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Jüdische Wochenschau · 1960-12-13 · 1835 (13.12.1960) · p. Seite 2

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
21 (1960)
Issue
1835 (13.12.1960)
Date
1960-12-13
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German, Spanish
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— Martes, 13 de Diciembre de 1960 JÖDISCH! WOCMSaiClïiUJ Aí*» :xx£. — w». i«as Das Wunder des Glaubens (Schluss von Seite 1) ¡Sie wussten um die Schätze die Umwelt diesen moderni- . „ .. , .. der griechischen Philosophie sierten Juden als Juden, bens läft^.n Volkskorper jund Literatur. Aber sie waauch wenn er sich schon weit £. v ■:; nationale Unab- . ren javon überzeugt, dass vom Judentum entfernt hat- -eit und Freiheit wiesig deswegen ihr eigenes te. Nur wer auf hörte, Jude Weltbild und ihre eigenen zu sein, der verschwand allgeistig - nationalen Werte mählich aus dem Blickfeld nicht aufzugeben brauchten, des Zusammenstosses zwi- In der christlich-europä:- sehen der jüdischen und der sehen Epoche wiederholte europäischen Welt. ' sich diese Begegnung mit i Erst ais juden verstanden, der gleichen oder ähnlichen dass s;e auch als Juden eu- Fragestellung Nicht nur die ropäische Kultur in sich aufjUmwelt fand sich in einem nehmen könnten, ohne sich christlii m Völkern zeigt Konflikt, als sie die Juden aufzugeben oder aus dem manche Parallele., zu den emanzipierte und damit eine judesein ein Surrogat oder geistigen A< ’; dei •efgestellt; I m.! Menel:us und Mattathias Die grosse Diskussion inn rhälb der jüdischen Gei leinscha'1 im Zeitalter der T’manzö ,on unter den .íandersetzun- Gemeinschaft aufnatm. die einen Bestandteil seines gen, die in der hellemsti- ^ie dutch den Prozess dm wajlren Inhaltes zu machen, sehen Zeit die jüdische Be- Assimilierung auflösen urd er3t dann fanden die Juden völkerung in Parteien zersich einverleiben wollte. Nazu sich selbst zur{lck Sie 'ten die Skeptiker und d Juden in der Sowjetunion Paris. — Daniel Mayer, chm an der Spitze der Kon ferenz über den Status der sowjetischen Judöhhei-i stand, welche im September in Paris a »gehalten wurde, ist von Sergei Winogradow, dem Sowjetbotschaiter in Frankreich, empfangen worden, mit dem er sich über die Lage der sowjetischen Juden unterhielt. Die Zusammenkunft wurde offiziell als „höchst freundschaftlich und herzlich" bezeichnet, Mayer, den der katholische Schriftsteller Jacques Nante begleitete, welcher an der vorerwähnten Konferenz als Berichterstatter teilnahm, lenkte die Aufmerksamkeit des Sowjet-Diplomaten auf die von der Konferenz angenommenen Entschliessur.gen. Er gab gleichzeitig der Besorgnis Ausdruck, die liberale Gruppen in der "ganzen Welt über die Lage der Juden in Russland hegen. (ITA) Bisemanario — aparece los Martes y Viernes. Editado por Estrellas Editorial Ltda. ' Verantwortlich: Dr. H. Swarsensky Pueyrredón 2190. I'-’ izq. T. E. 83-2613 Argentinien: $ 60.