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Jüdische Wochenschau · 1960-12-13 · 1835 (13.12.1960) · p. Seite 5

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
21 (1960)
Issue
1835 (13.12.1960)
Date
1960-12-13
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German, Spanish
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JlR und KUNST VOll%NAH PETOR V'e^ ersi¿,. «ífcf?*-;auMe«¿f a‘e viel« i s' "l***,,’ae ********* *“ HiítJ? m s®* ¿t E^ÏÏ «“aiders-? ■'Di^ taX n bstaskíS; srael¡3cbea ktarct íj¡g. ’■ dass aiuaeij g. 3n te Memes Laa- :hforscht wtffà nd L der veisaii^n hen Z«:r:on nschea Zeikijis ibischen ErjKng a. Ein weiîttesïjhlffient war die Tæass Absolvenân ier Aen Unimsnitier :sits sásn ■6 Arbeit iSSANTE VTE telis sprach *er heFunjeijor. Dr. Jean Psrot HôMobwàer chewa’ die Mechronolgsiäe- I hérita ii« an der PBarler HafeiSsi an eon Tel Mar and inráeüa Eöuf der Hñfe Ten. :hel. Danáerlinen EÏA in ingen at Sñemiscben Aryiki- îeth She’an und der Nabatäerstadc Abda. Prof. Jigal Jadin berichtete über die antike und mächtige Stadt Megiddo und Architekt A. Duniewsky über die letzten Funde ir. der Nekropolis von Beth Schearim. Im vergangenen Jahr wurden die Forschungen mit Hilfe der See-, Land- und Luftstreitkriifte ausgeführt. So hörte man ein interessantes Referat von Mrs. Link, Gattin und Mitarbeiterin des Prof. Edwin A. Link, der gegenwärtig Unterwasser-Forschungen in den Ruinen des römischen Hafens Cäsarea für mehrere nordamerikanische Universitäten ausführt; dies ist das erste Unternehmen dieser Art an der Ostkiiste des Mittelmeeres, wofür ein 164 Tonnen-Sehiff speziell nacn Angaben des Prof. Link gebaut wurde. Hubschrauber der Luftflotte und Pioniergruppen der Landarmee nahmen an den gewagten Expeditionen der Professoren Jadin und Aharoni in die öden Gegenden des Toten Meeres teil, deren Ergebnis die Auffindung der elf Bar Kochba-Briefe aus der Aufstandszeit von 132 bis 135 d. g. Z. war. Wegen der Wichtigkeit der dort gemachten Entdeckungen, die in den SchriftenrcTlen und den Bar Kochba-Briefen gipfelten, wurden weitere gross angelegte Expeditionen in diese Gegend für die nächste Zukunft beschlossen. ALTES BIBEL¬ MANUSKRIPT Jizchrfk Ben Zwi Israels Staatspräsident berichtete über ein auf Pergament geschriebenes Bibelmanuskript des 10. Jahrhunderts das von Aleppo nach Israe; gelangte; diese „Keter Tora” ist das älteste existierende Bibelmanuskript und gestattet die Durchführung wichtiger Studien über Grammatik, Orthographie und Stil des Mittelalters. Mit diesem Symposium ist eine in vielen Hinsichten fruchtbare Schaffensperiode abgeschlossen una der Weg zu eine* Reihe neuer Aufgaben eingeleitet. Ausser den künftigen Expeditionen in die jüdische Wüste sind ausgedehnte Grabungen in Beth Scheanm, sowie Ramat Rahel und Cäsarea geplant. Ebenfalls sollen die Arbeiten in der Herodesburg Massada und dem naben Ein Gedi wieder aufgenommen werden. MUSEUMS-GESETZ Erfreulicherweise beteiligt sich ausser der Exploration Society, der Hebräischen Universität und dem archäologischen Amt der Regierung auch das Fremdenverkehrs- Büro in finanzieller und anderer Hinsicht an den Grabungen: es ist besonders interessiert an der Erhaltung und Prlege der historischen Stätten, um sie für ausländische Wissenschaftler und dem