Mannheim
Compact Memory

Jüdische Wochenschau · 1960-12-02 · 1832 (2.12.1960) · p. Seite 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
21 (1960)
Issue
1832 (2.12.1960)
Date
1960-12-02
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German, Spanish
Belongs to
journal issue
OCR quality
87% known words query
IRI
…/9616703-9611224-9612031--0911-9612033
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Viernes, 2 äe Diciembre de 1960 JÜDISCHE WOCHENSCHAU Año XXI. No. 1832 ' [ittelost ¿Schluss von Sene 1) Tt Uhaieti f - seine künftige Mit^elosiijolitik proklamierte uiia vor wenigen Tagen* bek ¡¡int gib. Man wird auch' > s a können, dass hier P .jntasie entwickelt wov.r n lar. im 'Stunde genommen tieu.avlt es sich um I lug, 'lgen, diauch in der unglücklichen Dulles - Acra von Zeit zu Zeit auftauchten. De> joch \ Ten - wir nicht ver, ennei .'ass der neue Präsident •_Aensiehtlich von dem Wunsch g egen wird, einer. Frieden z schaffen, der alle mittelöstlichen Staaten, auch Israel, begünstigen wo cos. Allein aus diesem Grunde ist es noiwetidig. die Plätte Kennedy* näher zu bet teilten. Oowohl die Generalversammlung der UN' vor nunmehr genau 13 Jahren che Schaffung eines jüdischen Stames mit der vorgesdrüefoentn Zweidrittelmehrheit beschlossen hatte beharren die Araner als schlechte Verlierer auf ihrem unhaltbaren Standpunkt, den Staat Israel nicht anerkennen zu wollen. Dass dies“ HaLufig nicl.L nur gegen das Statut der UN verstösst. st ndern ei ne tragische Don Quijotrrie bedeutet, v/urde von allen S-eiten mehr als ein Jahrzehnt hindurch immer wieder unterstrichen. Dennoch blieben die arabischen Länder trmz der 'uniiberbiiickten Gegensätze, d;e sie «rannen, in dieser einzigen Frage einfg: Israel wurde nicht anerkannt. rfk-*-* * *-♦♦♦- f Dr FREY Abobado PUEYRREDON »198 X i Da.j eine solche Politik untragbar ist, braucht nicht | erneut betont zu werden. Mit dam „nicht-existcnten” Staat wurden von den wichtigsten arabischen Ländern, vor allem von Aegypten, Waffenstillstands - Vertrag; geschlossen, wurden regelmässige Verhandlungen in den verschiedensten Streitfragen geführt und verbindliche Vereinbarungen getroffen. Trotzdem behorrte Nasser auf seiner Behauptung, dass er sich mit Istael auch jetzt noch im Kriegszustand Ibefä nde... : Wenn die Ara&er tatsächlich der amerikanischen Anregung oder einem amerikanisenen Druck nachgeben sollten, den Boykott einstelien und den Suezk.na: öifnen würden, dann wäre Israel gewiss in der gleichen Weise begünstigt, wie q e arabischm Staaten seiost. D-.nn ein Kriegszustand und ein Boykott belasten niemals nur die eine der streitenden Parteien. Ohne Zweifel würde der Frieden zwischen Israel und den arabischen Liinaerr. die Entwicklung des gesamten Mittleren Ostens in einer ungeahnten Weise fördern. Wen.' man überlegt, welchen ökonomischen Aufschwung Israel m den letzten Jahren trotz des arabischen Boykotts genommen hat. kann man aPein hieraus ermessen, was die Oeffnung der Märkte der Nachbarstaaten für Israels Wirtschaft bedeuten muss. Die einz^uf¡ihren en j Produkte, insbesondere die .Lebensmittel, konnten ein« f erhebliche Preissenkung er-! fahren, die zu einer nicht (unbeträchtlichen Hebung des Lebensstandards führen muss- , te. Der israelische Export j brauchte nicht mehr die weiten Wege nach