— pro Quartal Abon_-Pre¡se: riss. Gewiss gab es einen poleon und vor ihm ein:ge gewannen nicht nur ihren Spötter? Aber fragten grossen Unterschied, den wir Revolutionäre von 1789 woll- „Glauben“ wieder, sondern nicht auch schon den gre s nicht übersehen dürfen: da mala wohnten die Juden in ihrer Mehrheit noch in ihrem Lande, sie konnten also als eine — verhältnismässig — kompakte und einheitten deswegen den Juden als erkannten Individuen alle Rechte geben neuem ihre wahren Werte, bens, der Neuschöpfur.g. Ganz Israel ist heute der lebendige und der iiberzeugendie auch bestehen, wenn eine als Gemeinschaft aber rechtlos lassen. Manche Juden feinducbe Umwelt sie leugakzeptierten diesen Weg für net Das leuchtende Beispiel der Makkabäer war wieder sich, lösten sich von ihrer li-fte Gruppe für die eine Gemeinschaft und gehen unauferstanden, hatte neue Ge jedenfalls als Juden. |stalt und neue Formen ange. Unter schwerem Verdacht i I Waldshut. — De” ehemalige SS-Fiihrer Richaid Roki- | ta ist auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft Waldshut sich selbst von ¡Mattathias, wie seine kleu.e de Beweis des Wunders, das ¡in Baden festgenomhen wor- und schwache Nation gegensich durch den Glauben ei- ¡den. Er lebte, wie schon beiiber dem strahlenden Glanz nes Volkes an sich selbst 'richtet, seit Jahren unter der weiten griechischen vollzogen hat. Dass die Wiifalschem Namen in Harn- Welt bestehen könne. Der 'sK aufblüht, dass die Siimp- : bürg. tiefe Glauben an sein Volk fe getrocknet und die Berge j Rokita befindet sich ge- und an sich selbst gab dem 'bewaldet werden, dass Le- ¡genwärtig in Waldshut in alten Priester Recht, sein ben aus den- Trümmern ¡Untersuchungshaft. Der Festgenommene, der während wie für die andere Partei ter aktuieren. In der Zeit der ln dem Bestreben, eine nommen. Das Wunder des Glaube triumphierte über den ¡wächst, das alles ist der Emanzipation unter den Lösung in dem Konflikt zwi- Glaubens hatte sich an ih- , vermeintlichen Realismus ¡Triumph des neuen makkachristiichen Völkern waren sehen Sein und Wollen, zwi- 'nen vollzogen, des Glaubens der Hellenisten. ¡bäischen Glaubens. Ein Volk sie m der Zerstreuung, also sehen Vergangenheit und eian ihr Judesein, an ihr Ju- | Die Partei der Menelatts j.auf eigenem Boden lebt wienicht nur geistig, sondern ner neuen, völlig veränder- | dentum. an ihre Aufgabe, an waret; die Gebildeten, die Ider sein eigenes Leben, auch geographisch zersplitten Gegenwart, zwischen ihren Wert, an ihre geistige ' 1 tert. Die Kraft des Judender neuen Kulturweit zu | und nationale Zukunft als tu ms bewies sich aber erst dem Althergebrachten zu Juden und. als jüdisches recht in der Diaspora, in der finden, versuchten viele, das .Volk Mattathias hatte wie- Zerstreuung, im Exil, da das Judentum als ein geistiges 'der über Menelaus gesiegt, jüdische Volk trotz eirer rPrizip oder al_ eine moraji>er Genius des Judentums ¡Reichet), die Gesättigten. S:e j Eine neue Jugend ist aufwollten schon Frieden magewachsen, unbeschwert von ¡gewesen zu sein. des zweiten Weltkrieges zu einem SS-Kommando in Galizien gehörte, steht unter dem Verdacht., an der Ermordung von Juden beteiligt Der Waldshuter Oberchen mit fremden. Göttern, den Konflikten. die lange Als Herzl in unserer Zeit die Jahrhunderte über allen jii- ¡Staatsanwalt sagte, dass die Rolle des Mattathias überdischen Geschlechtern gela-’'Ermittlungen gegen Rokita nahm und zum Glauben an .stet haben, eine Jugend, für ¡voraussichtlich noch vier bis beinahe zweitausendjährigen lisch-ethische Forderung hat seine vielfache Feuer- 'sich gelbst, zum stolzen Ju- ¡die Judasein eine unbedingte 'sechs Wochen in Anspruch /*1 - i - 4 J - 11/ 111 „ m ..A Ta« a.!