an jüdischer Geschichte interessierten Publikum bequem erreichbar zu machen. Wie Dr. Biran, künftiger y Direktor des Archäologi-/. sehen Amtes erwähnte, ist ein Musevms-Gesetz zur Bewahrung der bei den Grabungen aufgefundenen beweglichen Objekte, sowie für die Organisation und Zusammenarbeit der Landesmuseen in Vorbereitung. Das warme Interesse, das das israelische Publikum der Altertumsforschung entgegenbringt, war durch die Tatsache bewiesen, dass die Schmssitzung des Kongresses im grosen Saal der Binyanai Ha‘uma in Jerusalem von über 2.000 Personen besucht war. Dies ist eine Antwort auf die von Staatspräsident Ben Zwi in seinem Referat gestellten rhetorischen Frage: ,,Wer in Israel ist nicht ein wenig ein Archäologe?” Campana Unida pro Israel COMITÉ CENTROEUROPEO SARMIENTO 2376, 3. St. Tel.: 47-3820 AB 1. DEZEMBER 1960: NEUE ARBEITSZEIT: Montag bis Donnerstag 12—19,30 Uhr Freitag 12—18,30 Uhr «i -, :hste ■ 3仑 WIE LIEGEx\ DIE FEIERTAGE? Dienstag, den 13. Dezember Mittwoch, den 14. Dezember Donnerstag, den 15. Dezember Dienstag, den 20. Dezember Mittwoch, den 21. Dezember Mittwoch, den 1. Februar 1961 Mittwoch, den 1. März 1961 Donnerstag, den 2. März Freitag, den 31. März Sonnabend, den 1. April Sonntag, den 2 April Freitag, den 7. Aprü Sonnabend, den 8. Aprü Freitag, den 21. April Erew Chanuka 1. Tag Chanuka 2. Tag Chanuka 7. Tag Chanuka 8. Tag Chanuka Chamischa Asar B’Schwat (Neujahrsfest der Bäume) Fasten Esther Purim Erew Pessach 1. Tag Pt33ach 2. Tag Pessach 7. Tag Pessach 8. Tag Pessach Vom haátzmaut (Unabhängigkeitstag Israels) Sodom soll verlegt werden von HERBERT FREEDEN Es kommt alles auf die Perspektive an. Von Jerusalem oder Tel Aviv aus gesehen, liegt Beer-^chewa bereits am Rande der Wüste, aber wenn man in Sodom ist, erscheint es wie das Zentrum der Zivilisation. Fährt man jedoch noch weiter nördlich am Ufer des Toten Meeres entlang bis nach En Gedi, so ist wiederum Sodom der Verbindungspunkt mit der Welt. Denn bis nach Sodom führt die grosse Strasse über Dimona von Beer Schewa. Dimona ist die moderne Version einer Oase; statt der um die Quelle grasenden Kamele von einst, stehen hier Jeeps um Häuser und Fabriken — mitten in der Wüste, von jeder menschlichen Behausung entfernt. Was noch an die Oase älteren Stils erinnert, sind die Pflanzungen des Keren Kayemet, etSr dort Olivenplantagen angebaut hat, die zum grossen Teil mit dem städtischen Abfluss bewässert werden. Die Resultate der letzten Jahre sind ermutigend — nicht nur. dass hier bis zu 100 Menschen in der Pflanzungssaison Beschäftigung finden, man hofft hier langsam einen zusätzlichen Industriezweig für Dimona zu schaffen. In der vergangenen Saison hat man zum ersten Mal Agaven angebaut, aber obwohl die jungen Pflanzen gut gedeihen, ist es noch zu früh von den Ergebnissen zu sprechen. In Kürze werden die beiden grossen Fabriken für Textilien, deren Bau sich dem Ende nähert, weiteren hundert Menschen Arbeit geben. Wenn man die Kinder im Schulhof spielen sieht, vergisst man, dass hier vor vier Jahren nichts als der gelbe und braune Sand war, der noch heute Dimona von allen Seiten umschliesst. Um sowohl die Stadt wie auch die Fabrikanlagen vor dem Wüstensand zu schützen, der nicht nur das Wohnen unbehaglich macht, sondern auch die Maschinen verunreinigt