Mannheim
Compact Memory

Jüdische Wochenschau · 1960-11-22 · 1829 (22.11.1960) · p. Seite 6

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
21 (1960)
Issue
1829 (22.11.1960)
Date
1960-11-22
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German, Spanish
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/9616703-9611224-9612004--0888-9612010
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

6 — Maxies, 22 de Noviembre de 1968 LA SEMANA ISRAELITA Alio XXI. — No. 1829 T von HERBERT FREEÜEN Bei Nebl Yoscha, der hoch über dem Hulatal gelegener. Polizeistation, von der man einen weiten Blick auf di*: den Sümpfen abgerungenen Böden hat, auf fein um. »irkelte Felder, blau-leuchtentie Fischteiche und das dunkle Grün der Naturschutzparkes, beginnt die nördliche Grenzchaussee. £instmal hat dieser Weg in die Hauptstadt des Libanon nach Beirut, geführt, und es ist deshalb kein Wunder, dass heute ein grosser Teil seiner Asphaltschicht vom Regen weggewaschen ist.Der Reisende muss damit vorlieb nehmen, heftig durchgerüttelt und durchgeschüttelt zu werden, und nur Jeeps oder Geländewagen sollte die Fahrt zugemutet werden. Wenige Dörfer sind von dieser Strasse aus erreichbar und selbst die wenigen, wie der von amerikanischen Chaluzim besiedelte Kibbuz Sassa, haben noch andere •nd bessere Verbindungs- «trassen. Es gibt keine Chaussee in Israel, von der man eine solche herrliche Sicht auf die Täler und Höhenzüge des Libanon hat. Einmal wird an dieser Strasse ein landwirtschaftliches Städtchen entste. hen, Biranit genannt, nach Ruinen von Festungstürmen, die sich an dieser Stelle fanden, und heute kann man schon die Zufahrtstrasse und das interne Netzwerk der "Wege bewundern. Es mutet einen fast gespenstisch an, in dieser Wildnis plötzlich Irakischer General in Moskau London. — Der irakische Generalstabschef und oberste Militärgouverneur General , Ahmed Salih el-Abdi nahm an der Spitze einer Militärmission an den Jabresmanövem der sowjetischen Ar- , mee teil. AWZ) asphaltierte Strassen zu finrück. An dieser stelle liegen den die scheinbar nirgendjdie llbanesischen Döl^ei. W_?. n iuhrenaber Jn Kürze nicht weiter als einen Steinsollen hier die ersten paar hundert Wohneinheiten errichtet werden; wenn es genug Siedler gibt, so dürfte dieses unter der Aegide des Keren Kayemeth zu errichtende Städtchen ein Zentrum der Land- und Forstwirt. Schaft werden. Bei Kfar Menachem, das einige Kilometer weiter nördlich gelegen ist, gibt es nochmals eine Ueberraschung — von dort führt eine neue Strasse hinauf in die Berge des westlichen Galil nach dem Kibbuz Adamit. Es hat den Keren Kayemeth viele Monate Arbeit gekostet, diese 19 km lange Strasse z-u bauen. Bis vor kurzem war diese Berglandschaft, durch die die libanesische Grenze läuft, von Israelis Seite aus unzugänglich. Wenn man jemals von Landerschliessung im wahrsten Sinne des Wortes sprechen kann, so hier, denn diese neue Strasse hat ein Gebiet von 30.000 Dunam für Bearbeitung eröffnet, ein Gebiet, das zwar immer schon zu Israels Staafsterritorium gehörte, aber praktisch Niemandsland war. Mehr noch, da es nur von der libanesischen Seite zugänglich war, haben hier libanesische Bauern nicht nur ihr Vieh geweidet, sondern auch Böden beste’Zt. und jetzt noch kann man ein grosses Tabaksfeld auf der israelischen Seite sehen, das libanesische Dörfler angebaut haben. Nicht weit, und manchmal parallel zur neuen israelischen Strasse führt die grosse libanesische Chaussee, die es den Libanesern möglich macht, ähr Gebiet bis zur Grenze und manchmal darüber hinaus auszunützen. Als unser Auto sich näherte, lief ein libanesischer Hirtenjunge mit seinem Esel aus israelischem Gebiet schnellstens in sein Land zuwurf von der Grenze entfernt; die Herden grasen diesseits und jenseits der Grenzsteine, und da sich auch auf israelischer Seite bei Adamit ein arabisches Dorf befindet, ist es schwer, festzustellen, wer zu dieser und wer zu jener Seite gehört. Eine Atmosphäre der Entspannung und der friedlichen ¡Koexistenz herrscht auf dief sen Bergen. Libanesische I Hirten lassen sich durch unjsere Nähe nicht beeinflussen, ihre Herden weiter landeinwärts zu treiben, und die Kinder des auf israelischer Seite gelegenen arabischen Dorfes besuchen die Haschomer Hazaär Schule von Adamit. Wir trafen sie, wie sie vom Unterricht zurückkehrten, hübsche, dunkeläugige Beduinenmädchen die uns „freundlich zulachten und auf ihren Eseln irdene