Uebersee finden Absatz seiner Produkte ewigen, Kampfes heimgesucht ist. Ausserdem würde ein Gefahrenherd im internationalen Leben beseitigt werden, der nicht nur wie ein Alpdruck auf den mittelöstlichen Ländern ruht, sondern gleichzeitig eine permanente Bedrohung für den Weltfrieden seit mehr als einem Jahrzehnt darstelit. Die Presse beim Eichmann-Prozess Der von Israel geforderte Preis ist jedoch sehr hoch und dürfte die Grenzen dessen übersteigen, was vernünftigerweise von einem Land wie Israel erwartet werden kann. Die Punkte 2 und 3 des Kennedy - Programms stehen im Zeichen einer Frage, die von den arabischen Machthabern künstlich hochgezüchtet worden ist und als ständiges Handelsobjekt jeder bisherii Jerusalem. — Insgesamt 324 Zeitungen und Presseagenturen haben sich zur Teilnahme am F.ichmanu- Prozess angemeldet, wie das Pressebüro der israelischen Regierung mitteilt. Darunter sind 7 internationale und 27 israelische Agenturen, 170 Zeitungen, 38 Wu-cheiiolätter, 34 Rundfunk, und Fernseh-Netze und 48 jüdische Zeitungen und Wochenblätter aus 34 Ländern. Das Pressebüro sandte ein Rundschreiben an alle eingetragenen Berichterstatter, in dem es s:e über die technischen Einzelheiten, die Gebühren der Kabelnachrichten und verschiedene Erleichterungen, sowie die Bestimmungen für den der Presse zugewiesenen Saal und Beschränkungen aus Sicherheitsgründen informiert. Den Korrespondenten wird ein modernes Nachrichtonsystem im Pressesa.il, welcher: im Gerichtsgebäude liegt, zur Verfügung stehen. Die hebräisch geführten Verhandlungen werden gleichzeitig ins Englische, Deutsche und Französische übersetzt werden Die Journalisten müssen eine Sordererlaubnis besitzen, um dem Prozess beiwohnen zu können. (ITA) ia Semana Israelita Bisemanario — aparece los Martos y Viernes. Editado por Estrellas Editorial Ltda. Verantwortlich: Dr. H. Swarsensky Pueyrredón 2190. 1? izq. T. E. 83-2C13 Argentinien: $ 60.— pro Quartal Abom -Preise; Besuch iu Peking I 'London. — Eine zehnköpfige irakische Delegation unter der Leitung von Brl- ¡gadegeneral Razz3q nahm lauf Einladung d^s chinesischen Verteidigung^ - Minifür die unkundige Aussen- Grund kaum gefunden wersteriums an den Feierl chwelt ein wunderbares Arguden dürfte. keiten zum elften Jahrestag ment gegen Israel, eine Pro-; Die angeregterGrenzberich- 'des Bestehens der Volksregen Versuch einer Verstän PaSandamög.ichkeit, die sich tigung dürfte noch grössere publik China in Peking teil, 'digung oder einer Bemühung?ie r?bAScbfn Herren bis- Schwierigkeiten bereiten. Es ((AWZ) um eine Aussprache belaste £er ™lt ErfüT,g musf als unzumutbar be- | ... te: die arabischen Fiüchtlinten h*SSen- Im ubr,gen hegt Zelchnet ^en. .... ulc (u.aiHütirai ruiumuu- . dass Israel ge. Kenndy ist sicherlich b'er e'ne Einnahein Gebiet abtiitt das unter der Lage im Mittlerer» Osten mit diesem Fragenkomplex auf die kein Araunendlichen Mühen dem Leein« erhöhte Aufmerksamgenau vertraut, der auf je- ^erstaf*- verzichten mochte oen wiedererschlossen wurkeif zu schenken. Man darf der Generalversammlung der Aus diesen Giiinden ist es de wie der Norden Israels, gewiss sein, dass von iaraeli- UN — und in diesem Au°enaucb 30 schwierig, zu irgendwo die gemeinsamen. Grenscher Seite jedes Bemühen blick auch auf der diesjähieiner Verständigung zu gezen mit Syrien laufen, in um den Frieden begrünst rigen _ hartnäckig debat- ^ari3en-. die tinter noimadieser Frage wäre es rat- 'werden wird. Ueoer die Mo- ■ . , T*- i.