 13821 Propiedades Frankenberg berät Sie kostenlos und verbindlich beim Kauf oder Verkauf vom WOHMUKGEV HAEUSER 3ESCHAEFTEH Wn» «*• fl. k Dp. 1 T. E. 7*-7244 Atalthä. teaux HUTSALON Jetzt in Belgrado MOLDES 2 5 8 1 T. E. 73-3229 72-9155 1 j Jaeobo M. Lapidus dipl. Moh el TUCUMAN 3996, 4* J T. E.; «-2124 Dr. B. Sehwarcz ZAHNARZT SSTOM9A 2293 — » »14 RATOS X PARADENTOSE TELET. VONANMELOUTNO ltDr. BENJAMIN LLPNIZKV I ZAHNARZT 1 ROENTGSNSTRAHLEN - ZAHNZIEHEN - SB- \ HANDLUNG MIT GASBETAEUBUNG - NEGtf- I LIERUNS DER ZAHNSTELLUNG i Spfeetatande»: Dienstes — Dafmentmg — Sovmabead I neefe vor herber Verembenm*. i JOSE HERNANDEZ 2518 T. e 79-8«^ und 73 MM iiimtn i mi in ■ m »'• n mmx&i mm m> f H. ROSEN ZWEIG TAILO» HENRY Tucumán 593. piw» 1 ] Nenee Tetefun : 32.0913 . BERNARDO STERN and JÜAN JULIUSBURG AUSFUEHBONG SitEMTUCHEK Ml CONDE 2318 erarbeite» ¥. E. 787S3I Dr. L KLEIN Meilieo Ma^en. imd Darmkrankherten Rü« -Untersu« bungeit -e $ SPRECHSTUNDEN: 1 i TMantag, Dienstag, M ttwoch u. Freitag vo*t 16— N UM, i ¿Sa wird gebeten, *ch vorher telefonisch aflrtnneld*® > iSANTA FE i391 T. E 44 9493 u. 44-15421 ♦ A fW* »»*»*4* fr» »0 Dr. ßernardo Goldstein MEDICO VERREIST VOM 1.—1«. JANUAR Vertreter: Dr. A. SANGUINETTI CAMLDO 2484 T. E. 7824« i Sprechstunden täglich von 15 Uhr 3t bis » Uhr