und zerstört, sollen Bäume in Form von Windschutzalleen um die Gebäude herum gepflanzt werden. Eine halbe Autostunde weiter östlich, einer breiten bequemen Chaussee entlang, liegt Sodom, Ein Schild, dass man bis zum Meeressp:egel herabgestiegen ist, heisst nicht, dass die Strasse nicht weiter und weiter fällt, denn Sodom ist der tiefste Punkt der Erde, fast 400 m unter dem Meeresspiegel. Die Land, schaft, die sich unter der hochgelegenen Chaussee ausbreitet, sieht aus wie eine Mondlandschaft mit Kegeln und erloschenen Kratern, über die Schwärme von Geiern kreisen. Kein Grün durchbricht die braune und gelbe Farbe der Wüste, keine Pflanze mildert die tödliche Erstarrtheit des Tales, das einmal durch Erdbeben und vulkanische Ausbrüche entstanden ist und Sodom und Gomorra mit in die Zerstörung gerissen hat. Ein Block von Wohnhäusern, der wie der Beginn einer Stadt aussieht, steht leer, vernachlässigt und verkommen. Hier war einmal das Wohnlager der Arbeiter der Kaliwerke des Toten Meeres, aber seitdem Dimona entstanden ist, und die Strasse nach Bear Schewa existiert, hat die Firma es für besser gehalten, das Lager aufzulösen und ihre Leute jeden Tag von Dimona oder Beer Schewa zur Arbeit hin- und zurückzubringen. Wie man uns erklärt, ist das nicht nur billiger als die Instandhaltung einer Wohnsiedlung an diesem Platz sondern darüber hinaus auch gesünder, wenn die Menschen nicht in der Hitze des Talkessels von Sodom leben müssen. Seitdem dieses neue Arrangement getroffen ist, verlassen viel weniger Arbeiter der Kaliwerke ihren Arbeitsplatz als früher. Sieht man von den Türmen und Maschinen der Kaliwerke ab, die sich weit nach Süden erstrecken, mit den sich aus dem Toten Meer ziehenden Kanälen und Lagunen, in denen sich Salz und andere Chemikalie ablagern, so bleibt von Sodom nichts anderes übrig als zwei Restaurants direkt am Fuss des Sodom-Berges, den man mit der berühmten Salzsäule identifiziert. Tatsächlich ist der Berg wie die ganze Bergwand auf dieser Seite des Toten Meeres aus Salz, aber nur mit grosser Phantasie kann man aus seiner Struktur die Züge einer Frau lesen. E nes der Restaurants heisst „Lot’s Wife Inn” (Herberge zur Frau Lot) und das andere Lokal ist eine Jugendherberge. Allerdings trifft man hier keine Jugend sondern viele ältere Leute, die hierher zur Erholung gekommen s nd, um eine Kur am Toten Meer zu machen. Seine Wasser sollen heilend gegen Rheuma, Gelenkentzündungen und andere Krankheiten wirken. Trotzdem liegt über Sodom oder zumindest d, m Platz, der sich heute so bezeichnet. etwas Provisorisches. Wie uns Jehuda Almogi, ein Veteran des Negew erklärt, wird möglicherweise die Herberge weiter nördlich verlegt werden, denn nicht nur die Höhle im Sodom-Berg, die 'einstmals eine Touristen - Attraktion war, ist wegen Einsturzgefahr gesperrt worden, auch auf dem Gipfel zeigen sich gefährliche Spaltungen und Risse. Jehuda Almogi ist seit mehr als dreissig Jahren einer der grossen Pioniere am Toten Meer-Gebiet, und es ist vielleicht charakteristisch für unsere Zeit, dass LEINEN DACRON MOHAIR POPELINE er wie so manche andere Pioniere bereits graue Ilaare hat. Was Almogi vor sch wc*ut, ist eine Siedlung zwischen S. dom uni dem küsse.sien Ziplel des noch zu Israel gehörenden Uf‘V>' des loten Meeies. En Ged: Er