— Mil ,-k rt » t rYI .. . I •» 1_ i * “ Kultur bestanden. IV. Die neue Wirklichkeit Galat den Willen und den vom Judesein zu lösen, um probe vor der europäischen Weg einer gemeinsamen Zudurch diese Trennung zu eikuoft wiederfand. ner neuen Verbindung mit Niemals waren es die der Umwelt zu gelangen. Die schlechtesten Juden, die sich Einheit des Judeseins wurde für Hellenisierung oder Euzerstört. Man entdeckte ein ropäisierung eingesetzt hajüdisches Glauber.sbekerntben. Diese Betrachtungswei- ¡nis, das allerdings aller seise wäre zu primitiv, um sie ner nationalen Inhalte entdern grossen geistigen Pro- ¡kleidet wurde. Man reforzess zugrundezulegen der .mierte. um vermeintlich ansich in den Zeiten der Maktiquierte oder störende Elekabäer wie in unseren Tamente auszuschalten und den gen vollzogen hat Wenn die ¡Weg für andere kulturelle Makkabäer sich gegen die ¡Werte freizulegen. Man eu- Heilenisierung gesträubt ¡ropäisierte sich selbst mit haben so gewiss nicht aus einem jüdischen Akzent, irgendwelchen Motiven der Man analysierte sich selbst Wertung Sie anerkannten ¡als einen jüdischen Eurodurchaus die hohen Kräfte päer oder europäisierten Ju und die Schönheit der grie Die Bewegung der Makkabäer war eine Volksbewegung, die alle Eeigenschaften und Symptome einer lebenskräftigen Nation in sich verjeinigte: sie war eine umfas- .sung des sende Bewegung, eine reli- ¡und die desein aufrief und die ver-; Selbstverständlichkeit ist. gessene Fahne der Makkaj Sie kennt keine einschrän- (v bäer entrollte, da erhoben kenden Beg'eit- oder Beigewesen sei, lasse sich noch ¡nehmen würden. Ob Rokita ¡der „Eichmar.n von Galizien” sich wiederum — wie zu allen Zeiten — die „Realpolitiker“ und lächelten, bis sie ihrem eigenen Irrtum und den Horden unserer Feinde zum Opfer fielen. Die Renaissance des jüdischen Volkes, die Erschliesworte, die ihr Judesein erst nicht mit Bestimmtheit saillustrieren müssten. Auch 'gen. (AWZ) das gehört zu unserer neuen! __ Wirklichkeit.! ‘ ~' Chanukka ist ein zeitnohes .Völkern sein. Chanukka ist Fest, weil es sich in unseren 'das Fest des Lichtes, das Tagen wiederholte, jenes seit altersher das Symbol alte und doch so moderne für den Glauben ist, für den jüdischen Landes Lied von der Freiheit einer Glauben an sich, für den Schaffung eines Nation, von ihrem Recht ' Glauben an den Menschen giose, eme kulturelle, Bewegung. chischen Vorstellungswelt. r. Dr, FREY Abogado PUEYRREDON 2190 I? leq nachm. 16—19 Uhr den. Solange man Jude — auch nur der moderne Glaubensjude. der übrigens nichts qder nicht mehr viel vom Jüdisch-Religiösen glaubte, — blieb, solange betrachtete nationale, eine neuen Israel sind die Früchauf ihr Gesetz, ihre Tradi- ¡und das Volk, für den Glaueine politische ¡te des Glaubens, den Juden ^tion, ihre Vorstellurgswelt ben an unsere Zukunft wie Dieselben Zeian sich selbst, an ihre Ge- ,und ihre Zukunft, mag sie!an die Zukunft aller, die in J. Liebling FOURNIERE — f SPERRHOELZER j DIAZ VELEZ 5224 al 46 | T. E. 43-2349/0340 y 3021 | || REAL PEN J ' Í Füllhalter ¡I REPARATUREN! > Spezialgeschäft ¡I CORRIENTES 569 i! TE. 49-5850 Optica REX DIPL. OPTIKER Sarmiento 82 ir Malikü. ßhapeaux HUTSALON Jetzt in B e 1 g r â ft o MOLDES 2 5 G 1 T. E. 73-9229 73-9155 Jacobo M. Lapidus dipl. Môhel TUCUMAN 2396, 4? J T. E.: 48-2124 juaitn Schenkolewski tvullutilick ereien Schabbosdecken - Taillsbeutel . 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