Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 21 (1960)
- Issue
- 1831 (29.11.1960)
- Date
- 1960-11-29
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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8 — Martes, 29 de Noviembre de 1960 JÜDISCHE WOCHENSCHAU Mo XXI. — No. 18«I Man muss realistisch warten (Schluss von Sehe 1) Kennedy schon damals, durch 1:'-astruktive Plane ' zur Befriedung dvs Mittel- Ostens beizutragen Er wolljte nicht nur die bestehenden 'Konflikte schlichten und Ibsen, sondern zur Entwicklluwg neuer Wirtschaften beijixagen, um auf diesem Wenige die bisherige ¡muss. Das Problem anzuer. i kennen bedeutet nicht, dass I es gelöst werden kann nur durch Israel aufzuerlegende Verpflichtungen. In derselben Rede aus dem Jahre 1959 distanzierte sich Kennedy von den verbreite- ¡ten Ansichten in Kreisen der | Nahostabteilung des State : Department wie in den pro- Unsicher- | ara[)jsc[len Kreisen in Wa- ¡ihei* zu übe winden und eiüberhaupt. ..Man ■ ne L'tabili'ieiung des ganzen ’muss dem Mythos entgegen- ¡¡Mittelost-1 „umes herbeizutre(;en demzufolge der Ziofähren. Kennedy sagte danjsmus der Unruhestifter rnals u. a.: 1 i „Ich werde eines I und Zünder Lm Nahen Osten die Schaffung * isp eln Mythos, demzufolge nahöstlichen Fonds ohne Israel aus irgendeinem ¡Vorschlägen, der unter dem •Schutz der UN und der ([Weltbank stehen soll, der |die Entwicklung der Schätzje '¡dieser Gegend durch Subventionen und Anleihen fördern soll. Diese Pläne können die Nutzung der Nilwas- {ßer zu Gunsten von Sudan. 'Aetuiopien, Uganda und Ae- 'gypten: eine kooperierte Ent. Wicklung der Wasserquellen Jdes Jordan zurgemeinsamen ¡Wutzung durch Israel und! Misstrauen nach dem Nahen <lie arabischen Staaten, die | Osten brachten.” 'Schaffung eines nahöstlichen | Die letzte Erklärung Ken '•Atomzentrums, Anleihe an | nedys zur. Israel-Frage, bevor Israel zur Zahlung von Entschädigungen einschliessen.” Zwei Jahre später, im Februar 1959, hat Kennedy in einer anderen Rede einige Korrekturen seiner Gedan- , Grunde unter den nahöstlichen Völkern und in der .arabischen Welt natürliche I^lare Harmonie herrschen würde.; Ohne Rücksicht auf die Wer. te u id Hoffnungen, die Israel verkörpert und die Ungerechtigkeit-der Vergangenheit, die es korrigiert, ist es ¡eine Fälschung der Tatsache zu behaupten, dass die dei mografischen Neigungen Isi raels Zwistigkeiten und r|cen von 1957 durchgeführt. In der Frage der arabischen Flüchtlinge erklärte Kennedy diesmal, dass diese durch Verhandlungen, An- Siedlung und Beihilfe von süssen her gelöst werden er Kandidat der Demokraten für . die Präsidentschaft wurde, stammt aus dem Dezember vorigen Jahres, in einem Intel view mit „Harpers Magazin” wurde Kenne, dy u. a. auch über Nahostfragen befragt. Er betonte stark genug sehen wollen, Ium unabhängig zu sein vor, den Russen und dem Westen, sagte Kennedy. Im Wahlkampf selbst machte der Präsidentschaftskandidat Kennedy verschiedene Versprechungen für .den Fall seines Sieges. So stellte er vor allem in Aussicht, für die Freiheit der Meere und der internationalen Schiffahrt zu sorgen. Mit Nachdruck wies er auf die Notwendigkeit hin, dass die Schiffe aller Nationen ungehindert den Suez-Kanal passieren können. In diesem Punkt hat sich Kennedy also nicht mit ALlgemeinplätzen begnügt, sondern ist eine Verpflichtung eingegangen, eine an sich einfache Frage nunmehr endgültig zu lösen. Kennedy braucht in dieser Angelegenheit keine neue Entscheidung zu treffen. da verschiedene rechts- ,gültige Resolutionen vorliegen. Die Lösung der Kanalfrage besteht eindeutig darin, diesen. UN-Beschlüssen ¡endlich Respekt zu verschaffen und Nasser zu zwingen, seine Politik der Gewalt ¡aufzugeben, die — unter [welchem Gesichtspunkt sie; auch betrachtet werden mag — gegen das internationale Recht verstösst. Wenn Kennedy in diesem Punkt end- I lieh energische Massnahmen ergreifen würde, dann wird? Abschuss eines Satelliten Washington. — Der 44jährige Wissenschaftler Dr. Morris Tepper, ein gebürtiger Palästinenser, trägt das Hauptverdienst für die Berechnung und den Abschuss des meteorologischen Satelliten Tiros II. Dr. Tepper ist heute der Chef des Programms für meterologische Satelliten der nordamerikanischen NSA (Staatliches Büro für Luft- und Raumfahrt*. Als er Lm zweiten Weltkrieg als Offizier der Luftwaffe im Pazifik diente, war er derart beeindruckt von der Technik der Wettervoraussage, dass er bei Kriegsende den Entschluss fasste, in den USA.Wetterdienst einzutreten, wo er im Jahre 1951 zum Chef der Abteilung für die Erforschung von Stürmen ernannt wurde. Dr. Tepper kam im Jahre 1922 in die Vereinigten Staaten. Er lebt mit seiner Gutin und einem elfjährigen Sohn in Silver Spring in Maryland. (ITA) la Semana Israelita Bisemanario — aparece los Martes y Viernes. Editado por Estrellas Editorial Ltda. Verantwortlich: Dr. H. Swarsensky Pueyrredón 2190. W izq. T. E. 85-2613 Argentinien: 60.— pro Quartal Abon„-Preise: ►♦♦♦-♦-•-♦-i Dr FREY Abogado PUEYRREDON 2199 1* to«. nachm. 16—19 Uhr er nicht nur Israel nach lan. dabei, dass „die Probleme * gen Jahren der Auseinanderdurch Befriedung der Agjgetzung Recht verschaffen, nir-ht snn- 'sondern dem internationalen Völkerrecht einen Dienst erweisen und das Ansehen der UN erhöhen. Aus eigener Werkstatt Lederkleidung CAMPERAS — JACKEN MAENTEL Umarbeitung - Aenderung Massanfertigung in 24 St Garantiert bestes Leder G. Küchler CONGRESO 2465 fast Ecke Cabildo 2900 gressoren nicht gelöst son dern nur verschärft werden.” Auf die Frage, ob die USA zugleich Freunde Israels and der Araber sein können, antwortete Kennedy positiv: „Ich glaube, es wäre der grösste Fehler zu versuchen, die Araber dadurch zu befrieden, dass wir uns der j Sowjetunion in antiisraelischen Angriffen anschliessen. Sicherlich würden wir auch Israel nicht damit dienen, wenn wir sagen, dass Israel, allein Lm Nahen Osten zu leben hat und die arabisehe Welt einem stets sinkenden Lebensniveau überjlassen bleiben müsse. Ich würde die arabische Welt gung die Führung überlassen würde, wenn sich d.ese Weltmacht als zielklar ui;d verantwortungsbewusst nicht nur in den Angelegenheiten des eigenen Interesses bewährt. Ein wesentliches Kampiobjekt des Augenblicks zwischen Ost und West ist der Einfluss auf die neuen afrikanischen Staaten, die in ihrer Mehrheit zu einer Zusammenarbeit mit der westlichen Welt bereit sind, Voraussetzung hierfür aber ist unzweifelhaft das Vertrauen, das jeder kleinere Staat zu einer Grossmacht haben muss, der er Gefolgschaft leisten soll. Wenn aber die vielen afrikanischen Länder beobachten müssen, dass selbst die mächtigen Amerikaner die UN-Entscheidungen nicht decken, die unter ihrer Mitwirkung zustande kamen, wenn dies unter Umständen für sie mit Nachteilen wie im Fall Suezkanal ¡verknüpft sein könne, dann .wird das Vertrauen erschiit- Durch ein tatkräftiges Ein. tert. Denn jedem kieinen ¡Staat kann das gleiche ¡Schicksal wie Israel widerfahren. das nur deswegen ¡nicht zu seinem, ihm zuge- ¡sprochenen Recht der freien ¡Kanaldurchfahrt gelangt, weil die Amerikaner den ägyptischen Diktator nicht ¡verärgern wollen, dessen russische Abenteuer sie fürchten. J. Liebling FOURNIERE — SPERRHOELZER DIAZ VELEZ 5224 «1 