Krüge voller Wasser ins Dorf brachten. Von den 30.000 Dunam, die die neue Strasse erschläesst, werden nach eingehender Bodenverbesserung 9,000 für die Landwirtschaft geeignet sein. Das bedeutet, das hier drei neue Siedlungspunkte errichtet werden können, um so das bisher leere Grenzland auch auf israelischer Seite zu bevölkern „IsraeF’-Tagung München. — Die Evangelische Akademie Schloss Tutzing am Starnbergersee hat vor kurzem im Predigerseminar Bayreuth eine Tagung unter dem Thema „Israel” durchgeführt, bei der viele namhaft Persönlichkeiten als Referenten anwesend waren. (AWZ) Araoz 2854 71-9059 FERIENK0L0NIF in Olivos von der ASOC. FILANTROPICA ISRAELITA für Jungen und Mädchen .. r von 4—14 Jahren. Montags bis Freitags 8—18 Uhr; Gymnastik, Baden, Spiel und Sport unter fachmännischer Anleitung. Omnibusdienst ab Plaza Once (evtl, auch Nordstrecke) Telefonische Auskünfte: 70-5527 SOMMERTHEATER IN OLIVOS Auf unserer stimmungsvoll* Freiluftbühne inmitten der schönen Natur unseres Wochenendparkes in Olivos werden Lilianette und Bruno Arne mit der Conference von Victor Parlaghy und der musikalischen Leitung von Herrmann Ludwig Duette und Solis aus weltbekannten Werken der heiteren Kunst; „Die Fledermaus”, „Lustige Witwe”, „Madame Pompadour”, „Das Laßd des Lächelns” und viele andere mehr tanzen und singen. Ein wirkliches Ereignis der Sommersaison 1960/61. Halten Sie sich schon heute einen der Abende 7., 10., 14. oder 17. Dezember frei! Näheres erfahren Sie aus weiteren Veröffentlichungen. DEZEMBER: JUGEND IN BANFIELD Die Aciba beabsichtigt, im Dezember viermal wöchentlich (von Montag bis Donnerstag) unter der Leitung von zwei Instruktoren Ju- Frist im Es wird daran erinnert, dass die Frist zur Einreichung von Anträgen aufgrund des Krupp-Abkommens vom 23. Dezember 1959 am 31. Dezember 1960 abläuft. Spätestens bis zu diesem Tage können ehemalige jüdische KZ-Häftlinge, die während des Krieges nachweisbar Zwangsarbeit für die Firma Friedrich Krupp geleistet haben, dieserhalb Antrag bei der Compensation Treuhand G-m.b.H., Frankfurt/M., Staufenstrasse 29a, stellen. Die Anträge sind an keine bestimmte Form gebunden; sie können formlos gestellt werden, und zwar unter Angabe der Personalien und der Adresse des Antragstellers, des Namens und des Ortes der Krupp-Betriebsstätte und der Dauer und der Art der dort geleisteten Zwangsarbeit. Anträge, die entweder direkt oder durch einen Bevollmächtigten bei der Compensation Treuhand G. m. b. H. bereits gestellt worden sind, brauchen nicht wiederholt zu werden. Anträge, die nach dem 31 Dezember 1960 gestellt werden, bleiben unberücksichtigt. gendiiebe bis zu 14 Jahren in Omnibussen nach Banfield zu bringen und dort den ganzen Tag mit Spiel, Sport und Schwimmen zu beschäftigen. Alle Auskünfte bekommen interessierte Eltern in unserem Büro. Der notwendigen Vorbereitungen wegen ist baldige Anmeldung dringend erwünscht, SPORT ABTEILUNG Am letzten Sonntag ging das Sportturnier der Frente unter Beteiligung von sechs Jugend . Organisationen zu Ende. In beiden Kategorien belegte unsere Mannschaft den ersten Platz. BRIEFMARKEN. ABTEILUNG Heute Dienstag, den 22. November, treffen wir uns wieder nach längerer Zeit, und wird Herr Wunmann , seine Sammlung der Vereinten Nationen zur gemeinsamen Besprechung vorlegen. ASOC. FILANTROPICA ISRAELITA SUCHT erfahrenen Kassierer für Aussendienst Schriftliche Bewerbungen: Cangallo 1479 V ISRAEL - BRIEFMARKEN AN WIEDERVERKAEUFER — ALLE NEUAUSGA- BEN ZUM OFFIZ1ELLEN FREIS Agencia Filatélica oficial del Estado de Israel, VIAMONTE 550, Airea, Ha». Ar#e»*i»a LU ACH (Kalender) Dienstag, den 22. November Mittwoch, den 23. November Donnerstag, den 24. November Freitag, den 25. November Sonnabend, den 26. November Parschat Wayetze 1. B. M. XXVIII, 10 3. Kislew 4. Kislew 5. Kislew 6. Kislew 7. Kislew XXXII, 2 Haftara Hoschea XII, 13 — XIV, 10 Sonntag, den 27. November 8. Kislew Montag, den 28. November 9. Kislew Dienstag, den 29. November *' 10. Kislew 13. Jahrestag der UN-Resolution über die Gründung eines jüdischen Staates Mittwoch, den 30. November U. Kislew ^TmarëS erwartet Deinen WIERDIGEN BEITRAG fuer: N eueinWanderung Aufbau Kulturarbeit IN ISRAEL Annahmestellen: CAMPAÑA UNIDA PRO ISRAEL, COMITE CENTROEUROPEO Sarmiento 2376, 3’ — T. E. 47-3820 und sämtliche seKretariate der angeschlossenen Organisationen und Gemeinden Vjj-xj.*- 11102113

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.