hat dafür :ht irr bereits den Ort gewählt, sondern oie Entwürfe und Pläne s nd fertig. Der Platz etwa 10 Kilometer von Sodom ist nicht nur für eine Siedlung geeignet, sondern auch für ein Hotel, das hier Touristen aus aller Welt hinziehen könnte, denn an dieser Stelle treten die Berge zurück, und zwischen Meer und Bergen liegt ein von Tamarisken und Oliven bestandenes Tal, der ideale Platz für einen Nationalpark. Nicht weit von dieser Stelle befindet sich das Sanatorium von En Boqeq, an dessen Schwefelquellen Patienten von Hautkrankheiten Heilung suchen. Man muss die Erfahrung, aber auch die Phantasie eines Jehuda Almogi heben, um sich das neue Leben am Toten Meer vorstellen zu können. /litat at licke A otitan Schenkt Bücher zu Chanukka in DEUTSCH. SPANISCH, ENGLISCH und FR «tNZOESISCH CORRIENTES 515 In Buenos Aires ist es Brauch, dass einige Firmen unmittelbar nach dem 6. Januar mit dem Sommerausverkauf beginnen. Ich sehe nicht ein, warum ich meinen Kunden im MONAT DEZEMBER diesen Vorteil vorenthalten soll. So entschloss sich Ihr Kleiderberater zu einem Grossen bis 31. Januar 1961. 15 .% Rabatt auf alle Fertigkleidung bei Barzahlung 5 % Rabatt auf alle Herrenwäsche, Masskleidung ist nicht einbegriffen. Neueröffnung von 350 neuen Bekleidungskredit-Konten. Persönliche Beratung und Bedienung! Leichte, luftige Sommer- und Freizeit- Fertigkleidung : FIOCCO PALMBEACH FRESKO TROPICAL Dybbuk in Berlin „Der Dybbuk“ als choreographisches Schauspiel mit Musik und Robert Starer nach dem Werk An-Skis wurde im Rahmen der Berliner FestwoclKm gegeben, wobei auch das Ballet of Two Worlds die Vertonung der „Zofen“ von Milhaud aufführte. Livorno adoptiert Bat Jam Die Stadt Bat Jam ist von der italienischen Hafenstadt Livorno adoptiert worden. Jüdische Jugend aus Livorno wird im Sommer nach Bat Jam kommen. Der Bürgermeister der Stadt besucht Bat Jam im Herbst. Einer der führenden Juden aus Livorno nimmt sich insbesondere des Sclialom- Asch-Museunu an; ferner wird die Bibliothek des israelischen Ortes durch jüdische Bücher bereichert werden. Die alte Synagoge in Livorno aus dem 17. Jahrhundert wird Ziegel um Ziegel nach Bat Jam tansferiert; an ihre Stelle tritt in Livorno ein eindrucksvoller moderner Bau. Internationale Kongresse Dr. J. Singer, Leiter der Tecbnion-Abteilung für aeronautisches Ingenieurwesen, und zwei weitere Mitglieder der Abteilung, Prof. Dr. Kogan und Dozent Dr. M. Kanin, nahmen an einem Kongress für Aeronautische Wissenschaften in der Schweiz teil. In der Schweiz traf Prof. Dr. Singer auch mit einem Professor aus Amerika zusammel«. um mit ihm Forschungsfragen zu besprechen die das Technion für amerikanische Auftraggeber ausführen soll. HOSEN die gut sitzen, die sich gut tragen und die preisgünstig sind. .. Etwas zum Anziehen sollte immer dabei sein! Geschenke, die anziehend sind wie das helle Licht, gibt es bei Carlton in Hülle und Fülle. Zum leichten Anzug — das leichte Hemd! Und wenn Sie Masskleidung wünsehen, erst recht zu uns! Der Sommer ist nochmal so schön, wenn Sie leicht genleidet gehen, (Durchgehend geöffnet von 8—21 Uhr. Sonnabends von 8—17 Uhr) Spezialgeschäft für Qualitätskleidung: MAIPU 484, 1. St T. E. 31-7845 ■Spezialgeschäft für Qualitäts-Ausstattung:

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