46 T. E. 43-2349/0340 y 3021 REAL PEN; Füllhalter REPARATUREN Spezialgeschäft CORRIENTES 589 T E. 49-5850 Optica DIPL. OPTIKER Sarmiento 82! T. E. 35 - 7351 Maltha. (zhapaaux HUTSALON Jetzt in B e 1 g r a r» o MOLDES 25S 1 T. E. 73-9229 73-9155 greifen in der Suezfrage ¡würde sich Kennedy ein erfolgreiches Entrée in die ini ternationale Politik schaffen. Die westliche Welt hat! ebenso wie der Osten kein rechtes Vertrauen zur ame- | rikanischen Politik, weil sie 'oftmals und mit gutem I Grund als schwächlich und opportunistisch ausgelegt wird. Die Amerikaner haben einfach immer an den Punkten nachgegeben, in denen '„nur” die Interessen ihrer Verbündeten auf dem Spiel standen. Sie haben jene klare Linie und gerade Haltung missen lassen, die kleinere Völker von einer Weltmacht erwarten, die den Führungsanspruch erhebt, und der auch mit voller Berechti- | Bestich der i Königin | Amsterdam. — Königen Juliane von Holland besuchte die Foto-Auststellung, I „Frauen in Is.-aeV. die Lm! Fodor.Museum unter dem Protektorat der holländischen WIZO im Rahmen der Feiern, zum 40jiihrigen Bestehen dieser Organisation gezeigt wurde. (ITA) [östlichen Politik nicht etwa nur um eine Angelegénheit. die Tsrael betriftt. Für die Amerikaner steht viel“ mehr auf <dem Spiel. Ob Kennedy hieraus die Konsequenzen ziehen will, — wie er es mehrfach versprach, — bleibe dahingestellt. Es wäre verfehlt, sich in Vermutungen zu verlieren, zumal -wir aus eigener Erfahrung-wissen, dass zwischen den Wahlreden und den - politischen Aktionen der Gewählten meistens recht erhebliche Differenzen bestehen. Die realistische Politik dürfte diejenige sein, welche die nächsten Schritte abwartet, um im gegebenen Augenblick neue Anstrengungen zu .machen, dass Israels Rechte nicht nur international anerkannt, sondern auch gesichert und durchg-esetzt werden. Gegen Eichmann und Genüssen Zürich. — Robert Kemp- I ner, det frühere amerikanische Hauptankläger ira Nürnbetger Prozess, bringt j im Europa-Verlag,- Ziiricn, | ein Buch unter dem Titel „Strafsache gegen -Eichmann. I und Genossen” heraus. Nach einer Mitteilung des Verlages stützt sich, das Buch auf „geheime Reichssacheu” aus Iden Akten^des -Dritten Reij ches und bisher * unbekaante ¡ Vernehmungen. (ArWZ) Widerstand als Pf licht unter rieh t Rom. — Unterrichtsmini-i . ster Giovanni Boseo verfugte, dass das Studium der Geschichte der -Widerstandsbewegung und det Befreiung in den italienischen Schuten obligatorisch wird Die Mittelschulen müssen diesen Unterricht in ihren Lehrplan einbauen. An den Hochschulen und der. Instituten für die Heranbildung von Geschichtsprofessoren ist ein Sonderkurs überdieses Thema vorgesehen. Diese ministerielle Ent. Scheidung erfolgte auf die im Namen des Föderativen Rates der Widerstandsbewegung von Senator Ferrucciö Parri gestellte Forderung. — (AWZ) jumiti i Schenkolewski j KullussHckerelen | Schabbosdecken . Talllsbeutel - Käppchen Maszot-Taschen - Hand- und Maschinenstickerei von i Bett und Tischwäsche BEBEDERO 2585 T. E. 73-9155 Propiedades Frankenberg berät Sie kostenlos und unverbindlich beim Kauf oder Verkauf von WOHNUNGEN HAEUSER «ESCHAEFTEN Manuela Pedraza 2539 pi. b. Dp. B T. E. 70-7244 Jacobo M. Lapidus dipl. Mohel TUCUMAN 2396, 4* J T E.: 48-2124 Es geht also bereits in diesem einen Punkt der mittel- B.Sehwarcz : ZAHNARZT ESTOMBA 2283 — 52-8214 RAYOS X PARADENTORE TELEF. VORANMELDUNG Mohel N. Plaksin S-jpcrí 2719 T. E. 76-6734 u. 76-2312 VARICES - ULCERAS DE LA PIERNA — ARTERIOSCLEROSIS Dr. SAIL LMANSKY S ARMIENTO 3116 T. E. 87 1362! NERVENu. 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