- j- 'len. Voraussetzungen nicht sa tiert wird. Die zuständige ' c, 3am, einmal die konkreten dalitäten muss man spee- Kommission der Vereinten |3cflw‘er*S wäre, weif esge- Anregungen abzuwarten, die chen. Gewiss sind auch ge- Nationen hat immer wi«i»r ¡nusend Platz in allen arabivon Kennedy in diesem Zujenseitige Eingeständnisse litikum ersten Ranges, das (für die arabischen Länder , —, , r .. , . , ■> , genseitige Eingeständn betont, dass es sich hier keii80"611 Ländern zur Ansiedsammenhang gemacht wererforderlich, die gemacht neswegs um ein unlösbares j^ng "eue,r. Me^hen gibt, 'den müssten. werden müssen, um das hoiFlücntlings-Problem handeln i?*.® hle,?ul erfordeHlchf1 Die nützliche Verwendung he Ziel der Stabilisierung w ürde, sondern um ein Powurden ebenfalls oh- 'der Jordan - Wasser stand des Mittleren Ostens durch 1 ne grosse Diskussionen bejebenfalls bereits vor Jahren 'Frieden zu erreichen. reit gestellt werden. auf qer Tagesordnung. Alle I Trotz der geäusserten Be- Dass die „Flüchtlings”- Bemühungen Eisenhowers. denken wird jeder einsirhti- Im Lichte des historischen iFrage in erster Linie nUr e‘n 'der zur LösunS dieses Pr°- ge Mensch die Hoffnung hei Ablaufs der Freier! i««e riie;P0litiscdes Instrument ist. erbiems mehrere Male einen gen, dass der lang ersehnte ¡seinerzeit die Mehrheit der lgibt S‘Ch ferner aus der fa* Sonder - Beauftragten nach Frieden auch Israel die ¡Palästina-Araber ™m Ver lbul(isen Zlffer der Flucht- Mittelost schickte Scheiter- Möglichkeit bieten wird, seiilassen des I anries hewm» iIinge’ die genannt wird, ohten bisher am Widerstand ne Kräfte neuen, konstruktil , ■■ n , , . , . . ®' ne dass es bisher gelungen und der Unversöhnlichkei aurtte heute eindeutig fest- ' f Í zu suchen, sondern könnte!♦ t«* nachm. 16—19 Uhr PEN; ¡Füllhalter j I REPARATUREN < ¡ Spezialgeschäft ¡I CORRiEmES 563!; T E. 49-5850 sich die „natürlichen” Absatzmärkte in seinen Nachbarländern erschliessen.! Oiine Zweifel wäre dre Realisierung des ersten Punktes im Kennedy-Programm ein Segen für ein grosses Gebiet das bisher von den Flüchen des Krieges und des ven Aufgaben auzuwenden. (wäre, eine vernünftige Zähder Araber. 'es bleibt also abzuwarten, nicht aus Anest vnr d^n Tuvorzunehmen. Immerden einzelnen Punkten welche Schritte von Kenn®- den oder gar den 7ior»i- (b*n der Et'iolg dieser lWaren noeh manche Ein- (dy eingeleitet werden, um; primitiven, aber wirkungsjwendungen und Bemerkun- | sein Programm zu reobsie- Kampfiaraon heisst ihre lvo^€.n Profiaganda der Ara- :gen m machen. Immerhin Iren und damit ein Werk der' Wohnsitze aufaeaeben ha- Ibör dem. Kennedy-Pro- dfirfte die Bemühung Ken- ' Völkerversöhnung und des ben sondern dem Befehl ,gramm deutlich hervor. OhnecjyS anerkennenswert sein. I Fortschritts vorzubereiten, oen, sondern dem öelenl , Eraebnisse der UN- -——• ■■ —— der obersten arabischen Führung folgten, die hierin eine Kommission zu berücksichti- AÍú.ttkú, J. Liebling fOURNIERE — SPERRHOELZEB ZEB i kZ VELEZ 5224 al 46 | E 43-2349/0340 r 3021 \ I ük&peaux I HUTSALON f Jetzt in i u c I g ï â Q o 4MOLDES 2561 i T. E. 73-9229 i 73-9155 .gen. unterstellt Kennedy die . 'Angaben über die Zahl der rem illegalen Krieg gegen Flüchtli der arabischen; einen UN-Beschluss erblick- ¡Fiihrung aIs richtig Die von te. Deshalb!3t man durchaus |ihm gezogenen Konsequenberechtigt, die Existenz eizen gind jedoch nicht trag. nes „FluchU.ngs -Problems!bar> weü marl Tsrael nicht m Abrede zu stellen und zumuten. kann, eine hohe von einem politischen Manöver zu. sprechen, dessen Lösung denen allein obliegt, Propiedades Frankenberg berät Sie kostenlos und unverbindlich beim Kauf oder Verkauf von WOHNUNGEN HAEUSER oeschaeften Manuela Pedraza 2530 pl. b. Dp. B T. E. 70-7244 jnditn Schenkolewski Kultuaslickereien Schabbosdecken . Talli*- oeutel . Käppchen Maszot- Taschen . Hand- und Maschinenstickerei von Bett und Tischwäsche BEBEDERO 2686 T. E. 73-8155 die jene Lage für tausende Menschen geschaffen haben: nämlich den arabischen Führern. Unbestritten sind ferner die von der zuständigen UN- Kommission wiederholt getroffenen Feststellungen, dass die Lösung des Problems der arabischen „Flüchtlinge” längst möglich gewesen wäre, wenn die arabischen Führer nicht jeden Vorschlag zur Beseitigung dieser leidigen Frage vereitelt hätten. Die UN-Kommission hat es mehrfach deutlich ausgesprochen, dass für diese arabische Haltung zwei Hauptgesichtspunkte massgebend sind: die Flüchtlinge bilden oder präsumptiven Feinden aufzunehmen. Im übrigen wäre Israel wohl bereit, finanziell zur ’ Lösung dieser Frage beiznsteuern, obwohl hierfür ' ein stichhaltiger' Confitería NIZA Conde 2020 76.0286 Servicios de lunch de categoría Jacobo M. Lapidus dipl. Moheí TUCUMAN 2396, 4* J T. E.: 48-2124 NERVENu, GEMUETS- KRANKHEITEN Dr. M. J, Kuhn pro». RI V ADA VIA 2625 III Tel. 48-7524 Mont., Mittwoch Freitag 17—20 Uhr. Tel. Anmeldung erbeten. VARICES - ULCERAS DE LA PIERNA - ARTERIOSCLEROSIS Dr. SAUL U MA N SK Y I SARMIENTO 3116 f_ _- T. E. 87 1362 -*■# ÏDr. Sr«- Dr. B. Schwarcz ZAHNARZT ESTOMBA 2283 — 52-8214 RAYOS X PARADENTORE TEL EF. VORANMELDUNG BERNARDO STERN und JUAN JULIUSBURG AUSFUEHRUNG SAEMTLICHER Malerarbeiten [conde 2818 r. E. 76 7533 BENJAMIN LIPNIZKY \ ZAHNARZT I ROENTGENSTRAHLEN - ZAHNZIEHEN - BEt HANDLUNG MIT GASBETAEUBÜNG - REGÖ- I LIKRUNG DER ZAHNSTELLUNG f Sprechstunden- Dienstag — Donnerstag — Sonnabend | nach vorheriger Vereinbarung. IjOSE HERNANDEZ 2518 T e 76 wrj und 73 0500 Dr. L. KLEIN Médico Magen- und Darinkrankheiten Röntgen -Untersuchungen SPRECHSTUNDEN: "Montag, Dienstag, Mittwoch u. Freitag von 15—16 UhF (Es wird gebeten, sich vorher telefonisch aozumeider. 1 [SANTA FE 1391 T. E. 44 9493 u. 44-1542. Dr. Bernardo Goldstein MEDICO CARDIOLOGIA — HOSPITAL FERNANDEZ Radio X — Durchleuchtung — Electrocardiograma!« Cuba 2141 T. E. 73.8782 u. 73-6817 Consultas: Montags bis Freitags: 15—18 Uhr Sonnabend: 14—16 Uhr Viere«5' ginr>ial de« Ifte eagt ÍS endlich« ich jn i1“ . K Heim in Siedlung gteoiui'fr Die iosf Zeit ausKt ** J5a«n’ der im Jahre«. In einer richte« a Schlag»1^ Zeitungen dem Beriet eant, mit spi-echen, ( dem Kong< britischen nach Ist®1 merhin aus Sieht Israe ganze Koni der Kessel ¿er Unruh« keit gegen Hautfarbe gegen die lungsinseln ern geblief unebre:!. TEPP1C ï Eigene Auf 1 MASCHl GH0ESS Verka m moderni einricht Sarmier •M44444( AUTO Ayc i "««H

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.